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Eline

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  • 12 авг.8893313

    Sei gut zu dir. Nicht obgleich des Zwanges, sondern aus deiner tiefsten Überzeugung heraus. Ein Geschenk, was du dir machst. Das wünsche ich uns an diesem Tag. Das wir dem wahrsten, urgegedanklichstem Gefühl trauen schenken und ihn mit Hingabe und Mut ins Jetzt tragen.

  • 🤍

  • Wenn ich auf das Ganze schaue, die Oberflächen die ich geschaffen habe, die Entscheidungen die ich getroffen habe, die Menschen die ich wählte und nicht wählte. Das was ich in all den Tagen, Wochen, Monaten, Jahren in Mich investiert habe... dann fühle ich manchmal kein "Hurra". Dann steht das "Ohjee" am Ohr und flüstert von Unzufriedenheit. Doch glaub mir, jeder von uns darf Feste feiern und hochlobend, mit wertschätzenden Schulterschlägen gepriesen, mit starker Brust behaupten; Gut gemacht! Ja, einfach granatenmäßig, wie ich das mache und schön, wie ich wachse! Ein dankbares; Es ist genug! Ich bin genug! Genug, wo ich gerade stehe und bin. ICH bin genug. Dieser Mensch der jeden Tag wie ein unermüdlicher Schwall von Gedanken und Gefühlen an die harten Felsen dieser Ebene knallt und ebenso die Ruhe der stillen See, das Streicheln der Winde erfährt. Ganz sicher bin ich heute genau da, wo ich jetzt sein soll und muss nicht mehr sein als das, was ich jetzt bin. Es ist einfach genug. Ich, wie ich jetzt gedacht bin, mit einem Lächeln auf den Lippen, obgleich Wellen wie reinigende Fluten durch mich wüten, Dunkelheiten sich mit einer Sichtbarkeit aufdrängen, dass kaum Luft bleibt des Atmens. So sehr möcht der Kopf das Herz sich begraben in den tiefen der Brust und diese Mauern erneut darum bauen, dass nichts an Liebe hinaus dringt. Lebensatem, der sich in bleiernde, beengende Rüstung kämpfen muss und  sich verschenkt. Metamorphosenmüde. Doch, ich bin hier. Mit diesem Lächeln aus Dankbarkeit und Freude. Mit meiner Angst, die mir meinen Mut zeigt und meiner Wut, die mir zeigt, wo ich MICH wählen darf. Dem Gedanken daran, wo und wie ich aufgestanden bin... Für mich. Zum ersten Mal. Wie zum allerersten Mal bewusst zusehe, wie ich mich wie eine stolze Löwin aufgebäumt habe und brüllte, für mich. Mit Momenten, in denen Nuancen von mir gehen und neue Facetten enthüllen, von diesem Kunstwerk meines Seins. Mit dem Loslassen und sich endlich trauen wieder anzufassen. Mit den Händen, gewillt auf jeden Abriss und freie Landen, aus Ruß, Glut und Asche ein neues Gebilde seiner in diese Welt zu erbauen. Wieder und wieder. Wieder und wieder. Ich bin bereits. Nicht Vollkommen im Sinne des Wandels und der Erfahrung. Aber genug. 🤍

  • 20 июл.5403210

    So fremd, so anders, so dachte sie sich, blickte ihr Antlitz, betrachtete sich. Schleichend, nicht rasend, beständig bedacht, stückweise weichend, reißend und sacht... ...bis es das Damals nur schemenhaft gab, schleichend ging etwas, starb und sie ward. So stand sie vorm Selbste, vorm irdischen ich. Ihr Walten ein Anders, ihr Wirken, ihr Blick. Die Haltung war aufrecht, getragen ihr Gang und mit jedem Scheitern, fing sie wieder an. Heimlich, so webte sich Neues hinein, konnte nicht greifen, wer sie jetzt wohl sei. Sprach leise Worte, in stockendem Klang; "Gedanken, Gefühle, ja, selbst mein Gedicht... niemand da draußen scheint fremder, als ich."

  • 💃🏼🤍

  • https://t.me/IamFelice Eine wundervolle Künstlerin, die gehört werden darf.

  • 19 мая1 120197

    Regungslos starrend blickte sie durch die aufsteigenden Nebelschwaden vor ihrem Schlafzimmerfenster. Ihr Bett flüsterte noch von Nächtlichem und der Kaffee dampfte auf ihrem Nachtschrank, erzählte seine Geschichten vom Wachwerden. Ihr Kopf kreiste noch langsam die letzten Runden im Gedankenkarussell und ließ den Zweifel am Ende der letzten Runde aussteigen. Hinter der steigenden Wand der morgentaulichen Verhüllung, konnte sie die Weidenarmee des Baches ihrer Kindheit erahnen. "Eine Wächterschaft." lächelte sie, "Eine Festung aus Leben." Sie fühlte sich geborgen hinter den gemäuern ihrer Blätterlegion. Die Vögel erzählten Himmelgeschichten in schönsten Symphonien und die Sonne schien dämpfend ins Gemälde ihres Jetzes. Alles war gut, in diesem Moment der Stille. Die Zufriedenheit streichelte sich wie eine warme Mutter durch ihren erschöpften Körper, legte sich wie eine Hülle darum. Wie ein Kokon, durch den die ersten Strahlen des Frühlings dringen. Wissend, sie ward getragen. Hindurch des Chaoses der vergangenen Zeit, der Ausweglosigkeit des jetzigen Gedankens; sie ward getragen. Durch die sicheren Hände, die sie selbst erschuf aus der Asche ihrer Feuer, noch warm, der jüngsten Brände. Hände, die Mutterleib waren. Die blieben, solange sie wählte, die liebten, wann immer sie es zuließ. Ohne Urteil zu sein. Hände, die trotz aller Schläge immer wieder die Kraft fanden, neu zu fassen. Der Nebel hob sich gemächlich über die stolzen Kronen des vorfenstesterlichem Naturschauspiels und die Sonne, sie freite. Malte sich mit Hellgelb und prankendem Gold in den Wassertropfentüllnebel und gebahr die Klarheit. "Deine Welt, Liebes, sie legt sich in die Absicht deiner Augen und beschenkt dich mit der Schönheit, die du zu erblicken beliebst. Und dann, dann sehen dich satt an ihr. Verschlinge sie. Bis du so erfüllt bist mit ihr und mir dir, das die Dankbarkeit dich wie ein warmer Mantel umhüllt und wie die sanftmütigste aller Umarmungen die Wut und all die darin verborgene Trauer in Annahme bettet, mit Verständnis salbt, um deine nächste wahre Wahl zu sein. Denn bist es nicht letztendlich du selbst, der Wähler und Richter ist?" "Das Leben ist auch Sonnenschein." lächelte sie. "Wenn ich denn nur wagend wähle, für einen Wimpernschlag hin sehe in das, was undurchsichtig erscheint und das Leben dahinter, darin, begreife." Sie dankte der Dunkelgräue des Vomorgens, der das Erfahren ihr wie ein ehrliches, wenngleich herausforderndes Geschenk, eines festliches Mahles gleich, in den Gedanken des Hungers legte. Sie schaute auf den Nachtschrank links neben ihr. Der Kaffee war kalt - sie hellwach. Getragen, durch die Erfahrung des Lebens und die Stürme dieser Zeit.

  • 19 мая751105

    без подписи

  • 11 мая1 7645032

    "Wie geht´s dir eigentlich?" Eigentlich, welch ungreifbares Wort. Eigentümlich. Wie es mir geht? Naja. "Es geht." Ich gehe. Und das Leben durch mich durch. Mal sanft. Mal brachial. Meist beides zugleich. Doch, es geht. Unermüdlich und unaufhaltsam. Ich untermale meine Antwort mit einem scheuem Lächeln, welches Trauer zu kaschieren versucht. Manche Menschen mögen diese Trauer hinter dem Lächeln erhaschen. Sie sehen hinter das Aufgemalte und blicken direkt auf den nackten Untergrund. Es sind diejenigen, die nicht fragen. Diejenigen, die mich anlächeln, obwohl die eigene Trauer mitgeht und mir ein vertrautes Gefühl des Verbunds in die Körperlichkeit schenken. Einen Moment des tiefen Verständnisses, ohne Aussprache. Eine Herzberührung. Eine Seelenumarmung. Eine Botschaft. Danke, dass wir gemeinsam gehen. Wohin, wie lange und wie oft auch immer.

  • 11 мая8882812

    Schöpfung Drang ein Tropfen, aus dem Nichts, weitet, wandelt, mehret sich. Dehnend, wachsend, zellerweiternd, geistgebärend, seelewaltend, dringt das All aus Dunkelheit, blickt durch Nebel in das Weit. Fiel ein Tropfen in das Nichts, in das Alles, wurde Ich.

  • "Wie lange noch, Liebes?", so fragtest du mich. Die Antwort wand schweigend im Unsichtbarblick. So lange, - ja und das sagte ich nicht, so lange bis Leid letztlich groß genug ist. Bis Bleiben zu schwer und Gehen viel leichter, so lange es braucht... ...und ich ging hinkend weiter.

  • 28 апр.4 4434265

    Ausweglosigkeit ist ein Samen, der aufkeimt, sobald der Zweifel aufhört, sich gegen die Stille aufzulehen. Dann wächst sich das Leben ganz leise in die Welt, bereit die Früchte des Mutes zu tragen. Ich glaube, wenn wir mutig genug sind, ohne Kontrolle, ohne zu wissen wie es ausgeht und wohin es uns führt, dann ebnet sich der Weg unter jedem Schritt den wir gehen und gleichzeitig wird er gesetzt, vom Leben selbst. Du bist immer auf dem Weg, auch wenn du glaubst, du ständest still. 🤍

  • 17 апр.9224820

    So sucht sie ihr Glück, in den hintersten Ecken, an keinem der Orte kann sie es entdecken. So jagt sie dem Glück nach, durch Räume, durch Zeiten, sucht in Gesichtern, in flüchtigen Weiten. Labt sich an Quellen, die Durste nur mehren, hält fest die Dinge, die heimlich verzehren. Bis Stille sie trifft. Wie ein ruhender See. Kein Drängen. Kein Wollen. Kein Rennen. Kein Weh. Mit Blick in das Wasser, so ahnt sie alsdann; Das Glück ist kein Ort, den man festhalten kann. Glück ist Vergehen des Suchens nach Sinn. Glück ist ein Streicheln, dort, wo ich bin. So fällt ihr das Suchen ganz leis aus der Hand, wie Sand, der nicht bleibt, doch nie ganz verschwand. Und im Verlieren, bewusstem Verzicht, kehrt es zurück, das, was stetig doch ist. Kein Name. Kein Ziel. Kein Morgen. Kein Muss. Nur Atem. Nur Sein. Wie ein lautloser Fluss. Dort, wo er endet, ihr jagender Blick, beginnt ohne Anfang unendlich ihr Glück. Und manchmal, ja, da sucht sie es wieder... dann schließt sie sie bewusst ihre suchmüden Lider. Lächelt sich zärtlich in nahweite Tiefen und feiert die Tränen, die deswegen liefen.

  • без подписи

  • 13 апр.8444211

    "Was bleibt mir übrig?", so fragte sie sich, als Schmerz ihr als Träne den Augen entwich. "Gibt es ein Wichtig, ein wahrliches Richtig, wer will ich werden und kann ich es sein?" Tausendviel Fragen, die Wut stieg in Schwaden, ebbte in Trauer und freite das Herz. "Nichts ist mehr übrig!", so schrie sie ins Nichts, fühlte doch treibend; das alles, bin ich. Und unter den Fluten aus Trauer und Wut, da sah sie es pranken; im Nichts, wuchs der Mut.

  • 11 апр.7373610

    Und vielleicht, ist wahrer innerer Halt nicht das, was es zu finden gilt, etwas, was besonderes Streben bedingt, sondern das, was in uns bleibt, wenn alles Äußere vergeht und wir den Mut haben, es dabei zu belassen. Wissend um die Macht, die inne wohnt, diese Macht die aufflammt in den dunkelsten Szenarien, die manchmal verloren scheint, aber dennoch das einzige ist was nicht zerstört, nur von uns selbst verwehrt werden kann. Aufrecht. Denn das wahre Leben wirkt für uns.

  • 11 апр.3 0934151

    Ausweglosigkeit ist manchmal wie ein Hoffnungsschimmer, ein Leuchtturm, der müde des Leuchtens wird. Und genau da ist der Moment, wo ein Funken der Hingabe ans Nichtweiterwissen ein Strahlen entfachen kann. Ein Leuchtfeuer, dass Wege belichtet, die unsichtbar lagen. Und obgleich man nicht weiß, welchen Weg man beschreitet, ist da immer der Glauben an den Halt in sich und die Gewissheit um den Schritt, der sich zur rechten Zeit in einen dieser Wege setzt. Mögen wir den Halt in uns finden und den Glauben nicht verlieren, dass wir gehen, wohin auch immer, wie auch immer, mit wem auch immer. Dass wir vermögend sind zu tragen, was immer auch das Leben in die Hände legt und das Schauspiel in die Augen.

  • 12 мар.2 3493023

    Wie zwei Falken, lüftegleitend, schwebend, durch des Lebens Klang, trägt uns Zeit auf sanften Schwingen, dorthin, wo ein Flug begann. Dort, wo Winde Träume weben und sie tief in Erde pflanzt, gießt sich Heimat ins Gefieder, bittet Sehnsucht uns zum Tanz. Wie ein Kuss aus fernen Tagen, der aus neuer Glute wand, wärmt sich Ewigkeit in Herzen, knüpft aus Endlichkeit ein Band. Hebt und senkt uns, hält und drängt uns, Fremd und Traut sind wir zugleich, eint und trennt uns, freit und hemmt uns, Rund um Runde, Kreis um Kreis. Wie zwei Falken, lüftegleitend, schwebend, durch des Lebens Klang, trägt uns Zeit auf sanften Schwingen, spielt Klagelied und Lobgesang.

  • 11 мар.9253712

    Versunken, betrunken, vom Wahnsinn erwacht, schmerzlich geläutert, von Liebe erfasst, erzählt mir die Stille von Wundermagie, von Sternenlichttänzen von Traummelodie'n. Je mehr des Erfahrens, so weiß ich doch nichts, vom Großen und Ganzen, von Schatten und Licht. Ein Wachsen, ein Lernen, begreifen alsdann, erinnernd erweckend und glauben daran, Gewissheit erlangend, löwenmutes im Licht, begrüß' all die Schatten, als Segen für mich.

  • 9 мар.996217

    Freudenlied wärmt sich in kaltfeuchten Morgen, füllt an die Weiten, mit goldhellem Klang. Zwischen den Zweigen prangt grünendes Treiben, der Wind trägt sich offenen Kelchen entlang. Strahlen, getragen auf taugeküsst Wiese, frönen dem Leben aus ruhender Stund'. So schenkt sich ein Morgen ins gehende Gestern, flüstert die Hoffnung ins werdende Kleid. Emsig gewebt der verborgenen Hände, führender Faden, mir stilles Geleit.