Vergessene Deutsche Sprache
СтатистикаDie deutsche Sprache gilt als eine der präzisesten Sprachen der Welt und deren Erhalt ist essenziell für die Zukunft der Deutschen Volksseele. Dieser Kanal möchte Wörter aus vergangenen Zeiten in Erinnerung rufen und so ein deutsches Kulturgut bewahren.
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Dialektwort der Woche: Das Muggeseggele 📏 In Schwaben sagt man für eine winzige Kleinigkeit gerne „a Muggeseggele" – vermutlich die kleinste Maßeinheit der deutschen Sprache. Das Wort setzt sich zusammen aus „Mugg", der schwäbischen Bezeichnung für die Stubenfliege (rund 7 Millimeter groß), und „Seggele" – einer Verkleinerungsform von „Seggel", das wiederum vom lateinischen „saccellus" (kleiner Sack) abstammt und im Schwäbischen für Hodensack steht. Ein Muggeseggele ist demnach wörtlich das Geschlechtsorgan einer männlichen Stubenfliege – sinnbildlich für „ganz, ganz wenig". Ein Entomologe des Naturkundemuseums Stuttgart hat der Sache sogar wissenschaftlich auf den Grund gegangen: Im Schnitt misst ein Muggeseggele exakt 0,22 Millimeter. „Des war jetzt aber bloß a Muggeseggele" – so hört man es, wenn in Schwaben etwas wirklich winzig ausfällt. Kein Wunder, dass die Leser der Stuttgarter Nachrichten es 2009 zum schönsten schwäbischen Wort wählten. Kennen Sie ein ähnlich lustiges Wort für „eine Kleinigkeit" aus Ihrer Region? 📏 📏 📏 Und nächste Woche flattert der Buttervogel dialektisch nach Bayern. ➡️ Sie lieben die deutsche Sprache. Dann folgen Sie dem BUTTERVOGEL. 🦋
Den Gassenhauer tirilieren wie ein Musikus? 🎼🎶🎸🎤🎹 https://youtube.com/shorts/BRsNqxBer5E?si=Hn5wn-5tqKfj1N77 @VergesseneDeutscheSprache
Eine kleine aber feine Auswahl: Fisimatenten, bärbeißig, Muhme, klauben, Pedell, Kokolores, spornstreichs, töricht, Latüchte, hanebüchen @VergesseneDeutscheSprache
Ich bin eine Deutsche! Und gehe ich dann durch die fremde Stadt, So trifft mich manch feindlicher Blick; „Eine Deutsche!“ rings man gemurmelt hat... Da werf ich den Kopf zurück: Jawohl! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt? Das heißt, eine Tochter zu sein Des Landes, das heute den Völkern weist Seinen Willen im Flammenschein! Hurrah! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt? Das heißt, dass auch mich durchbebt Der alte, trutzige Heldengeist, Der in unserem Volke lebt! Habt acht! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt? Dass tief in mir schlummert der Born, Der hervorbrechend alles zu Boden reißt, Der heilge germanische Zorn! Hab acht! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Doch Eichenholz Wächst nicht im Lande der Palmen. Ihr kennt ja gar nicht den deutschen Stolz, Der im Herzen harf’t Siegespsalmen! Ihr wisst ja gar nicht, wie mir zum Sinn, Wenn durch feindliche Blicke ich schreite hin Trutzlachend: Ich bin eine Deutsche! 💐 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland- (1917 geschrieben) @DeutscheDD
Schätzungsweise 8- bis 12.000 Wörter sind der deutschen Sprache seit dem 12. Jahrhundert bis heute verloren gegangen. Die Zerstörung der deutschen Sprache Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden der deutschen Sprache gezielt mehrere tausend Wörter entnommen oder in ihrer Bedeutung so stark verändert, dass ihr ursprünglicher Sinn kaum mehr erkennbar ist. Offiziell wurde dieser massive Eingriff mit der “Entnazifizierung“ begründet, doch er ging weit über die Tilgung tatsächlich nationalsozialistisch geprägter Begriffe hinaus. Unter dem Einfluss der alliierten Re-Education-Programme verschwanden zahlreiche Ausdrücke aus den Bereichen Natur, Spiritualität, germanisches Brauchtum, Recht, Mythologie, Heilkunst und Kulturgeschichte aus Wörterbüchern, Schulmaterialien und dem öffentlichen Sprachgebrauch. Viele wurden durch Anglizismen oder abstrakte Fremdwörter ersetzt, die kaum noch eine tiefe emotionale oder kulturelle Verwurzelung boten. Dieser Prozess knüpfte an eine lange Tradition der Sprachlenkung an, die bereits mit der Christianisierung begann: Damals wurden unzählige heidnische Begriffe gezielt aus dem Wortschatz gestrichen oder kirchlich uminterpretiert, um den Zugang zu den eigenen spirituellen und kulturellen Wurzeln zu unterbinden. Nach 1945 wurde diese Form der kulturellen und geistigen Entwurzelung in säkularer Form fortgeführt – diesmal mit politischer, militärischer und wirtschaftlicher Motivation. Die Folge war ein stetig schrumpfender und zugleich verfremdeter Wortschatz, der historische Zusammenhänge unsichtbar machte und das Denken in tieferen, vielschichtigen Bedeutungsräumen erschwerte. Rechtschreibreformen, vereinfachte Lehrpläne und mediale Sprachlenkung setzten diesen Prozess bis in die Gegenwart fort. Was als Modernisierung, Vereinfachung, Globalisierung präsentiert wird, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als systematische Verarmung der Ausdrucksmöglichkeiten – und damit als subtiler Eingriff in das kollektive Bewusstsein. Text: ©Horand Thönges ( Empfehlung in diesem Zusammenhang: Aufgetischt zum Aufwachen: Verlorene Wörter ) https://t.me/simonevoss
Kinkerlitzchen 💯, bauchpinseln ❤️, Mumpitz 😂 oder schnieke 👍? Welches Wort möchtest Du künftig wieder häufiger benutzen? https://youtube.com/shorts/2RoKSrWjP_0?si=veLan4vIJQ-JpVrD @VergesseneDeutscheSprache
Sprache damals und heute – was verloren ging und was daraus folgt Goethe, Schiller und Schopenhauer nutzten die deutsche Sprache auf eine Art, die heute selten geworden ist. Ihre Ausdrucksweise war präzise, differenziert und zugleich lebendig. Mit ihren Worten vermittelten sie komplexe Gedanken verständlich, aber ohne Vereinfachung. Sprache ermöglichte es, tiefgründige Zusammenhänge sichtbar und fühlbar zu machen. Zuhörer und Leser wurden durch diese Art der Rede zur Reflexion angeregt und intellektuell bereichert. Heute ist die deutsche Sprache anders. Sie wird immer häufiger reduziert und vereinfacht verwendet. Viele Ausdrucksmöglichkeiten verschwinden allmählich aus dem allgemeinen Sprachgebrauch. Metaphern und Bilder weichen technischen Begriffen oder standardisierten Formulierungen. Der sprachliche Ausdruck verliert an Tiefe und Differenziertheit. Dieser Verlust wirkt sich auf das Denken und die Kultur aus. Wenn Sprache weniger Ausdrucksmöglichkeiten bietet, wird auch das Denken zunehmend einfacher und oberflächlicher. Die Fähigkeit, komplexe Themen kritisch zu betrachten, schwindet langsam. Ideen werden nicht mehr differenziert hinterfragt, sondern vereinfacht dargestellt. Daraus entsteht ein kultureller Raum, in dem es schwierig wird, anspruchsvolle und tiefgründige Inhalte zu vermitteln. Die Veränderung der Sprache ist deshalb kein rein sprachliches Problem. Sie beeinflusst direkt, wie Menschen denken, lehren und Kultur gestalten Was der Sprache uns verloren ging – gesprochen im Geiste Goethes Die Sprache, welche wir einst als höchste Gabe empfingen, war wie ein reicher, blühender Garten. Jeder Begriff, jede Wendung besaß Tiefe, Farbe, Duft und Eigenart, die das Innerste der Seele berührten. Durch wohlgeformte Sätze wurde die Welt nicht bloß erklärt, sondern lebendig gemacht; das Geistige erschien greifbar, das Ferne nahe und das Verborgene offenbar. So war es die Sprache, die nicht nur Gedanken vermittelte, sondern diese erst wahrhaft hervorbrachte. Doch wie ein Garten, der nicht liebevoll gepflegt wird, verwildert und verarmt auch unsere Sprache zunehmend. Es schwindet ihre Kraft, die Gedanken klar und tief zu zeichnen. Was einst in feinsten Nuancen glänzte, verblasst heute oft zur groben Skizze. Die Schönheit und Präzision, welche den Geist einst beflügelten, werden durch flache, blasse Wendungen verdrängt. Welch weitreichende Folgen erwachsen daraus! Wo Sprache sich vereinfacht, da vereinfacht sich bald auch das Denken. Der Mensch gewöhnt sich daran, nur das Oberflächliche, das Naheliegende zu greifen. Er verlernt, das Schwierige, das Tiefgründige zu fassen und verliert das Bedürfnis, die Welt in ihrer ganzen Vielfalt und Tiefe zu betrachten. So bedeutet ein Verlust an Sprache stets auch einen Verlust an Geist, Kultur und Bildung. Diese Sprache trägt das menschliche Dasein – sie ist wesentlich, nicht schmückend. Pflegen wir sie nicht sorgsam, so berauben wir uns selbst jener Fülle, die unserem Leben erst Wert und Bedeutung verleiht. Mein persönlicher Kommentar: Diese Sprache – sie erklingt wie eine vollendete Symphonie des Geistes, deren Klänge in uns noch lebendig schwingen. Doch müssen wir uns bewusst sein, dass wir vielleicht jene letzte Generation sind, der es vergönnt ist, in dieser reichen Tonart zu denken, zu fühlen und zu sprechen. Lasset uns daher in Demut und Würde Hüter ihrer Schönheit sein, ehe sie verstummt und mit ihr auch ein Stück unseres Geistes für immer vergeht. ——————————————————————— 📱 Instagram 📱 Twitter/X 📱 YouTube 📱 TikTok
Präzise sprechen – Vielfalt der Wörter nutzen Bild "Die Sprache befindet sich in ständiger Entwicklung: Neue Wörter tauchen auf, während alte verschwinden; aber außer den Sprachwissenschaftlern achten nur wenige Menschen darauf. Es ist schade, bestimmte Worte aufzugeben, weil man auf diese Weise erlaubt, dass die Realitäten, die sie bezeich-nen, aus dem Bewusstsein verschwinden. Worte sind nicht nur Abstraktionen, sondern lebendige Wesenheiten, die Beziehun-gen zu anderen Worten aufgebaut haben. So zieht der Verlust eines Wortes das Verschwinden von Verbindungen, die es mit anderen Worten, also mit anderen Wesenheiten hatte, nach sich, und auf diese Weise verarmt eine gesamte Kultur. Viele Leute benützen die gleichen Wörter, um Gegenstände, Ereignisse und Personen zu bezeichnen und zu qualifizieren, die gar keine Gemeinsamkeiten haben. Ihr Vokabular ist so armselig! Versucht, sie nicht zu imitieren, sondern benützt auch Worte, die zu verwenden ihr nicht gewohnt seid. Dadurch, dass man die Dinge präzise zu bezeichnen weiß, belebt man sie in sich und daraus folgt eine ganze Kettenre-aktion von günstigen Veränderungen. Indem ihr euer Voka-bular bereichert, bereichert ihr auch eure Wahrnehmungen, eure Sensibilität und euer Verständnis." ► Omraam Michael Aivanhov (1900-1986) bulgarischer Eso- teriker, zitiert in: Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov, Verlag Provesta, 17. Februar 2013 #gottwärts
Wer kennt noch den Pauker, den Luftikus oder die Fete? https://youtube.com/shorts/g6OsMveDuVw?si=Zv3unIzTO4m9JmdF @VergesseneDeutscheSprache
Das Denken lenkt die Sprache, aber umgekehrt ist auch die Sprache ein Werkzeug zum richtigen denken, es lenkt also in gewissem Sinne die Sprache das Denken! -Hans-Jürgen Marquardt- Mit diesem Sinnspruch möchten wir unsere Reihe „Deutsche Sprache“ einleiten. Wöchentlich werden wir zu den vormals hier veröffentlichten Sprachmahnungen mit Beiträgen und Gedichten auf die absolute Notwendigkeit hinweisen, bedingungslos die Wurzeln unserer Sprache zu nutzen und zu gebrauchen. Alle Fremdworte sollten vermieden und vollständig verbannt werden! Deutsch sei unser Wort! Die Sprache ist eine Maßgabe unserer Kraft und des deutschen Denkens. Die fortlaufende Verunstaltung der deutschen Sprache soll den deutschen Geist brechen und gar vernichten. Eine richtige, gefühlsmäßige deutsche Ausdrucksweise ist ein Grundstein einer freien Verständigung, mit dem Verständnis eines richtigen völkischen Handelns. Die Sprache ist ein Werkzeug für die Beständigkeit einer freien völkischen Gemeinschaft. Deutsch im Wort, im Handeln und in der Tat! Das sagen uns die „Deutschen Dichter und Denker“! @DeutscheDD
Das Wort zum Sonntag! Wussten Sie, dass „Schabernack“ ursprünglich unter anderem einen rauen, groben Winterhut bezeichnete, der im Nacken rieb? Im 14. Jahrhundert stand das Wort daneben bereits für Spott, Hohn und einen höhnenden oder neckenden Streich. Wie genau diese Bedeutungen zusammenhängen, ist heute nicht mehr sicher geklärt. Friedrich Schiller verwendete das Wort ebenfalls: In einem Brief an Goethe vom 1. August 1796 bezeichnete er die ursprüngliche Idee der „Xenien“ – einer gemeinsam mit Goethe geplanten Sammlung satirischer Epigramme – als „eine fröhliche Posse, ein Schabernack“. Der Buttervogel ist neugierig: Haben Sie einen Schalk im Nacken? Wann haben Sie zuletzt Schabernack getrieben – oder wurde Ihnen welcher gespielt? 🤡 ➡️ Sie lieben die deutsche Sprache. Dann folgen Sie dem BUTTERVOGEL. 🦋
Harald Schmidt - Sprachkurs Schwäbisch Samstag Abend - Zeit um Schwäbisch zu lernen mit einer Portion des einzigartigen Humors des großartigen Harald Schmidt. 😁 ⬇️⬇️ https://youtu.be/kUUgTNilDp4 @VergesseneDeutscheSprache
Holen wir uns unsere gute alte deutsche Sprache zurück! @VergesseneDeutscheSprache
Oben am deutschen Rhein 🇱🇮 Heute präsentiere ich die liechtensteinische Nationalhymne in ihrer ursprünglichen Form aus dem Jahre 1920. Der Bezug zur Deutschen Nation wurde leider durch eine Textanpassung im Jahre 1963 entfernt und in die heute gesungene Fassung „Oben am jungen Rhein“ verändert… Die Melodie ist weltbekannt und wird ebenfalls bei der Kaiserhymne des Deutschen Reiches „Heil dir im Siegerkranz“ sowie von der Nationalhymne unserer angelsächsischen Nachbarn „God save the King“ bzw. „God save the Queen“ verwendet. Danke an „Der Michel“ für das Singen dieser ursprünglichen Fassung. Hoi zemma ins Fürstentum nach Balzers, Schaan und Vaduz. 🇱🇮 Hymnentext (Originaltext aus 1850, offizieller Text von 1920 bis 1963): Oben am deutschen Rhein Lehnet sich Liechtenstein An Alpenhöh’n. Dies liebe Heimatland Im deutschen Vaterland Hat Gottes weise Hand Für uns erseh’n. Hoch lebe Liechtenstein, Blühend am deutschen Rhein, Glücklich und treu. Hoch leb’ der Fürst vom Land, Hoch unser Vaterland, Durch Bruderliebe Band Vereint und frei. Text: Jakob Joseph Jauch (1850) https://youtu.be/TDZHKa6lAsg @VergesseneDeutscheSprache
Deutsche Sprache ist sadistisch | Herr Schröder
Zum heutigen Freu-Tag mal etwas Erheiterndes zum Lachen. 😄 ⬇️⬇️
Ännchen von Tharau Heute gibt es ein musikalisches Kronjuwel aus unserer unvergessenen ostpreußischen Heimat. 🫎 🖤🤍 Liedtext: 1. Strophe Ännchen von Tharau ist's, die mir gefällt Sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz Auf mich gerichtet in Lieb' und in Schmerz! Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut! 2. Strophe Käm' alles Wetter gleich auf uns zu schlahn Wir sind gesinnt, beieinander zu stahn Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein Soll unsrer Liebe Verknotigung sein! Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut! 3. Strophe Recht als ein Palmenbaum über sich steigt Je mehr ihn Hagel und Regen anficht So wird die Lieb' in uns mächtig und groß Durch Kreuz, Verfolgung, durch mancherlei Not! Annchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut! 4. Strophe Würdest du gleich einmal von mir getrennt Lebtest da, da wo man die Sonne kaum kennt Ich will dir folgen durch Länder und Meer Eisen und Kerker durch feindliche Heer! Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn' Mein Leben schließ' ich um deines herum! Text: Simon Dach (1637 in niederdeutsch) / Johann Gottfried Herder (1778 in hochdeutsch) Melodie: Friedrich Silcher (1827) https://youtu.be/UAS0gEgk-iU @VergesseneDeutscheSprache
Österreichisches und bayerisches Deutsch statt Denglish ❤️🤍❤️ 🩵🤍⬇️ Statt "T-Shirt" kannt ma aa "Leiberl" song, koa Short's, sondern a "Kurze" drong. " Boots" hod ma se heid ozong "Stiefel" , "Schuah", waar aa ned glong! Mit "Klapperl", wer's vo eich no kennt, bin i ois Kind a diam rumgrennt. "Sprite" , und "Bitter-Lemon", Mei, wer's braucht! A "Kracherl" ja des schmeckat auch!! A "Kaas-Semme", klingt des banal? "Cheeseburger", MacRib? Du hast die Wahl! Aa wenn mas ned guad owebringa, es muaß nur möglichst "Englisch" klinga! A Apparat, der ganz vui kon: wia war's mit "Mini-Telefon"? I red vom Smartphone mit "Ear In" Ois Vollendung vo dem Sprach-Irrsinn! "Security" brauch ma immer mehr Da "Türsteher" is scho lang her! Da "Wachtmeister" glei no vui lenga An Anrufbeantworter ko ma se aa lengst schenga! Fia des gibts ja a "mailbox" etz, A weitres ungeschriebenes Gesetz. Statt "online" , bin i "grod im Netz" Is English red'n bei uns Gesetz? Soid's Deitschland moi wia Grönland geh? US Bundesstaat, Fandst DU des schee? Zum "Spezl" song de Burschen "Bro" Sogt ma boid "restroom" na zum Klo? De Daten, de san in da "Cloud" Auf deitsch: weil Google sie und "klaut"? "Updates" , "Downloads" soima dauernd macha, Dad H0necker do drüber lacha? "Cockies" im "Computer" drin! Ko ma de essn? Macht des Sinn? A "Mountain Bike" hamma scho lang! Ma gwohnt se schnäi an Wortes Klang. Etz deamma aa no "E-Bike" fahrn. Wead min Wort "Elektro-Radl" koana warm? A "Dreiradl" mit am Motor, kimmt uns ois "Trike" vui besser vor! Weils vui Leid morgens oft pressiert, werd a "Coffe to go" no konsumiert. "A Haferl zum umanandadrong" so kannt ma des auf Boarisch song! Beim Essen, do redt ma vom "Steak" ! A Ranken Fleisch, des sogt ma ned. "Kardoffeschnitzerl, frisch frittiert"?? Na! "Pommes Frites" mit "Ketchup" werdn uns serviert. "TomatenSoß", es is zum Woana!! Benutzt de Deitsche Sprach denn koana? Wer denkt se aus, wia Deitsche ren? Is unser Sprachschatz ned a Sengn? Auf jäd'm T-Shirt steht "New York" Wia waar's min' Aufdruck: "Loawedoag"? Statt Katzerl heastas "Kitten" "song" Do drahts ma fei diam um an Mong. Es gaab so guade Liadermacha! Wann griang ma DE zum ohean nacha??? Udo Jürgens, Reinhard Mey, Reinhard Fendrich, aa dabei! Haindling, Nena, und so Sacha.. Otto bringt vui Leid zum Lacha. Deitsche Künstler gaabs grod gnua, Bloß: Radio heast ned vui dazua! Im Radio ! Nur Einheitsbrei! Drum schoidt i DEN fast nimma ei! Weil des Gedudel wo de bringan, und de Liadl, wo de singan, de baun oan oftmois ned moi auf, drum: auf Radio, Fernseh, pfeiffe drauf! Zwischendrin, wenn sie ned singa, deans olle Stund uns Märchen bringa, und hoffan, des is eahna Draam, daß mia des oisam aa no glaam! Wer "Mainstream" is, der lafft min Hauffa! (Fia d' Wahrheit konnsta hoid nix kaffa) De Bauernschaft, wen's interessiert, wead aa aus Brüssel arg dressiert! "Cross Compliants" als Sanktion! Englisch gibt aa dort an den Ton! De Schauspieler der Politik Sie machan - "selbst(un)verständlich" mit ! "Lockdown" song sie, statt "eisperrn" !! Des deitsche Wort wui ma ned hean! "Flatt'n the curve", war einst ihr Mantra, für de Pharma Propaganda. "Booster", hoaßt: soist nummoi kemma, weil Ärzte woin no mehr einehma! Wuist du in a Konzert nei laffa Muaßt' a "Ticket" dafür kaffa! Vor hundert Jahr war's a "Bilett" Französisch ! Fand ma aa moi nett! Baguette", hod ma as Weißbrot, daffd, "Croissants" und "Creme Fraiche", werd heid no kaffd! A "Paraplue" war moi modern! Doch komisch: wui etz koana hean! Hod friara an "Beruf" ma ghobt Gibts heid ganz viele "Mini-Jobs" A Job! Den macht ma hoid fia Gäid "Berufung" waar, wos mehra zäid! Etz ko se jäda iberleng, Warum se olle Englisch ren! Wann stirbt des deitsche Voik ganz aus? Wer spuit mit uns do Katz und Maus? Mit da Sprach stirbt aa Kultur! I schimpf ja ned! I sog ja nur! Quirina Weiß 02.08.2026
Von Mit-Vätern, Eigen-Schwestern und kleinen Ahnen - Die Herkunft der deutschen Familienbezeichnungen Wieder übernehme ich einen herausragenden Beitrag aus "Die deutsche Schrift". Florian Anders bringt uns in einem großen Rundumschlag diese Wörter näher: verwandt, anverwandt Familie, Sippe Eltern, Mutter, Vater Sohn, Tochter Bruder, Schwester, Kind Ahn, Großeltern, Enkel Oheim, Muhme / Onkel, Tante Vetter, Base / Cousin, Cousine Neffe, Nichte Schwäher, Schwieger, Schwager Eidam, Schnur Gevatter (Pate) Viel Freude beim Schmökern!
innert (üblich in der Schweiz, Liechtenstein, Vorarlberg) innerhalb (von), binnen, bis spätestens, im Laufe von