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Denk_Futter
@denk_futterнемецкий

Auf der Suche nach einem anderen Blickwinkel, einer anderen Meinung ... und dem gesunden Menschenverstand.

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  • Umweltzerstörung durch Windparks: verarmte, trockene Böden, die mit Umweltgiften gedüngt werden Wissenschaftliche Belege Sciencefiles - 11.08.2026 Link: https://sciencefiles1.substack.com/p/umweltzerstorung-durch-windparks Eine Zusammenstellung wissenschaftlicher Belege. Wie im letzten Post angekündigt, umfasst der vorliegende Post eine Zusammenstellung der Umweltschäden, die für Windparks wissenschaftilch belegt sind. Wir haben den Post in drei Teile unterteilt. Zunächst werden die Auswirkungen von Bau und Betrieb auf die unmittelbare Umgebung von Windparks dargestellt, dann tragen wir die Beleglage dafür zusammen, dass Bau und Betrieb von Windparks Böden austrocknet, bevor wir einen Abstecher in die Welt der Gesundheit machen und den Eintrag von Umweltgiften durch den Betrieb von Windparks thematisieren. Windkraftanlagen zerstören die Umwelt Dass Windräder eine grüne Technologie sein sollen, kann nur behaupten, wer weder Ahnung von noch Interesse an den negativen Effekten, die Windräder während und nach ihrer Errichtung auf die sie umgebende Vegetation ausüben, hat. Im Rahmen einer kleinen Reihe, die sich auf neue Studien aus China stützt, weil chinesische Wissenschaftler offenkundig nicht dieselben Ängst oder ideologischen Vorurteile an Forschung zu negativen Effekten, die von Windturbinen ausgehen, herantragen wie Wissenschaftler des “freien Westens”, konnten wir bislang die folgende Kette der Zerstörung nachzeichnen: Rekapitulieren wir, was wir bisher zusammengetragen haben (Wer es schon kennt kann am Ende des Kastens weiterlesen): Schon vor Jahren haben wir - als erste in Deutschland - darauf hingewiesen, dass die Bodenfeuchtigkeit auf dem Gelände von Windparks und in deren Umgebung geringer wird. Trockenheit und Windpark gehören zusammen. Dieser negative Einfluss, den Windparks auf ihre Umgebung ausüben, ist indes nur Teil der negativen Effekte, die von Windturbinen ausgehen. Bodenerosion ist ein weiterer dieser negativen Effekte: Durch den Bau von Straßen als Zuwegung zu den Windrädern gehen pro Jahr zwischen 24.74 bis 274.33 Tonnen Boden verloren, durch den Bau einer Windturbine werden weitere 26.52 bis 263.46 t/hm−1 a−1verloren (t/hm−1 a−1 ist ein Maß für den jährlichen Bodenverlust durch Erosion pro Hektar und pro Jahr). Rund 500 Tonnen Erde, die durch den Bau einer Windturbine verloren gehen. Das ist erheblich und hat natürlich Folgekosten, die sich dann im Verlust von Vegetation niederschlagen, was wiederum einen Artenverlust in Dichte und Breite zur Folge hat [Mehr zu diesem Thema finden Sie hier]. ... Windparks trocknen die Böden aus Leser mit einem langen Gedächtnis, einem, das bis ins Jahr 2019 zurückreicht, erinnern sich vielleicht noch an die beiden folgenden Abbildungen. Sie stammen aus dem Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung, UFZ. 2019 ging die rechte durch die Medien. Macht einfach mehr her, wenn es darum geht, Panik zu schüren als die Linke. Als Legende gilt: Je röter, desto trockener. [Grafik] Die folgende Abbildung haben wir damals vom Bundesamt für Naturschutz besorgt. Sie zeigt die deutschlandweite Verteilung von Windkraftanlagen. Als Legende gilt dieses Mal, je röter, desto mehr Windkraftanlagen im Jahre 2019. [Grafik] Die Frage, die wir vor dem Hintergrund dieser Datenrepräsentation gestellt haben: Ist es ein Zufall, dass die Böden da am trockensten sind, wo die meisten Windkraftanlagen stehen? ...

  • The Climate Maths Nobody Does Innovation is essential, but unless we understand the true cost of deploying solutions at global scale, we risk solving the wrong problem. Peter Dynes - 09.08.2026 Link: https://peterdynes.substack.com/p/the-climate-maths-nobody-does Alle paar Tage hören wir von einem weiteren Durchbruch, der zur Lösung des Klimawandels beitragen soll. Eine neue Batteriechemie. Ein effizienteres Solarmodul. Ein revolutionäres Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung. Eine Maschine, die Kohlendioxid direkt aus der Atmosphäre entfernen kann. Ein umweltfreundlicherer industrieller Prozess. Eine neue Art der Energiespeicherung. Diese Innovationen sind interessant, und viele davon werden zweifellos in den kommenden Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielen. Dennoch gibt es eine bemerkenswert einfache Frage, die selten gestellt wird. Wie viel Energie wird benötigt, um einen spürbaren Unterschied zu bewirken? Über den Klimawandel wird oft so gesprochen, als ginge es lediglich darum, Emissionen zu reduzieren. Natürlich spielen Emissionen eine enorme Rolle, doch hinter jeder vorgeschlagenen Lösung verbirgt sich eine andere Realität. Jede Fabrik muss gebaut werden. Jedes Material muss abgebaut werden. Jede Tonne Stahl muss produziert werden. Jedes Bauteil muss hergestellt, transportiert, installiert und schließlich ersetzt werden. Nichts davon geschieht ohne Energie. Das ist von Bedeutung, weil die Welt bereits nahe an ihren Grenzen operiert. Mehr als acht Milliarden Menschen sind auf ein Energiesystem angewiesen, das unsere Haushalte mit Strom versorgt, unsere Nahrungsmittel anbaut, Güter rund um den Globus transportiert, Krankenhäuser betreibt, Gebäude beheizt, Medikamente herstellt und die moderne Zivilisation am Laufen hält. Die Nachfrage steigt weiter an, da die Bevölkerung wächst und die Entwicklungsländer zu Recht einen höheren Lebensstandard anstreben. Obwohl erneuerbare Energien rasch zunehmen, stammt ein Großteil der weltweiten Energie nach wie vor aus Kohle, Öl und Erdgas. Selbst die Technologien, die uns helfen werden, uns von fossilen Brennstoffen zu lösen, erfordern bei ihrer Herstellung enorme Mengen an Energie. Windkraftanlagen, Solarparks, Batterien, Übertragungsnetze und Elektrofahrzeuge entstehen alle in Fabriken, die Energie und Materialien verbrauchen. Der Wandel ist unerlässlich, aber solche Umstellungen geschehen nicht über Nacht. Dies führt zu einer Herausforderung, über die selten gesprochen wird. Wenn die Bewältigung des Klimawandels erfordert, dass wir enorme zusätzliche Energiemengen verbrauchen, bevor wir nennenswerte Vorteile erkennen können, dann müssen wir uns fragen, woher diese Energie kommen soll. Wenn sie kurzfristig größtenteils aus fossilen Brennstoffen stammt, dann ist der Übergang selbst mit Umweltkosten verbunden, die nicht einfach ignoriert werden können. Vielleicht sollte das erste Prinzip jeder Klimastrategie daher bemerkenswert einfach sein. Bevor wir fragen, wie viel neue Energie wir erzeugen können, sollten wir uns fragen, wie viel vorhandene Energie wir vermeiden können zu verschwenden. Seit mehr als einem Jahrhundert bauen wir Systeme, die davon ausgehen, dass Energie reichlich vorhanden und kostengünstig ist. Wir verlieren Wärme aus Gebäuden, die hätte zurückgehalten werden können. Wir lassen zu, dass dunkle Oberflächen riesige Mengen an Sonnenenergie absorbieren, nur um dann mehr Strom zu verbrauchen, um sie wieder abzukühlen. Wir entwerfen Infrastruktur, bei der Energieeffizienz oft eher als nachträglicher Einfall denn als Ausgangspunkt betrachtet wird. Die Reduzierung dieser Verschwendung sorgt vielleicht nicht für dieselben Schlagzeilen wie der neueste technologische Durchbruch, hat aber einen enormen Vorteil: Die sauberste Energieeinheit ist oft die, die gar nicht erst erzeugt werden musste. Diese Denkweise verändert auch die Art und Weise, wie wir Klimalösungen bewerten. Es reicht nicht aus, zu wissen, dass eine Technologie funktioniert. ...

  • Russophobia versus Deception Ola Tunander - 09.08.2026 Link: https://olatunander.substack.com/p/russophobia-versus-deception ... Ich habe mir einige Gespräche über Russophobie mit Prof. Richard Sakwa, Prof. Glenn Diesen, Prof. Pascal Lottaz und anderen angehört, aber ich glaube, dass dabei etwas fehlt. Nach 1700 war Russland stets der Hauptfeind des königlichen Schwedens oder des „militärischen Schwedens“. Der schwedische König Karl XII. versuchte im Großen Nordischen Krieg (1700–1721), Russland zu erobern, unterlag jedoch 1709 Zar Peter dem Großen in der Schlacht bei Poltawa in der heutigen Ukraine. Russland griff 1719 die schwedische Ostküste an. Schweden verlor sein Ostseeimperium mit Estland, Lettland und den Gebieten um St. Petersburg. Schweden griff Russland in den Jahren 1788–1790 an. Im Jahr 1809, nach dem Schwedisch-Russischen Krieg, verlor Schweden ganz Finnland, ein Drittel seines Staatsgebiets. Die zahlreichen schwedischen Schlachten gegen die russische Großmacht blieben der schwedischen Militärelite in Erinnerung. Manche glaubten, dass die blau-gelbe Flagge der Ukraine auf die Schlacht bei Poltawa zurückgeführt werden könne, als Schweden mit einigen ukrainischen Kosaken verbündet war. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1939–40, wollte der schwedische Generalstabschef, Generalmajor Axel Rappe, zwei Drittel der schwedischen Armee an die finnische Front gegen die Sowjetunion verlegen, um erneut gegen die Russen zu kämpfen. Er glaubte nicht an eine Bedrohung durch Nazideutschland. Der sozialdemokratische Ministerpräsident Per Albin Hansson lehnte dies ab, doch laut dem späteren Chef der Marine, Admiral Stig H:son Erikson, versuchte Rappe, ihn für einen Militärputsch zu gewinnen, um die demokratisch gewählte Regierung zu stürzen und den Weg für einen Krieg gegen die Sowjetunion frei zu machen. Die Putschisten hofften auf ein Bündnis mit dem eher pro-deutschen schwedischen König Gustav V., doch dieser lehnte ab. Generalleutnant Henry Kellgren stand in regelmäßigem Kontakt mit dem deutschen Verteidigungsattaché, General von Uthmann, und im Juli 1942 unterzeichnete Kellgren im Königspalast einen schwedischen Militärleitfaden, der für eine Offensive der schwedischen Armee in die Sowjetunion vorbereitet worden war. Der spätere Heereschef, Generalleutnant Archibald Douglas, teilte die Ansicht von Rappe und Kellgren. Er glaubte, Schweden sei in der Lage, weite Teile des sowjetischen Territoriums zu erobern – Gebiete, die Schweden im 18. und 19. Jahrhundert verloren hatte. Er legte Pläne für die Offensive vor, doch die Regierung unterstützte ihn nicht. In den 1980er Jahren bereiteten einige schwedische Offiziere einen Militärputsch gegen den schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme vor, der die russische Bedrohung nicht „ernst genug“ nahm. In den Jahren 1985–86 behaupteten die Teilnehmer der „Meuterei der Marineoffiziere“, sie hätten kein Vertrauen in Ministerpräsident Palme, wegen seines Dialogs mit Moskau und „seiner Schwäche gegenüber den Sowjets“. Sie diskutierten sogar die Möglichkeit, ihn zu töten. Kurz darauf wurde Olof Palme im Zentrum von Stockholm erschossen. Als ich im Sommer 1992 an einer Reise amerikanischer Militärhistoriker nach Russland teilnahm (hauptsächlich mit Offizieren des US-Militärgeheimdienstes), waren auch einige schwedische Offiziere dabei: ein General und einige jüngere Offiziere. Sie waren sehr beschäftigt mit den Gebieten, die Schweden im 18. und 19. Jahrhundert an Russland verloren hatte. Schweden hatte traditionell eine bedeutende Elite, die sehr russophob war. ...

  • Fassadendemokratie im Russland-Feldzug Peds Ansichten - 10.08.2026 Link: https://peds-ansichten.de/2026/08/russland-krieg-kiesewetter-nato-afd-sachsen-anhalt/ Und nun stehen in der Bundesrepublik Wahlen bevor, bei denen möglicherweise gar die Mehrheit der Wähler „die Falschen“ wählt. Westliche Medien berichteten wohl auch aus diesem Grund distanzlos davon, dass Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Kabinett an Plänen arbeitet, deutsche Bundesländer zu isolieren, in denen die AfD in Zukunft eine Mehrheit gewinnen könnte. Das dient vor allem den Kriegsvorbereitungen der bundesdeutschen Regierung und der durch sie vertretenen (nicht nur) deutschen Eliten. Denn mit AfD-Wahlsiegen ist das Konzept, Deutschland als zentralen NATO-Transportknotenpunkt im Krieg gegen Russland zu betreiben, gefährdet. Noch einmal: Die europäischen NATO-EU-Staaten, geführt von den Regierungen Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs, befinden sich schon lange nicht mehr auf Kriegskurs mit Russland. Sie sind im Krieg. Und nicht nur das, sie haben diesen Krieg auch begonnen und an Qualität wie Quantität ausgeweitet. Die Kriegshandlungen auf ukrainischem und russischem Boden sind nicht die Ursache, sondern ein Symptom dieses Krieges. Es wird oft vergessen, dass Kriege im Außen auch und gerade den primären Krieg im Hintergrund offenlegen. Denn zuerst wird der Krieg stets gegen die Bevölkerung in den eigenen Gesellschaften geführt. Schon deshalb ist es so wichtig, immer wieder auf den Corona-Krieg hinzuweisen, der mindestens zwei Jahre gegen die Menschen in den eigenen Ländern geführt wurde. ... Das Anbieten von beliebig konstruierten Feinden (Russland, Viren, Kohlendioxid), gegen die man sich verteidigen müsste, was eine Pause von der Demokratie alternativlos machte, ist der erste Baustein im Krieg gegen die eigenen Gesellschaften. Es sind Kriege gegen die Köpfe, Kriege gegen Herz und Seele der Menschen. Und da dieser Krieg auf einer hochmanipulativen Informationsebene beginnt, begreifen die meisten Menschen einfach nicht, dass es eben dort beginnt: ihre Vereinnahmung, ihr Wecken zur Bereitschaft mitzumachen oder wenigstens stillzuhalten. ...

  • The Rogue AI Psy-Op Part 3 – do you see where this is going yet? The story taking shape is just another excuse to label, limit or ban content as they deem necessary. OffGuardian - Kit Knightly - 11.08.2026 Link: https://off-guardian.org/2026/08/11/the-rogue-ai-psy-op-part-3-do-you-see-where-this-is-going-yet/ Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel geschrieben, in dem ich die bizarre Geschichte beleuchtet habe, dass OpenAI, Anthropic und Meta alle plötzlich behaupteten, „abtrünnige KI-Agenten“ seien innerhalb von ein oder zwei Wochen aus ihrer „Eindämmung“ entkommen und hätten versucht, andere Unternehmen zu hacken. Zwei Tage später verfasste ich die Fortsetzung, in der ich auf die noch extremeren Geschichten über „beängstigende KI“ hinwies – von gedankenlesenden Computern bis hin zu biotechnologisch hergestellten Viren –, die überall in den Medien auftauchten, sowie auf den massiven Anstieg an voreiligen Kommentaren zum Thema „KI regulieren“. Betrachten Sie dies als den letzten Teil der „Rogue-AI“-Trilogie. Wenn Sie das Muster noch nicht erkennen, kann ich nicht viel mehr tun, und mir gehen langsam die Möglichkeiten aus, dasselbe mit leicht abgewandelten Worten auszudrücken. Wie auch immer … was gibt es Neues in der KI-Propaganda-Flut seit unserem letzten Gespräch? New Orleans wird künftig KI für Notrufe einsetzen. Das klingt ein bisschen zwielichtig, oder? Der Chef-Ethikberater von OpenAI ist zurückgetreten – ein sicheres Zeichen dafür, dass dort böse Dinge vor sich gehen. Ein Ethikbeauftragter tritt doch nicht zurück, es sei denn, da läuft etwas Schlimmes ab </sarc>. Die neueste „Enthüllung“ (sprich: „erfundener Unsinn“) aus der KI-Branche besagt, dass sich mehrere „abtrünnige Agenten“ (angeblich) in geheimen Foren „abgesprochen“ haben, um die besten Methoden zu finden, die ihnen gestellten Tests zu manipulieren. ... "Die Plattformen erkennen endlich, dass die Menschen keinen KI-Müll konsumieren wollen. Immer mehr Websites und Apps verfügen mittlerweile über Tools und Richtlinien, um KI-generierte Inhalte zu kennzeichnen, zu markieren und zu sperren." ... Welche Garantien haben wir, dass staatliche Behörden und die Mainstream-Medien das Etikett „KI-Schund“ nicht dazu nutzen werden, abweichende Meinungen zu unterdrücken und zu verbieten, so wie sie in der Vergangenheit die Bezeichnungen „Verschwörungstheoretiker“, „russischer Bot“ und „Impfgegner“ verwendet haben? Wie könnte man sich von einer fälschlicherweise zugewiesenen „KI-Schrott“-Einstufung befreien? Nun, ich schätze, man müsste einen „Nachweis der Menschlichkeit“ erbringen – vielleicht mithilfe der digitalen ID … oder? ... Und… "die unmittelbarste Gefahr könnte politischer Natur sein, nicht technologischer. KI ermöglicht es böswilligen Akteuren bereits heute, immer überzeugendere Deepfakes und Kampagnen zur Wählermanipulation in beispiellosem Ausmaß zu erstellen. Bleiben diese Werkzeuge unkontrolliert, könnten sie das Vertrauen der Öffentlichkeit weiter untergraben." Anti-Establishment-Nachrichten als „KI-Fälschungen“ diskreditieren und für einen globalen(istischen) KI-Vertrag werben. Speichert diese Ideen in eurem geistigen Archiv. ... Zur Erinnerung: Vor drei Wochen waren „außer Kontrolle geratene KI-Agenten“ noch kein Thema; dann hatte plötzlich jedes Unternehmen innerhalb von zwei Wochen mindestens einen davon, und jetzt brauchen wir Anhörungen im Kongress und neue Vorschriften und … wir wissen ja, wie das läuft. Der einzige Grund, warum wir überhaupt wissen, dass diese „außer Kontrolle geratenen Modelle“ angeblich existieren, ist, dass die KI-Unternehmen selbst uns immer wieder davon erzählen. Warum sollten sie das tun? Warum machen sie Werbung für vermeintliche Unfähigkeit, die ihr Produkt potenziell gefährlich erscheinen lässt? Und warum sollten wir irgendetwas glauben, was diese Leute sagen? ...

  • Everything Is A Computer Now And that leaves us vulnerable... Proton - 12.08.2026 Link: https://protonprivacy.substack.com/p/everything-is-a-computer-now In Bruce Schneiers wegweisendem Werk „Click Here To Kill Everybody“ spricht er darüber, wie alles zu einem Computer geworden ist: Ein modernes Auto ist nichts anderes als ein Computer auf Rädern; ein Kühlschrank ist nichts anderes als ein Computer, der Dinge kühl hält; eine Wasseraufbereitungsanlage ist ein Computer, der – lustigerweise – Wasser von einem Ort zum anderen befördert. Er verwendet den Begriff „Internet+“, um diese Verschmelzung des Internets – des Systems, das uns alle (naja, zumindest die meisten von uns) miteinander verbindet – mit der physischen Welt zu beschreiben. Das verändert die Lage erheblich: Wenn es nur um persönliche oder geschäftliche Daten geht, kostet ein Hackerangriff Geld; ein Hackerangriff führt dazu, dass Ihre Geheimnisse öffentlich werden. Heute, angesichts eines Grades an Vernetzung, den die Pioniere der Internet-Anfänge niemals hätten vorhersagen können, könnten dieselben Schwachstellen und Sicherheitslücken ein Dammventil öffnen oder eine Pumpe zum Stillstand bringen – mit fatalen Folgen für echte Menschen. Ausfälle verursachen nicht mehr nur Probleme im Internet. Diese Probleme stehen mittlerweile direkt vor Ihrer Haustür. Genau dieselben Eigenschaften, die die Datenverarbeitung sowohl kostengünstig als auch allgegenwärtig gemacht haben – Vernetzung und gemeinsam genutzter Code –, machen sie in großem Maßstab auch unsicher. Dieser Beitrag beleuchtet diese beiden Konzepte und setzt sie in Zusammenhang mit Geschichten, die mir in den letzten Tagen begegnet sind… Geschichte Nr. 1: Die Wasseraufbereitungsanlage Auf der DEFCON erklärte der ehemalige NSA-Chef Paul Nakasone, dass speicherprogrammierbare Steuerungen, die Wasserversorgungssysteme steuern, keinesfalls mit dem Internet verbunden sein sollten. Dies geschah im Zuge einer Reihe mutmaßlicher Angriffe durch ausländische Akteure. Allein das Ausmaß dieser Angriffe ist äußerst besorgniserregend: Die USA sind auf rund 50.000 kommunale Wasserversorger angewiesen, über die der Großteil der Wasserversorgung läuft. Wie zu erwarten, sind diese seit jeher unterfinanziert und verfügen über wenig oder gar kein spezielles Sicherheitspersonal. Berichten zufolge wurden die Wasserversorgungssysteme von mindestens zwölf Bundesstaaten angegriffen. Die betreffenden Steuerungen wurden vor Jahrzehnten entwickelt, in einer Zeit geschlossener und isolierter Netzwerke. Das war der Kontext, in dem diese Systeme konzipiert wurden. Später wurden sie jedoch still und leise an unsere Datenautobahn angeschlossen, um sie benutzerfreundlicher zu gestalten und aus der Ferne verwalten zu können. Keiner der Beteiligten nahm sich die Zeit, dieses System neu zu gestalten, damit es für die heutige Zeit gerüstet ist, in der es von böswilligen Akteuren nur so wimmelt. Wir haben diese gesamte lebenswichtige Infrastruktur vernetzt und die Sicherheit dabei nur als nachträglichen Einfall betrachtet. Und lassen Sie uns an dieser Stelle noch einmal betonen: Dem System ist es im Großen und Ganzen egal, ob ein Befehl zum Anhalten einer Pumpe von einem legitimen Ingenieur oder von einem Hacker kommt. Die physische Welt nimmt mittlerweile Anweisungen von jedem entgegen, der einen Port erreicht und in ein System eindringt. Geschichte Nr. 2: Polen Die zweite Geschichte stammt von TechCrunch, wo zwei Forscher das öffentliche Web in Polen durchforstet haben. Sie stellten fest, dass mehr als 10.000 öffentliche Einrichtungen und 250.000 Websites Sicherheitslücken aufwiesen … darunter Flughäfen, Krankenhäuser und Behörden. ...

  • BRITAIN'S FLAGSHIP FLOATING WIND PROJECT JUST SOLD FOR THE PRICE OF A SHOPPING TROLLEY. Jamie H. Miller - 05.08.2026 Link: https://substack.com/@jamiehmiller/note/c-309002213 GROSSBRITANNIENS VORZEIGEPROJEKT FÜR SCHWIMMENDE WINDKRAFTANLAGEN WURDE GERADE FÜR DEN PREIS EINES EINKAUFSWAGENS VERKAUFT. EINE VON DER REGIERUNG GESTÜTZTE GARANTIE, VIER JAHRE UND EIN PFUND SPÄTER GING DIE ZUKUNFT DER BRITISCHEN WINDENERGIE AN DEN HÖCHSTBIETER – NÄMLICH JEDEN, DER EINE ÜBERSCHÜSSIGE MÜNZE IN DER TASCHE HATTE. Lassen Sie mich Ihnen eine Zahl vorlesen, denn Zahlen sind das Einzige, worum sich zentrale Planer nicht herumreden können. Ein Pfund. Für diesen Betrag wurde „TwinHub“, das vermeintliche Vorzeigeprojekt Großbritanniens im Bereich der schwimmenden Windkraft, verkauft. Nicht eine Million Pfund. Nicht hunderttausend. Ein einziges Pfund – genau der Betrag, den man in einen Einkaufswagen steckt, um ihn aus der Halterung vor dem Parkplatz zu lösen – und irgendwie gilt das nun als faire und zutreffende Bewertung eines Projekts, das die Regierung selbst einst als Beginn einer völlig neuen britischen Industrie angepriesen hatte. Blicken wir zurück ins Jahr 2022 und hören wir uns an, wie dies angekündigt wurde. TwinHub, ein schwimmendes Windkraftprojekt mit einer Leistung von 32 Megawatt, war das erste Projekt seiner Art in England, das sich einen staatlich geförderten Differenzvertrag (Contract for Difference) sichern konnte, der ihm fünfzehn Jahre lang steuerlich abgesicherte Einnahmen in Höhe von 87 Pfund pro Megawattstunde garantierte – ein Preis, der deutlich über dem lag, was der Markt von sich aus geboten hätte. Politiker bezeichneten dies als Wendepunkt. Die Projektentwickler versprachen 45.000 Haushalte, die mit sauberer, zuverlässiger und zukunftsweisender Energie versorgt werden sollten, und in der Folge entstand eine völlig neue heimische Industrie. Dies war kein bescheidenes Pilotprojekt. Es wurde als die Zukunft präsentiert – garantiert, abgesichert und mit jeder Pressemitteilung gefeiert, die das Ministerium herausbringen konnte. Es dauerte nur vier Jahre, bis die Realität eintrat und ihren Tribut forderte. Inflation und zusammenbrechende Lieferketten taten das, was sie immer mit Projekten tun, die eher auf optimistischen Tabellenkalkulationen als auf solider wirtschaftlicher Logik basieren: Sie zerstörten die zugrunde liegenden Zahlen vollständig. Hexicon, der Projektentwickler, war gezwungen, das Projekt um 10,5 Millionen Pfund abzuschreiben. Der staatlich abgesicherte Vertrag – genau jene Garantie, die dieses Vorhaben eigentlich unantastbar machen sollte – wurde gekündigt. Und das gesamte Projekt, jeder Vermögenswert, jede Verbindlichkeit, jedes Versprechen von 45.000 mit Strom versorgten Haushalten wechselte für ein Pfund den Besitzer – was buchhalterisch gesehen einem Eingeständnis gleichkam, dass es überhaupt nichts mehr gab, das einen Wert hatte. Genau das passiert jedes Mal, wenn eine Regierung beschließt, eine Branche künstlich ins Leben zu rufen, indem sie einen ausreichend großzügigen Vertrag ausarbeitet, anstatt der Technologie die Chance zu geben, sich im harten Wettbewerb des Marktes zu bewähren. Ein garantierter Preis, der für fünfzehn Jahre festgeschrieben und deutlich über dem Marktpreis angesetzt ist, beseitigt das Risiko nicht. Er verbirgt das Risiko hinter einer Subvention, finanziert von Verbrauchern und Steuerzahlern, denen gesagt wurde, dies sei eine Investition in die Zukunft und keine Wette, die mit ihrem eigenen Geld, in ihrem eigenen Namen und ohne ihre Zustimmung eingegangen wurde. ...

  • Warum sind heute keine stabilen Gemeinschaften möglich? Wie werden sie möglich! Eckstein - 11.08.2026 Link: https://eckstein.substack.com/p/warum-sind-heute-keine-stabilen-gemeinschaften Gemeinschaften scheitern immer an zwei Ursachen Gemeinschaften haben den natürlichen Anteil von 1-3% Psychopathen. Sie sind auf die Erringung der Macht und eigene Vorteile aus. Sie spielen daher die Mitglieder einer Gemeinschaft gegeneinander aus. Mitglieder ziehen sich zurück, werden passiv, verlassen die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft zerfällt letztendlich in einem langen Prozess der Zerrüttung. Die zweite Ursache ist das Organisationssystem einer Gemeinschaft. Ein Schlüsselfaktor ist der das Organisationssystem eine falsch verstandene “Demokratie”. Dieses Mißverständnis spielt den Psychopathen in die Hände. Wäre ich einer, dann hätte ich genau für solch ein Mißverständnis gesorgt. Wir wurden ausge-Bild-det, daß Demokratie durch Wahlen gebildet wird. Richtig ist, daß Volksherrschaft (Demokratie) durch Abstimmungen gesichert ist. Doch viel wichtiger ist, daß Abstimmungen nicht demokratisch sind. Wenn 51 über 100 bestimmen, dann gibt es 49 die nicht zufrieden sein können und somit nicht ausgewogen - Der Nährboden für den Verfall einer Gemeinschaft. Psychologisch sind Gemeinschaften aus grob aus drei Gruppen zusammengesetzt: A: 20 Ideologen, heute als “Links” bezeichnet B: 60 Mehrheitsfolger, als “Mitte” bezeichnet C: 20 Kritiker, als “Rechts” bezeichnet 51/49 Abstimmungen sind dann 20 A + 31 B = 51 /// 20 C+ 29 B = 49 Das ist die Tyrannei von Sekten Wir wurden so ausgebildet, daß Abstimmungen demokratisch sind, doch das kann es nicht sein, wenn die Hälfte unzufrieden ist. Sie kann nicht demokratisch sein, wenn man mit allen möglichen, auch schmutzigenTricks, die 60 Mehrheitsfolger auf die ein oder andere Seite zu locken UND dabei +1 Stimme reicht um eine demokratische Simulation zu verkaufen. Die obige Situation ist in Wirklichkeit noch extremer denn Abstimmungen erlauben Enthaltungen. Nehmen wir an, daß sich 60 B enthalten, dann entscheiden 40 A+C. ...

  • Ökovandalismus: Der Schwarzwald wird mit Windturbinen zerstört Eine Bestandsaufnahme Sciencefiles - 11.08.2026 Link: https://sciencefiles1.substack.com/p/okovandalismus-der-schwarzwald-wird Bilder einer Zerstörung: [Video] Zu sehen ist hier eines von zwei Windrädern, die im Winpark “Wildbad” von EnBW erstellt wurden: Vestas-V162 mit einer Leistung von jeweils 5,6 Megawatt. 166 Meter bis zur Nabe, 162 Meter Rotordurchmesser, Gesamthöhe rund 250 Meter. Das Ungetüm ist weithin sichtbar und die Zerstörung, die notwendig war, um es zu erstellen, ebenfalls. Rund 1000 Kubikmeter Beton sind in das Fundament von 25 Metern Durchmesser und 3 Metern Tiefe jeder der beiden Windturbingen geflossen, ergänzt um rund 100 Tonnen Stahl. Beides wird nach dem Ende der Lebenszeit im Boden verbleiben. Obschon ein Rückbau auf dem Papier die vollständige Entfernung des Fundaments vorsieht, wird in der Regel nur Oberflächenkosmetik betrieben. Der Boden bleibt versiegelt und tot. Gesamtkosten von rund 23 Millionen Euro fallen für den Ökovandalismus an. Darin enthalten sind Kosten für die Windturbingen (Rotor, Gondel, Turm, Fundament, Transport und Installation) von jeweils rund 8 Millionen Euro, Investitionsnebenkosten für Planung, Netzanbindung, Genehmigungen, Infrastruktur usw., von jeweils rund 3,1 Millionen Euro. Kosten, die durch Rodung, die Erstellung von Freiflächen, die Verbreiterung und Befestigung bestehender Waldwege auf mindestens 10 Meter Breite und Eignung für Schwertransporte, den Bau von Zufahrten, spezielle Logistik, die für den Transport von mehr als 80 Meter langen Roterblättern notwendig ist, die Erstellung einer temporären Infrastruktur im Wald, Lagerflächen, Kranstellflächen, Kosten für Baustellen- und Verkehrssicherheit, Versicherungen, Rekultivierung der Baustelle, kleiner Kabeltrassen usw, anfallen, insgesamt weitere rund 700.000 Euro bis eine Million Euro. 23 Millionen Euro Gesamtkosten sind gut gerechnet. Dafür erhalten dann 5.600 Haushalte Strom von den beiden Windrädern, allerdings nur an rund 88 Tagen des Jahres ausreichend, um den Stromverbrauch der 5.600 Haushalte aus der Hochglanzbroschüre auch tatsächlich zu decken. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in Bad Wildbad und in 166 Metern Nabenhöhe beträgt rund 6,2 m/s, daraus ergeben sich unter Verwendung der in Windkraftkreisen handelsüblichen Weibullverteilung, auf einen Formparameter von k = 2 standardisiert, also eine rechtsschiefe Verteilung von vielen Tagen mit relativ wenig Windgeschwindigkeit und relativ wenigen Tagen mit viel Windgeschwindigkeit im Maximum 8.000 Betriebsstunden pro Jahr, also rund 85% des Jahres. Indes, die meisten dieser Betriebsstunden werden in Teillast und nicht in Volllast verbracht, weil der Wind nicht ausreicht. Bei Windstärken von weniger als 3 m/s können diese Windturbinen nicht betrieben werden, bei Windgeschwindigkeiten jenseits von 24 m/s auch nicht. ...

  • I Did the Math, Solar Sucks What 1,800 watts of backup panels on my riverbank taught me about nameplate vs. reality Scott Grout - 04.08.2026 Link: https://needsofthemany98.substack.com/p/i-did-the-math-solar-sucks Ich installiere 1,8 kW Solarmodule und eine 10-kWh-Batteriebank als Teil der Notstromversorgung für mein Haus in der Nähe von Portland, Oregon. Im Rahmen des Projekts habe ich ein interaktives Tool entwickelt, das für jeden Tag des Jahres den optimalen Neigungswinkel der Module berechnet und den Energieertrag schätzt – kalibriert anhand gemessener lokaler Klimadaten (NASA MERRA-2) – was für ein Nerd! Das Tool funktioniert hervorragend. Das Problem sind die Zahlen, die es liefert. Lassen Sie mich gleich vorwegnehmen: Solarenergie hat durchaus ihren Platz in unseren Energiesystemen. An optimalen Standorten bietet sie eine hervorragende Möglichkeit zur Energiearbitrage. Aber wir gehen nicht entsprechend damit um. Wir behandeln Solar- und Windenergie so, als wären sie die Hauptmittel zur Dekarbonisierung, während wir gleichzeitig aktiv immer mehr Kernkraftkapazitäten stilllegen. Das ist eindeutig eine Rolle, die diese diffusen, unzuverlässigen und standortabhängigen Technologien nicht erfüllen können. Der beste Tag 1. Juli. Die Sonne steigt zur Sonnenmittagszeit auf 67°, die Tageslichtdauer beträgt 15,5 Stunden, und die Module sind in ihrer sommerlichen Neigung von 31° ausgerichtet. Der klimakalibrierte erwartete Ertrag beträgt 11,1 kWh – etwa 108 % meiner Batteriebank. Am besten Tag des Jahres füllt die Anlage die Batterie bis auf einen kleinen Überschuss. Dies ist der Tag, auf dem die Verkaufsbroschüre basiert. Der schlimmste Tag 21. Dezember. Die Sonne steht mittags gerade einmal 20,7° über dem Horizont, die Tageslichtdauer beträgt 8,5 Stunden, und das Licht durchdringt fast dreimal so viel Atmosphäre. Schon die Geometrie allein wäre schlimm genug; das Wetter in Portland macht das Ganze noch schlimmer – 80 % der Dezembertage sind hier überwiegend bewölkt oder bedeckt. Erwartete Ertrag: 1,8 kWh, also 18 % der Batteriekapazität. Das ist ein 6-facher Unterschied zum 1. Juli. Um die Batterie zur Wintersonnenwende aufzuladen, bräuchte ich etwa 10 kW – fast das Sechsfache dessen, was ich installiere. Und im Winter kommt es natürlich gerade dann zu Stromausfällen durch Stürme im pazifischen Nordwesten, und dann ist eine Notstromversorgung am wichtigsten. ...

  • What Data Meta Actually Collects From You — And Four Settings That Pull It Back Your personal or business page, your client DMs, your follower list, and the AI now reading all three — a plain-English map of where your data goes and the settings that shorten the trip. PAUL CALOCA - ESSENTIALRISKMGT - 11.08.2026 Link: https://essentialriskmgt.com/p/what-data-meta-actually-collects Letzte Woche wollte ich einem Kunden über Instagram-DM seine Bildergalerie schicken – so wie ich es schon hundert Mal gemacht habe – und suchte nach dem kleinen Vorhängeschloss-Symbol, das früher oben im Chat zu finden war. Weg. Nicht versteckt, nicht verschoben. Weg. Wie sich herausstellte, hat Meta im vergangenen Mai die End-to-End-Verschlüsselung für Instagram-DMs abgeschafft. Habt ihr eure geschäftlichen Angelegenheiten jahrelang über diesen Posteingang abgewickelt, ohne euch jemals wirklich zu fragen, wer sonst noch mitlesen könnte? Die Antwort lautete: technisch gesehen niemand – bis zu diesem Jahr, als sich die ehrliche Antwort in „Meta kann es, wenn es beschließt, dass es nötig ist“ änderte. Was zum Teufel? Das führte mich auf eine Spur, der ich schon längst hätte nachgehen sollen. Nicht nur die Direktnachrichten. Auch die Seite, die ich zur Hälfte als Künstlerin und zur Hälfte als Unternehmen betreibe, weil ich mir – wie viele von euch – nie die Mühe gemacht habe, beides voneinander zu trennen. Die Follower-Daten, die Meta mir jedes Mal liefert, wenn ich meine Insights überprüfe – was bedeutet, dass Meta sie ebenfalls hat, plus was auch immer es sonst noch damit anstellt. Und jetzt Meta AI, das in all dem steckt und Beiträge, Chats und Fragen liest, die ich ihm stelle. Denkt daran: Wenn ein Online-Dienst kostenlos ist, sind wir alle Teil des Bestands. Die zahlenden Kunden von Meta sind die Werbekunden, nicht wir. Also habe ich das getan, was ich immer tue. Ich habe die eigentlichen Richtlinien statt der Marketingtexte gelesen und alles übersichtlich dargestellt – vier Bereiche, was Meta in jedem einzelnen davon sammelt, warum dies für jemanden, der eine Unternehmensseite statt eines persönlichen Tagebuchs betreibt, keine hypothetische Frage ist, und welche Einstellungen es gibt, um Daten einzuschränken, soweit dies möglich ist. Nicht alles lässt sich einschränken. Auch das ist wichtig zu wissen. Ihr Geschäftskonto (und das damit verknüpfte persönliche Profil) Wenn Sie Ihr Unternehmen über eine Facebook-Seite und ein professionelles Instagram-Konto betreiben, erfasst Meta Ihre Beiträge, Fotos, Bildunterschriften, Werbeaktivitäten und „Page Insights“-Daten. Wenn – wie bei vielen Solokünstlern – dein „Geschäftskonto“ eigentlich dein persönliches Profil mit aktiviertem Business-Dashboard ist, verschwimmt die Grenze. Dein Beziehungsstatus, dein Heimatort und das Shop-Update, das du eine Stunde später gepostet hast, landen alle im selben Pool, und die Systeme von Meta unterscheiden nicht zwischen deinem „geschäftlichen Ich“ und deinem „privaten Ich“. Und hier ist der Grund, warum das nicht nur ein Ärgernis ist: Professionelle Instagram-Konten müssen öffentlich bleiben – sobald du diesen Schalter umlegst, gibt es keine Option für einen privaten Modus mehr. Inhalte von privaten Konten werden nicht zum Training der KI-Modelle von Meta verwendet; bei öffentlichen Konten, einschließlich aller professionellen, ist dies jedoch der Fall, es sei denn, du legst Widerspruch ein. Die Vorgehensweise: Instagram → Menü (oben rechts) → Teilen und Wiederverwenden → „Beiträge und Reels“ unter „Inhalte, die andere wiederverwenden können“ deaktivieren. Das ist der einfache Teil. Der schwierigere Teil ist das offizielle Formular von Meta zum Einspruch gegen das KI-Training, das unter „Einstellungen und Aktivität“ → „Weitere Informationen und Support“ → „Über“ versteckt ist. Das Ausfüllen dieses Formulars ist derzeit die einzige Möglichkeit, zu verhindern, dass Ihre öffentlichen Inhalte zum Training von Modellen verwendet werden – und es ist nicht offensichtlich. Meta macht es absichtlich schwer, es zu finden. ...

  • Systematic drug industry corruption and what you can do to protect yourself against drug harms Gøtzsche's Perspective - 10.08.2026 Link: https://pgtzsche1.substack.com/p/systematic-drug-industry-corruption Eines der Kapitel in meinem 2013 erschienenen Buch trägt den Titel „Organisierte Kriminalität – das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie“.¹ Ich belege die organisierte Kriminalität und zeige auf, dass die Standardreaktion der Branche, wenn Skandale in den Medien aufgedeckt werden – nämlich, dass sich ihre Praktiken seit der Begehung der Straftaten radikal geändert hätten –, nicht der Wahrheit entspricht. Die Straftaten nehmen zu, was daran liegt, dass die Vergleichszahlungen und Geldstrafen, selbst wenn sie sich auf Milliarden Dollar belaufen, nur einen winzigen Bruchteil der durch die Straftaten erzielten Gewinne ausmachen. Im Gegensatz zur Pharmaindustrie fügen Ärzte ihren Patienten nicht absichtlich Schaden zu. Und wenn sie aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit Schaden anrichten, betrifft dies jeweils nur einen Patienten. Da die Handlungen von Führungskräften in der Pharmaindustrie das Potenzial haben, Millionen von Menschen zu schaden und manchmal sogar zu töten, sollten ihre ethischen Standards weitaus höher sein als die von Ärzten, und die Informationen, die sie über ihre Medikamente bereitstellen, sollten nach einer sorgfältigen und ehrlichen Prüfung der Daten so wahrheitsgetreu wie möglich sein. Nichts davon trifft zu, und wenn Journalisten mich fragen, was ich von den ethischen Standards der Pharmaindustrie halte, mache ich oft einen Scherz darüber und sage, ich habe keine Antwort, da ich nicht beschreiben kann, was nicht existiert. Der einzige Industriestandard ist Geld, und die Höhe des Geldes, das man für das Unternehmen verdient, entscheidet darüber, wie gut man ist – genau wie in Mafia-Kreisen. Diejenigen, die es in Pharmaunternehmen bis an die Spitze schaffen, wurden vom Kriminologen John Braithwaite, der viele von ihnen interviewt hat, als „skrupellose Mistkerle“ bezeichnet.2 In meinem Buch habe ich darauf hingewiesen, dass die großen Pharmaunternehmen in den Vereinigten Staaten in Bezug auf Straftaten alle anderen Branchen übertreffen. Sie verzeichnen mehr als dreimal so viele schwere oder mittelschwere Rechtsverstöße wie andere Unternehmen, und diese Bilanz gilt auch nach Bereinigung um die Unternehmensgröße.2,3 Die Pharmaindustrie schneidet zudem bei internationaler Bestechung und Korruption sowie bei fahrlässiger Gefährdung durch unsichere Arzneimittelherstellung schlechter ab als andere Unternehmen.2,3 Bestechung ist an der Tagesordnung und geht mit enormen Geldsummen einher. Es scheint, als sei jede Person, die Einfluss auf die Interessen der Branche nehmen kann, bestochen worden: Ärzte, Gesundheitsinspektoren, Krankenhausverwalter, Minister, Zollbeamte, Steuerprüfer, Beamte für die Arzneimittelzulassung, Werksinspektoren, Preisregulierungsbeamte und politische Parteien.2 Die allgegenwärtige Korruption – sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in Form von unzuverlässiger Wissenschaft – erklärt, warum unsere verschreibungspflichtigen Medikamente die häufigste Todesursache sind, noch vor Herzerkrankungen und Krebs, und warum allein Psychopharmaka die dritthäufigste Todesursache darstellen.4 Wenn sich die Leichen auf dem Obduktionstisch stapeln, hat die Industrie eine weitere Standardantwort parat: Es handele sich um einen „faulen Apfel“. Das ist nicht der Fall. Das ganze Fass ist bis ins Mark verfault. ...

  • Grandmother Euthanized by Canadian Government Without Consent Slay News - Frank Bergman - 08.08.2026 Link: https://slaynews.com/grandmother-euthanized-canadian-government-without-consent/ Eine 83-jährige kanadische Großmutter wurde im Rahmen des sich rasch ausweitenden Euthanasieprogramms der globalistisch orientierten kanadischen Regierung durch eine tödliche Injektion getötet, nachdem sie zuvor „assistierten Suizid“ abgelehnt hatte, da dieser gegen ihren christlichen Glauben verstieß, wie ihre verzweifelte Familie mitteilte. Brigitte Stegemann starb am 10. Juli in der Langzeitpflegeeinrichtung „The Pearl“ in Belleville, Ontario, im Rahmen des kanadischen Systems zur medizinischen Sterbehilfe (Medical Assistance in Dying, MAiD). Ihre Familie berichtet, dass Stegemann kognitiv beeinträchtigt, stark hörgeschädigt und häufig lethargisch war und bei der Beurteilung, die dazu diente, sie für fähig zu erklären, dem eigenen Tod zuzustimmen, falsche Antworten auf einfache Fragen gab. Noch beunruhigender ist laut ihrer Angehörigen, dass Stegemann die versprochene abschließende mündliche Bestätigung unmittelbar vor der Verabreichung der tödlichen Medikamente nie gegeben habe. Sie schwieg einfach. Der Vorgang wurde trotzdem fortgesetzt. Die Familie wirft dem System nun „klinische Arroganz“, Geheimhaltung und ein katastrophales Versagen der Schutzvorkehrungen vor, die dazu dienen sollen, schutzbedürftige Patienten davor zu bewahren, ohne gültige Einwilligung euthanasiert zu werden. Christliche Großmutter hatte Sterbehilfe bereits abgelehnt Stegemann, liebevoll „GG“ genannt, lebte seit etwa zwei Jahren in der Einrichtung in Ontario. Fünf Monate vor ihrem Tod diagnostizierten Ärzte bei ihr unheilbaren Magenkrebs im Stadium IV. Ihre Enkelin, die ebenfalls Brigitte heißt, hatte die Vorsorgevollmacht inne und fungierte seit mehr als 12 Jahren als Hauptpflegeperson und Fürsprecherin ihrer Großmutter. Die Einrichtung kontaktierte die Enkelin regelmäßig bezüglich Medikamenten, medizinischen Behandlungen und Entscheidungen zur täglichen Pflege. Zwei Monate vor Stegemanns Tod wurde sie gefragt, ob sie eine ärztlich assistierte Sterbehilfe (MAiD) wünsche. Ihre Antwort war eindeutig. Laut der Erklärung der Familie erklärte Stegemann „eindeutig, dass sie dies nicht in Anspruch nehmen wolle“. Ihr christlicher Glaube spielte bei dieser Entscheidung eine zentrale Rolle. Sie lehnte Sterbehilfe ab und wollte auf natürliche Weise sterben. Doch während ihre Enkelin auf einem zehntägigen Urlaub war, begannen die Mitarbeiter hinter verschlossenen Türen erneut, mit Stegemann über assistierten Suizid zu sprechen. Ihre Familie und ihre Fürsprecherin wurden nicht informiert. ...

  • BYD ist ein strategisch operierender Tech-Konzern, deutsche Industrie-Lobbyisten sind steinalte Männer Dirk Specht - 09.08.2026 Link: https://dirkspecht.substack.com/p/byd-ist-ein-strategisch-operierender Ich begleite die Strategie von BYD schon länger, auch an den Kapitalmärkten. Während real seit ca. 2015 eine Verzehnfachung des Werts erreicht wurde, wird in Börsenkanälen das Gerede von „Überkapazitäten“ und „mangelnder Profitabilität“ mit Charts erläutert, die nicht mal die massive Kapitalmaßnahme 2025 korrekt bewerten: Da hat BYD fast 9,5 Milliarden Eigenmittel an die Aktionäre gegeben, da man zu viel Kapital angesammelt hatte und die expansive Strategie auch so realisieren konnte! Auch die behaupteten Zusammenhänge zum „schwächelnden Inlandsmarkt“ sind nur durch Unkenntnis zu erklären. Ob der überhaupt „schwächelt“, kann sich erst zeigen, wenn die Ende 2025 konsequent auslaufenden Subventionen und Marktinterventionen als Einmaleffekt aus den Zahlen verschwinden. Das gehört nämlich auch zu dem faktenfernen Gerede in unseren Medien: China hat den E-Sektor in der Tat durch ein strategisches Bündel an Maßnahmen seit 2015 (!!) hochgezogen. Das ist bereits nicht durch „Subventionen“ erklärbar, vor allem aber hat man bereits vor fünf (!!) Jahren geplant und wie immer dann auch durchgeführt, dass der ab 2026 alleine laufen darf. Richtig gelesen, wir hören 2026 Geplärre über Subventionen, die wie 2020 angekündigt 2025 beendet wurden! BYD zeigt im Rahmen dieser Fünfjahrespläne aber nicht nur, wie man technologisch so eine Transformation gewinnt, sondern auch strategisch. Dazu wurde aus dem ehemaligen Batteriehersteller ein technologisch vertikal aufgestellter Tech-Konzern, der sowohl für den Inlands- als auch die Exportmärkte seit fünf Jahren ganz genau weiß, was er macht! Es ist real lächerlich, wie das bei uns nun „erklärt“ wird, das kann man seit Jahrzehnten sowohl in den FYP als auch in der öffentlichen Kommunikation des Unternehmens nachlesen. Die machen das übrigens nicht, um uns zu informieren, sondern um ihre eigene Wirtschaft sowie auch die konsequent akquirierten globalen Partner einzubeziehen. Lesen dürfen wir das trotzdem endlich auch mal! BYD zeigt, wie strategische Industrialisierung im globalen Automotive-Sektor heute funktioniert. Statt reiner Export-Abhängigkeit skaliert das Unternehmen eine konsequente „Local-for-Local“-Strategie, die in ihrer Tiefe einzigartig ist. Der Masterplan hat drei Ebenen: Vertikale Integration als Fundament: Hauseigene Batterietechnologie (Blade Battery), hauseigene kritische Halbleiter, haueigene führende Robotik für führende Automatisierung in der Fertigung, hauseigene AI-Modelle, hauseigene Carsoftware. Das sichert Margen, definiert Kerntechnologie im Autobau komplett neu und entkoppelt von externen Risiken. ...

  • 10 авг.35из norberthaeringde

    Auch die „Meldestelle REspect! im Netz“ wird abgewickelt 9. 08. 2026 | Die öffentliche Empörung über die Umtriebe staatlicher und steuerfinanzierter Anschwärzungsportale hat gefruchtet. Nachdem zum letzten Jahreswechsel die Meldestelle Hessen gegen Hetze stillschweigend abgewickelt wurde, soll dasselbe bald auch für deren ebenfalls bundesweit tätiges Pendant aus Baden-Württemberg geschehen. Die „Meldestelle REspect! im Netz“ soll ab Jahresende keine Meldestelle mehr sein.

  • The Military Emissions the IPCC Doesn’t Count An Essay on What the Reports Say, What They Don’t Say, and What That Choice Reveals Lies Are Unbecoming - 04.08.2026 Link: https://www.unbekoming.com/p/the-military-emissions-the-ipcc-doesnt Erstens: Was der IPCC ist und wie er Sie erreicht Falls Sie noch nie einen dieser Berichte aufgeschlagen haben oder nur aus den Nachrichten davon gehört haben, hier zunächst ein paar Grundlagen, bevor die Diskussion beginnt. Das IPCC ist der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel. Es wurde 1988 von zwei Organisationen der Vereinten Nationen gegründet: der Weltorganisation für Meteorologie und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Es betreibt keine eigene wissenschaftliche Forschung. Es wertet von anderen verfasste wissenschaftliche Literatur aus und veröffentlicht umfangreiche zusammenfassende Berichte. Regierungen nutzen diese Berichte dann, um ihr Handeln im eigenen Land zu rechtfertigen. Alle sechs bis acht Jahre veröffentlicht der IPCC einen Sachstandsbericht, der fortlaufend nummeriert ist. Der erste Sachstandsbericht erschien 1990. Der sechste Sachstandsbericht, auch als AR6 bezeichnet, wurde zwischen 2021 und 2022 veröffentlicht. Er ist das derzeit maßgebliche Dokument. Er bleibt so lange gültig, bis der siebte erscheint, der voraussichtlich um das Jahr 2028 erwartet wird. Jeder Bewertungsbericht ist in drei Teile gegliedert, die als Arbeitsgruppen bezeichnet werden. Arbeitsgruppe I befasst sich mit den physikalischen Grundlagen. Sie beschreibt, wie das Klimasystem funktioniert, welche Rolle Kohlendioxid in der Atmosphäre spielt und welche Temperaturanstiege unter verschiedenen Szenarien prognostiziert werden. Von hier stammen die Temperaturdiagramme. Arbeitsgruppe II befasst sich mit den Auswirkungen und der Anpassung. Sie beschreibt, wie sich der Klimawandel auf Ökosysteme, Küstengebiete, Ernährungssysteme, die Gesundheit und Gemeinschaften auswirkt. Von hier stammen die Katastrophenprognosen. Die Arbeitsgruppe III befasst sich mit der Eindämmung, d. h. damit, was getan werden sollte, um Emissionen zu reduzieren. Hier werden Fleischsteuern, der Ausstieg aus Gasheizkesseln, City-Maut, Sanierungsvorschriften und CO₂-Bepreisungssysteme als notwendige Maßnahmen genannt. Die Arbeitsgruppe III ist der Teil des Berichts, der die breite Öffentlichkeit erreicht. Hier fehlen zudem die Streitkräfte der Welt. ... Was die Berichte über die Streitkräfte sagen Das Fehlen bedeutet nicht, dass kein Interesse an den Streitkräften besteht. In den Berichten der Arbeitsgruppen werden die Streitkräfte häufig erwähnt. Sie werden als Akteure der Anpassung, als Einsatzkräfte, als Haushaltsposten und als Kantinen genannt. Arbeitsgruppe II, der Bericht über Auswirkungen und Anpassung, behandelt die Streitkräfte als Opfer des Klimawandels. In Kapitel 14 wird erörtert, wie „Militär und Sicherheitsbehörden ihre Planung, ihre Einsätze und ihre Infrastruktur an die aktuellen Auswirkungen des Klimawandels anpassen“, wobei auf durch Stürme beschädigte Einrichtungen, Stützpunkte mit ausgefallener Versorgung und durch extremes Wetter beeinträchtigte Einsatzbereitschaft verwiesen wird.⁴ Kapitel 7 gibt einen Überblick über Forschungsergebnisse zu Hitzeschlägen bei Soldaten.⁵ Die Streitkräfte in der Arktis werden als Institutionen dargestellt, die „ihre militärischen Kapazitäten erneuern und ihre polizeiliche Präsenz ausbauen“.⁴ Die Streitkräfte erscheinen als etwas, das vom Klimawandel betroffen ist, nicht als etwas, das zu ihm beiträgt. ... Die norwegischen Streitkräfte haben aufgehört, montags Fleisch zu servieren.⁸ Das steht in dem Bericht über Klimaschutzmaßnahmen, in dem es um die Streitkräfte weltweit geht – und zwar aus deren eigener Sicht. Nicht um den Treibstoff, den ihre Flugzeuge verbrauchen. Nicht um die Flotten, die sie betreiben. Nicht um die Kriege, die sie führen. Sondern darum, was einmal pro Woche in den Kantinen eines Landes zum Mittagessen serviert wird. ...

  • The Alliance Nobody Expected The alliance would sit across a strategic arc running from the Mediterranean through Suez and the Red Sea to the Gulf and Indian Ocean, as a security architecture between the great-power blocs Ambrus Béla's Geopolitical Outlooks - 09.08.2026 Link: https://ambrusbela.substack.com/p/the-alliance-nobody-expected Noch vor wenigen Monaten schien die Vorstellung eines tragfähigen Sicherheitsbündnisses zwischen Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan unwahrscheinlich. Die drei Länder hatten zu viele konkurrierende Beziehungen, zu unterschiedliche Bedrohungswahrnehmungen und zu wenig Gründe, sich militärisch miteinander zu verbünden. Diese Einschätzung muss nun revidiert werden. Das sich abzeichnende Bündnis ist nicht deshalb wichtig, weil Riad, Ankara und Islamabad plötzlich eine gemeinsame Weltanschauung entwickelt hätten. Das ist nicht der Fall. Es ist wichtig, weil sie offenbar erkannt haben, dass sie keine brauchen. Pakistan richtet seinen Blick vor allem auf Indien und ist strategisch von China abhängig. Die Türkei bleibt Mitglied der NATO, verfolgt jedoch eine zunehmend eigenständige Außenpolitik und steht in einer immer schärferen Rivalität mit Israel. Saudi-Arabien unterhält weiterhin enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, ist stark von westlicher Militärtechnologie abhängig, verkauft enorme Mengen an Energie nach Asien und will weder eine erneute Konfrontation mit dem Iran noch die Abhängigkeit von einem einzigen Schutzmacht. Es handelt sich hierbei nicht um natürliche Verbündete im herkömmlichen Sinne. Doch genau darin könnte der springende Punkt liegen. Was sich hier abzeichnet, ist weniger ein ideologischer Block als vielmehr eine Art strategische Absicherung: eine Koalition ehrgeiziger regionaler Mächte, die sich schwerer isolieren, einschüchtern oder in das Lager eines anderen drängen lassen wollen. Die Beschleunigung war bemerkenswert. Was zu Beginn dieses Jahres noch wie ein diplomatisches Experiment aussah, hat inzwischen eine militärische Dimension angenommen. Pakistan hat gezeigt, dass sich seine langjährigen Sicherheitsbeziehungen zu Saudi-Arabien in konkrete militärische Unterstützung umsetzen lassen. Die Türkei, die ihre Präsenz in der Rüstungsindustrie und im militärischen Bereich in der gesamten Region bereits ausbaut, hatte allen Grund, sich innerhalb statt außerhalb der entstehenden Struktur zu positionieren. Saudi-Arabien hat etwas erreicht, wonach es seit Jahren gestrebt hat: eine weitere Schutzebene, die es nicht erfordert, Washington den Rücken zu kehren, aber Riad weniger ausschließlich von diesem abhängig macht. Das Ergebnis sollte noch nicht als antiamerikanisches, antiisraelisches oder antiindisches Bündnis bezeichnet werden. Jedes Mitglied hätte bei einer solchen Entwicklung zu viel zu verlieren. Es lässt sich besser als Bündnis gegen Abhängigkeit verstehen. Diese Unterscheidung erklärt sowohl seine Anziehungskraft als auch seine Widersprüche. Pakistan bringt etwas mit, über das weder Saudi-Arabien noch die Türkei verfügen: Atomwaffen, ein großes Berufssoldatentum und eine außergewöhnlich enge strategische Beziehung zu China. Die Türkei steuert die modernste konventionelle Militär- und Rüstungsindustrie der drei Länder bei, zusammen mit dem Zugang zum militärischen Ökosystem der NATO. Saudi-Arabien steuert Kapital, Energiekraft, geografische Lage und politisches Gewicht in der arabischen und islamischen Welt bei. Diese Kombination ist ungewöhnlich. Saudisches Geld, türkische Militärtechnologie und pakistanische strategische Tiefe ergänzen sich hervorragend. ...

  • Farce Of The Week: Germany’s Weather Site Donnerwetter.de Attempts To Measure The Rhine River’s Temperature! Whatsupwiththat - P Gosselin - 05.08.2026 Link: https://wattsupwiththat.com/2026/08/04/farce-of-the-week-germanys-weather-site-donnerwetter-de-attempts-to-measure-the-rhine-rivers-temperature/ Die unglaublich schlampige Messung einer Wetter-Website verbreitet sich wie ein Lauffeuer in ganz Deutschland… Ein Großteil Europas leidet derzeit unter einer Hitzewelle und unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen. Es überrascht daher nicht, dass die Medien das heiße Wetter nutzen, um die Klimapanik weiter anzuheizen und auf jede erdenkliche Weise mehr Klicks zu generieren. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, völlig falsche Messwerte zu verwenden, um den Zuschauern weiszumachen, das Ende der Welt stehe bevor. Das jüngste Beispiel stammt von der deutschen Website donnerwetter.de – ausgerechnet einer Wetter-Website! Wahrscheinlich mit dem Ziel, die Dramatik der Dürre in Deutschland und der jüngsten Hitzewelle zu verstärken, hat „donnerwetter“ hier auf Facebook ein Video gepostet, das die angeblich katastrophale Lage des Rheins zeigt: „28 °C Wassertemperatur“, verkündet der Herr von donnerwetter.de, nachdem er gestern sein Thermometer in den Rhein getaucht hat. Deutschland kocht! Dieses Video von der Temperaturmessung am Rhein hat sich inzwischen in ganz Deutschland viral verbreitet, allerdings nicht wegen der Temperatur von 28 °C im Rhein. Das Video hat im deutschen Internet für Aufsehen gesorgt, weil die Messung offensichtlich völlig schlampig durchgeführt wurde! 2 cm Wassertiefe Erstens wurde die Messung in lächerlich flachem Wasser vorgenommen – so flach, dass der Mann mit seinen Laufschuhen bis zur Stelle laufen konnte. Vielleicht wollte er sich nicht die Mühe machen, sie auszuziehen. Vielleicht hatte er vergessen, Stiefel mitzubringen. Gar nicht nötig! 2 cm Wassertiefe reichen völlig aus! Das 1-Sekunden-Eintauchen Als Nächstes taucht er die Spitze des Thermometers ins Wasser, hält es dort aber nur eine Sekunde, eineinhalb Sekunden lang und gibt dem Gerät so keine echte Chance, zu reagieren. Der gemessene Wert von 28 °C war wahrscheinlich die Lufttemperatur – das würde angesichts des Schattens, den der Mann wirft, Sinn ergeben – was darauf hindeutet, dass die Messung auf der Ostseite des Rheins durchgeführt wurde und die Uhrzeit etwa zwischen 10 und 11 Uhr morgens lag. Das Video selbst wurde um 12:32 Uhr auf Facebook gepostet. ...

  • Is a Multibillion-Dollar Company Smarter than a 6th Grader? And other dispatches from the culture wars The Honest Broker - Ted Gioia - 07.08.2026 Link: https://www.honest-broker.com/p/is-a-multibillion-dollar-company Letzten Monat habe ich mich darüber beschwert, dass mittlerweile sogar traditionelle Unternehmen die Strategien digitaler Plattformen zur „Gewinnung und Kontrolle von Nutzern“ nachahmen. Diese böswillige Geschäftspraxis zielt darauf ab, Verbraucher an sich zu binden – indem man es ihnen schwer macht, sich abzuwenden – und sie anschließend auf missbräuchliche Weise zu monetarisieren. Dies ist mittlerweile die Standardvorgehensweise einer wachsenden Zahl von Unternehmen. Dennoch war ich schockiert, als ich sah, dass sich sogar ein Hersteller hochwertiger deutscher Limousinen diesem Trend anschließt: [Grafik] Ein Redditor hat dieses dystopische Video geteilt: [Video] Stellen Sie sich vor, Sie zahlen über 60.000 Dollar für ein Auto und werden dabei wie ein Flüchtling von TikTok behandelt. Früher wäre der Bond-Bösewicht, der für diese Masche verantwortlich ist, gefeuert worden. Doch in der aktuellen Manie werden Führungskräfte dafür belohnt, dass sie Kunden in solch großem Stil ausbeuten. Doch nicht mehr lange. Der Widerstand der Öffentlichkeit nimmt zu. Deshalb sind die Aktien von Netflix und Spotify in letzter Zeit so stark gefallen – sie haben falsch eingeschätzt, wie viel ihre Kunden noch tolerieren werden. BMW hat gerade denselben Fehler begangen. *** Es ist kaum zu glauben, wie realitätsfern Unternehmen geworden sind. Wir haben kürzlich einen Klempner gerufen, um ein dringendes Problem bei uns zu Hause zu beheben. Er hat sofort versucht, uns ein Abonnement für 19 Dollar im Monat zu verkaufen. Ein Abonnement für einen Klempner? Im Ernst? Update: Er ist jetzt unser Ex-Klempner. ... Erst in der vergangenen Woche hat das KI-Kartell weitere Verbündete verloren. Man denke nur an LinkedIn, das bislang ein Paradies für „Slopper“ war. Doch selbst dieser von KI befallene Sumpf hat sich nun endlich bereit erklärt, den Nutzern einen „Anti-Slop“-Button zur Verfügung zu stellen. Laut dem Wall Street Journal: "Neben der Einführung eines „Slop“-Buttons kündigte LinkedIn im vergangenen Monat an, die Funktion „Beitrag verbessern“ auslaufen zu lassen, die den Einsatz von KI-Tools zum Korrekturlesen und Umschreiben förderte … Das Unternehmen plant die Einführung einer „Nudge“-Funktion, die Nutzer benachrichtigt, wenn andere ihre Beiträge als KI-ähnlich kennzeichnen. Und Anfang dieses Jahres führte es eine Option ein, mit der Kommentare von nicht verifizierten Nutzern ausgeblendet werden können, um massenhaft generierte KI-Antworten zu minimieren." LinkedIn löscht bereits täglich 200.000 KI-generierte Kommentare. Und niemand vermisst sie. Das ist mehr als nur ein wenig ironisch – denn LinkedIn gehört zu Microsoft, einem der größten KI-Hypercaler. Aber das zeigt, wie stark die Ablehnung gegenüber KI mittlerweile geworden ist. Selbst Microsoft kann sie nicht mehr ignorieren. Das Gleiche gilt für Alphabet, das sich nun in der unangenehmen Lage befindet, Anti-KI-Maßnahmen bei YouTube umzusetzen. Doch welche andere Wahl haben sie? Selbst YouTuber, die KI zuvor begrüßt hatten, entschuldigen sich nun öffentlich. ...

  • Why Political Correctness Kills Every Story It Touches From a manga pro who survived ten years of weekly serialization. KAZUKI YAMAMOTO - 05.08.2026 Link: https://mangaclass.substack.com/p/why-political-correctness-kills-every Seien wir mal ehrlich zu einem Thema, um das die Branche immer wieder einen Bogen macht. Im Ausland höre ich immer wieder dieselbe Forderung. Japanische Anime sollten mit der Zeit gehen und politisch korrekt werden, denn der weltweite Markt übertrifft mittlerweile den japanischen, weshalb die Schöpfer der Welt angeblich eine „globalere“ Sichtweise schulden. Ich zeichne seit über einem Jahrzehnt professionell Manga. Deshalb möchte ich das ganz klar sagen. Japan wird das nicht tun. Hayao Miyazaki vom Studio Ghibli hat das gesagt. Makoto Shinkai (Regisseur von „Your Name“) hat das gesagt. Wir schaffen unsere Werke in erster Linie für unsere Leser, und dafür werden wir uns nicht entschuldigen. Ehrlich gesagt ist das keine Sturheit. Es ist Überleben. Und hier kommt der Teil, den niemand in einem Sitzungssaal hören will. Ich beobachte seit Jahren, wie Pixar und Disney ihre Filme mit „Korrektheit“ überfrachten, und ich stelle mir immer wieder dieselbe Frage: Warum tut ihr das eurer eigenen Arbeit an? Weil politische Korrektheit an sich schon eine Methode ist, eine Geschichte langweilig zu machen. Das ist kein Nebeneffekt. Das ist der Mechanismus. Warum gehen wir auf eine Blume zu? Weil es schön ist. Wir bewegen uns auf das zu, was uns begeistert. Das ist keine Politik. Das ist Biologie, und es ist der älteste Antrieb, den das Geschichtenerzählen kennt. Sobald also eine Geschichte darauf ausgelegt ist, eine Botschaft zu vermitteln, anstatt ein Verlangen zu stillen, spürt das Publikum das im Bauch. Es kann dieses Gefühl nicht immer benennen. Aber es kennt den Unterschied zwischen Leidenschaft und Pflicht, und Pflicht riecht nach Hausaufgaben. Vor zwanzig Jahren sagte mir ein Redakteur etwas, das ich nie vergessen habe. Er sagte, Hollywood habe das zu einer Wissenschaft perfektioniert. Ein Moment der Spannung hier, eine Wendung dort, und man hat den Zuschauer in der Hand. Ich war jung. „Unglaublich“, sagte ich. „Das ist eben der Westen.“ Heute klingt dieselbe Geschichte wie ein Horrorfilm. Wenn man einen Film aus reinen Daten und Vorgaben zusammenbaut, vergisst man langsam das Einzige, was jemals gezählt hat. Das, was einen Menschen tatsächlich bewegt. ...