Spiritualität der Neuzeit
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Die Umarmung. Die Umarmung sollte von den Ärzten verschrieben werden, denn es gibt eine heilende Kraft in der Umarmung, die wir noch nicht kennen. Umarmung heilt Hass, Umarmung heilt Ressentiments, Umarmung heilt Mut und Missverständnisse, Umarmung heilt Müdigkeit und heilt Traurigkeit... ...wenn wir umarmen, lassen wir Fesseln los, verlieren wir sofort die Dinge, die uns die Ruhe verloren haben. Die Umarmung gibt uns Frieden in der Seele, wenn wir umarmen, hören wir auf, defensiv zu sein und erlauben dem anderen, sich unserem Herzen näher zu bringen, die Arme öffnen sich und die Herzen kuscheln sich auf einzigartige Weise...! Es geht nichts über eine Umarmung, eine Umarmung von „Ich liebe Dich“, eine Umarmung aus „Wie schön, dass Du hier bist“, eine Umarmung aus „Hilf‘ mir“. Eine Umarmung von „Bis bald“, eine Umarmung von „Verzeih’ mir“ und aus „Ich verzeihe Dir“, eine Umarmung von „wie sehr ich Dich vermisst habe“, Umarmungen... Aus der Feder einer Uns unbekannten Hand 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Wenn du liebst... wirklich liebst... Wenn dein Herz endlich offen ist... und "verstanden" hat... Wenn es oft genug gebrochen wurde... Genug Schmerz und Leid erfahren hat... Und durchlässig für die wahre Liebe geworden ist... Bist du auf die Liebe durch einen Anderen nicht mehr angewiesen... Nicht auf seine Aufmerksamkeit... und nicht auf seine Bestätigung... Du gibst sie dir nun nämlich selbst... Viel mehr noch... Du bist du Selbst/Du Selbst geworden... Natürlich magst du deine Liebe teilen... Freude schenken... Dich verbinden... Zärtlichkeiten austauschen und gemeinsam Liebe live erleben... Aber, wenn der Andere dies nicht möchte... Verneigst du dich vor ihm und lässt ihn in Liebe ziehen... Du spürst nun, dass es einen Sinn hat und dass es weder an dir noch an ihm liegt... Du hast die Liebe in dir gefunden... und das ist genug für alle Ewigkeit... Die Menschen, die das auch aus freiem Herzen teilen können, ob nun in Freundschaft oder Partnerschaft... werden dir deine Liebe spiegeln und zum richtigen Zeitpunkt in dein Leben treten, wieder gehen und vielleicht auch wieder kommen... Aber wenn die Liebe dich durchdrungen hat, gibt es kein Drama, keinen Kampf, keine Eifersucht und keine unbefriedigten Bedürfnisse mehr... Du lebst im Jetzt und genießt dich und das Leben als nimmerendendes "Liebesspiel"... Aus der Feder von Alexandra Bauer 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
„Lass dich nicht in Ketten legen." Du kannst keinen Menschen manipulieren, der gelernt hat, allein glücklich zu sein. Der allein essen kann, allein kämpfen, allein wachsen. Das heißt nicht, dass du dich in eine Höhle sperrst oder nie wieder mit anderen am Tisch sitzen willst. Es bedeutet schlichtweg: Du brauchst niemanden mehr als Krücke. Wenn du gelernt hast, mit deinen eigenen Gedanken im Reinen zu sein, verfällst du nicht mehr in Panik, nur weil Stille herrscht. Du bist nicht mehr greifbar für Menschen, die dich nur benutzen wollen, weil deine Lücken bereits von dir selbst gefüllt sind. Sobald du keine Angst mehr hast, jemanden zu verlieren, verlierst du deine größte Schwäche. Spielchen funktionieren nicht mehr. Schweigen kontrolliert dich nicht mehr. Distanz trifft dich nicht mehr. Weil du im tiefsten Inneren verstanden hast: Wer bleiben will, bleibt. Wer gehen will, geht. Und weder das eine noch das andere definiert deinen Wert. Das ist keine Härte gegen andere, sondern Schutz für dich selbst. Du hältst die Tür deines Lebens offen. Wer hereinkommt, um ehrlich mit dir zu schwingen, ist willkommen. Wer jedoch damit droht zu gehen, um dich gefügig zu machen, rennt ins Leere. Du bettelst nicht mehr. Du verstellst dich nicht mehr. Wer geht, macht Platz für das, was wirklich zu dir passt. Die meisten Menschen brauchen Dauer-Applaus, Bestätigung von außen, ständige Aufmerksamkeit. Sie brauchen das Gefühl, gesehen und gebraucht zu werden, weil sie sich selbst sonst nicht spüren. Doch wer gelernt hat, sich selbst zu feiern, wird schwer manipulierbar. Wenn du abends in den Spiegel schauen kannst und weißt, dass du ehrlich zu dir warst, bist du unabhängig vom Schulterklopfen der Welt. Das macht dich nicht kalt. Das macht dich nicht gefühllos. Es macht dich schlicht und ergreifend frei. Denn du liebst nicht mehr aus einem Mangel heraus, sondern aus der Fülle. Du sagst nicht mehr: „Ich brauche dich, weil ich sonst eingehe.“ Du sagst: „Ich komme alleine bestens klar – und trotzdem entscheide ich mich jeden Tag von Herzen gern dafür, ein Stück des Weges mit dir zu gehen.“ Wenn dich diese Zeilen treffen, bist du nicht einsam. Du hast gelernt, dir selbst die beste Gesellschaft zu leisten. Und genau das ist der Moment, in dem echte Freiheit beginnt. Denn ein Mensch, der nichts mehr krampfhaft festhalten muss, lässt sich von niemandem mehr an die Kette legen. Denk mal drüber nach... aus der Feder von Nik Blueheart Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Erklärungen zu geben, schwächt Dich. Es ist die Höhle der Schuld und der Scham. Wenn du Erklärungen abgeben willst, fühlst du dich schwächer, schuldiger und schämst dich mehr. Gib keine Erklärungen ab. Manchmal braucht man keine Erklärungen zu geben Das Leben wird leichter, wenn man aufhört, unnötige Erklärungen abzugeben. Du brauchst deine Entscheidungen nicht immer zu erklären. Du brauchst nicht immer deine Vorlieben zu erklären. Du kannst deinen Lebensstil erklären. Du kannst Entscheidungen treffen, ohne Fragen zu beantworten. Du kannst tun, was du willst, ohne dich zu rechtfertigen. Du kannst so leben, wie du willst, ohne zu erklären, warum. Höre auf, denen Erklärungen zu geben, die sie nicht verdienen. Wage es, "nein danke" zu sagen, und das war's. Traue dich zu sagen "weil ich das so will", ohne das Thema zu vertiefen. Wage es, dich von Menschen zu entfernen, die dich nur ausfragen, um zu urteilen oder um zu wissen. Lebe mit Leichtigkeit. Lebe mit Bedacht. Lebe, ohne unnötige Erklärungen abzugeben. Aus der Feder von Juan Carlos 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Sie ist eine Frau, die immer nur eins wollte: heilen. Sie hat sich so sehr angestrengt ihre Wunden zu versorgen, dass sie immer unheiler wurde. Ihre ganze Aufmerksamkeit lag darauf, dabei war sie nie so kaputt, wie sie dachte zu sein. Dieses "heil sein wollen" hatte sich so verselbständigt, dass sie nicht merkte, wie sie sich selbst die alten Glaubenssätze immer und immer wieder bestätigte. Sie war nie gut genug, denn sie musste ja erst noch heilen..... Dabei ist sie es längst. Schon immer gewesen. Heil und vollkommen, so wie sie ist. Mit ihren kleinen Kratzern und Beulen, mit all ihren Unzulänglichkeiten. Mit ihrem Licht. Mit ihren Schatten. Sie muss nicht mehr schauen, woher die Wut kommt, oder die Traurigkeit. Sie schaut ja auch nicht ständig woher die Freude kommt und die gute Laune. Alles darf da sein. Das ist die Hauptsache. Sie darf glücklich sein, sie darf lieben, sie darf leben. Sie muss nicht mehr irgendwelche Bedingungen erfüllen, auch nicht ihre eigenen. "Wenn, dann... " gibt es nicht mehr. Es sind genug Pflaster geklebt und Verbände gewickelt worden. Es reicht. Das Leben wartet nicht ewig..... aus der Feder von Seelenrauschen Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Ich wünsche dir MAGIE. Magie, damit du im Einfachen das Schöne siehst. Magie, damit du dich nicht einsam fühlst, auch wenn du alleine bist. Magie, damit du weißt, dass man zum Fliegen keine Flügel braucht. Magie, um all deine Träume und Wünsche zu verwirklichen. Magie, um den Mut zu haben, dass du, wenn du nicht ganz geliebt wirst, auf Wiedersehen sagen kannst. Magie, damit du jeden Tag deine Augen öffnen und dankbar sein kannst, dass du lebst. Magie, dass du unsere Welt als das siehst, was sie ist: ein Paradies. Magie, damit du Fülle in jeder Ecke des Universums siehst. Magie, damit du in deinen Träumen in andere Dimensionen fliegst, ohne Angst, ohne Grenzen und ohne Ende. Magie, damit du den Magier/die Magierin in dir findest. Magie, damit die Sonnenauf- und -untergänge jeden Tag deines Lebens ein Erlebnis sind. Magie, um glücklich zu sein, Hände zum Fühlen, Füße zum Gehen und eine unendliche Seele zu haben. Magie, um in dir die Heiligkeit zu erkennen, die du bist. Magie, damit du in jedem Moment den Mond, die Sonne und das ganze Licht spürst, das du schon immer warst. Magie, damit du schöne Nächte voller Sternschnuppen sehen kannst. Magie, damit, wenn du nicht aufstehen kannst, ein menschlicher Engel in deiner Nähe ist und dir seine Flügel leiht. Magie, damit du weißt, dass der Weg, den du eingeschlagen hast, der richtige ist. Magie, um dir selbst zu vergeben, für alles, was du dir selbst vorgeworfen hast, und dafür, wie unfair du manchmal zu dir selbst gewesen bist. Und Magie, um dieses Leben zu einem schönen Fest zu machen, voll von Freude, Farben, Tänzen, Musik, Spaziergängen, tiefer Gespräche und voll von Liebe! Aus der Feder von Rishima Lemmuria 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Weißt du, warum du oft so müde bist? Warum du manchmal keine Kraft mehr hast? Was dich so erschöpft? Es sind die vielen unausgesprochenen NEINs, die dir deine Energie ziehen. Es sind die vielen falschen JAs, die dich auspowern, dich müde machen. Es ist das JA zu den anderen, wo eigentlich ein NEIN sein müsste. Es ist das NEIN zu dir selbst, wo eigentlich ein JA sein müsste. Es sind die vielen JAs, aus Gefälligkeit, aus Angst vor Ablehnung, aus Gewohnheit, aus Angst den Job zu verlieren, um gut da zu stehen, aus dem Gefühl des Unterlegenseins, aus gesellschaftlichem Druck, aus Angst, Angst, Angst. Es sind die vielen NEINs, zu Deiner Seele, zu Deinem Herzen. Jedes NEIN zu deiner Seele schwächt sie ein kleines bisschen mehr. Dann, wenn du nicht mehr kannst, erkennst du, dass die vielen JAs dir nichts gebracht haben. Denn wenn du aufhörst zu funktionieren, wenn du aufhörst damit, immer JA zu sagen, erkennst du sie. Du erkennst die Menschen in deinem Umfeld, für die du nur funktionieren sollst und du kannst es ihnen nicht verdenken, denn du hast das Spiel immer mitgespielt. Nicht sie haben dich verheizt, du hast dich in die Flammen geworfen und bist verbrannt. Ausgebrannt. Warte nicht, bis du nicht mehr kannst. Warte nicht, dass ein anderer erkennt, wie es dir wirklich geht. Warte nicht, dass ein anderer Verantwortung übernimmt für dich, dich an die Hand nimmt. Das ist dein Job! Warte nicht mehr. Es ist immer der richtige Zeitpunkt für das erste JA zu dir selbst....! aus der Feder von Seelenrauschen Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Hör auf, dich für deine Existenz zu entschuldigen Hör auf, dich dauernd dafür zu entschuldigen, dass du existierst. Ja, genau du. Der gerade wieder irgendwo sitzt und sich dafür entschuldigt, dass er Raum einnimmt. „Oh, ich bin zu laut, zu leise, zu chaotisch, zu sensibel…“ Hör einfach auf damit. Wirklich. Dein Selbstbewusstsein braucht keine Therapie und keinen weiteren Selbstoptimierungs-Kurs. Es braucht einen ehrlichen Realitätscheck – ein richtiges Update. Selbstbewusstsein ist keine Eigenschaft, die man einfach wie ein Paar neue Schuhe anzieht. Es ist eine Entscheidung. Jeden einzelnen Morgen entscheidest du, wer du sein willst – noch bevor die Bahn zu spät kommt, bevor der Chef ungeduldig wird und bevor die Welt versucht, dich in tausend verschiedene Richtungen zu ziehen. Heute entscheide ich: Ich stehe aufrecht. Heute handle ich bewusst. Boom. Entscheidung getroffen. Punkt. Also hör auf, dich zu entschuldigen. Hör auf, dich klein zu machen. Du brauchst keine Erlaubnis, um da zu sein. Steh aufrecht, atme tief durch und zeig dich der Welt: Du bist genug – genau so, wie du sein sollst. Schau dir deinen inneren Dialog an – diese nervige kleine Stimme, die schreit: „Du kannst das nicht!“ Sie ist nicht dein Feind, sie ist nur ein Werkzeug. Sag ihr einfach: „Danke für den Hinweis, aber ich mache es trotzdem.“ Dein Körper lügt nicht. Schultern zurück, Blick nach vorne. Schleichst du wie ein nasser Waschlappen durch den Supermarkt? Ganz sicher nicht. Körpersprache ist Macht. Steh aufrecht, atme tief, lächle – und schau zu, wie das Chaos um dich herum plötzlich nervös wird. Kontrolliere das, was du kontrollieren kannst. Der Regen? Die verspätete Bahn? Das ständige Katastrophen-Scrollen auf Social Media? Vergiss es! Konzentrier dich auf deine eigenen Handlungen und deine eigenen Gedanken. Vorbereitung macht dich unerschütterlich; sie ist dein Regenschirm im Sturm. Und glaub mir: Authentizität schlägt Perfektion an jedem einzelnen Tag. Perfektion ist nur eine Illusion, um anderen zu gefallen. Echt zu sein bedeutet, Fehler zu machen, zu stolpern und laut darüber zu lachen. Du hast dich im Meeting verplappert? Lache drüber und entwaffne den Raum. All das Grübeln, Planen und Reden ist am Ende nur Gedankenkaugummi. Komm ins Handeln. Es sind die kleinen Schritte jeden Tag, die dich formen. In sozialen Situationen musst du weder der Lauteste noch der Coolste sein. Sei einfach präsent. Ruhig. Klar. Jeden Moment, in dem du dich zeigst, stärkst du dich selbst. Und wenn du stolperst? Lach drüber. Du bist menschlich, du bist lebendig und du bist echt. Mach für einen kurzen Moment die Augen zu. Atme tief ein… und entscheide genau jetzt: Heute stehe ich aufrecht. Heute handle ich bewusst. Heute lasse ich mich nicht von der Welt zerstreuen. Es ist wirklich so einfach. Viel Glück, mein Freund... aus der Feder von Nik Blueheart Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Sanftmut besteht darin, den anderen so sein zu lassen, wie er ist. Sie ist das Gegenteil von Arroganz und Überheblichkeit. Die Sanftmütigen gehen nicht mit der Absicht in eine Beziehung mit anderen, zu konkurrieren, zu streiten und letztlich zu gewinnen. Sanftmut ist nicht Unterwürfigkeit: Während der Unterwürfige aus Schwäche, aus Angst, aus Resignation auf den Kampf verzichtet, lehnt der Sanftmütige den zerstörerischen Wettstreit des Lebens aus einer tiefen Distanz zu den Gütern ab, die die Gier der meisten entfachen, aus einem Mangel an jenem Eigendünkel, der die Menschen in den Krieg aller gegen alle treibt. Der Sanftmütige hegt keinen Groll, ist nicht rachsüchtig, hegt gegen niemanden Feindseligkeit. Er geht durch das Feuer, ohne sich zu verbrennen, durch die Stürme der Gefühle, ohne sich zu verändern, er behält sein eigenes Maß, seine eigene Gelassenheit, seine eigene Verfügbarkeit. Das ist die "Macht über sich selbst", von der wir bereits gehört haben. Der Sanftmütige kann als Wegbereiter einer besseren Welt gesehen werden. Er verlangt keine Gegenleistung: Die Sanftmut ist eine Haltung gegenüber den anderen, die keiner Gegenleistung bedarf, um sich in ihrer ganzen Bandbreite zu entfalten. Die Sanftmütigen sind es, die dieses "Blumenbeet" bewohnbarer machen, so dass ich den Eindruck habe, dass die ideale Stadt nicht die von den Utopisten bis ins kleinste Detail beschriebene fantastische Stadt ist, in der die Gerechtigkeit so starr und streng regiert, dass sie unerträglich wird, sondern eine Stadt, in der die Freundlichkeit der Sitten zu einer allgemeinen Praxis geworden ist. Aus der Feder von Norberto Bobbio 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Teil 2/2 Mit 25 erzählt man sich noch, da draußen liefen Milliarden interessante Menschen herum. Später stellt man fest, dass ein beachtlicher Teil davon verheiratet, emotional nicht verfügbar oder fest davon überzeugt ist, eine Aubergine auf dem Profilbild sei ein erotisches Versprechen. Da erscheint es plötzlich gar nicht mehr so verrückt, einfach auszuhalten. Die Beziehung ist zwar kalt geworden, aber immerhin friert man nicht alleine. Vielleicht wird es ja wieder wärmer. Vielleicht muss man sich nur noch mehr bemühen. Vielleicht ist das eben so nach vielen Jahren. Bullshit natürlich. Man ist gerade dabei, den Rest seines Lebens gegen die Hoffnung einzutauschen, dass etwas wiederkommt, das schon lange weg ist. Das ist der unangenehme Teil an der Verlustaversion: Wir haben solche Angst davor, das bisherige Leben zu verlieren, dass wir kaum noch prüfen, ob dieses Leben uns überhaupt noch glücklich macht. Die investierten Jahre werden dann zum Argument für weitere Jahre. So kann man sich mit etwas Pech bis zur Beerdigung beweisen, dass man wenigstens konsequent war. Trotzdem ist das nur die eine Hälfte meiner Geschichte. Ich habe diesen Totalreset, über den ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe, mehrfach selbst erlebt. Er war schwierig, schmerzhaft und zeitweise ungefähr so attraktiv wie eine Darmspiegelung ohne Narkose. Aber er war nicht das Ende meines Lebens. Heute weiß ich, dass man auch spät noch ein neues Leben haben kann. Und dass das Glück, das darin liegt, sehr viel größer sein kann als die vermeintliche Sicherheit, für die man jahrelang in einer erkalteten Beziehung ausgehalten hat. Natürlich weiß niemand, ob nach dem Loslassen ein neuer Mensch auftaucht. Diese Garantie gibt es nicht. Das Schicksal ist kein Datingservice, und vermutlich hat es meine Anfragen ohnehin irgendwann im Spamordner abgelegt. Aber solange man aus Angst im alten Leben sitzen bleibt, gibt man ihm nicht einmal eine Chance. Vielleicht bedeutet Loslassen deshalb auch nicht, die gemeinsamen Jahre abzuschreiben. Sie waren schließlich mein Leben, mit allem Schönen, allem Schwierigen und allen Fehlern. Ich muss ihnen nur nicht noch weitere Jahre hinterherwerfen, damit sich die bisherigen im Nachhinein irgendwie lohnen. Manchmal scheitert eine Beziehung. Das ist bitter. Noch bitterer wäre nur, gemeinsam mit ihr unterzugehen. Ganz am Schluss meines Lebens würde ich gerne mit einem Lächeln zurückschauen – und nicht mit Bedauern. aus der Feder von Christian Ambach Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Die gefährlichste Beziehung ist die, die fast funktioniert Teil 1/2 Ich wünschte, ich könnte mir diesen Text ersparen. Das Thema ist schmerzhaft und, wenn ich ehrlich bin, auch ein bisschen peinlich. Ich habe in meiner Praxis unendlich viele Menschen beraten, die viel zu lange an Beziehungen festgehalten haben. Von außen war das meistens ziemlich leicht zu erkennen. Da konnte ich kluge Fragen stellen, Zusammenhänge erklären und insgesamt den Eindruck erwecken, ich hätte das Leben halbwegs verstanden. Wenn man aber selbst im sinkenden Boot sitzt, sieht die Sache leider anders aus. Dann hält man das Wasser im Fußraum erst einmal für ein überschaubares technisches Problem. Man redet noch einmal, versucht noch mehr zu verstehen, gibt sich Mühe, wartet auf bessere Zeiten und entwickelt nebenbei eine erstaunliche Begabung darin, die eigene Lage schönzureden. Ich bin wahrscheinlich der weltweit führende Experte im viel zu späten Loslassen. Nach mehreren langen Beziehungen fiel es mir jedes Mal schwerer, mir einzugestehen, dass es schon wieder nicht geklappt hatte. Irgendwann geht es nämlich längst nicht mehr nur um die Beziehung. Man müsste sich zusätzlich eingestehen, dass man sich vielleicht jahrelang geirrt hat, Warnzeichen übersehen oder Entscheidungen getroffen hat, die im Rückblick ungefähr so brillant waren wie ein Regenschirm aus Papier. Also hält man fest. Schließlich hat man schon so viel investiert: Zeit, Gefühle, gemeinsame Erinnerungen, Urlaube, Möbel und vermutlich auch diese eine völlig überteuerte Kaffeemaschine, die nach der Trennung plötzlich zum Gegenstand internationaler Friedensverhandlungen wird. In der Psychologie nennt man das den Sunk-Cost-Effekt. Wir halten an etwas fest, weil wir bereits so viel hineingesteckt haben. Obwohl genau das kein vernünftiger Grund ist, noch mehr hineinzustecken. An der Börse würde man irgendwann einen Stop-Loss setzen. Man akzeptiert den Verlust, verkauft und verhindert damit, dass aus einem beschissenen Geschäft eine private Insolvenz wird. In Beziehungen klingt das natürlich ziemlich kalt. Menschen sind keine Aktien, und Gefühle lassen sich nicht einfach verkaufen, nur weil der Kurs seit drei Jahren zuverlässig nach unten zeigt. Trotzdem hätte mir ein wenig mehr Stop-Loss und etwas weniger romantische Insolvenzverschleppung vermutlich ganz gutgetan. Mit zunehmendem Alter wird das Loslassen auch nicht unbedingt leichter. Man weiß inzwischen ziemlich genau, wie hässlich ein Totalreset sein kann. Man verliert nicht nur einen Menschen. Oft zerfällt ein ganzes Leben, das man über Jahre aufgebaut hat. Gewohnheiten, Zukunftspläne, Freundschaften und das beruhigende Gefühl, wenigstens ungefähr zu wissen, wo man Weihnachten verbringt. Und dann kommt diese Frage, die kaum jemand gern laut ausspricht: Was, wenn ich niemanden mehr finde? Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Wie viel Mut braucht es, einmal ganz schutzlos hier zu sein, die Rüstung abzulegen, die Maske fallen zu lassen? In einer Welt der Un-verbindlichkeit und sozialen Kälte, ist absolute, völlige Verletzlichkeit die einzig wirkliche Stärke. Vielleicht wäre "berührbar" das bessere Wort. Viele Menschen sind das nicht mehr, berührbar und erreichbar. Nicht für das Leben, nicht für die Seele, nicht von der Liebe, nicht vom Schmerz. Doch genau diese Eigenschaft ist das Ergebnis eines offenen Herzens. Kelly Priest hat dazu geschrieben: "Mit der Zeit lernst du, dass eine Hand halten nicht dasselbe ist wie eine Seele fesseln und dass Liebe nicht anlehnen bedeutet und Begleitung nicht Sicherheit. Du lernst allmählich, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen. Und du beginnst, deine Niederlagen erhobenen Hauptes und offenen Auges hinzunehmen mit der Würde des Erwachsenen, nicht maulend wie ein Kind. Und du lernst, all deine Straßen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist. Mit der Zeit erkennst du, dass sogar Sonnenschein die Haut verbrennt, wenn man zuviel davon abbekommt. Also bestell deinen Garten und schmücke selbst dir deine Seele mit Blumen, statt darauf zu warten, dass andere dir Kränze flechten. Und bedenke, dass du wirklich standhalten kannst und wirklich stark bist. Und dass du einen eigenen Wert hast." Aus der Feder von Ralf Marohn 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Heimlich und ganz leise, hat sie ihr Köfferchen genommen und ist gegangen. Fort von dem Ort, der ihr viele Lektionen erteilt hat. Von dem Ort, an dem sich jeder einzelne Zacken aus der Krone gelöst hat. Der Ort, der ihr nicht guttat, doch den sie lange Zeit einfach nicht verlassen wollte. Aus Gewohnheit vielleicht. Oder weil sie hoffte, ihre Würde dort wieder zu finden. Dabei hatte sie sie nie verloren. Das dachte sie bloß. Sie hatte sich nackt gemacht dort an diesem Ort und zwischendurch dachte sie, dass sie sich vielleicht auch ein bisschen zum Affen gemacht hat. Was Menschen nicht alles so tun, wenn... Heimlich und ganz leise hat sie sich fortgeschlichen. Ohne ein Wort des Abschieds. Ohne einen Blick zurück. Es war alles gesagt. Schon lange war alles gesagt. Sie hat ihr Köfferchen genommen und ist gegangen und als sie es zuhause ausgepackt hat, war alles darin, was sie braucht um ein neues Kapitel zu schreiben auf ihrer Reise zu all den Orten, wo das Leben sie hinschickt... aus der Feder von Seelenrauschen Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Diese Zeilen finde ich gerade in der heutigen "New-Age" Gesellschaft sehr von Bedeutung. Darüber sollte jeder mal nachdenken, denn viele Menschen vergessen, dass es immer zwei Seiten gibt, die es zu betrachten gilt und das EINE ohne dem ANDEREN nicht existieren kann. Wie Licht/Dunkelheit, Liebe/Angst, Tag/Nacht, Sonne/Mond usw.. Deswegen leben noch viele quasi in ihrer Luftblase ... SPIRITUALITÄT Spiritualität bedeutet nicht, sich irgendwelche Namen zu geben und zu glauben, man gehöre zu einem besonderen Kreis oder einer Gruppe oder sei erleuchtet! WAHRE Spiritualität ist die ÖFFNUNG des HERZENS, Einfachheit, ohne alle Chakren kennen zu müssen und jeden Tag deren Schwingungen zu überprüfen "Es geht nicht darum, zu wissen, welche Farbe deine Aura hat, blau, blaugrün, gelb, rot oder bonbonrosa, denn das ist in Wirklichkeit völlig unwichtig"! Es ist nicht dieses "New-Age"- Vokabular, es geht nicht darum, die hierarchischen Namen aller Engel und Erzengel zu kennen, es ist nicht, sich für Meister Petrus, Paulus oder Jakobus zu halten, es ist kein "Ich liebe dich und kleine Herzen" an jedem Satzende. Wahre Spiritualität lebt man ohne all diese endlosen Theorien zu diesem Thema. Spiritualität bedeutet nicht, mit einem so raffinierten Vokabular zu sprechen, dass ein "Scheiße" oder "Das ist mir egal" zum Tabu wird und manche Menschen sich sogar betäuben, indem sie ihre wahren Gefühle nicht mehr zum Ausdruck bringen. Spiritualität bedeutet nicht, sein Ego loswerden zu wollen oder es gar zu verdrängen, sondern es zu akzeptieren und zu lieben, da es ein wesentlicher Bestandteil dessen ist, wer wir sind. Spiritualität bedeutet, seine dunkle Seite ebenso zu akzeptieren, wie sein Licht. Nur weil du dich für das Licht entscheidest, heißt das nicht, dass die Dunkelheit nicht mehr existiert. Licht könnte ohne die Dunkelheit nicht existieren; es bedeutet, die nötige Einsicht zu haben, dich so zu sehen, wie du wirklich bist, einschließlich des Dunklen und Hässlichen in dir, das du nicht magst oder ablehnst. Die spirituellsten Wesen, denen ich begegnet bin, hielten sich nicht für "spirituelle Wesen", sie brauchen das auch nicht, denn sie sind im Sein, und das Sein braucht keine Namen oder Zugehörigkeiten, keine Anerkennung oder Bezeichnungen, keine Gruppen, vielmehr sind sie einfach, gut, demütig, voller Mitgefühl, mit einem so großen Herzen und einer so reinen Seele, dass all diese "spirituelle Folklore" für sie keine Bedeutung hat. Sie sind auf "natürliche" Weise spirituell und nicht "theoretisch". Spiritualität kommt vor allem aus dem Herzen und nicht aus dem Verstand. Spiritualität ist viel Einfachheit, ein riesiges, weit geöffnetes Herz und eine gute Portion Humor. Aus der Feder von Christine Gonzales 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Du hast keine Ahnung, welche Macht du hast. Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Genau jetzt. Jeder von uns trägt etwas in sich, das diese Welt verändern kann. Empathie. Mitgefühl. Menschlichkeit. Doch stattdessen haben wir verlernt, einander anzusehen. Wirklich anzusehen. Wir sehen Meinungen, bevor wir den Menschen sehen. Wir sehen Unterschiede, bevor wir Gemeinsamkeiten erkennen. Wir urteilen, bevor wir verstehen. Und genau dort verlieren wir unsere größte Stärke. Denn keine Gesellschaft zerbricht an unterschiedlichen Meinungen. Sie zerbricht, wenn Menschen aufhören, Mitgefühl füreinander zu empfinden. Wenn wir vergessen, dass hinter jedem Gesicht eine Geschichte steckt. Hinter jedem Blick ein Kampf. Hinter jeder Entscheidung ein Mensch, der liebt, hofft, leidet und einfach nur gesehen werden möchte. Was wäre, wenn wir wieder anfangen würden, einander mit Empathie zu begegnen? Nicht, weil wir immer einer Meinung sind. Sondern weil wir nie vergessen, dass wir alle Menschen sind. Stell dir vor, Millionen Menschen würden sich jeden Morgen entscheiden, freundlicher zu sein. Zuhören, statt zu verurteilen. Helfen, statt wegzusehen. Verbinden, statt zu spalten. Glaubst du wirklich, das würde nichts verändern? Ich glaube das nicht. Denn die größte Macht liegt nicht im Lautsein. Sie liegt in Millionen Herzen, die sich erinnern, dass Menschlichkeit stärker ist als Angst. Du hast keine Ahnung, welche Macht du hast. Du kannst Hoffnung schenken. Du kannst jemanden aufrichten. Du kannst Brücken bauen, wo andere Mauern errichten. Du kannst der Mensch sein, der den ersten Schritt macht. Und wenn jeder Einzelne diesen einen Schritt gehen würde, müssten wir uns nicht mehr fragen, warum unsere Welt so kalt geworden ist. Dann wären wir die Wärme. Nicht die Regierung. Nicht “die anderen”. Nicht irgendwann. Wir. Denn Veränderung beginnt nicht dort, wo Macht sitzt. Sie beginnt dort, wo Menschlichkeit wieder ihren Platz findet. Vielleicht wartet unser Land nicht auf den einen großen Retter. Vielleicht wartet sie darauf, dass Millionen Menschen sich wieder daran erinnern, dass sie füreinander da sind. aus der Feder von Si Hinterfragt Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Ich glaube nicht, dass du einfach nur müde bist... ich glaube, du regenerierst dich. Wie alle Kinder von Mutter Natur im Winter ist es dein Instinkt, sich zu verkriechen, dich zusammenzukauern und zu regenerieren. Du bist nicht weniger. Du stehst einfach im Einklang mit der Natur. Und wenn die dunklen Tage allmählich schwinden, stärkt und entwickelt sich deine innere Wildnis, gestärkt und erneuert, wie in einem Kokon. Bereit für den Neubeginn, bereit für die Neuerfindung. Bereit. Einfach bereit. Lasse dich also in den Kaninchenbau führen, wenn die Müdigkeit dich überkommt und dein Körper um Ruhe bittet. Ich glaube nicht, dass du einfach nur müde bist. Ich glaube, du regenerierst dich. Aus der Feder von Donna Ashworth 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Ich war mein Leben lang auf der Suche, nach dem Sinn des Lebens, der Liebe, Begegnung und Trennung Freude und Trauer. Dann bin ich gefallen, ich habe losgelassen, alles was ich glaubte zu wissen. Ich ahnte, dass das was ich suchte nicht in meinem Verstand lag. Es lag in meinem Herzen. Es war ein Gefühl. Und ich bin gefallen, durch alle Schichten meines Herzens, die Schmerzvollen, die Heilsamen, und dann war er da, dieser Moment, in dem ich angekommen bin, in der Mitte meines Herzens. Dort wo der Frieden lebt, das Glück, die Freude, die unermessliche Liebe, zu allem was ist. Als ich mich weiter öffnete, um tiefer diesen wundervollen Ort zu erfahren, hörte mein Herz auf zu schlagen, ich erschrak, denn ich war nicht alleine hier. Du stehst vor mir, mit einem Lächeln im Gesicht, flüsterst ein leises „ Hallo“, damit habe ich nicht gerechnet, das ist doch mein Herz, was tust du nur hier? Ehrlich gesagt wollte ich nicht, dass du in meinem Herzen wohnst. Ja wir waren uns einmal sehr nah, aber lange ist es her, da lag so viel Zeit, eine große Entfernung zwischen uns. Nein, ich wollte nicht, dass du in meinem Herzen wohnst, ich wollte mein Herz für mich. Ich versuchte dich loszuwerden, auszuladen … Löste alle alten Versprechen, alle Liebesschwüre. Grenzte mich ab, so gut ich konnte. Aber der Schmerz blieb. Die Sehnsucht, die du in mir wecktest, verschwand nicht mehr. Heute sitze ich hier und trage dich weiter in meinem Herzen wie ein kostbarer Diamant. Heute weiß ich, wer du bist und wer ich bin. Du bist mein anderes ich. Du bist die Erinnerung, an das Versprechen unserer Seelen, in die Tiefe unserer Herzen zu tauchen, um dort zu erkennen, dass wir EINS sind und niemals alleine, das Trennung nicht existiert. Ja, ich ließ den Schmerz brennen, meine Sehnsucht frei. Was übrig bleibt, ist Dankbarkeit, unendliche Dankbarkeit für dieses Geschenk. Dankbar für jeden Kuss. Dankbar für jede Berührung. Dankbar für jeden Blick in deine Augen, für alles was ich mit dir teilen durfte. Glückseligkeit breitet sich aus und lässt mich tanzen durch mein Leben. Mein Herz ist so kostbar, so leben wir doch beide in ihm. Die Liebe wächst mit jedem Atemzug. Es gibt nichts zu tun, nur zu sein, zu lieben und zu leben. Ich weiß, dass auch du mich irgendwann finden wirst, tief in deinem Herzen, denn dort lebe auch ich, seit Anbeginn der Zeit. Aus der Feder von Manuela Rüfner 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Menschen, die dich wirklich lieben, verlassen dich nicht, völlig egal, wie schwierig die Situation auch sein mag. Wenn du einen Menschen wirklich liebst, verlässt auch du ihn nicht. Liebe endet niemals. Sie stellt weder Forderungen noch Bedingungen. Und sie muss sich auch nicht schützen vor zu viel des Gebens, zu viel des Verzeihens, zu viel des Erduldens. Nur das Ego, der kleinliche, berechnende, beleidigte und selbstsüchtige Aspekt unserer Psyche möchte sich schützen. Dieser Teil ist es auch, der zur Flucht, zum Verlassen und zur Trennung zwingt. Das ist keine Meinung – das ist ein Faktum. Und es ist ebenso ein Faktum, dass die Menschen, die dich verlassen haben, dich nie geliebt haben. So wie du jene Menschen, die du verlassen hast, nie geliebt hast. Finde dich damit ab, lerne daraus und wachse. Der Satz „Ich liebe dich nicht mehr!“ wird millionenfach an jedem Tag auf dieser Welt ausgesprochen. In seiner psychologischen Oberflächenstruktur wird er als akzeptable Begründung für eine Trennung hingenommen. In seiner psychologischen Tiefenstruktur aber offenbart er die bittere Wahrheit, die da lautet: „Ich habe dich nie geliebt!“. Damit kommen wenig bewusste Menschen nur schwer klar. Wer jedoch mit weiterem Bewusstsein die Psyche des Menschen wenigstens in ihren Grundzügen versteht, der weiß, dass es wahr ist. Denn wir können nicht auf der einen Seite behaupten, wahre Liebe endet nie, wahre Liebe verzeiht alles, wahre Liebe erduldet alles, wahre Liebe verlässt dich nie und gleichzeitig damit einverstanden sein, dass wahre Liebe doch nicht verzeiht, doch nicht alles duldet und doch verlässt. Das wäre nicht nur ein logisches Paradoxon, sondern schlicht und ergreifend dummes Cherry Picking – ich wähle mir immer jene Ansicht, die mir gerade am bequemsten passt. Ein Mensch, der dich verlässt, hat dich nie geliebt. Einen Menschen, den du verlässt, hast du nie geliebt. Akzeptiere diese Wahrheit. Arbeite damit. Entwickle mehr Nächstenliebe. Und weine nicht um etwas, das nie Liebe war. aus der Feder von David Pauswek Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Für all die suchenden Sucher, die spirituellen Entdecker, die Konzeptebauer und Glaubensfanatiker. Ich wünsche euch, dass ihr irgendwann müde werdet, müde vom Festklammern an Vorstellungen über Euch, die anderen und die Welt. So müde, dass kein einziges Konzept in euch mehr haltbar ist. Der einzige Halt euer Atem bietet. Und mit ihm, geht auf Reisen. Auf eure Reise zu euch selbst, dorthin wo die Spuren eures Lebens zu finden sind. Spuren der Liebe und der Angst. Ganz tief in eurem Sein, wo eure Seele sich mit eurem Körper verbindet. Spürt das aufgeregte Pulsieren eurer Seele, wenn ihr sie dort besucht. Das ist es was sie will, warum sie hier ist, sich als Mensch zu erfahren. Sie braucht keine Konzepte, keine vergeistigte Glaubensbekundung. Sie will leben, fühlen und sein. IN ihrem Körper, das war ihr sehnlichster Wunsch, als sie auf die Erde blickte und sich auf ihre Reise begab. Aus der Feder von Manuela Rüfner 🙏 Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit
Nimm ihn, Schatz... 😊 Oh Schatz... Schau mich nicht so an. Du siehst aus, als hättest du gerade ein Verbrechen begangen. (Lacht) Entspann dich. Du hast mir meinen Mann nicht weggenommen. Er hat seine Sachen selbst gepackt. Ich habe ihn nicht verloren. Er hat sich entschieden zu gehen. --- Ich sah dich in der Tür stehen. Zwanzig Jahre jünger, nervös und süß. Du hast mich angesehen, als wäre ich zerbrochen. Als hättest du mir etwas weggenommen. Mädchen, hör mir mal zu. Du musst dich heute Nacht nicht schlecht fühlen. Wenn er wirklich mit dir gehen will, werde ich ihm nicht im Weg stehen. Also schnapp dir die Kisten. Nimm seine Hemden. Vergiss seine Schuhe nicht. Ich helfe dir sogar beim Kofferpacken. Ehrlich gesagt... das könnte funktionieren. --- Denn ich kontrolliere nicht sein Handy. Ich beobachte nicht jeden seiner Schritte. Ich konkurriere nicht mit Frauen im Internet. Dafür habe ich wirklich Besseres zu tun. Das ist keine Liebe. Das ist unbezahlte Arbeit. Und dafür habe ich mich nie beworben. --- Nimm ihn, Schatz. Nimm ihn mit. Mach ruhig weiter mit deinem neuen Leben. Wenn er dir gehören will, ist das vollkommen okay für mich. Ich renne nicht hinterher. Ich bettle nicht. Ich kämpfe nicht um jemanden, der freiwillig geht. Wenn ein Mann so einfach gehen kann, dann hast du gerade meinen alten Ballast eingesammelt. (Lacht) Nimm ihn, Schatz. Nimm ihn mit. --- Du denkst vielleicht, du hast eine Schlacht gewonnen. Du denkst, du hast eine Ziellinie überschritten. Aber Schatz... ich war nie in einem Wettbewerb. Du standest nur gerade in meinem Sonnenschein. Sie hat mir keine Versprechen gegeben. Sie hat mir nie in die Augen geschaut und gesagt: "Ich bleibe." Die einzige Person, die hier eine Wahl hatte, war der Mann, der gegangen ist. --- Es ist mir egal, wie hübsch du bist. Es ist mir egal, was du ihm geben kannst. Denn Treue zeigt sich nicht daran, wie viele Möglichkeiten man hat. Sie zeigt sich daran, was man tut, wenn man trotzdem wählen kann. Ein Mann, der mich liebt, muss nicht überwacht werden. Er braucht keine Kette. Und wenn eine Versuchung ihn einfach wegziehen kann, dann war er innerlich sowieso schon halb verschwunden. --- Ich habe keine Angst vor anderen Frauen. Ich weiß, was ich wert bin. Ich vertraue mir selbst. Denn die Wahrheit findet immer ihren Weg ans Licht. --- Nimm ihn, Schatz. Nimm ihn mit. Zwanzig Jahre jünger... Vielleicht fühlt sich das gerade aufregend an. Ich wünsche euch beiden wirklich alles Gute. Ich meine das ernst. Ich renne nicht hinterher. Ich bettle nicht. Ich kämpfe nicht darum, dass jemand bleibt. Der richtige Mann entscheidet sich freiwillig. Jeden einzelnen Tag. Nimm ihn, Schatz. Nimm ihn mit. --- Und irgendwann... wenn das Neue normal geworden ist, wenn die Schmetterlinge weitergezogen sind... dann wirst du vielleicht etwas verstehen. Ich hatte keine Angst, ihn zu verlieren. Ich hatte Angst, mich selbst zu verlieren. Und Schatz... das mache ich nicht mehr. --- Nimm ihn, Schatz. Danke für die Lektion, die du mir heute gegeben hast. Du hast mein Herz nicht gebrochen. Du hast mir eine Tür geöffnet. Ich habe die Frau wiedergefunden, die ich irgendwann vergessen hatte. Und ich brauche ihn nicht mehr. Also pack die Kisten. Mach die Schleife drum. Lächel für den Weg. Und lass ihn gehen. Denn das Beste an einem Abschied ist... herauszufinden, wer man wirklich ist. Oh... Und keine Sorge. Ich habe die Schlösser ausgetauscht. (Lacht) aus der Feder von Nik Blueheart Gerne darf man uns teilen 🙏 @Neuzeit_Spirit