Philipp Richter Kanal
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Menschsein auf Erden ✨ Ebenfalls neulich im Garten meiner Eltern 🙂 Und ich liebe dieses Lied sehr. Denn es erzählt davon, dass zum Menschsein alles dazugehört: Wir wärmen uns am Feuer. Wir lernen, wir fühlen, wir lieben. Und manchmal frieren wir auch einfach so sehr… Und dann schau ich in die Sterne. Und erinnere mich daran, dass da noch so viel mehr ist. Dass ich noch so viel mehr bin. Und dass dort, in der Ferne, etwas liegt, das sich für mich wie Heimat anfühlt. Menschsein auf Erden sagt: Es ist okay. All das gehört dazu. Und gleichzeitig erinnert es uns daran, dass unsere Geschichte vielleicht größer ist als dieses Leben hier auf der Erde. 🤍 Ich persönlich habe eine starke Verbindung zu den Sternen. Sie fühlen sich für mich tatsächlich wie Heimat an. In diesem Lied stehen die Sterne aber auch sinnbildlich für das, was auch immer deine ganz eigene, wirkliche Heimat sein mag. @Philipp_Richter_Musik
Danke 🙏🏻 Im Garten meiner Eltern letzten Samstag ❤️ @Philipp_Richter_Music
Und noch eine Konzert-Ankündigung, über die ich mich ganz besonders freue 🤩✨ Am 16. September kommen Philipp Ham Kuman und ich wieder in die wunderschöne Othala Jurte nach Palling im Chiemgau! 🎶 Ich freue mich sehr auf diesen besonderen Abend. 💛 Anmeldungen an @Geli_Riedlhof Bis ganz bald! ✨
Hierauf freue ich mich schon ganz besonders! 🤩🤩🤩 Heute in genau einem Monat spielen Janice und ich ein gemeinsames Konzert mit Kakaozeremonie in der „Botschaft der Erde“ in Weilheim in Oberbayern. ✨ „Mit ihren berührenden Liedern und ihrer authentischen Art schaffen sie einen Raum, in dem Musik, Stille und echte Begegnung miteinander verschmelzen. Gemeinsam öffnen sie einen Raum für Tiefe, Verbundenheit und das Ankommen im eigenen Herzen.“ ⭐️ Alle Infos & Tickets findet ihr über meine Website: www.philipp-richter.com
Und dann war es soweit. Und nach all den vielen Konzerten, die ich in den letzten Jahren gespielt hatte, war etwas in mir nochmal so nervös und aufgeregt wie schon lange nichtmehr. Vor mir saßen Familie, Freunde und Nachbarn, die mich zum Teil schon mein ganzes Leben lang kennen. In der Region, in der ich aufgewachsen bin. Aber ich verstand noch immer nicht so recht, warum ich eigentlich aufgeregt war. Sollte man sich nicht gerade mit diesen Menschen am Vertrautesten und Sichersten fühlen? Doch dann, ab dem zweiten oder dritten Lied dämmerte es mir langsam. Ich blickte in die Augen einiger Menschen, die ich zwar schon ewig kannte, aber noch nie berührt gesehen hatte. Und dann wurde mir klar: Es ist diese Tiefe. Wenn ich meine Musik spiele und singe, dann zeige ich mich sehr nackt. Ich bin offen, verletzlich - und vor allem ehrlich. Ich bin, wie ich wirklich bin. Und mich jetzt so vor meiner Familie zu zeigen, mit dem, was mich wirklich bewegt, wie ich wirklich denke und fühle. Wie ich eben wirklich in meiner Tiefe bin. Das war es, was mir Angst machte. Aber zugleich auch so erkenntnisreich und heilsam war. Denn ich schaute in so wohlwollende, dankbare und bewegte Gesichter. Ich war zwar immernoch nervös aber ich realisierte immer mehr: Ich bin hier in meiner Tiefe sicher. Mir passiert nichts, wenn ich mich so zeige. Ehrlich gesagt weiß ich immer noch nicht, warum das gerade mit meiner Familie so ein Ding für mich ist. Mich so zu zeigen, wie ich wirklich bin. Aber ich fühle, was für Türen sich da gerade in mir öffnen. Und wie ich richtig Lust bekomme, meine Musik dorthin zu bringen, wo Menschen mich zwar schon lange kennen. Aber mich vielleicht noch nie so gesehen haben. Als wenn ich immer irgendwo in mir geglaubt habe, dass ich hier nicht alles zeigen darf. Und jetzt merke, dass ich da, wo ich eigentlich Zuhause bin, auch sicher bin. Das ist gerade extrem bewegend und heilend für mich. Und macht mir ganz viel Lust auf mehr. 🙂
Gestern bin ich bei meinen Eltern in Schleswig-Holstein angekommen, wo ich heute in ihrem Garten in Göldenitz den Auftakt meiner Tour spielen werde 😃 Schon verrückt, hier in diesem Dachzimmer sind vor vielen Jahren die allerersten Lieder entstanden, die damals noch niemand hören sollte 🙊 Jetzt kehre ich mit einem Konzert zurück 😃 Gestern versanken meine Mutter und ich in alten Kinderbildern von mir, wobei es mir dieses Bild besonders angetan hatte. Ich war zu Tränen gerührt. Weil ich in diesem kleinen Mann so vieles sehe, was heute noch genauso ist. Weshalb aber auch einiges nicht immer ganz einfach ist … Ich sehe diese Verspieltheit, Neugierde, Unschuld – und auch diese gewisse Verrücktheit 😃 Ich hatte schon immer meinen ganz eigenen Kopf, und wenn mir jemand gesagt hat: „Achtung, da steht ne Wand!“ Dann wusste ich oft, dass ich trotzdem gehen muss – und es selber rausfinden werde. Nicht, weil ich unbedingt gegen diese Wand laufen will. Sondern weil etwas in mir sagt: Da geht mein Weg lang. Und dann folge ich ihm. So manche Narbe und Beule habe ich davongetragen. Und ich bin immer noch so. Ich weiß einfach, dass ich meinen ganz eigenen Weg gehen muss. Bei 10 Türen stoße ich mir dann 9-mal den Kopf, aber die Erfahrung, dass diese 1 Tür funktioniert hat, kann mir niemand mehr nehmen. Und über die 9, die nicht so funktioniert haben, kann ich ebenfalls Vorträge halten. Und ich sehe mich dabei immer mehr mit einem gewissen Schmunzeln, wenn ich mal wieder in die nächste Wand rassel. Ich will es halt einfach wirklich wissen. Nicht, weil ich möglichst viele Erfahrungen sammeln will. Die entstehen ganz von alleine. Sondern weil ich diesem Gefühl in mir folgen muss, wenn etwas mich ruft. Und daraus entstehen auch meine Lieder. Ich habe es selbst erlebt! Manches wird ruhiger, weil ich es nicht noch mal machen muss und weise geworden bin. In anderen Punkten bin ich noch genauso extrem wie früher. Es ist dieser Hunger auf mein Leben, der mich immer wieder ruft. Nicht auf möglichst viel. Sondern auf das, was wirklich meins ist. Und davon will ich das Ganze! Ich will irgendwann zurückschauen und sagen: „Wow. Das war mein Leben!“ Dabei fall ich hin – dann steh ich wieder auf. Und falle wieder. Und ich merke erst mit der Zeit, wie dabei ein Mensch entsteht, der nicht perfekt ist, aber sich selbst lebt - und so viel erzählen kann. Diesen Hunger wollte ich mir nie nehmen lassen. Auch weil ich tief in mir wusste, dass mich das alles zu mir führen wird. Und dass ich auch gar nicht anders kann. Ich bin einfach so. Und genau das sehe und liebe ich in diesem kleinen Jungen von früher genauso wie heute. ❤️
Bald beginnt meine Norddeutschland-Tour 🤍 ✨ Tickets & Infos: www.philipp-richter.com 🎵 Meine Musik: https://youtube.com/@philipprichtermusic?si=g6qqID35QGHmohWM Wenn ihr Menschen, Gruppen oder Kreise im Norden kennt, freue ich mich sehr, wenn ihr den Beitrag teilt. Danke euch! 🙂🙏🏻 Bis bald! @Philipp_Richter_Music
Ruben und ich waren gerade in den letzten Feinschliffen meines Songs „Du bist so viel mehr“, als mir einmal mehr ein Detail auffiel, das ich ändern wollte. Er schaute mich an, als wolle er sagen: „Bist du dir sicher, dass wir noch mehr in diese Details reingehen sollten?“ Und ich war mir nicht sicher. Dann sagte Ruben diesen einen Satz, der mich bis heute begleitet: „Die Beatles würden den Song einfach abschließen und neue Lieder schreiben.“ Ich war baff. Was mich so gepackt hat, war diese fast schon unverschämte Leichtigkeit, die da mitschwang. „Du bist so viel mehr“ war immer mein absolutes Lieblingslied gewesen. Die Vorstellung, es jetzt einfach abzuschließen, machte mir Angst. Und löste dann langsam immer mehr Euphorie in mir aus. Weil ich plötzlich realisierte, dass da diese Idee in mir war, ich könne so ein schönes Lied nicht nochmal schreiben. Ich wusste, dass ich zu detailverliebt und perfektionistisch sein konnte. Aber erst in diesem Moment wurde mir dieser Mangel bewusst, den ich da geglaubt hatte! Dass ich mir mit diesem Song jetzt extra viel Mühe geben muss, weil er mir so viel bedeutet und nicht einfach so nochmal kommt. Wie oft halten wir fest, weil wir glauben, das war’s jetzt und da kommt nichts mehr? Und was ändert sich, wenn wir uns vorstellen, dass das erst der Anfang war? Natürlich haben wir aus dem Song alles rausgeholt, aber wir haben ihn dann auch einfach abgeschlossen. Und ich habe neue Lieder geschrieben. Inzwischen sind es an die 60. Weil ich aufgehört habe, zu glauben, dass ich jeden Song wie eine zerbrechliche Perle behandeln muss, die niemals wieder kommt. Und das lässt sich ja auf das ganze Leben übertragen! Mittlerweile habe ich gemerkt, dass ich am meisten Freude habe, wenn meine Kreativität einfach fließen kann und ich immer wieder loslasse. Dank Ruben und der Beatles, von denen ich gelernt habe, dass da immer noch so viel mehr auf uns wartet. @Philipp_Richter_Music
Für alle, die gerade durch dunkle Nächte gehen - das Licht des nächsten Morgens kommt! 🫶🏻🌄 @Philipp_Richter_Music
Sei sanft mit Dir 🫶🏻 „Wenn ein Sturm aufzieht Du nichtmehr weiter weißt Und die Hoffnung verlierst Die Dunkelheit Dich greift Bis du nichtmehr siehst Dann vergiss bitte nie Du lernst grad so viel Auch wenn es nicht so scheint Wächst du doch so sehr Inmitten dieser Zeit Weil jede neue Welle Auch was in dir heilt Und du verstehst mit der Zeit Dass der Sturm dich befreit“ @Philipp_Richter_Music
Wenn es etwas gibt, das du raus in die Welt bringen willst, dann gibt es wahrscheinlich nichts Wichtigeres, als einen Weg zu finden, mit Rückschlägen und Niederlagen umzugehen. Diese Widerstandsfähigkeit aufzubauen. Dich letztlich nie wirklich abbringen zu lassen. Manche werden nicht mögen, was du zu geben hast. Viele werden es gar nicht mitbekommen. Andere werden es einfach ignorieren. Und nicht alles wird sofort gelingen. Manches wirst du dir einbilden. Dich abgelehnt fühlen. Obwohl es gar nicht so ist. Manchmal aber auch schon. Im besten Fall wirft dich das alles dann immer wieder auf den Grund zurück, für den du eigentlich losgegangen bist. Manchmal wirst du aber auch aufgeben wollen. Weil es ja eh nichts bringt. Ich möchte dir sagen, dass das alles normal ist. Und dazugehört. Es ist kein Zeichen vom Universum, dass scheinbar keiner will, was du hast. Es ist auch kein Test vom lieben Gott, ob du auch dran bleibst. Du hast einfach etwas Zerbrechliches in deinen Händen, das du in eine Welt tragen willst, die ganz schön voll ist. Die ziemlich kühl sein kann. Und wenig Zeit hat. Aber würdest du nicht gerne irgendwann zurückschauen und die Geschichte erzählen, wie du nie aufgegeben hast? Einfach drangeblieben bist? Und wie du so viel gelernt hast dabei? Über dich und das Leben? Deine Berufung ist deine Heldenreise. Und all die unangenehmen Gefühle sind keine Zeichen, dass du es lassen solltest. Es ist einfach nur so, dass unsere Träume die gleichen Koordinaten haben wie unsere wundesten Punkte. Darum ist es ein Weg in die Erfüllung. Und durch den Schmerz. Bleib dran! Und meld dich, wenn du Unterstützung brauchst. @Philipp_Richter_Music
Wenn es einen Bereich in deinem Leben gibt, in dem du dir mehr wünschst. Ganz egal, was es ist. Dann musst du zeigen, dass du mehr willst. Und wie zeigst du, dass du mehr willst? Indem du etwas dafür tust. Indem du dich dieser Sache widmest. Dir Zeit dafür nimmst. Wisst ihr, ich glaube, wir alle kennen dieses Wünschen, Sehnen, Hoffen – und gehen dann doch nicht wirklich dafür los. Und versteht mich nicht falsch. Das hier ist kein Aufruf zu blindem Aktionismus. Aber die Frage könnte lauten: “Ist mein tägliches Handeln ein Abbild meines Sehnens?” Du musst dafür keinen perfekten Plan haben. Du musst nicht mal wissen, wo du anfangen sollst. Fang einfach irgendwo an. Sei es, dass du dich mit deinem Wunsch jeden Tag 30 Minuten hinsetzt und dem einfach Raum gibst. Bei mir bewirkt das so viel. Und mein Kopf sagt jedes Mal wieder: “Ich weiß nicht, was ich machen soll.” Und dann setze ich mich hin und schenke dem Zeit. Manchmal kommt dann ein konkreter Handlungsimpuls. Manchmal auch nicht. Aber ich merke, wie ich etwas in Bewegung bringe. Einfach schon dadurch, dass ich mich dem mal wirklich widme. Vielleicht liest du das hier und hast Widerstände in dir. Mir wäre das jedenfalls so gegangen, wenn ich diesen Text vor einem Jahr bekommen hätte. Da war irgendwo immer diese Idee in mir, dass Initiative nicht so gut ist wie Empfangen. Schon verrückt. Inzwischen merke ich, wie beides einfach miteinander tanzen will. Und seitdem geht so vieles auf. Welches Sehnen in deinem Leben ist so groß, dass es diese halbe Stunde täglich eigentlich verdient – aber gerade noch nicht bekommt? @Philipp_Richter_Kanal
Vielleicht kennst du das.. Neulich hat mich ein Freund gefragt, wie es mir momentan so geht. Und ich hab gemerkt, wie es mir garnicht so leicht fiel, das zu beantworten. Nicht, weil ich nicht weiß, was ich fühle. Sondern, weil es so ambivalent ist. Auf der einen Seite gehen in meinem Leben gerade Dinge auf, die ich mir gefühlt so lange gewünscht habe. Und das mit einer Schnelligkeit, dass ich manchmal Angst habe, mich zu übernehmen. Und dann erstaunt bin, wie mein Körper das alles so mitmacht. Auf der anderen Seite passiert das alles in solch einer Tiefe und Emotionalität, dass ich immer wieder mal tiefste Abgründe sehe. Und dann kurz danach wieder den Himmel fühle. Es passiert gerade so extrem vieles gleichzeitig und mit solch einer Intensität, dass ich kaum weiter als zwei Wochen schauen kann. Weil ich so sehr damit beschäftigt bin, das Hier & Jetzt zu regeln. Was ja auch nicht schlecht ist. Aber manchmal fühlt sich das an wie ein Seemann, der so gefordert damit ist, das Schiff gegen die Wellen zu sichern und auf Kurs zu bleiben, dass kaum Zeit bleibt, sich mal hinzusetzen und tiefer zu fragen, ob die Richtung stimmt. Und manchmal besorgt mich das, weil ich eigentlich gerne weiß, wohin ich segle. Aber gerade ist vieles einfach auch Chaos und „Schritt für Schritt“. Und trotzdem geht es eben auf, und es passiert so viel Schönes in meinem Leben. Ich kann es gerade nicht besser beschreiben. Für mich ist das keine Zeit von viel Reflektion. Ich mache, was nötig ist und sich jetzt am besten anfühlt. Aber ich glaube, das alles würde mich nicht so positiv stimmen, wenn ich unten drunter nicht fühlen würde, dass es in so eine gute Richtung führt. Und ich muss auch gestehen, dass der Abenteurer in mir diese Zeit enorm feiert. Gleichzeitig ist da manchmal Angst, dass ich überdrehe oder irgendwas nicht sehe und mich in irgendwelche Schlamassel bringe. Aber der Grundton dieser Zeit meines Lebens ist eben eigentlich nicht ambivalent. Der ist ziemlich klar. Wie ein Aufbruch. Wie ein Neuanfang. Als hätte ich mich nach so vielen Jahren endlich wieder. Aber ja, es ist auch unfassbar intensiv. Und ich bin irgendwo zwischen Staunen und Stolz, wie ich das alles so schaffe. @Philipp_Richter_Kanal
Wir sind nicht ewig hier ✨ @Philipp_Richter_Kanal
Ihr Lieben, diesen Sonntag sollte eigentlich die zweite Runde von „Schreib Deinen Song“ starten. Die erste Gruppe steht gerade kurz vor dem Abschluss, und ich bin unglaublich stolz. Es berührt mich sehr zu sehen, welchen Weg diese Menschen gegangen sind. Sie sind über sich selbst hinausgewachsen, haben sich kreativ neu entdeckt und halten jetzt ihre eigenen Lieder in den Händen. Eigentlich wollte ich nun bald mit der zweiten Gruppe starten. Und es gibt auch einige Menschen, die daran interessiert sind, aber bisher einfach keine konkreten Anmeldungen. Und das ist total schade, weil mir dieser Kurs so viel Freude macht und ich erlebe, wie sehr er die Menschen weiterbringt. Falls du bisher noch überlegt hast, dabei zu sein, dann melde dich bitte bald bei mir. Ansonsten wird der Kurs dieses Mal tatsächlich leider nicht stattfinden können. Danke von Herzen! 🙏🏻 Philipp
Den Anfang meiner Norddeutschland-Tour macht ein Konzert am 08. August in Göldenitz, in Schleswig-Holstein, das im Garten meiner Eltern stattfinden wird. Als ich vor einigen Wochen geteilt habe, dass ich im August noch freie Kapazitäten habe, schrieb mir meine Mutter, dass sie gerne ein Konzert organisieren würde. Für mich ist das total besonders. Neulich hat mich jemand vor einem Konzert gefragt, ob ich eigentlich noch nervös sei. Ich hab kurz in mich gefühlt und gemerkt, dass es natürlich immer eine gewisse Aufregung gibt. Aber grösstenteils fühle ich mich inzwischen einfach entspannt und fokussiert. Wenn ich mir aber vorstelle, im Rahmen meiner Familie zu spielen, ist das ein bisschen anders. Auf einmal kommen dann alte Fragen in mir hoch. Ob meine Musik zu spirituell ist, ob sie komisch ist, ob sie verstanden wird, ob ich seltsam bin. Da hab ich in den letzten Jahren so viele Konzerte gespielt, dass ich mich derart routiniert fühle. Aber mich vor meiner Familie so zu zeigen, bringt Unsicherheiten in mir hervor, die ich lange nicht gefühlt habe. Zugleich ist es natürlich etwas Wunderschönes, weil ich in meiner Musik so offen bin, wie wahrscheinlich nirgendwo sonst. Und ich will ja, dass meine Familie mich so erleben kann, wie ich wirklich bin. Gleichzeitig bin ich wahrscheinlich nirgendwo mehr verletzlich. Und so lässt mich dieser Auftakt meiner Tour nervös und aufgeregt fühlen. Und zugleich auch freudig und bewegt. Weil sich da Welten verbinden, die ich unbedingt zusammenbringen will. Aber ich habe auch Angst davor.
Im August bin ich auf Norddeutschland-Tour – hier findet ihr alle Termine ⭐️ Besonders freue ich mich auf die gemeinsamen Konzerte mit der Musikerin Anahata am 13. August und mit Anna Mittag (Alma LaWendel) am 19. August. 🙂 Schreibt mir gerne eine Nachricht an @Philipp_Richter, wenn ihr mehr Infos zu den Konzerten möchtet.
Vor ein paar Monaten habe ich euch ja sehr transparent mitgenommen als ich durch eine ziemlich schwierige Zeit gegangen bin. Mit dem Text hier mag ich euch erzählen, was seither passiert ist und wo ich gerade stehe. Vielleicht findet sich ja der ein oder die andere darin wieder. Die Krise in der ich war, war gefühlt beendet ab dem Moment, in dem ich realisiert hatte, dass es jetzt meine Initiative braucht. Bis zuletzt hatte ich immernoch irgendwie gehofft, gebetet - und gewartet. Bis der Karren meines Lebens endgültig gegen die Wand gefahren war. Ich war so extrem gut darin geworden, Impulse wahrzunehmen und ihnen zu folgen, dass ich nahezu handlungsunfähig war, als meine Intuition plötzlich still wurde. Inzwischen weiß ich: Das hieß nicht, dass ich nichtmehr geführt war. Es hieß, dass ich jetzt lernen durfte, selber loszugehen. Heute habe ich manchmal nur so eine ganz leise Idee, wie ich diese Situation jetzt wieder lösen könnte. Und während ich dem früher garnicht nachgegangen wäre, weil es sich für mich zu wenig nach Intuition angefühlt hätte, mach ich heute viel öfter einfach. Mir war nicht klargewesen, wie sehr ich eigentlich Angst davor hatte, selbst zu gehen. Angst, von meinem Weg abzukommen. Angst, dass das nur Ego ist. Ich begann Dinge zu tun, die sich nicht nach Führung oder Intuition anfühlten und ich erlebte regelrechte Angstzustände. Und wenn ich sie dann trotzdem tat, gingen Dinge auf, von denen ich gefühlt so lange geträumt hatte. Und ich merkte, dass dieses Gefühl von Führung, das ich am Anfang oft noch vermisste, dann von selber hinzukam, nachdem ich zuerst Schritte unternommen hatte. Ja und so kann man vielleicht sagen, dass ich gerade nochmal völlig neu zu laufen lerne. Und es fühlt sich immer wieder auch noch extrem riskant an und ein Teil in mir sagt, dass es gefährlich ist, einfach seinen eigenen Ideen zu folgen. Und ich merke, was das für ein seltsames Konzept ist. In meinem Innern hatte ich alles eingeteilt in “Intuition“ und “nur irgendein Gedanke“. Das hat mich lange geführt aber auch ziemlich eingeschränkt. Und auf einmal ist es so, als würde mir die Welt wieder offen stehen. Und mein Leben nochmal ganz neu beginnen. Ich habe immernoch diverse Herausforderungen zu bewältigen, aber durch diese Erkenntnisse der letzten Zeit hab ich irgendwie Zugang zu einer Kraft in mir, mit der ich gefühlt alles schaffen kann. Es berührt mich das zu schreiben aber ich fühle mich endlich wieder auf einem richtig guten Weg. @Philipp_Richter_Kanal
Mit all meiner Liebe - am 15.07 in Markgröningen Dieses Lied erzählt davon, wie ich vor vielen Jahren einer Frau begegnet bin - und da so viel zwischen uns war und wir es doch nicht geschafft haben, das wirklich zu leben. Weil da bei uns beiden zu viel Verletzung, zu viel Angst und Unsicherheit war. Ich hatte damals das Gefühl, als wüsste ich überhaupt nicht mehr, wie ich eigentlich bin, wenn ich ganz ich selbst bin. Und dann war da diese Sehnsucht - nach denen, die wir wirklich sind. @Philipp_Richter_Kanal
Hier noch eine sehr schöne Version meines Liedes Danke vom letzten Freitag in Petersberg bei Fulda 🙏🏻 @Philipp_Richter_Kanal