Netzwerk Gerechter Frieden
СтатистикаLinkes Netzwerk für einen gerechten Frieden in der Ukraine🇺🇦🚩
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Viele von Euch haben bestimmt schon mal von Alona Liasheva gehört, ukrainische linke Aktivistin, Soziologin und Forscherin zur urbanen politischen Ökonomie. 2023 ging sie freiwillig an die Front. Kürzlich, während sie ihren Kampfauftrag ausführte, geriet Alona unter feindlichen Beschuss. Zum Glück wurde sie nicht verletzt, aber verlor alles, was sie im Besitz hatte, unter anderem für ihren Selbstschutz notwendige Ausrüstung. Bitte teilt weiter und spendet auf PayPal herasym.h@gmail.com oder über den Link: https://send.monobank.ua/jar/w5J2mJWqj
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Heute ist der 12. Europäische Holocaust-Gedenktag der Sinti:zze und Rom:nja, die unter der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik ermordet und deportiert wurden. Rom:nja waren nicht nur Opfer unter vielen, sondern wurden explizit rassistisch verfolgt. Bis heute fehlt eine ausreichende Aufarbeitung, und es bleibt unbekannt, wie hoch die Opferzahlen sind. Dabei ist die Diskriminierung, der Rom:nja ausgesetzt sind, auf individueller und systematischer Ebene historisch verankert. Aufarbeitung und Gedenken sind notwendig, um die Ursprünge der Diskriminierung zu verstehen und dieser entgegenzuwirken. Text von Mariya Burbelko, Aktivistin der Ukrainischen Linken Initiative. #Meinung #Highlight
Früher wählten uns Menschen wegen unserer Außenpolitik nicht. Heute wählen sie uns. Früher wollten Ukrainer:innen und Russ:innen im deutschen Exil wegen unserer Außenpolitik nicht in @dieLinke eintreten. Heute sind viele von ihnen Mitglieder. Man könnte meinen, alles gut. Sie haben ja alle unser Parteiprogramm gelesen. Doch so einfach ist das nicht: Weder hat sich unsere Außenpolitik in diesen 2-3 Jahren sichtbar geändert, noch haben es die außenpolitischen Einstellungen unserer Wähler:innen und Neumitglieder. Sie wählen und kämpfen für Die Linke, weil die Lage im Land viel zu ernst ist: überall wird gekürzt, Faschismusgefahr wird realer, die arbeitende Mehrheit dieses Landes kann sich Wohnen in eigenen Städten kaum leisten. Menschen wählen und kämpfen für die Linke, weil sie in dieser Lage ihrem Aufbau als erfolgreiche organisierende Klassenpartei verhelfen wollen. Trotz unserer Außenpolitik. Ihr Engagement und ihre Stimmen sind ein großer Vertrauensvorschuss — und dürfen von uns keinesfalls als selbstverständlich betrachtet werden. In den letzten Jahren habe ich bewiesen: ich kann Vertrauen aufbauen. Jetzt gilt es, das uns gegebene Vertrauen zu halten. Es liegt an uns, diesen Menschen zu zeigen, dass wir nicht nur ihre Perspektiven, sondern auch den Frieden ernst nehmen und mit ihm mit dem Respekt umgehen, der ihm gebührt. Das bedeutet: durchdachte und glaubwürdige Friedenspolitik statt bequeme Slogans, die vielen Menschen in Konfliktgebieten Leben und Freiheit kostet. Meine Bewerbung war ein Angebot an unsere Partei, dass wir gemeinsam den Frieden ernst nehmen und das Vertrauen von Wähler:innen und Genoss:innen in unsere Friedenspolitik gewinnen. Mein Angebot gilt auch weiter — für dieses für unsere gesamte Partei wichtige Anliegen stehe ich und das Netzwerk @GerechterFrieden sehr gern zur Verfügung — dem gewählten Parteivorstand, den Landes- und Kreisverbänden, den Basismitgliedern, die unser Anliegen wichtig finden. Wir sehen uns!
Am Potsdamer Bundesparteitag durfte ich als PV-Kandidatin eine Rede halten. Über was Sicherheit bedeutet, nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Genoss*innen. Sicherheit geht weit über individuelle Grenzen hinaus. Sicherheit ist nicht nur für die Rechte und Reiche — wir als Linke dürfen sie also nicht dem Verständnis vom AfD oder Imperialisten wie Putin überlassen. Von der Ukraine bis Palästina ist das Menschenrecht unteilbar. Genau das müssen wir mit unserem Verständnis der Sicherheitspolitik auch nachweisen können.
Ich sag’s ehrlich: ich habe ein anderes Ergebnis erwartet. Vor zwei Jahren bekam ich 99 Delegiertenstimmen (oder 18,5 Prozent). Mein Ergebnis hat sich nun halbiert – trotz Unterstützung der @RussischsprachigeLinke, @Ukrainische_Linke_Initiavite, des Netzwerks @GerechterFrieden, prominenter Genoss:innen, Gewerkschaftler:innen aus der Ukraine, Russland und Deutschland, trotz Vertiefung meiner Kompetenz in internationalen Beziehungen und dem postsowjetischen Raum, trotz der Aufbauarbeit, die ich in diesen zwei Jahren geleistet habe. In Momenten wie diesen habe ich das Gefühl, ich kämpfe gegen Windmühlen. Auch als Migrant, der sich in diesem Land und in dieser Partei ständig beweisen muss, und als Mensch, dem Eitelkeit nicht ganz fremd ist, sind solche Momente alles andere als motivierend. Aber ich gebe nicht auf – weil mich so vieles motiviert, dran zu bleiben: Mich motivieren Menschen in der Ukraine, die unter Bomben und Raketen die Kraft finden, weiter zu leben, sich um ihre Nächsten zu kümmern, ihre geliebte Heimat am Laufen zu halten — und dabei für ihre Arbeiterrechte zu kämpfen. Mich motivieren meine Genoss:innen von der @RussischsprachigeLinke und @Ukrainische_Linke_Initiative, die nicht nur die Kraft finden, im Exil im fremden Land weit weg von ihrer Heimat, in die sie nicht zurückkehren können, unglaubliche Aufbauarbeit zu leisten – manchmal leider gegen Widerstand aus eigener Partei; sondern auch den Mut haben, gemeinsam für @GerechterFrieden zu kämpfen – trotz Unverständnis vom Teil der eigenen Diaspora. Mich motivieren unsere Errungenschaften vor und auf dem Parteitag. Gemeinsam mit @Ukrainische_Linke_Initiative und LINKS*KANAX brachte ich auf dem migrantischen Plenum einen Antrag gegen Zwei-Klassen-Flüchtlingspolitik ein, was ein starkes Signal des Zusammenhalts der migrantischen Community in @dieLinke sendete. Meine Genossin Olya @o_lushankina bekam unglaubliche und hochverdiente 37,6 Prozent! Der Antrag G.26 wurde von den Antragsteller:innen zurückgezogen und an den Parteivorstand überwiesen. Über unser Manifest und unsere Kandidaturen haben alle gesprochen, in Gesprächen mit Delegierten und Gästen haben wir viel Zuspruch erfahren. Wir haben mit @GerechterFrieden ein breites Netzwerk aufgebaut – strömungsübergreifend. All das werden wir weiter ausbauen und laden Euch dazu ein – um unsere Partei zu einer wahrhaftig internationalistischen, konsequenten und glaubwürdigen Friedenspartei zu machen. Ich danke jede:r der 52 Delegierten, die ihre Stimme trotz zugespitzten Flügelkampfs mir gegeben haben. Ich danke jede:r, die für Olya gestimmt haben! Ich danke jede:r, die unser Anliegen als Netzwerk @GerechterFrieden mit ihrer Unterschrift unter dem Manifest, ihren Erfolgswünschen am Stand oder ihrem Engagement im Netzwerk unterstützt haben. Ich kämpfe weiter – gemeinsam mit Euch!
Liebe Genoss*innen, Die letzten drei Tage waren eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Nicht nur wegen dem Wahlergebnis an sich — was alle Erwartungen übertroffen hat — sondern wegen der Realität, die dieses Ergebnis repräsentiert. Diese Realität ist hoffnungsvoll. In dieser Realität sind meine Verbündeten mit mir und geben mir Rückenwind. Hier sind Menschen offen für radikale Reformen, alternatives Denken und internationale Solidarität, die mit Taten bewiesen wird. Ich habe mit Menschen gesprochen, die ich sonst nie getroffen hätte, und in diesen Gesprächen habe ich neue Freundschaften geschlossen. Aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Thüringen — aus Großstädten und aus ländlichem Raum. Ich musste mich nicht verbergen und konnte alle meine Farben bekennen, so wie sie sind. Für diese Akzeptanz bedanke ich mich herzlich. Mein größter Dank geht an meinen engeren Genoss*innenkreis: an die @ukrainische_linke_initiative, die BAG @RussischsprachigeLinke, das Netzwerk @gerechterfrieden und an weitere Freund*innen. Mit euch ist keine Aufgabe zu groß und kein Weg zu lang. Es war eine Freude und eine Ehre, für euch und unseres Ziel auf einer großen Bühne sprechen zu dürfen. Wir sehen uns in zwei Jahren und bis dahin geht der Kampf weiter 🦊
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Wir freuen uns, dass Antrag G.26 direkt an den neuen Parteivorstand überwiesen wurde. Das ist die Chance, eine konsequente Sicherheitspolitik zu formulieren - die für Angegriffene steht, anstatt auf ihre Kosten zu gehen. #Highlight
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