Die germanische Natur
СтатистикаDieser Kanal beschäftigt sich mit unserem germanisch-heidnischen Ursprung und dem Schutz unserer Natur. Unsere germanischen Vorfahren verstanden sich als Teil der Natur. Die Naturverachtung, die mit dem Christentum kam, ist dem Heidentum fremd.
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Am 12. August 2026 steht uns eine Sonnenfinsternis bevor; doch was bedeutet das eigentlich? Gibt es eine Bedrohungslage für uns oder für andere Länder? Der Allsherjargode beleuchtet die mythologischen und astrologischen Hintergründe dieses Himmelsereignisses, berichtet über die Auswirkungen vergangener Finsternisse und den Volksglauben, die Riten und vor allem auch die Bedeutung solch einer Sonnenfinsternis im germanischen Heidentum. https://youtu.be/nv5KvPX5EUA?is=EzLlD09EjgrmFJ5c
Christliche Adaption: die Kräuterweihe Dass diese Zeit eine ganz besondere Magie in sich trägt, erkannte später auch die Kirche. Die katholische Kräuterweihe am 15. August (Mariä Himmelfahrt) ist eine direkte Adaption der heidnischen Bräuche. Anfang August erreichen die Wildkräuter durch die langanhaltende Sommeraktivität ihren höchsten Wirkstoffgehalt. Kelten und Germanen sammelten diese als heilige Winterapotheke und baten die Götter um magischen Schutz vor Krankheit und Dämonen. Da die Landbevölkerung trotz Christianisierung nicht von diesem Schutzritual weichen wollte, deutete die Kirche den Brauch kurzerhand um. Maria wurde zur Schutzpatronin der Heilkräuter ernannt, und die geweihten „Kräuterbuschen“ übernahmen im Volksglauben die exakt gleiche Schutzfunktion gegen Blitzschlag und Krankheit wie die heidnischen Pflanzen zuvor. Um die Weihe biblisch zu legitimieren, entstand die Legende, dass das Grab Marias nach ihrer Himmelfahrt nicht ihren Leichnam enthielt, sondern von den Aposteln voller duftender Rosen, Lilien und Heilkräuter vorgefunden wurde. Die heute noch praktizierten Bräuche der Kräuterweihe spiegeln die alten Schutzrituale wider. Die geweihten „Kräuterbuschen“ werden im Haus aufgehängt, bei Krankheit dem Vieh ins Futter gemischt oder bei Gewitter zum Schutz vor Blitzeinschlag ins Herdfeuer geworfen. Für heutige Heiden kann diese Zeit eine Zeit des bewussten Erntens, des Dankes und des rücksichtslosen Trennens von überflüssigen und belastenden Dingen oder Ereignissen sein. Die Sichel symbolisiert dabei das klare Abschneiden. Sammle jetzt Kräuter wie Beifuß (das klassische Schnitterkraut für Schutz und Übergänge), Johanniskraut (bringt das gespeicherte Sommerlicht) und Schafgarbe (für klare Grenzen). Entzünde Räucherkohle während eines Rituals in einer feuerfesten Schale. Gib zuerst Johanniskraut hinzu und reflektiere: Wofür bin ich dankbar? Was ist in meinem Leben gut gereift? Lege danach den Beifuß auf, visualisiere die trennende Sichel und frage dich: Was blockiert mich? Welche alten Lasten oder Themen sollte ich jetzt radikal abschneiden? Zum Schluss legst du die Schafgarbe auf und manifestierst eine Grenze. Dahinter ist kein Platz mehr für das, was du zurücklassen möchtest. Lass den Rauch Blockaden und Belastungen davontragen. Habt einen wundervollen Spätsommer...trotz dieser völlig verrückten Zeiten!
Jede Sichelbewegung am Feldgatter war von Dankbarkeit und der Bitte um Schutz vor Hagel und Unwetter begleitet. Regional wurde bei den germanischen Stämmen das erste Schneiden des Korns rituell begleitet. Dieses rituelle erste Schneiden des Korns fand Anfang August (um den 1. August herum) statt. Im althochdeutschen Kalender wurde der August als „Ernting“ bezeichnet, da in diesem Monat die Hauptphase der Getreideernte auf den Feldern begann. In der germanischen Tradition nannte man dieses Fest des ersten Schnitts auch Freyfaxi, „Die Mähne des Frey“. Es war ein heiliges, von Ehrfurcht und magischem Denken durchdrungenes Ereignis, bei dem die Grenze zwischen der Menschenwelt und der Geisterwelt dünn wurde. Am Morgen des ersten Erntetages zog die gesamte Sippe gemeinsam hinaus zu den Feldern. Angeführt wurde die Prozession vom Dorfältesten oder dem Gutsherrn. Keiner sprach ein Wort. Das laute Gerede des Alltags verstummte, denn man glaubte, im Wogen der reifen Ähren lebe der Korngeist (oft als „Kornmutter“ oder „der Alte“ bezeichnet). Ihn durfte man nicht vorzeitig erschrecken oder erzürnen. Die Schnitter trugen ihre frisch geschärften Sicheln eng am Körper. Die Luft roch nach trockenem Stroh, Staub und der flirrenden Hitze des Spätsommers. Am Gatter des Weizen- oder Roggenfeldes hielten alle inne. Der Opferschnitt für die Götter Der Herr des Hofes trat als Erster an die goldene Kante des Feldes. Er hob die Sichel gen Himmel und sprach eine feierliche Formel oder ein kurzes Gebet an Thor, den Spender des Regens, und Freyr, den Gott der Fruchtbarkeit. Mit einem einzigen, schwungvollen Schnitt trennte er die ersten Halme ab. Diese allererste Garbe war heilig. Sie wurde nicht gedroschen, um Mehl daraus zu machen. Stattdessen flocht man sie oft zu einer kunstvollen Gestalt oder weihte sie direkt den Göttern, um sich für die kommende Arbeit ihren Segen und Schutz vor plötzlichen Hagelstürmen zu sichern. Der „Vergodendeel“: Ein Schluck für Wodans Pferd In vielen nordgermanischen Regionen gab es das Ritual des Vergodendeel. Dabei ließ der Schnitter eine kleine Gruppe von Halmen ganz bewusst unberührt am Rand stehen. Man klopfte rituell auf die Halme, sprach Segenswünsche und goss etwas Erntebier oder Met über das Getreide. Dies war das Opfer für Wodan (Odin) und sein achtbeiniges Pferd Sleipnir – eine metaphysische Versicherung, dass die Götter auch im nächsten Jahr für ein volles Feld sorgen würden. Die Angst vor dem Korndämon Nachdem die ersten rituellen Schritte getan waren, begann die eigentliche, schwere Arbeit – und mit ihr ein psychologisches Versteckspiel. Die Germanen glaubten, dass der Korngeist vor den Sicheln der Arbeiter flieht und sich immer weiter in das noch stehende Korn zurückzieht. Beim Schnitt der ersten Ähren setzten sich die Schnitter oft kurz rituell auf die erste Garbe, um sich symbolisch vor den „Kreuzschmerzen“ zu schützen, die der wütende Korngeist ihnen verpassen wollte. Wer am Ende der Erntetage die absolut letzte Garbe schnitt, hatte das Wesen quasi „gefangen“. Aus diesen letzten Halmen wurde die Kornpuppe geflochten. Sie zog mit dem letzten Wagen feierlich auf den Hof ein, wo sie über den Winter den Ehrenplatz im Haus bekam, um die Lebenskraft des Feldes bis zum nächsten Frühjahr zu bewahren. Das Festmahl Das Einbringen der Ersten Ernte wurde am Abend mit einem großen Festmahl, lautem Gesang und dem ersten frisch gebrauten Erntebier gefeiert – ein Vorgeschmack auf das noch größere Erntedankfest im Herbst.
Wenn die Götter das Korn segnen Während die sommerliche Hitze über den Feldern flirrte, blickte der alte Norden auf ein heiliges Schauspiel der Natur. Für die germanischen Stämme war das wogende, reife Getreide kein bloßes Nahrungsmittel, sondern das lebendige, goldene Haar der Fruchtbarkeitsgöttin Sif. Nach warmen Sommergewittern, in denen Sifs Gemahl, der Donnergott Thor, die Erde mit Blitz und Donner befruchtet, schlägt die Stunde der Reife. Es ist eine Zeit des Übergangs. Die Tage werden fast unmerklich kürzer, die Natur befindet sich in ihrer reifen Pracht. Unsere Vorfahren bereiteten sich ehrfürchtig darauf vor, die ersten Halme zu schneiden und den Segen der Götter einzuholen. Vor den großen, herbstlichen Opferfesten im September/ Oktober lenkte diese Zeit den Blick der Germanen auf die Felder. Der unerbittliche Rhythmus der Natur bestimmte das Überleben der Sippe. Der erste Schnitt des Korns in der Zeit des beginnenden Spätsommers war ein zutiefst ritueller Akt.
Der Wald ist älter als wir Menschen, viel älter. Seine Geschichte reicht zurück bis in eine Zeit, in der riesige Schachtelhalme, Farne, urzeitliche Insekten und später die großen Nadelwälder die Erde prägten. Doch der Wald ist nicht nur Vergangenheit. Er lebt in uns weiter. Unsere Hände, unsere Augen, unsere Seele sind noch immer mit den Bäumen verbunden. In alten Wäldern, knorrigen Stämmen und stillen Lichtungen begegnen wir nicht nur Pflanzen, sondern auch Wesen, wie Elfen und Zwergen, Erinnerungen und Kräften, die unsere Vorfahren noch selbstverständlich wahrgenommen haben. https://youtu.be/zeMHiEVm6H0?si=ILD23AUOLVFgBr_z
Jens Spahn ist nicht ,,Vater geworden". Er hat ein Kind gekauft. ,,Leihmutterschaft" ist Menschenhandel und gehört hart bestraft, nicht sprachlich schöngefärbt. https://t.me/mayrhofer_raphael
Als „Grüne Männer“ werden bei uns seit knapp einhundert Jahren bestimmte skulpturale Zierelemente an sakralen und profanen Gebäuden des Mittelalters, an Krag- und Schlusssteinen, an hölzernen Chorgestühlen, an Geländern, Türschwellen, Taufbecken sowie an etlichen weiteren Begebenheiten der frühen Neuzeit bezeichnet, auf denen sie als Schmuck- und Zierrat dienen. Dargestellt wird zumeist ein männlicher Kopf, dessen Haupt- und Barthaare die Gestalt von Blättern aufweisen, die häufig aus seinem Mund, seiner Nase oder seinem Gesicht hervorsprießen. Heiden TV nimmt uns mit auf eine kleine Entdeckungsreise zur Erforschung des Grünen Mannes, der seit seiner Wiederentdeckung vor nicht einmal 100 Jahren im englischen Wales für allerlei Kontroversen gesorgt hat – übrigens bis heute. Es wird von Lady Raglan berichtet, die ihn als Überbleibsel einer heidnischen Vergangenheit in der Architektur christlicher Kirchen identifizierte. Wir zeigen auf, wie er seinen Weg in die Kirchenarchitektur fand und untersuchen mehrere Theorien zu seinem möglichen Ursprung, seiner geschichtlichen Entwicklung sowie seiner symbolischen Botschaft, die in den letzten Jahrzehnten seine neue Popularität begründet haben - und welche Bedeutung er damit bis heute auch für moderne Heiden hat. https://youtu.be/XtHi7zrLG84?si=ty00C0vaHK5tqj64
Systemischer Rassismus gegen Deutsche Deutschland wird zum Tibet Europas. Deutschland, das Herz Europas, wird in den Infarkt getrieben. Ganz nach Lenin werden unsere Leistungsträger zwischen Besteuerung und Inflation zerrieben. Die Besten der Besten - die sozial Gebenden, nicht die Nehmenden - jene, die notleidende Menschen, Banken, Konzerne und Länder retten, werden kaputt besteuert, kinderlos und sterben aus. https://youtu.be/021oyQ2OI2k?si=fmKPf5rslgNWPHTn
Warum ist Sprache so viel mehr als nur Kommunikation? Unsere Sprache prägt unser Denken, unsere Kultur und die Verbindung zwischen den Generationen. Doch was passiert, wenn immer mehr Wörter verschwinden, ihre Bedeutung verlieren oder durch Fremdwörter ersetzt werden? Gemeinsam mit Nancy Mandody spricht Ricardo Leppe darüber, warum die deutsche Sprache ein wertvolles Kulturgut ist, weshalb Sprache unser Denken beeinflusst und welche Auswirkungen die heutige Entwicklung auf Kinder und Jugendliche haben kann. In dem Gespräch geht es unter anderem um folgende Themen: • Die Bedeutung der deutschen Sprache • Jugendsprache, Anglizismen und Sprachwandel • Warum Sprache unser Denken beeinflusst • Kommunikation zwischen den Generationen • Die Verbindung von Sprache, Kultur und Identität • Wie Eltern Kinder spielerisch für Sprache begeistern können • Warum jedes Wort Wirkung hat https://youtu.be/H1I0RTI_RXU?si=BN-jiwh9EHES2DRl
Erntezeit - von altem Brauchtum und Korngeistern https://youtube.com/watch?v=w713lYLNAqc&is=uf2T3arTsPKQMmOb Pünktlich zur reifsten Phase der Natur im Jahreskreis, möchten wir Euch mit dieser Klassik-Folge auf die nun beginnende Erntezeit einstimmen. Wir hatten uns hierfür auf die Suche nach altem Brauchtum im Bereich der Kornernte begeben. Dafür haben wir unter anderem dem Hessenpark einen Besuch abgestattet. Einem Freilichtmuseum, das aktiv darauf ausgelegt ist, einstige Wohnweisen und Arbeitstechniken des Bauerntums nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir haben ein paar Feldarbeitern bei der traditionellen Kornernte über die Schulter geschaut, von denen wir zudem ein wenig über alte Sagen von Korngeistern erfahren. Ihr hört von der Roggenmuhme, dem Roggenwolf oder dem Bilwitz-Schnitter. Weiter berichten wir über den Volkskundler Wilhelm Mannhardt und dessen Mühen, fast vergessenes Brauchtum zu bewahren und davon, wie das bäuerliche Erntedankfest im 3. Reich zu Propagandazwecken missbraucht wurde. Wir berichten von der letzten Garbe, Kornpuppen und was sich - trotz Christianisierung - an alten Bräuchen bis heute erhalten hat. Zuletzt geben wir Euch ein bisschen Anregung mit auf den Weg, wie ihr selbst ein kleines Erntedankritual gestalten könnt. Wir wünschen gute Unterhaltung und freuen uns über ein Abo und das teilen unserer kleinen Doku. Dankeschön!
Abschuss von 40 Prozent der Jungwölfe in Hessen: Rechtswidrige Politik auf Kosten des Artenschutzes Die politische Jagd auf den Wolf erreicht einen neuen Tiefpunkt: Unter dem Deckmantel des „Bestandsmanagements“ fordert nach der Jagdlobby nun auch Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung im Management Plan Wolf eine Abschussquote von 40 Prozent des Wolfsnachwuchses in seinem Bundesland. Das ist einem Beitrag des Hessischen Rundfunks zu entnehmen. Dieses Vorhaben entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und ist ein Frontalangriff auf den Artenschutz. Der Managementplan soll bereits am 1. Juli in Kraft treten. https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/managementplan-wolf-hessen-abschussquote-wolfswelpen
Zur Mittsommerzeit um den 21. Juni erreicht die Sonne ihren Zenit. Sie erfüllt die Natur mit einer ganz besonderen, pulsierenden Kraft. Genau jetzt entfalten viele Pflanzen ihr volles Potenzial und sind besonders heilkräftig. Es ist die perfekte Zeit, um Kräuter zu sammeln und ihre geballte Energie für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu nutzen. Schon seit uralten Zeiten ziehen die Menschen zur Sommersonnenwende los, um diese besonderen Schätze der Natur zu ernten – oft begleitet von geheimnisvollen Ritualen und Bräuchen, die über Generationen hinweg überliefert wurden. Vieles davon ist heute leider in Vergessenheit geraten. Lasst uns dieses wertvolle, alte Wissen bewahren! https://youtu.be/69npt2srZOg?si=xPtT6vTXP3BD2WUI
Honigbienen-Haltung ist kein Naturschutz! Der Verein Beenature-save-the-bees e.V. wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, insbesondere den Honigbienen artgerechte Habitate zum Leben zu schaffen. Das erklärte Ziel des Vereins ist es, Bienenvölker von sämtlichen imkerlichen Kriterien und aus der Nutztierhaltung selbst zu befreien! Darüber hinaus bekommen die zahlreichen, jährlichen Schwärme das zurück, was sie durch die Imkerei und die Rodung der Wälder verloren haben: artgerechte Lebensbedingungen! https://youtu.be/VrzsHy2TL0A?si=yMsqmqmi_zEIxZOk https://www.beenature.info/
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Die Schaltregel der Himmelsscheibe Der entscheidende Schlüssel zur Funktion als Lunisolarkalender ist das Zusammenspiel der astronomischen Symbole auf der Scheibe. Die Sichel des Mondes (Mondalter: ca. 4 Tage nach Neulicht) und die Plejaden (das Siebengestirn) sind dicht beieinander abgebildet. Wenn diese spezielle Konstellation am Abendhimmel im Frühjahr zu sehen war, war dies für die bronzezeitlichen Astronomen das Signal, einen Schaltmonat einzufügen. Ohne diesen 13. Monat hätten sich die Mondzyklen und die Jahreszeiten im Laufe der Zeit verschoben. Erst durch das Hinzufügen dieses Monats lief der Kalender synchron mit der Sonne und den Jahreszeiten. Die Himmelsscheibe fungierte als komplexes astronomisches Memogramm (Erinnerungsstütze). Die beiden später angebrachten Goldbögen am Rand decken genau den Winkel ab, den die Sonne zwischen dem Sommer- und Winteraufgangspunkt wandert (ein Winkel von ca. 82° für den Breitengrad von Mitteldeutschland). Die 32 kleinen goldenen Sterne stehen möglicherweise für die Anzahl der Sonnenjahre, nach denen sich der Kalender wieder exakt mit bestimmten Mondzyklen (33 Mondjahre) deckt. Für das moderne Heidentum stellt die Himmelsscheibe von Nebra ein spirituelles Schlüsselsymbol dar. Sie gilt als materieller Beweis für ein hochkomplexes, naturreligiöses Weltbild im heidnischen Mitteleuropa. Die Scheibe widerlegt den Mythos von den „primitiven Barbaren“. Sie zeigt, dass unsere heidnischen Vorfahren über fundierte mathematische, astronomische und spirituelle Kenntnisse verfügten. Heute kann die Himmelsscheibe als visuelle Brücke zwischen der Welt unserer Ahnen und unseren modernen Jahreskreisfesten dienen. Die kosmische Sonnenbarke Das Schiffselement am unteren Rand der Scheibe wird im Heidentum als mythische Sonnenbarke gedeutet. Sie symbolisiert die Reise der Sonne durch die Nacht oder die Unterwelt – ein zentrales Motiv in indogermanischen und germanisch-keltischen Mythen. Kult- und Ritualobjekt Bevor sie rituell vergraben wurde, war die Scheibe über viele Generationen im Gebrauch. Dies deutet auf eine gelebte, sakrale Verbindung zwischen Kosmos, Göttern und Menschen. Heute findet man Darstellungen der Himmelsscheibe häufig als Altar-Schmuck, rituelles Symbol auf Gewändern oder als Amulett. Der Fundort am Mittelberg bei Nebra wird zudem von einigen heidnischen und schamanischen Gruppen als Kraftort und für bestimmte Rituale genutzt - ähnlich wie der nahegelegene Gosecker Sonnenkreis (Kreisgrabenanlage Goseck), ein rund 7.000 Jahre altes Monument in Sachsen-Anhalt, das als der älteste bekannte Beleg für die kontinuierliche Himmelsbeobachtung in Europa gilt. Dieser Platz diente bereits den Menschen der Jungsteinzeit als hochkomplexer Kult- und Ritualplatz.
Die Himmelsscheibe von Nebra ist etwa 3600 Jahre alt und gehört zu den ältesten bekannten Beweisen für die Verwendung von Lunisolarkalendern. Sie diente unseren Vorfahren dazu, das kürzere Mondjahr (354 Tage) und das längere Sonnenjahr (365 Tage) miteinander in Einklang zu bringen, um den Jahreszeitenwechsel präzise vorherzusagen.
Juni - Brachmond Die Germanen nannten den Juni Brachmond, Brachmonat und Brachet. Zudem nutzten die angelsächsischen Germanen den Begriff Ærra Líða. Im Juni brachen die Bauern das brachliegende Feld um. Sie pflügten es, damit der Boden atmen konnte. Die angelsächsischen Germanen fassten die Monate Juni und Juli als Litha-Monate zusammen. Der Juni war der erste Litha und stand für die Zeit der Sommersonnenwende, des milden Wetters und der Schifffahrt.
Aus heidnischer Sicht gilt ein Blauer Mond als eine Zeit extrem starker, konzentrierter Energie. Da er der zweite Vollmond in einem einzigen Monat ist, bündelt er die spirituellen Kräfte der jeweiligen Jahreszeit und gilt als magischer Verstärker. Die spirituelle Bedeutung des Blauen Mondes Er verstärkt die Energie des ersten Mai-Vollmonds und leitet eine Phase für große Lebensveränderungen, Magie und langfristige Ziele ein. Der Blaue Mond symbolisiert oft das Erscheinen der Weisen Alten inmitten der fruchtbaren Phase der Jungfrau und Mutter. Sie bringt tiefe Weisheit und Intuition. Er gilt als „Mond der Wahrheit“. Er hilft dabei, Täuschungen zu durchschauen und die eigenen wahren Wünsche zu erkennen. Rituale für den Blauen Mond im Mai Da der Mond im Mai astronomisch im Skorpion (Transformation) und astrologisch im Schützen (Erkenntnis, Freiheit) steht, bieten sich folgende Rituale an: Große Absichten setzen und die gebündelte Energie für Wünsche, die viel Kraft benötigen, nutzen. Eine Glaskaraffe mit Wasser in das Mondlicht stellen, um Mondwasser herzustellen. Dieses Wasser gilt im Heidentum als besonders kraftvoll für spätere Rituale, Reinigungen oder zum Wässern von Heilpflanzen. Da der Blaue Mond im Mai 2026 ein sogenannter Mikromond (erdfernster Punkt) ist, eignet er sich besonders gut, um Dinge, die uns belasten, energetisch weit von uns wegzuschieben und loszulassen.
Der nächste Vollmond ist ein ganz besonderer Vollmond. Der sogenannte Blaue Mond ist der zweite Vollmond im Mai, wodurch wir in diesem Jahr insgesamt 13 Vollmonde erleben dürfen. Der Blaue Mond findet am Sonntag, den 31. Mai 2026 (10:45 Uhr MESZ) statt. Der Name bezieht sich nicht auf eine tatsächliche blaue Färbung, sondern beschreibt die Seltenheit dieses Ereignisses, das nur alle zwei bis drei Jahre vorkommt. Der Blaue Mond fällt fast exakt mit dem erdfernsten Punkt der Mondbahn (Apogäum) zusammen und ist damit der kleinste Vollmond des gesamten Jahres 2026. Dennoch wirkt er beim Aufgang nahe am Horizont durch eine optische Täuschung für das menschliche Auge oft riesig. In Deutschland geht der Vollmond am 31. Mai (je nach Region) gegen 22:18 Uhr am Abendhimmel auf. Er wandert dabei durch das Sternbild Skorpion und leuchtet direkt links neben Antares, dem rötlich-hellen Riesenstern des Skorpions. Während er astronomisch im Skorpion steht, befindet er sich aus astrologischer Sicht im Sternzeichen Schütze.
In ihrem Vortrag „Der Wolf – Rückkehrer mit Heimatrecht“ vermittelt Gabriele Neumann grundlegende Kenntnisse zur Biologie des Wolfes, zu seinem Verhalten, seinen Lebensräumen, seinem Erhaltungszustand und seiner Verbreitung in Deutschland und Europa. Ein Schwerpunkt des Vortrages liegt auf dem Schutzstatus des Wolfes, der nach wie vor durch die europäische Fauna-Flora-Habitatrichtlinie geschützt ist. Gabriele Neumann betont die Bedeutung dieses Beutegreifers für die Biodiversität und das Ökosystem. Sie macht deutlich, dass ein fundiertes Verständnis dieser Tierart eine zentrale Voraussetzung für einen konstruktiven Umgang mit ihr ist. „Übergriffe auf Weidetiere können durch präventive Maßnahmen und Herdenschutz weitgehend vermieden werden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Herdenschutz wirkt.“ Gabriele Neumann https://youtu.be/JV4Y9a6lLU4?si=L90BH8rVGjroAqGU