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Dāru-l-Ruqyah

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In diesem Kanal erfährst du alles über die Ruqyah, wie sie gemäß dem Qurʾān und der Sunnah angewendet wird. Kontakt: @AbuMuadhBurim

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  • TIPP DES TAGES So wie es deine Pflicht ist, auf eine Angelegenheit hinzuweisen, wenn du von einer Sache weißt, musst du auch vor dem Schlechten warnen – unabhängig davon, wer es tut und welchen Titel er trägt. Besondere Vorsicht ist bei Menschen geboten, die sich hinter dem Titel „Ruqya-Therapeut“ verstecken, während ihre tatsächliche Vorgehensweise Ungerechtigkeit, Täuschung, Manipulation oder sogar Missbrauch beinhaltet – Dinge, die mit einer islamisch legitimen Ruqya nach Qur’an und Sunnah nichts zu tun haben. Wie viele Beschwerden erreichen uns von Menschen, die von unangemessenem Verhalten, Ausbeutung, Manipulation und Ungerechtigkeit durch manche Personen berichten, die sich selbst als „Ruqya-Therapeuten“ bezeichnen! Ein Titel macht einen Menschen nicht automatisch vertrauenswürdig. Und allein das Wort „Ruqya“ ist kein Beweis dafür, dass jede Handlung dieser Person rechtmäßig oder islamisch korrekt ist. Allah sagt: ﴿وَتَعَاوَنُوا عَلَى الْبِرِّ وَالتَّقْوَى﴾ „Und helft einander zur Güte und Gottesfurcht.“ (Al-Māʾida, 2) Wenn jemand also ein Unrecht erkennt, gehört es nicht zur Vertrauenswürdigkeit, darüber zu schweigen, nur weil die betreffende Person einen religiösen Titel trägt oder sich als „Ruqya-Therapeut“ präsentiert. Das Schlechte bleibt schlecht – auch wenn es unter dem Namen der Ruqya geschieht. Wir verurteilen niemanden ohne Gerechtigkeit und ohne Beweise. Aber ebenso wenig verschweigen wir ein Unrecht, wenn es klar und nachweislich vorhanden ist. حَسْبُنَا اللهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ Alles Lob gebührt Allah, Der uns vor vielen Prüfungen bewahrt hat, durch die andere Menschen geprüft wurden. Deshalb: Lasst euch nicht von Titeln, Werbung, einem religiösen Erscheinungsbild oder schönen Worten täuschen. Achtet auf die Aqida, die Methodik, die Vertrauenswürdigkeit, den Charakter und darauf, ob die Taten tatsächlich mit Qur’an und Sunnah übereinstimmen. Ruqya ist eine Anbetung und ein Amanah – kein Geschäft, in dem mit der Not und den Leiden hilfesuchender Menschen Missbrauch betrieben wird.

  • Ein Denkanstoß zur Ruqyah! Es ist kein Zufall, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Verrichtet Ruqyah für ihn.“ Dies zeigt, dass es zur Sunnah gehört, einem Kranken Ruqyah vorzulesen und dass dies eine von Allah erlaubte Ursache für Heilung ist. Als der Prophet ﷺ selbst von Sihr betroffen war – ohne dass dies auch nur den geringsten Einfluss auf die Offenbarung hatte – sagte Dschibril nicht: „Lies diese oder jene Ruqyah selbst.“ Vielmehr sprach er die Ruqyah über den Propheten ﷺ, bis Allah ihm die Heilung gewährte. Darin liegt ein deutlicher Beweis dafür, dass das Vorlesen der Ruqyah über einem Kranken eine islamisch legitimierte Handlung der Sunnah ist. Deshalb ist es nicht richtig, die Ruqyah eines rechtschaffenen und der Sunnah folgenden Raqi geringzuschätzen oder so zu tun, als widerspreche sie dem Tauḥīd oder dem Vertrauen auf Allah. Im Gegenteil: Sie gehört zu den erlaubten Mitteln (Asbāb), die Allah im islamischen Recht festgelegt hat. Die Ruqyah heilt nicht aus eigener Kraft, und auch derjenige, der sie spricht, besitzt keine eigenständige Heilkraft. Er ist lediglich eine Ursache. Der wahre Heiler ist allein Allah, und die Ruqyah ist eines der von Ihm erlaubten Mittel, durch die Er Heilung schenkt.

  • Botschaft eines Raqi! Seid vorsichtig! Glaubt niemandem, der behauptet, jede Art von Sihr, Besessenheit oder spiritueller Erkrankung in nur einer einzigen Sitzung heilen zu können. Solche Behauptungen sind ein Zeichen von Betrug oder Irreführung. Die Heilung liegt allein in der Hand Allahs, des Erhabenen. Es ist nur logisch, dass etwas, das sich über Jahre aufgebaut oder verfestigt hat, in den meisten Fällen nicht mit einer einzigen Sitzung verschwindet. Jeder Fall ist unterschiedlich und erfordert Geduld, Ausdauer und das Vertrauen auf Allah. Sihr ist Kufr.

  • Erzwinge die Ernte nicht, bevor ihre Zeit gekommen ist. Erleichterung kommt niemals zu spät – sie kommt genau dann, wenn Allah sie bestimmt hat und Seine Weisheit es für den richtigen Zeitpunkt hält. Jede Wunde braucht Zeit, um zu heilen. Jeder Bruch braucht Geduld, um wieder zu festigen. Und jede Schwierigkeit hat ein Ende. Läutere daher deine Absicht, setze dein volles Vertrauen auf Allah und denke nur Gutes über deinen Herrn. Verliere niemals die Hoffnung, denn Allahs Versprechen ist wahr: ﴿فَإِنَّ مَعَ الْعُسْرِ يُسْرًا ۝ إِنَّ مَعَ الْعُسْرِ يُسْرًا﴾ „Gewiss, mit der Erschwernis kommt Erleichterung. Gewiss, mit der Erschwernis kommt Erleichterung.“ (Sure al-Inschirāḥ 94:5–6)

  • 27 июл.3354из alaqeedah99

    As-Salamu 'Alaykum Now available: THE MUSLIM HUSBAND; rights, obligations, character & advice A book about the muslim husband with evidences from the Quran, Sunnah and athar. Written by Abu Hajar. Every young man should read this book before marrying, and the married men can benefit from it as a reminder. So share this book with the son, father, uncle, husband and everyone it is relevant for. Even the women can benefit from reading this book. Buy it on Amazon or www.Al-Aqeedah.com Or download and read it for free here 👇 :

  • 24 июл.365из habbalabs

    𝙴𝚝𝚠𝚊𝚜 𝙽𝚎𝚞𝚎𝚜 𝚎𝚗𝚝𝚜𝚝𝚎𝚑𝚝. 𝟷. 𝙰𝚞𝚐𝚞𝚜𝚝 𝟸𝟼, 𝟸𝟶:𝟶𝟶 𝙲𝙴𝚃

  • Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh Ab morgen sind wir in Düsseldorf und Umgebung. Für weitere Informationen oder zur Terminvereinbarung können Sie uns jederzeit gerne schreiben.

  • Manche Betroffene leiden unter einer so starken spirituellen Blockade, dass sie bereits daran gehindert werden, einen Raqī zu kontaktieren oder überhaupt zu einer Ruqya zu gehen. Wenn du bemerkst, dass sich jedes Mal unerklärliche Hindernisse auftun – plötzliche Müdigkeit, Angst, innere Abneigung, Vergesslichkeit, unerwartete Probleme oder ständige Verzögerungen –, dann gib nicht vorschnell auf. Bleibe standhaft, suche Hilfe bei Allah, rezitiere den Qur'an, sprich deine Adhkār und überwinde diese Hindernisse. Denn gerade diese Blockaden können ein Hinweis darauf sein, dass der Feind verhindern möchte, dass du eine Ursache deiner Heilung erreichst. Lass dich nicht entmutigen. Wer Allah aufrichtig vertraut und beharrlich bleibt, dem öffnet Allah einen Ausweg.

  • Nicht jede Berührung durch einen Dschinn ist eine Rechtfertigung für dein Verhalten. Oft hört man jemanden sagen: „Ich war das nicht – der Dschinn war schuld.“ Doch das darf nicht als Entschuldigung für jede Sünde, Ungerechtigkeit oder falsche Handlung dienen. Ein Dschinn kann dir Einflüsterungen geben, dich bedrängen, schwächen oder versuchen, dich zum Schlechten zu verleiten. Aber er nimmt dir nicht die Verantwortung für die Entscheidungen ab, die du bewusst triffst. Allah belastet den Menschen nicht mit dem, was außerhalb seiner Fähigkeit liegt. Er macht ihn jedoch für das verantwortlich, was er bewusst wählt und tut. Benutze deshalb eine Besessenheit oder Beeinflussung nicht als Ausrede für deine Fehler. Bekämpfe sie mit: aufrichtiger Reue (Tawbah), Ruqyah nach Qur'an und Sunnah, Dhikr, dem Gebet, und dem ernsthaften Bemühen, dich selbst zu bessern. Suche keine Ausreden. Suche Heilung, Rechtleitung und Veränderung.

  • Zu den Merkwürdigkeiten eines Neiders gehört, dass er behauptet, selbst der Beneidete zu sein und dass die Menschen ihm nichts Gutes gönnen. Noch erstaunlicher ist, dass er, nachdem er sein Opfer mit den vergifteten Pfeilen seines Neides getroffen hat, sagt: "Ich gehöre zu denjenigen, deren Bittgebete erhört werden. Was ihm widerfahren ist, ist die Folge meines Duʿāʾ." Noch befremdlicher ist, dass manche Neider ihre boshafte, neidische und satanisch geprägte Seele sogar als Karāmah (göttliche Ehrung oder besondere Gunst) darstellen. Möge Allah uns vor jedem niederträchtigen und frevelhaften Neider bewahren. Allah genügt uns, und Er ist der beste Sachwalter. Die bösen Intrigen treffen letztlich nur ihre Urheber. Alles Lob gebührt Allah. Anzeichen eines Neiders: • Er beobachtet den Beneideten ständig. • Er sucht unaufhörlich nach dessen Fehlern. • Er erinnert ihn immer wieder an vergangene Fehltritte. • Er entfacht wegen der kleinsten Verfehlung Streit. • Er hetzt andere gegen ihn auf. • Er versucht, ihn herabzusetzen und seinen Wert zu mindern. • Er behauptet fortwährend, selbst besser zu sein als der Beneidete. Dies sind typische Merkmale eines Neiders. Der Neider gleicht einem Satan im Körper eines Menschen. Möge Allah ihre Machenschaften zunichtemachen und uns vor ihrem Übel schützen.

  • Der böse Blick (ʿAyn) und Neid (Ḥasad) können – mit Allahs Bestimmung – verschiedene Beschwerden und Belastungen verursachen. Manche Ruqyah-Praktizierende beschreiben diese Belastungen sinnbildlich als „Knoten“, die sich unter anderem in Form von Krankheit, Blockaden, Misserfolgen, Schlaflosigkeit oder anhaltender Traurigkeit bemerkbar machen können. Bemühe dich darum, dich Allah zuzuwenden und suche Schutz bei Ihm, sobald du solche Beschwerden bemerkst. Sprich häufig: „Lā ḥawla wa lā quwwata illā billāhil-ʿAliyyil-ʿAẓīm.“ „Es gibt weder Kraft noch Macht außer durch Allah, den Erhabenen, den Allgewaltigen.“ Viele Gelehrte haben auf die große Tugend dieses Dhikrs hingewiesen. Manche Ruqyah-Praktizierende berichten aus ihrer Erfahrung, dass sie beim häufigen Wiederholen ein Pulsieren im Körper, Gähnen oder Tränen bemerken, was sie als mögliche Anzeichen dafür deuten, dass sich diese „Knoten“ lösen. Letztlich kommt jede Heilung allein von Allah. Deshalb sollte das Herz stets auf Ihn vertrauen, Ihn um Heilung bitten und sich an den Qur'an, die authentischen Adhkār und die erlaubte Ruqyah halten.

  • Praktisches Trainingsmodell Nehmen wir Zaid als Beispiel. Bei ihm kommt es während der Rezitation bestimmter Qur'an-Verse häufig zu einer Manifestation. Während dieses Trainings sollte nach Möglichkeit eine Begleitperson oder der Raqī anwesend sein. Der Raqī sagt zu Zaid: «„Ich habe bemerkt, dass du bei bestimmten Qur'an-Versen sofort die Kontrolle verlierst. Heute möchten wir uns nicht auf die Manifestation konzentrieren, sondern auf deine Selbstkontrolle. Ich möchte, dass du diesen Vers selbst ruhig, bewusst und mit voller Aufmerksamkeit wiederholst.“» Anschließend beginnt Zaid, den Vers selbst zu rezitieren. Sollten während der Wiederholung Symptome auftreten, hilft ihm die Begleitperson, seine Konzentration wiederzufinden, beruhigt ihn und ermutigt ihn, die Rezitation ohne Panik fortzusetzen. Beim ersten Versuch schafft er es möglicherweise nicht, auch nur ein einziges Wort auszusprechen. Beim zweiten Versuch kann er vielleicht das erste Wort sagen. Beim dritten Versuch spricht er bereits mehrere Wörter. Mit der Zeit und – mit Allahs Erlaubnis – gelingt es ihm schließlich, den gesamten Vers zu rezitieren, während er bewusst bleibt und die Kontrolle über sich selbst bewahrt. Das Ziel besteht nicht darin, eine Manifestation hervorzurufen, sondern den Patienten darin zu schulen, den Symptomen nicht nachzugeben, die Kontrolle über Körper und Geist zu bewahren und Allah weiterhin zu gedenken, selbst wenn die Beschwerden stärker werden. Je stärker diese Selbstkontrolle wird, desto weniger Raum bleibt für Täuschung, Einschüchterung und Manipulation. Gleichzeitig gewinnt der Patient an Zuversicht, innerer Ruhe und stärkerem Vertrauen auf Allah سبحانه وتعالى.

  • Mit Allahs Erlaubnis werden wir im Laufe des Tages auch die praktische Trainingsmethode Schritt für Schritt veröffentlichen. Ziel ist es, dem Patienten beizubringen, während der Ruqyah die Selbstkontrolle zu bewahren und den Sinn sowie den Nutzen dieser Methode besser zu verstehen.

  • Das Durchbrechen des Musters der Manifestation während der Ruqyah Einer der größten Fehler während der Ruqyah besteht darin, dass der Betroffene sich daran gewöhnt, bei jeder Reaktion die Kontrolle vollständig zu verlieren. Dadurch führt bereits das bloße Hören des Qurans dazu, dass er sofort die Selbstbeherrschung aufgibt. Das ist weder zum Nutzen des Patienten noch hilfreich für eine sorgfältige Diagnose. Deshalb besteht eine praktische Methode darin, den Betroffenen schrittweise darin zu trainieren, trotz auftretender Symptome bei der Qur'an-Rezitation bewusst zu bleiben, die Kontrolle über seinen Körper und seine Nerven zu bewahren und weiterhin Dhikr oder die gewünschten Qur'an-Verse auszusprechen. Diese Methode bringt mehrere Vorteile: 1. Sie stärkt die Selbstkontrolle des Patienten. Dem Dschinn wird keine Möglichkeit gegeben, sich hinter dem Kontrollverlust des Patienten zu verstecken. Der Patient lernt, aktiv zu bleiben, anstatt nur passiv zu erleben, was mit ihm geschieht. 2. Sie unterstützt eine genauere Diagnose. Sie hilft dem Raqī, besser zwischen möglichen spirituellen Ursachen und psychischen oder neurologischen Erkrankungen zu unterscheiden, ohne vorschnelle Schlüsse zu ziehen. 3. Sie nimmt dem Patienten die Angst. Wenn der Betroffene erkennt, dass er trotz der Symptome die Kontrolle behalten und Allah weiterhin gedenken kann, wächst sein Selbstvertrauen und seine Furcht nimmt ab. 4. Sie erschwert Täuschungen. Der Schaitan ist ein Lügner und Betrüger. Je mehr Selbstkontrolle der Patient bewahrt, desto schwieriger wird es für ihn, dramatische Szenen vorzutäuschen oder den Patienten und den Raqī zu täuschen. 5. Sie stärkt das Vertrauen auf Allah. Das Ziel der Ruqyah sind keine spektakulären Erscheinungen oder lauten Reaktionen, sondern die Stärkung des Tauḥīd, die Bindung des Herzens an Allah und die Heilung durch den Qur'an und die Sunnah. Wichtiger Hinweis Dieses Training sollte nur in Anwesenheit einer verantwortlichen Begleitperson oder eines erfahrenen Raqī durchgeführt werden, der bei Bedarf eingreifen kann. Das Ziel besteht nicht darin, eine Manifestation hervorzurufen, sondern den Patienten darin zu schulen, die Kontrolle zu bewahren und in jeder Situation mit dem Gedenken Allahs verbunden zu bleiben. Eine erfolgreiche Ruqyah misst sich nicht an der Stärke der Manifestationen, sondern an der Festigung des Īmān, des Tauḥīd und der Rückkehr des Menschen zu Allah عز وجل.

  • Ruqyah-Programm Nr. 1 Zur Behandlung des bösen Blicks (ʿAyn) und des Einflusses des Qarīn 1. Qur'an-Wird für Trink- und Waschwasser Über 1–2 Liter Wasser werden folgende Qur'anrezitationen gesprochen: - Sūrat al-Fātiḥah – 7-mal - Āyat al-Kursī – 7-mal - Āyat an-Nūr – 7-mal - Die letzten Verse der Sūrat al-Baqarah – 7-mal - Die letzten Verse der Sūrat al-Ḥaschr – 7-mal - Sūrat az-Zalzalah – 7-mal - Sūrat al-Falaq – 7-mal - Sūrat an-Nās – 7-mal Außerdem werden folgende Verse jeweils 7-mal rezitiert: «﴿ وَيَسْأَلُونَكَ عَنِ الْجِبَالِ فَقُلْ يَنسِفُهَا رَبِّي نَسْفًا ﴾ (Sūrat Ṭā Hā, 20:105)» «﴿ وَقَدِمْنَا إِلَىٰ مَا عَمِلُوا مِنْ عَمَلٍ فَجَعَلْنَاهُ هَبَاءً مَّنثُورًا ﴾ (Sūrat al-Furqān, 25:23)» Anwendung: - Täglich 1–2 Liter des Wassers trinken. - Sich einmal täglich mit diesem Wasser waschen – vorzugsweise nach dem Fajr-Gebet oder nach dem Maghrib-Gebet. --- 2. Abendlicher Wird Jeden Abend werden folgende Suren rezitiert: - Sūrat Qāf – 3-mal - Sūrat al-Qalam – 1-mal - Sūrat al-Dschinn – 1-mal - Sūrat al-Mulk – 1-mal --- 3. Täglicher Schutz und Adhkār Nach dem ʿAsr-Gebet - Sūrat al-Falaq etwa 15 Minuten lang möglichst häufig rezitieren. Danach folgende Bittgebete jeweils 7-mal sprechen: - Aʿūdhu bi-kalimāti llāhi t-tāmmāti min kulli schayṭānin wa hāmmah, wa min kulli ʿaynin lāmmah. - Allāhumma innī aʿūdhu bika mina l-hammi wa l-ḥazan, wa aʿūdhu bika mina l-ʿadschzi wa l-kasal, wa aʿūdhu bika mina l-dschubni wa l-buchl, wa aʿūdhu bika min ghalabati d-dayni wa qahri r-ridschāl. - Allāhumma innī aʿūdhu bika min zawāli niʿmatik, wa taḥawwuli ʿāfiyatik, wa fudschā'ati niqmatik, wa dschamīʿi sachaṭik. - Allāhumma innī aʿūdhu bika min scharri l-ʿayni wa l-ḥasad. --- Empfehlung Haltet beständig an den Morgen- und Abendadhkār fest. Verrichtet regelmäßig Qiyām al-Lail (mindestens zwei Rakʿah) und bittet Allāh aufrichtig um vollständige Heilung. «„Und wenn ich krank bin, dann ist Er es, der mich heilt.“ (Sūrat asch-Schuʿarāʾ 26:80)» --- Dauer des Programms Dieses Programm wird fünf Tage lang durchgeführt. Wir beginnen – mit Allāhs Hilfe und Segen – ab morgen. Möge Allāh eure Angelegenheiten erleichtern, euch Standhaftigkeit schenken und euch mit einer vollständigen Heilung segnen. Teilt dieses Programm gerne mit anderen, damit möglichst viele Muslime davon profitieren können.

  • Morgen ist der Tag von ʿĀschūrāʾ (10. Muḥarram) ʿĀschūrāʾ ist einer der bedeutenden und gesegneten Tage. Er bietet eine wertvolle Gelegenheit, Allah näherzukommen und auf Seine Vergebung zu hoffen. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: "Ich hoffe von Allah, dass das Fasten am Tag von ʿĀschūrāʾ die Sünden des vergangenen Jahres sühnt." (Überliefert bei Muslim) Nutzen wir daher diesen gesegneten Tag für: Das Fasten, im Streben nach Allahs Lohn und Vergebung. Aufrichtige Reue (Tauba), indem wir mit demütigem Herzen zu Allah zurückkehren und die Sünden verlassen. Die Vermehrung guter Taten, wie Dhikr, Duʿāʾ, das Lesen des Qurʾān und das Geben von Ṣadaqa. Die Pflege der Verwandtschaftsbande, sowie die Verbreitung von Liebe und Respekt unter den Gläubigen. Das Schenken von Geschenken und Wohltätigkeit, als Ausdruck von Großzügigkeit und Freude gegenüber Familie und Nahestehenden, in der Hoffnung auf Allahs Segen und Baraka im Vermögen und im Leben. Lasst diesen besonderen Tag nicht verstreichen, ohne ihn für das zu nutzen, was uns Allah näherbringt und uns im Diesseits und Jenseits nützt. Möge Allah uns zu denjenigen machen, die den Tag von ʿĀschūrāʾ aufrichtig fasten, ihn mit Reue und guten Taten nutzen und deren Sünden vergeben werden. Āmīn.

  • Nicht selten war jemand selbst erkrankt, suchte die behandlung bei einem Rāqī auf, eignete sich nach und nach einige Kenntnisse an und begann schließlich, selbst Menschen zu behandeln – obwohl er im Grunde noch immer mit seinen eigenen problemen zu kämpfen hatte. Was sind die Folgen? Zum einen wird er verstärkt den Angriffen seines Qarīn und der Schayāṭīn ausgesetzt. Zum anderen wird er durch die ständigen sorgen, beschwerden und das Leid der patienten psychisch und emotional belastet. Hinzu kommt, dass manche nicht einmal die Sūrat al-Fātiḥa korrekt rezitieren können, aber dennoch andere nachahmen und sich auf die Suche nach methoden machen, um sihr zu „entfernen“. Dabei geraten sie an Praktiken, die ihren Ursprung bei Zauberern haben und islamrechtlich verboten sind, wie das sogenannte „Entziehen des sihr“, die „Aktivierung der Zahrīyah“, das „Öffnen des dritten Auges“ oder die angebliche „Befreiung der rechtschaffenen Begleitung“. An diesem punkt können die schayāṭīn ihnen im traum in der gestalt angeblich muslimischer dschinn erscheinen, bis sie anfangen, sich auf sie zu verlassen und ihre hilfe zu suchen anstatt die hilfe Allahs. Dies gehört zu den formen der zauberei. So kann es geschehen, dass jemand unbemerkt selbst in die wege der zauberer gerät. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die gefahr vieler betroffener und fehlgeleiteter Rāqīs ist oft größer als die eines offen bekannten zauberers, dessen Praktiken und merkmale – wie das fragen nach dem namen der mutter und Ähnliches – den menschen bekannt sind.

  • Der wahre Tawakkul und das Ergreifen der erlaubten Mittel Man sollte nicht sagen: „Verlasse dich nicht auf die Ursachen, also mache keine Ruqya“, denn das Ergreifen der erlaubten Mittel widerspricht dem Vertrauen auf Allah keineswegs. Vielmehr gehört es dazu. Selbst Dschibrīl (ʿalayhi s-salām) führte bei dem Gesandten Allahs ﷺ Ruqya durch, obwohl er ﷺ derjenige war, der sich am meisten auf Allah verließ. Dies zeigt, dass die Verbindung zwischen Tawakkul und dem Ergreifen der erlaubten Mittel zur prophetischen Rechtleitung gehört. Abū Saʿīd al-Khudrī (raḍiya llāhu ʿanhu) berichtete: Dschibrīl kam zum Propheten ﷺ und sagte: „O Muhammad, bist du erkrankt?“ Er sagte: „Ja.“ Darauf sagte er: „Im Namen Allahs spreche ich Ruqya über dich, gegen alles, was dir Schaden zufügt, gegen das Übel jeder Seele und gegen den neidischen Blick. Möge Allah dir Heilung schenken. Im Namen Allahs spreche ich Ruqya über dich.“ (Überliefert bei Muslim, Nr. 2186) Daher ist es nicht richtig, Tawakkul der Ruqya entgegenzustellen. Der wahre Tawakkul besteht darin, dass das Herz sich auf Allah verlässt, während das Ergreifen der erlaubten Mittel ein Bestandteil der Scharia und der prophetischen Sunnah ist.

  • Die Erinnerung des Tages Der Mensch liebt Bequemlichkeit und Wohlbefinden, doch er darf niemals vergessen, dass er in dieser Welt erschaffen wurde, um Allah zu dienen, und nicht, um lediglich den Vergnügungen nachzugehen. Prüfungen können ein Mittel sein, um sich Allah zu nähern und von Sünden gereinigt zu werden, während Wohlstand und Erleichterung selbst zu einer Prüfung werden können, wenn sie den Menschen von der Gehorsamkeit gegenüber Allah entfernen. Allah, der Erhabene, sagt: ﴿وَعَسَىٰ أَن تَكْرَهُوا شَيْئًا وَهُوَ خَيْرٌ لَّكُمْ﴾ „Es kann sein, dass ihr etwas verabscheut, obwohl es gut für euch ist.“ [Al-Baqara: 216] Der Gläubige betrachtet Prüfungen mit dem Blick auf das Jenseits und erkennt darin eine Möglichkeit, Allah näherzukommen, während er sich davor hütet, dass ihn Wohlergehen und Bequemlichkeit von seinem Herrn ablenken.

  • Wie entsteht ein „Besessener“? Dass es echte Fälle von Besessenheit durch Dschinn geben kann, ist eine Angelegenheit, die von der Mehrheit der Gelehrten bestätigt wird, die die Möglichkeit der Berührung des Menschen durch Dschinn bejahen. Das Problem besteht jedoch darin, dass manchen Menschen eine Diagnose von „Besessenheit“ durch Suggestion, Fehlinterpretationen und den Einfluss ihres Umfelds regelrecht „eingepflanzt“ wird, bis sie fest davon überzeugt sind, betroffen zu sein, obwohl dies in Wirklichkeit möglicherweise gar nicht der Fall ist. Erstens: Der Same der Idee Oft beginnt alles mit unspezifischen Beschwerden, wie: - Schlaflosigkeit. - Angstzuständen. - Zwangsgedanken und Einflüsterungen. - Panikattacken. - Wandernden Schmerzen. Auf der Suche nach einer schnellen Erklärung trifft die Person dann auf jemanden, der sagt: „Das sind Anzeichen von Besessenheit.“ Zweitens: Die ständige Suggestion Je häufiger sie Listen mit bekannten Symptomen hört, wie: - Zerstreutheit. - Viele Träume. - Häufiges Gähnen. - Engegefühl in der Brust. - Vergesslichkeit. desto mehr beginnt sie, sich selbst zu beobachten. Sie entdeckt einige dieser Dinge bei sich und ihre Überzeugung, betroffen zu sein, wird immer stärker. Drittens: Alles wird als Beweis gedeutet Plötzlich wird jedes Phänomen als Hinweis auf Besessenheit verstanden: - Kopfschmerzen = Besessenheit. - Eheprobleme = Besessenheit. - Schulisches oder berufliches Scheitern = Besessenheit. - Körperliche Erkrankungen = Besessenheit. So entsteht nach und nach eine neue Identität: „Ich bin besessen.“ Viertens: Ein Umfeld, das diese Überzeugung verstärkt - Ein "Raqī", der dies bestätigt. - Freunde, die ähnliche Geschichten erzählen. - Inhalte in den sozialen Medien. - Gruppen von Menschen, die sich ebenfalls für betroffen halten. Dadurch wächst die Überzeugung Tag für Tag. Daher gilt: Nicht jeder, der glaubt, von Dschinn besessen zu sein, ist es tatsächlich. Genauso ist es falsch, die Existenz von Besessenheit grundsätzlich zu leugnen. Der richtige Weg besteht darin, sich an Beweise zu halten und nicht jedes Symptom oder jedes Problem auf Dschinn, den bösen Blick oder Zauberei zurückzuführen.