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Die Sonnenblumen und die Sonne Jeden Abend, wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand, blickten die Sonnenblumen ihr nach. „Kommst du morgen wieder?“, fragte eine kleine Sonnenblume. Die Sonne lächelte und antwortete: „Natürlich. Aber bis dahin vertraut darauf, dass auch die Nacht ihren Sinn hat, denn nur wer Dunkelheit kennt, weiß das Licht wirklich zu schätzen.“ Die Sonnenblumen nickten, schlossen ihre Blüten und warteten geduldig. Und als am nächsten Morgen die ersten goldenen Strahlen den Himmel berührten, richteten sie sich wieder dem Licht entgegen. Manches Gute verschwindet nicht. Es braucht nur Zeit, um wieder zu uns zurückzufinden. 🌻🌅 ✨️Schöööönen Abend ihr Lieben ✨ @gedankenzuender www.sichtblick-fotografie.de @sichtblicke
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Bevor du dich fragst, was die Welt braucht, frage dich zuerst, was dein Herz berührt. Was inspiriert dich? Wobei vergisst du die Zeit? Was lässt dich spüren, dass du wirklich lebst? Und dann habe den Mut, diesem Ruf zu folgen. Denn die Welt braucht nicht mehr Menschen, die nur funktionieren. Sie braucht Menschen, die mit sich selbst im Einklang leben, ihre Begabungen entfalten und ihr Licht mit anderen teilen. ❤️🙏❤️ @gedankenzuender www.sichtblick-fotografie.de @sichtblicke
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Sonett 116 Nichts kann den Bund zwei treuer Herzen hindern, Die wahrhaft gleichgestimmt. Lieb' ist nicht Liebe, Die Trennung oder Wechsel könnte mindern, Die nicht unwandelbar im Wandel bliebe. O nein! Sie ist ein ewig festes Ziel, Das unerschüttert bleibt in Sturm und Wogen, Ein Stern für jeder irren Barke Kiel, - Kein Höhenmaß hat seinen Werth erwogen. Lieb' ist kein Narr der Zeit, ob Rosenmunde Und Wangen auch verblühn im Lauf der Zeit - Sie aber wechselt nicht mit Tag und Stunde, Ihr Ziel ist endlos, wie die Ewigkeit. Wenn dies bei mir als Irrthum sich ergiebt, So schrieb ich nie, hat nie ein Mann geliebt. William Shakespeare (1564-1616) . . www.sichtblick-fotografie.de @sichtblicke
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In dieser Welt authentisch zu sein, ist ein Akt des Mutes. Nichts ist gefährlicher als ein Mensch, der sich weigert zu schweigen, der sich weigert, etwas vorzuspielen, der sich weigert, sich dem zu beugen, woran er nicht glaubt. Authentizität hat ihren Preis. Doch sie schenkt etwas, das unbezahlbar ist: Freiheit. Und ehrlich gesagt würde ich lieber alles verlieren, als mich selbst. Sinéad O’Connor ❤️🙏❤️ @gedankenzuender Pics & Dreads made by me www.sichtblick-fotografie.de @sichtblicke
Ihre Rolle schrumpfte. Die Seherin wurde gefürchtet. Die alte Weise bekam einen dunklen Schatten umgehängt. Die Heilerin wurde zur Scharlatanin. Wir spüren die Folgen davon bis heute. Weibliche Kraft ist willkommen, solange sie handlich bleibt. Du darfst intuitiv sein, solange es harmlos wirkt. Doch wehe, du wirst unbequem. Wehe, du sprichst mit einer Stimme, die aus tieferen Schichten kommt. Wehe, du weißt Dinge, die sich nicht plausibel erklären lassen. Bei diesem Thema geht es um unsere Würde, um geistige Autorität, um Wildheit, um das alte Wissen des Leibes und darum, warum das Bild derart verzerrt wurde. Die enteignete Göttin ist ein tiefer kultureller Verlust. Mit ihr verschwand das wahre Bild des Weiblichen. Es nahm die Macht der Frau, ihre Tiefe, ihr Grenzwissen und ihre innere Größe mit sich. Aber sie ist noch da! Wir spüren die Sehnsucht nach den alten Göttinnen. Das Wissen will erinnert werden. Ihre Geschichte hallt in uns nach. Jede Frau, die sich diesem alten Wissen wieder nähert, holt ein Stück von dem zurück was nie hätte verloren gehen dürfen. ~ Alexa Szeli [@weilwirgoettinnensind] (@Ahnen_Ursprung) www.sichtblick-fotografie.de
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Die enteignete Göttin Seit Jahrhunderten werden Frauen in Bilder gepresst. Sanft sollen sie sein, gefällig, schön, mütterlich, verständnisvoll. Vielleicht noch geheimnisvoll, solange dieses Geheimnis niemanden beunruhigt. Ist ihre weibliche Kraft zu groß, zu offensichtlich, zu wild oder zu weise, kippt die Stimmung. Sie wird zur Bedrohung. Hier beginnt die Spur der enteigneten Göttin. Es gab Zeiten, in denen das Weibliche heilig war. Die Frau stand nicht am Rand. Sie war tief verwurzelt und mit den Übergängen des Lebens verbunden. Verwoben mit Geburt, Wandlung, Tod. Verbunden mit Erde und Blut. Eingebettet in Trance, Träume und Ahnungen. Das Heilige hatte ein weibliches Gesicht, und dieses Gesicht war vielgestaltig. Es konnte nähren und fordern, bergen und prüfen, segnen und zerstören. Darin lag seine Würde. Irgendwann hat sich das verschoben. Das Weibliche verlor seinen heiligen Status. Die Große Göttin wurde gezähmt, umgedeutet und gefürchtet. Www.sichtblick-fotografie.de