Sebastian & Stefanie in Paraguay in El Paraiso Verde
СтатистикаUnser Leben in Paraguay 🇵🇾 Seit 2019 teilen wir Erfahrungen & Eindrücke – hier im Kanal und auf sebastianzehner.com
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Hier hat er ganz gemütlich gegessen 😅
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🐈⬛ Oje, unser kleiner Schornsteinfeger! Eine Sonntags-Rettungsaktion 🛠️🚒 Was für ein unglaublicher (und nervenaufreibender) Sonntag liegt hinter uns! Unser Kater hat heute Morgen um 5 Uhr das Haus verlassen. Normalerweise ist er ein treuer Heimkehrer, doch als er zum Mittagessen immer noch nicht da war, machten wir uns langsam Sorgen. Die erste Suchaktion in der Umgebung blieb erfolglos – kein Mauzen, kein Rascheln. Stefanie hatte zwar zwischenzeitlich an einer Stelle ein leises Geräusch gehört, aber als wir später gemeinsam nachsahen, war wieder absolute Stille. Nach einer kurzen Kaffeepause ließ es Stefanie keine Ruhe und sie ging noch einmal los. Und tatsächlich: Irgendwann kam die Nachricht: „Ich höre ihn! Er steckt beim Nachbarn im Kamin!“ 😱 Damit startete eine stundenlange Rettungsaktion... Versuch 1: Zusammengeknotete Bettlaken in den Schornstein gehängt. Die Idee war gut, aber Kletterlust hatte er leider keine. Versuch 2 (Es wurde dunkel): Ab aufs Dach! Ich habe aus einem Seil und einer Kiste einen provisorischen Aufzug gebaut. Dafür musste ich oben auf dem Dach sogar noch sägen 😅. Beim ersten Versuch ging er tatsächlich in den Korb! Ich zog ihn hoch, doch auf halber (oder dreiviertel) Strecke fiel er vor Schreck wieder runter. Danach war die Kiste natürlich tabu 🙈. Also gab es erst mal einen "Fresskorb" zur Stärkung nach unten – es war mittlerweile schon fast 20 Uhr. Die Rettung von innen: Stefanie organisierte schließlich den Schlüssel für das Nachbarhaus. Wir versuchten unser Glück direkt unten am Kamin. Und das brachte endlich den Erfolg! Durch ein kleines Loch konnten wir ihn packen. Er hat selbst noch mal all seine Kräfte mobilisiert und schwups – hatte Stefanie ihn überglücklich in den Armen! 🥰 Das Loch war übrigens tiefer als man denkt: Ganze 3 bis 4 Meter saß er da in der Falle (er ist ja mittlerweile auch schon ein Stück größer geworden). Wir hoffen inständig, dass das eine Lehre für ihn war und er das nächste Mal einen großen Bogen um Schornsteine macht! 🐾 (Ein kurzes Video von oben aus dem Dach füge ich euch gleich unten an. Und in den nächsten Tagen gibt es ein Bild von unserem Schornsteinfeger, wenn er sich wieder komplett sauber geputzt hat! 🧼)
Ihr Lieben, vor ein paar Wochen hatten wir Besuch von Klaus von Okitalk auf unserem Grundstück. Er hat mich interviewt, Fragen gestellt und ich habe ihn einmal komplett herumgeführt. Wer uns schon länger folgt, weiß: Als wir Ende 2019 mit zwei kleinen Kindern aus Deutschland nach Paraguay ausgewandert sind, gab es hier erst einmal... nichts. Die ersten 11 Monate haben wir in Pira Tava gewohnt und von dort aus alles geplant. Als wir dann im Oktober 2020 auf unser Grundstück gezogen sind, war das zuvor reines, hochgewachsenes Grasland. Uns wurde damals von manchen prophezeit: „Hier wächst nichts, ihr werdet nie Strom oder Wasser bekommen!“ Heute, über fünf Jahre später, sieht man, was aus eigener Kraft und mit Vertrauen in die Natur entstehen kann: Unser Haus steht, die Bäume sind gewachsen, die Hühner und Enten teilen sich den Platz am Grundstück mit unserem eigenen See, und aktuell baue ich an unserem autarken Batteriespeicher mit Solar, um komplett unabhängig zu sein. Der Batteriespeicher ist sogar bereits seit einigen Wochen in Betrieb. Paraguay bedeutet einfach: Nicht aufgeben, anpacken und dazulernen! Aber Klaus und ich haben im Interview auch ganz offen über die Schattenseiten gesprochen – und zwar über die mediale Hetze und die Falschinformationen, die im Internet über El Paraíso Verde verbreitet werden. Ich nehme im Video kein Blatt vor den Mund und räume mit zwei ganz großen Mythen auf: Das Thema Überschwemmung: Ja, wir hatten im Februar 2021 ein einziges Mal eine Teilüberflutung, als die Infrastruktur noch ganz am Anfang stand und die Dammstraße noch nicht fertig war. Das Wasser stand drei Tage, ging nicht mal bis zur Bodenplatte unseres Hauses und wir wurden von Erwin, Sylvia und dem Team sofort unterstützt. Seitdem die Dammstraße fertig ist, hatten wir nie wieder Wasser – wir sind absolut sicher. Die Wahrheit über die Grundstückstitel: Es wurde jahrelang behauptet, wir würden nie Titel sehen. Seit 2024 sind die Einzeltitel da! Wir gehören zu den Ersten, die ihren eigenen, offiziellen Titel in den Händen halten durften. Um jegliche Zweifel auszuräumen, bin ich damals sogar mit einer anderen Siedlerin direkt vom Notar zur Fiscalia gefahren, um den Titel prüfen zu lassen. Alles ist echt und offiziell. Es ist mir ein Anliegen, die Dinge endlich mal aus Sicht eines Siedlers richtigzustellen, der von der allerersten Sekunde an hier unten alles mit aufgebaut hat und jeden Tag beobachtete, was voran ging. Wir lassen uns nicht mundtot machen! Schaut euch das ganze, ungeschönte Interview hier an: https://youtu.be/F5GT_aqUf1M
Traurige Geschichte... Gestern noch habe ich euch von unserem kleinen Entchen erzählt, das wir vor etwa drei Wochen aufgenommen haben. Es wirkte stark, neugierig und wir waren eigentlich guter Dinge, dass es seinen Weg schafft. Doch leider hat sich das Blatt am Abend gewendet. Ganz plötzlich ging es ihm schlechter und wir konnten nichts mehr tun. Es ist gestorben. Man denkt immer, nach ein paar Wochen wäre so ein kleines Leben schon stabil genug. Aber gerade bei so jungen Tieren merkt man, wie zerbrechlich alles noch ist. Trotzdem sind wir froh, dass es diese drei Wochen nicht alleine in der Wildnis verbringen musste. Es hatte einen geschützten Platz, Futter und Wasser und war nicht allein. Man hängt schneller an so einem kleinen Wesen, als man erwartet. Mach’s gut, kleines Entchen 🦆
Hier waren die beiden noch ganz klein 🥰
Das hier sind unsere beiden Enten und sie sind mittlerweile auch schon groß geworden. Sie laufen hier frei auf unserem Grundstück herum und gehen mehrmals am Tag schwimmen.
Seit etwa drei Wochen ist das unser neuer Bewohner oder neue Bewohnerin 😅 Diese Ente 🦆 wurde von Lena gefunden und an uns übergeben. Wir ziehen sie jetzt groß, denn alleine in der Wildnis hätte sie wohl keine Chance gehabt. Vielleicht gesellt sie sich irgendwann zu unseren anderen beiden Enten?
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Manchmal sind es genau diese unsichtbaren Fortschritte, die am meisten bedeuten und das gleich am Wochenanfang 🥳 Heute habe ich die Stromleitungen gelegt – für unseren Media Converter (Glasfaser → LAN) und zusätzlich eine zeitgesteuerte Leitung für die Außenbeleuchtung. Klingt erstmal unspektakulär… aber alleine Kabel durch ein Leerrohr zu bekommen, ist eine kleine Geduldsprobe: innen drücken, rausgehen, ziehen, wieder zurück, nachjustieren – und das Ganze ein paar Mal 😄 Irgendwann dann dieser Moment: Das Kabel kommt an. Alles sitzt. Strom drauf 🤩 Und plötzlich wird aus „nur ein bisschen Verkabelung“ ein echter Fortschritt. Denn genau diese Leitung bringt uns einen Schritt näher an stabiles Internet über Glasfaser im Quincho, damit Stefanie wieder ordentlich arbeiten kann 😅 Es sind diese kleinen Etappen, die am Ende das große Ganze möglich machen 💪 Jetzt aber genug gearbeitet für diese Woche 😂👍
Ich habe gestern den neuen Router eingerichtet, weil unser Internet inzwischen so schnell geworden ist, dass der bisher eingesetzte Ersatzrouter von TP-Link auf 92 Mbps limitiert hat. Das war Grund genug, den neuen Router zeitnah in Betrieb zu nehmen. Mit dem neuen Router und endlich wieder OpenWrt erreichen wir jetzt deutlich höhere Geschwindigkeiten. 😍👍
Wir haben zusätzlich eine zweite Glasfaserleitung in unser Haus verlegen lassen und ersetzen damit die bestehende Netzwerkleitung zum Quincho. Beim letzten stärkeren Gewitter hat es uns nämlich auf beiden Seiten jeweils einen LAN-Port am Router zerstört. Durch die Glasfaser fließt kein Strom, und es kann sich auch keine durch Blitzschlag induzierte Spannung mehr aufbauen. Damit sollten wir einen ausreichenden Blitzschutz haben 🙏
Wir haben heute leihweise eine größere Antenne bekommen und das Internet läuft jetzt wieder wunderbar 😁
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Die Sonne wird wieder etwas Wärme zurückbringen 🌞
Heute bei 3⁰C die Kinder mit dem Motorrad in die Schule gefahren 🥶 Erstmal mit einem heißen ☕ aufwärmen ❤️
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Das Internet funktioniert wieder 👍 Ich habe mir die Glasfaserverbindung diesmal etwas genauer angeschaut – hatte damit bisher noch nie wirklich zu tun, aber ist schon spannend. In dem Kabel stecken mehrere extrem dünne Glasfasern, in diesem Fall 12 Stück – jede einzelne etwa so dünn wie ein Haar und extrem empfindlich. Die waren alle durchtrennt – zwei davon wurden bereits mit einem speziellen Gerät wieder sauber miteinander verschweißt (gespleißt). Faszinierend ist, wie präzise das Ganze ist: Die Fasern müssen dabei exakt ausgerichtet werden, sonst funktioniert die Verbindung nicht richtig. Die Verbindungsstellen werden anschließend mit einem Schutzschlauch stabilisiert, damit sie mechanisch geschützt sind.