Hopefearandkaffee
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يا ربِّ ،لَا تُرْجِعْنِي إِلَى ضِيقٍ أَخْرَجْتَنِي يَوْمًا مِنْهُ Ya Rabbi, bewahre mich davor, in jene schwere Zeit zurückzukehren, aus der Du mich einst herausgeführt hast.
Der Mensch kann nur eines von beidem sein: ein Suchender nach Wissen oder jemand, der sich mit seiner Unwissenheit zufriedengibt.
Es gibt Menschen, die sich deine Freunde nennen aber in Wahrheit nie welche waren. Sie bleiben nur so lange an deiner Seite, wie du ihnen nützlich bist, ihnen Vorteile bringst oder ihnen etwas geben kannst. Ihre Freundschaft ist ein Geschäft, kein echtes Gefühl. Sie wechseln ständig die Seiten und entscheiden sich immer für den Platz, der ihnen mehr Sicherheit oder mehr Nutzen verspricht. Doch in ihrem endlosen Streben nach dem eigenen Vorteil vergessen sie eine einfache Wahrheit: Möglichkeiten vergehen, doch Verrat bleibt in Erinnerung. Solche Menschen verraten andere ohne Zögern, weil Freundschaft für sie keinen wirklichen Wert hat. Es spielt für sie keine Rolle, was du für sie getan hast, wie oft du sie unterstützt oder beschützt hast. Ihre Loyalität wechseln sie, sobald sich eine neue und für sie attraktivere Gelegenheit bietet. Was sie dabei nicht verstehen ist, dass sie am Ende mit leeren Händen dastehen. Wahre Freundschaft entsteht nicht aus Eigennutz, sondern aus gegenseitigem Vertrauen, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Ja, es tut weh zu erkennen, dass jemand, den man für einen engen Freund gehalten hat, in Wirklichkeit so ist. Doch genau darin liegt eine wichtige Lektion. Jeder Mensch, der dich verrät, macht Platz für diejenigen, die an deiner Seite bleiben, nicht weil sie davon profitieren, sondern weil sie dich so schätzen, wie du bist. Wahre Freundschaft hat nichts mit Vorteilen oder Gelegenheiten zu tun. Sie gründet auf einem festen Fundament aus Vertrauen und Loyalität, das weder durch Verrat noch durch die Zeit zerstört werden kann.
In unserer Zeit ist es zur Gewohnheit vieler geworden, die großen Gelehrten des Islam und ihre Auslegungen der Überlieferungen leichtfertig infrage zu stellen. Man hört Aussagen wie: „Das ist doch nur die Interpretation irgendeines Mannes.“ Allein diese Aussage zeigt, dass man weder den Rang dieser Gelehrten noch den Weg verstanden hat, den sie gegangen sind. Wer so spricht, stellt sich auf eine Stufe mit Männern, die ihr gesamtes Leben dem Quran und der Sunnah gewidmet haben. Männer, deren Tage und Nächte aus Lernen, Lehren, Schreiben, Ibadah und Geduld bestanden. Männer, die nicht ihrem Ego, ihrem Ruf oder der Anerkennung der Menschen folgten, sondern dem Deen. Nimm Ibn Taymiyyah (rahimahullah) als Beispiel. Er war nicht einfach ein intelligenter Mensch mit einer Meinung. Er war ein Gelehrter, dessen Wissen selbst von vielen seiner Zeitgenossen anerkannt wurde. Er beherrschte Quran, Hadith, Tafsir, Fiqh, Usul al-Fiqh und die arabische Sprache auf höchstem Niveau. Er verfasste unzählige Werke, beantwortete Fragen aus der gesamten islamischen Welt und verbrachte Jahrzehnte damit, den Quran, die Sunnah und die Aussagen der Salaf zu sammeln und zu prüfen. Für dieses Festhalten an dem, was er als Wahrheit erkannt hatte, zahlte er einen hohen Preis. Er wurde mehrfach eingesperrt, verleumdet und verfolgt. Dennoch änderte er seine Überzeugungen nicht, um den Herrschern oder den Menschen zu gefallen. Selbst im Gefängnis schrieb er weiter, lehrte weiter und beschäftigte sich mit dem Gedenken Allahs. Das ist der Unterschied zwischen einem Menschen, der vom Deen geführt wird, und einem Menschen, der von seinem Ego geführt wird. Und heute? Manche lesen ein paar Übersetzungen, sehen einige Videos oder hören ein paar Vorträge und meinen anschließend, sie könnten die Aussagen eines Mannes beurteilen, der Jahrzehnte seines Lebens für das Wissen geopfert hat. Mit welcher Grundlage? Mit welchem Wissen? Mit welchem Studium? Mit welchem Verständnis der Quellen? Nein. Es ist nicht einfach nur die Interpretation irgendeines Menschen. Es ist das Ergebnis eines Lebens voller Wissen, Gottesfurcht, Hingabe, Opfer und eines tiefen Verständnisses der Offenbarung. Wer den Rang der Gelehrten herabsetzt, ohne selbst ihren Weg gegangen zu sein oder auch nur annähernd ihr Wissen zu besitzen, offenbart meist nicht die Schwäche der Gelehrten, sondern die eigene Unwissenheit und Mangel an Adab.
„Wann wirst du endlich heiraten?“ Oft werden Fragen achtlos gestellt, um ein Gespräch zu beginnen oder eine Stille zu füllen. Kaum jemand bedenkt, wie sie bei dem anderen ankommen. Vielleicht hat derselbe Mensch diese Frage an einem einzigen Tag schon dreimal gehört. Vielleicht hört er sie seit Jahren, immer wieder, an derselben wunden Stelle. Wir wissen nicht, was in ihm vorgeht. Vielleicht hat ein Mann schon mehrfach um eine Hand angehalten und wurde jedes Mal abgelehnt. Jede Frage nach der Heirat ruft ihm diese Enttäuschung erneut wach, die Angst vor einem weiteren Nein. Und die Frau? Kaum eine Frau wird die Initiative selber ergreifen und nach einem Partner aktiv suchen, dann bleibt ihr nichts anderes übrig als zu warten. Vielleicht kann sie keine Kinder bekommen und jeder potentieller Ehemann der davon erfährt, wendet sich ab. Dann ist die Frage längst keine gewöhnliche Frage mehr. Sie ist eine Erinnerung an Schmerz, an Ablehnung, an unerfüllte Hoffnung. Bevor wir also nach dem Privatleben eines Menschen fragen, sollten wir innehalten: Berührt sie womöglich seine tiefste Wunde? Wir wissen selten, welchen Kampf ein Mensch in sich trägt, auch wenn er lächelt und scherzt. Das gilt nicht nur für die Ehe. Es gilt für jede Frage, die eine wunde Stelle treffen kann: „Wann bekommt ihr Kinder?“ „Wann bist du endlich fertig mit dem Studium?“ „Wann dies, wann jenes, wieso, weshalb, warum?“ Mancher wird jetzt sagen, darf man denn jetzt nichts mehr fragen. Doch darum geht es nicht. Es geht um Taktgefühl: Wenn eine Frage verletzen könnte, ist es besser, sie nicht zu stellen, oder zumindest zu prüfen, ob sie wirklich nötig ist. Dieses Feingefühl ist keine Neuentdeckung unserer Zeit. Es ist Adab, das gute Benehmen, das der Prophet ﷺ lehrte und lebte. Er sagte: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sagen oder schweigen.“ sahih al bukhary Adab bedeutet nicht nur, die richtigen Worte zu finden, sondern den Zustand des anderen zu sehen. Nicht jede Neugier muss gestillt werden, nicht jede Frage muss gestellt werden. Und in einigen Situationen ist Schweigen die schönste Form des Respekts.
Ist das Vergessen des Quran eine Sünde? Alles hängt davon ab, weshalb ein Mensch den Quran vergisst. Um diese Frage besser zu verstehen, betrachten wir drei mögliche Situationen. 1️⃣ wenn ein Mensch den Quran aus Gründen vergisst, die außerhalb seiner Kontrolle liegen: Vergessen aufgrund von hohem Alter, Krankheit oder anderen Umständen, die er nicht verhindern kann. Er vergisst, selbst wenn er wiederholt und dem Quran viel Zeit widmet. In diesem Fall lastet keine Sünde auf ihm. 2️⃣ wenn ein Mensch aus Gründen vergisst, die er kontrollieren könnte, etwa aus Trägheit oder weil er zu wenig wiederholt, dabei aber immer wieder zum Quran zurückkehrt: Er vergisst zum Beispiel etwas aus dem Quran, bemüht sich und stellt das Gelernte wieder her, vergisst dann einen anderen Teil, wiederholt erneut, vergisst wieder etwas und wiederholt von Neuem. Auch darin liegt keine Sünde. Denn das Vergessen selbst ist Teil der menschlichen Natur. Allah hat den Menschen so erschaffen, dass er mit der Zeit vergisst, besonders wenn es sich um eine große Menge an Wissen handelt. Deshalb kann ein Mensch einen Teil des Quran vergessen, ihn dann wiederherstellen, nach einiger Zeit eine andere Stelle vergessen und erneut wiederholen. Dieser Vorgang kann sich das ganze Leben lang fortsetzen. 3️⃣ wenn ein Mensch den Quran aus irgendeinem Grund vergessen hat, aber anstatt das Vergessene zu wiederholen und wiederherzustellen, den Quran vollständig aufgibt. Er hört auf zu wiederholen, hört auf zu lesen und kehrt nicht mehr zum Quran zurück. In seinem Leben findet sich keine Zeit mehr für den Quran. Sein Quran verstaubt im Regal, obwohl Allah ihm eine der größten Gnaden geschenkt hat: Er hat ihm das Erlernen Seines Buches erleichtert, ihm die Kraft, die Möglichkeiten und die Anlässe dazu gegeben. Viele Muslime träumen davon, an seiner Stelle zu sein, den Quran zu lernen und viele Suren zu kennen, doch sie haben nicht diese Möglichkeit. Er aber, der diese großartige Gabe erhalten hat, geht nachlässig mit ihr um und verlässt den Quran vollständig. Auf einem solchen Menschen lastet die Sünde. (Verschiedene Quellen. Die Gelehrten sind sich jedoch einig, dass es nicht erlaubt ist, den Qur’an bewusst aufzugeben und zu vernachlässigen.)
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Ein Mensch, der auf die eine oder andere Weise mit Wissen verbunden ist, muss über eine Würde und Erhabenheit verfügen, die den Menschen ehrfürchtigen Respekt einflößt. Er muss sich so verhalten, dass Menschen sich scheuen, offen in seiner Gegenwart zu sündigen. Wenn ein Gelehrter oder Student Standhaftigkeit in der Religion besitzt, beginnen die Menschen unwillkürlich, auf ihre Worte und Taten in seiner Nähe zu achten. Das ist die Erhabenheit, die der Erhabene Allah den Gelehrten verliehen hat, wegen der sich Herrscher und Könige scheuten, mit ihnen zu streiten. Wenn aber der Träger des Wissens durch sein Verhalten den Menschen keinen Respekt vor der Religion und vor dem Wissen einflößt, gewöhnen sich die Menschen um ihn an seine Leichtfertigkeit und hören auf, sich zu scheuen, in seiner Gegenwart zu sündigen. Wenn ein Träger des Wissens, ein Student oder ein Lehrer sich übermäßig darum bemüht, den Menschen zu gefallen, das Verwerfliche nicht tadelt, über Dinge lacht, über die man nicht lachen sollte, und die Ethik des Gelehrten nicht wahrt, verschwindet allmählich jene ehrfürchtige Grenze, die zwischen ihm und den Menschen bestehen sollte. Infolgedessen erinnert seine Gegenwart die Menschen nicht mehr an Allah, sondern wird alltäglich, und bald beginnen sie, ihm ruhig von ihren Sünden zu erzählen, in der Gewissheit, keinen Tadel zu erfahren.
Beständigkeit ist der Schlüssel zum Auswendiglernen. Möge dieser Lernzettel dabei eine wertvolle Unterstützung sein.
Seit ich Instagram nicht mehr habe, schaue ich ab und zu bei TikTok vorbei, um zu sehen, was gerade in der Welt passiert und welche Themen aktuell präsent sind. Momentan geht es viel um das Thema rund um Kaan Yavi und seine Reaktion, in der er sich über das Thema Vergewaltigung lustig gemacht hat (Ganz kurz heruntergebrochen). Zu diesem Thema möchte ich nur einen einzigen Punkt ansprechen, besonders an die Brüder gerichtet. Wenn es um Themen wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Mord oder andere schwere Verbrechen geht, sollte unsere Empathie nicht erst dann einsetzen, wenn wir uns vorstellen, dass es unsere Mutter, unsere Schwester, unsere Tochter oder unsere Ehefrau sein könnte. Der Mensch, dem Unrecht widerfahren ist, ist ein Mensch. Das allein muss ausreichen. Mitgefühl sollte nicht davon abhängen, ob eine betroffene Person in einer Beziehung zu uns steht. Der Wert eines Menschen entsteht nicht erst dadurch, dass er zu unserer Familie oder unserem engsten Umfeld gehört. Jeder Mensch verdient Würde, Mitgefühl und Gerechtigkeit, einfach weil er ein Mensch ist. Ja, Männer haben nachweislich im Durchschnitt eine geringere emotionale Empathie als Frauen. Das gehört zur Hikmah Allahs. Das bedeutet aber nicht, dass wir gefühllos sind oder keine Empathie entwickeln können. Empathie ist keine unveränderliche Eigenschaft. Sie ist auch eine Charakterstärke, die wir bewusst fördern und in uns erziehen können und sollten. Der Islam lehrt uns Barmherzigkeit gegenüber den Menschen. Der Prophet ﷺ war ein Vorbild an Mitgefühl, nicht nur gegenüber seiner Familie und seinen Freunden, sondern gegenüber jedem Menschen, selbst gegenüber denen, die ihm Unrecht zufügten. Deshalb sollte unsere Empathie nicht selektiv sein. Sie sollte nicht von Verwandtschaft, Geschlecht oder persönlicher Betroffenheit abhängen. Wir sollten nicht erst unsere gesamte Vorstellungskraft einsetzen müssen, um uns auszumalen, dass diese Frau unsere Mutter, Schwester oder Ehefrau sein könnte, bevor uns ihr Leid berührt. Gerade bei Frauen sollte uns das noch sensibler machen. Wir wissen, dass Frauen Männern körperlich häufig unterlegen sind. Wie kann es sein, dass ein körperlich stärkerer Mann einer Frau schweres Unrecht zufügt und wir als Männer uns erst dann wirklich betroffen fühlen, wenn die Frau in irgendeiner Beziehung zu uns steht? Ist das die Art von Rahma und Adab, zu der uns der Islam erzieht? Der Orientierungspunkt des Deens ist Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, nicht persönliche Nähe.
Weise Menschen sagten: Ein Fisch, der sein Maul nicht öffnet, gerät nicht an den Haken des Fischers. Achtet deshalb auf eure Zunge. Sprecht Gutes oder schweigt. Denn es gibt nicht wenige Menschen, die nur darauf warten, eure Fehler gegen euch zu verwenden. 🥥
Vorzüge der Salawat über den Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm ▫️ Es ist ein Grund dafür, dass Dua erhört werden. ▫️ Es führt zur Vergebung der Sünden. ▫️ Am Tag der Auferstehung ist man dem Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, am nächsten. ▫️ Allah erhöht den Rang des Dieners um zehn Stufen. ▫️ Man empfängt Allahs Barmherzigkeit. ▫️ Man erhält zehn Segnungen von Allah. ▫️ Dem Diener werden zehn gute Taten gutgeschrieben. ▫️ Zehn schlechte Taten werden ausgelöscht.
Abu Ishaq, ein Schafhirte, berichtete: „Man rief mich zu einem Verstorbenen, damit ich ihn wasche. Als ich das Tuch von seinem Gesicht entfernte, entdeckte ich eine Schlange, die sich um seinen Hals gewunden hatte. Angesichts ihrer gewaltigen Größe sagte er: ‚Ich verließ den Ort und wusch ihn nicht.‘ Er fügte hinzu: ‚Die Leute berichteten, dass dieser Mann die Gewohnheit hatte, die rechtschaffenen Vorfahren (As Salaf) zu beleidigen und zu verunglimpfen.‘“ Al Qubur von Ibn Abi Dunya, Nr. 129.
إنا لله وإنا إليه راجعون Der kleine Khizir wurde gefunden. Möge Allah ihn in Seine unendliche Barmherzigkeit aufnehmen, ihn für seine Eltern zu einer Fürsprache machen und seiner Familie Geduld, Trost und Standhaftigkeit schenken. Amin.
Viele haben es wahrscheinlich bereits mitbekommen. Mittlerweile wird weit über den Kaukasus hinaus darüber berichtet: Der kleine Khizir aus Inguschetien wurde von den Strömungen eines Flusses mitgerissen, als er versuchte, einem anderen Jungen zu helfen, der zu ertrinken drohte. Der andere Junge konnte gerettet werden, doch Khizir wurde von den starken Strömungen mitgerissen. Seit Tagen läuft eine gewaltige Suchaktion. Menschen aus verschiedenen Regionen des Kaukasus machen sich auf den Weg, um bei der Suche zu helfen. Diese Bilder sind wirklich bewegend. Als ich davon hörte, musste ich an den kleinen Rayan aus Marokko denken, der vor einigen Jahren in einen Brunnen fiel. Die ganze Welt verfolgte damals die Rettungsaktion. Solche Ereignisse erinnern uns an etwas, das im Alltag oft in Vergessenheit gerät: Die Ummah ist nicht nur ein Begriff. Sie ist eine Realität, die besonders dann sichtbar wird, wenn Schmerz eintritt. Wenn irgendwo ein Kind leidet, eine Familie geprüft wird oder eine Gemeinschaft in Sorge ist, fühlen Menschen Tausende Kilometer entfernt mit. Sie beten, helfen, teilen die Last und hoffen gemeinsam. In solchen Momenten wird sichtbar, wie Allah die Herzen Seiner Diener miteinander verbindet. Menschen, die sich nie begegnet sind und sich wahrscheinlich niemals begegnen werden, tragen dieselbe Sorge in ihren Herzen und richten dieselbe Dua zum Himmel. Die Tränen einer Mutter bewegen nicht nur ihre Familie, sondern berühren Menschen auf der ganzen Welt. Und irgendwo erhebt ein Fremder mit voller Aufrichtigkeit seine Hände für seinen Bruder oder seine Schwester, ohne sie jemals gekannt zu haben. Möge Allah den kleinen Khizir unter Seinen Schutz nehmen. Möge Er ihn lebend zu seiner Familie zurückkehren lassen. Möge Er seinen Eltern Geduld schenken, ihre Herzen festigen und alle Helfer für jede Anstrengung reichlich belohnen. Allahumma Amin.
Es ist ein Fehler, sich in seinen Gefühlen zu verlieren und den Menschen zu zeigen, wie schlecht und schwer es einem geht. Der Mensch sollte beherrscht sein. Hilfe kommt von Allah, Stärke kommt von Allah, nicht von den Menschen und ihrer Zuwendung. Der Mensch bedarf vielmehr des verborgenen Gesprächs mit Allah, die Dua zu Ihm in jenen Stunden, in denen ihn niemand sieht, im Schutz der Nacht, in ihrem letzten Drittel, wenn Allah auf den nächsten Himmel herabsteigt und ruft: „Wer wird zu Mir beten, damit Ich ihm antworte? Wer wird Mich um etwas bitten, damit Ich es ihm gewähre? Wer wird Mich um Vergebung anflehen, damit Ich ihm vergebe?”
Taktlosigkeit eines jungen Menschen verzeiht man und schiebt es auf die Erziehung. Taktlosigkeit eines erwachsenen Menschen hat keinen solchen Vorwand. Sie ist das Ergebnis mangelnder Intelligenz. Und meistens bleibt es so.
Ich bin einer dieser Menschen, die sagen, ich habe den: –, schon vor ChatGPT genutzt. Wer will mich aufhalten?
Vier Dinge im Quran, die mit Schönheit beschrieben werden Der Quran beschreibt vier besondere Verhaltensweisen mit dem Wort „schön“ (جميل). Alle vier treten in Situationen auf, die von Konflikten, Schmerz, Enttäuschung oder Trennung geprägt sind. Gerade dort lehrt der Islam Anstand, Würde und Güte. 1. Schöne Geduld (الصبر الجميل) Eine Geduld, die frei von Klagen gegenüber den Menschen ist und mit Zufriedenheit gegenüber Allah getragen wird. فَاصْبِرْ صَبْرًا جَمِيلًا „So übe dich in schöner Geduld.“ (Sure Al-Maʿarij 70:5) Ibn Taymiyyah erklärte, dass die schöne Geduld jene Geduld ist, die keine Klage gegenüber den Geschöpfen beinhaltet. 2. Schönes Vergeben (الصفح الجميل) Ein Vergeben ohne Vorwurf, Kränkung oder Vergeltung. فَاصْفَحِ الصَّفْحَ الْجَمِيلَ „So übe schöne Nachsicht.“ (Sure Al-Hijr 15:85) Bevor Allah dem Propheten das Kämpfen gegen die Götzendiener vorschrieb, gebot Er ihm Geduld zu üben. Die Gelehrten erwähnen, dass die „schöne Nachsicht“ ein Vergeben ist, das nicht von Vorwürfen oder verletzenden Erinnerungen begleitet wird. 3. Schönes Loslassen (الهجر الجميل) Sich von jemandem abzuwenden, ohne Hass, Beleidigung oder Rache. وَاهْجُرْهُمْ هَجْرًا جَمِيلًا „Und meide sie auf schöne Weise.“ (Sure Al-Muzzammil 73:10) Das bedeutet, sich von ihnen zu distanzieren, ohne Unrecht zu begehen oder sich an ihnen zu rächen. 4. Schöne Entlassung (السراح الجميل) Eine Trennung oder Scheidung ohne Schaden, Ungerechtigkeit oder verletzendes Verhalten. وَسَرِّحُوهُنَّ سَرَاحًا جَمِيلًا „Und entlasst sie auf schöne Weise.“ (Sure Al-Aḥzāb 33:49) Das heißt, die Trennung mit Güte und Fairness zu vollziehen, ohne dem anderen Leid zuzufügen. Eine bemerkenswerte Lehre: In allen vier Situationen: Geduld, Vergebung, Distanzierung und Trennung – besteht ein Anlass für Streit, Schmerz oder Feindschaft. Dennoch fordert der Quran dazu auf, selbst in solchen Momenten Schönheit im Charakter zu zeigen. Dies verdeutlicht, dass sich der Muslim mit Güte, Sanftmut und edlem Verhalten schmücken soll, selbst wenn die Umstände schwierig und schmerzhaft sind.
In diesem Sinne: Īd Mubarak. Möge Allah unsere Herzen mit Ruhe und Standhaftigkeit erfüllen, uns schöne Geduld schenken und uns zu den Menschen gehören lassen, die das Leben mit Vertrauen, Weisheit und innerem Frieden tragen.🪴