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  • Lawrow warnt: "Metastasen des Nationalsozialismus" dringen in Merz-Regierung vor Die Metastasen des Nationalsozialismus dringen in der deutschen Gesellschaft unter Bundeskanzler Merz weiter nach oben vor. Das erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit der russischen Medienanstalt WGTRK. Er äußerte sich auch zu den gefährlichen Entwicklungen in der EU und zur möglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den USA. Wir zeigen die Highlights des Gesprächs. [Auszug aus den RT DE Nachrichten vom 14. August 2026] Mehr dazu: https://de-rtnews.com/aktuell/ https://odysee.com/LAWROW-14082026-2200:7bfb47c7b16213a1bdccf3b35653c9e5cbad2cfb

  • Trotz aller Hürden Gold: Russische Sportlerinnen glänzen in Zagreb Trotz aller Hindernisse stehen russische Sportler wieder auf dem Podest. Bei der Turn-Europameisterschaft im kroatischen Zagreb sicherte sich Angelina Melnikowa den Meistertitel im Mehrkampf. Ihre Teamkollegin Anna Kalmykowa belegte den zweiten Platz. [Auszug aus den RT DE Nachrichten vom 14. August 2026] Mehr dazu: https://de-rtnews.com/aktuell/ https://odysee.com/GYMNASTS-14082026-2200:68a345c8e34ab44c375fcf035a7283db9fcc17ae

  • Nur 49 Prozent gefüllt: Deutschlands Gasreserven sorgen für Unruhe Deutschlands Gasspeicher sind mit nur rund 49 Prozent deutlich schwächer gefüllt als im EU-Durchschnitt und könnten bei einem kalten Winter schnell zum Risiko für die Versorgung werden. Zugleich bleibt russisches Gas trotz der angekündigten Abkehr der EU weiterhin gefragt. Der Energieexperte Igor Juschkow sieht darin eine wachsende Kluft zwischen europäischer Politik und Wirtschaft und warnt, dass ausbleibende LNG-Lieferungen aus Katar sowie das geplante Verbot russischer Lieferungen die Gaspreise zusätzlich nach oben treiben könnten. [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. August 2026] Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com/ https://odysee.com/Nur-49-Prozent-gef%C3%BCllt--Deutschlands-Gasreserven-sorgen-f%C3%BCr-Unruhe:86d7fee7ca7aa789c219e9b510c4210fae34eaf3

  • Denn die Aufgabe der europäischen Propaganda ist bis zur Primitivität einfach: Um jeden Preis Ängste vor der "russischen Bedrohung" zu schüren, um so die Verschlechterung der sozialen Standards im Hinblick auf einen neuen Krieg mit Russland zu rechtfertigen, der jeden Moment beginnen wird … Genauer gesagt, der bereits begonnen hat … Gerade eben … Ach nein, er hat doch noch nicht begonnen, aber es ist fast so weit. Übersetzt aus dem Russischen. Der Originalartikel ist am 10. August 2026 auf ria.ru erschienen. Mehr zum Thema – ARD schweigt zu ukrainischem Terror – Gemüsehändler wird zur Top-Story https://de.rt.com/meinung/288265-russland-wird-nato-bis-jahresende-angreifen/

  • Man möchte daran erinnern, welche Aussagen dieselben Personen unmittelbar nach der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines gemacht haben. Strack-Zimmermann erklärte auch damals sofort und ohne zu zögern, Russland versuche "auf diese Weise, der deutschen Wirtschaft zu schaden". Und Kiesewetter beschuldigte Moskau damals des "Staatsterrorismus und der Führung eines hybriden Krieges" und bezeichnete die Sprengung der Gaspipeline als "russischen Sabotageakt". Aus irgendeinem Grund äußern sich diese Persönlichkeiten derzeit nicht besonders gerne zum Verlauf des Gerichtsverfahrens gegen die ukrainischen Sprengstoffattentäter von der "Andromeda"-Jacht. Man kann davon ausgehen, dass sie in ein oder zwei Jahren, wenn sich herausstellt, wer hinter der Drohne in Leipzig steckte, auch ihre drohenden Äußerungen zu genau diesem seltsamen Vorfall "vergessen", Russland aber dennoch weiterhin für alle Übel verantwortlich machen werden. Die meisten deutschen Politiker allerdings scheinen sich bei der Kommentierung des aktuellen Vorfalls zurückhaltend zu zeigen und rufen dazu auf, die Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten. Doch die dortigen Medien kritisieren sie bereits scharf für diese Unentschlossenheit. Der Tagesspiegel greift den Innenminister offen an: "Warum erwähnt Dobrindt das Wort 'Russland' nicht?" Schließlich sei doch allen klar, wer die seltsame Drohne mit dem defekten Zünder in der Nähe des leeren ukrainischen Flugzeugs platziert haben muss! Vielen in Deutschland ist das so klar, dass sie bereits einen Schritt weiter gehen und fordern, zumindest Artikel 4 der NATO-Satzung anzuwenden – über die Aufnahme von Konsultationen über mögliche Reaktionen auf eine Aggression gegen Mitglieder des Bündnisses. Dazu hat insbesondere derselbe Kiesewetter aufgerufen. Dabei ist ihm doch bestens bewusst, dass die nächste Stufe auf dieser Eskalationsleiter nur ein globaler Krieg sein kann. Gemäßigtere deutsche Russophobe (wie der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger) halten die Anwendung von Artikel 4 oder gar Artikel 5 der NATO-Satzung für verfrüht, sind aber dennoch davon überzeugt, dass die Europäische Union und das Nordatlantikbündnis gemeinsam auf einen "Angriff" reagieren müssen. Dabei stellte er einen direkten Zusammenhang zwischen den Ereignissen auf der Startbahn in Leipzig und den bevorstehenden Wahlen in Deutschland her und fügte hinzu: "Russland verhält sich so, dass wir davon ausgehen können und müssen, dass es an militärischen Aktionen gegen uns beteiligt ist." Also doch: Die Russen haben angegriffen! Nicht zufällig hat die russische Botschaft in Berlin in ihrer Stellungnahme zu diesen haltlosen Anschuldigungen auch an frühere Skandale erinnert, die im Sande verliefen, und die deutschen Bürger gewarnt: "Unsererseits möchten wir hinzufügen, dass die größte Gefahr für Deutschland heute nicht von den immer wieder beschworenen 'hybriden Angriffen' Moskaus ausgeht, die es nicht gibt, sondern von Politikern, die mit bemerkenswertem Eifer Szenarien für einen baldigen Krieg mit Russland entwerfen und den deutschen Bürgern nahelegen, sich daran zu beteiligen." Analogien zur Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines und zu anderen Ereignissen drängen sich geradezu auf, die dieselben wahnsinnigen deutschen Politiker Russland zugeschrieben haben! Erinnern Sie sich daran, ziehen Sie Parallelen – und denken Sie darüber nach! Zum Beispiel darüber, dass es sich um eine ukrainische Operation unter falscher Flagge gehandelt haben könnte. Solche Vermutungen werden von einigen Experten vorsichtig geäußert. Doch die deutschen Medien brandmarken sie sofort, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, als "Kreml-Propagandisten", ohne sich überhaupt mit dem Kern der Aussage auseinanderzusetzen.

  • Russland wird die NATO bis Jahresende angreifen – genau genommen hat es das schon Von Wladimir Kornilow Am vergangenen Wochenende berichteten führende europäische Zeitungen einhellig Sensationelles: "Russland könnte noch vor Ende dieses Jahres die NATO angreifen." Das ist eine erhebliche Beschleunigung der westlichen Schreckensszenarien über unsere Pläne – schließlich haben sie ihre Bürger bislang mit einem unvermeidlichen Krieg gegen die Russen gedroht, der im Jahr 2029 oder 2030 beginnen würde. Und nun ein solch drastischer Zeitsprung! Quelle der Sensationsmeldung waren "exklusive Informationen", die die amerikanische Zeitung The Wall Street Journal von gewissen Beamten erhalten hatte, die sich ihrerseits auf "neue Berichte des US-Geheimdienstes" beriefen. Angeblich hätten die US-Geheimdienste bislang eingeschätzt, Russland werde die NATO erst nach Beendigung des Krieges in der Ukraine angreifen, hätten ihre Meinung jedoch geändert, nachdem die adäquatere Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard zurückgetreten war. Nun werde Russland offenbar beschließen, die Allianz noch vor Ende seiner Sonderoperation durch eine "begrenzte Invasion" auf die Probe zu stellen. Fast zeitgleich mit der Veröffentlichung dieser "Exklusivmeldung" des WSJ ereignete sich am Flughafen Leipzig ein rätselhafter Vorfall mit einer unbekannten Drohne – und westliche Propagandisten begannen nacheinander zu behaupten, dass dies bereits ein russischer Angriff auf die NATO sein könne. Natürlich war Russland der Angreifer! Wer sonst? Niemand kann wirklich sagen, warum eine Drohne, die auf unbekannte Weise auf die Startbahn eines deutschen Flughafens gelangt ist, irgendetwas mit Russland zu tun haben soll. Die Geschichte wurde bereits von allen Medien minutiös auseinandergenommen. Allerdings änderten sich dabei im Laufe der Zeit die Aussagen immer wieder. Zunächst hieß es, das Fluggerät sei einem mit Munition beladenen ukrainischen Militärflugzeug nahegekommen, dann stellte sich heraus, dass sein Eindringen in den Flughafen bereits einige Stunden zuvor registriert worden war, und schließlich stellte sich heraus, dass das Flugzeug leer gewesen sei. Auf die Spitze getrieben wurde es durch eine geradezu unfassbare Erzählung, wonach die eine tödliche Dosis Sprengstoff führende Drohne von einem Busfahrer unschädlich gemacht worden sei, der die Drohne im Flug mit dem Fuß niedergerungen hätte! Vor diesem Hintergrund verblasst sogar die weitverbreitete Falschmeldung aus der Ukraine über eine Kiewerin, die angeblich eine Drohne mit einem Gemüseglas abgeschossen haben soll! Offenbar versteht jeder die Absurdität dieser Story, was durch die Flut an Karikaturen und Memes in deutschen sozialen Netzwerken bestätigt wird. Dennoch wird sie der Öffentlichkeit weiterhin mit ernster Miene präsentiert und für bare Münze verkauft. Deutsche Politiker haben die Verwicklung Russlands in den mysteriösen Drohnenvorfall in Leipzig sofort verkündet, ohne auch nur von ihren Sofas aufzustehen. Praktisch alle stereotypen Russophoben in Deutschland zeigten sofort mit dem Finger auf unser Land. "Hinter der Drohne mit dem Sprengsatz steckt Russland!", erklärte die Vorsitzende des Sicherheitsausschusses im Europaparlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, ohne zu zögern. Ihr pflichtete der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kisewetter bei: "Russland stellt uns auf die Probe und verlagert den Krieg immer intensiver und häufiger nach Europa, weil wir zu schwach und unentschlossen sind und Russland oft ungestraft davonkommen lassen (…) Der versuchte Terroranschlag mit einer Drohne in Leipzig fügt sich in die Systematik der russischen Militärstrategie ein."

  • NATO-Kampfflugzeuge schießen "ausländische" Drohne über Lettland ab Ein NATO-Kampfflugzeug hat eine Drohne abgeschossen, die in den lettischen Luftraum eingedrungen war, wie das von den USA geführte Bündnis mitteilte. Die Meldung erfolgte, während die Ukraine am Freitag einen groß angelegten Drohnenangriff auf die nordwestrussische Region Leningrad durchführte. Insgesamt wurden über Nacht 54 Drohnen über der Region abgeschossen oder abgefangen, wie der Gouverneur der Region Alexander Drosdenko mitteilte. Während des Angriffs brach im wichtigen Ostseehafen Ust-Luga ein Feuer aus, das jedoch laut dem Gouverneur rasch gelöscht werden konnte. In den letzten Monaten hatte es zahlreiche Berichte über ukrainische Drohnen gegeben, die den Luftraum Lettlands, Estlands, Litauens und Finnlands verletzt hatten oder auf ihrem Weg nach Russland in diesen Ländern abgestürzt waren. NATO-Sprecherin Allison Hart erklärte am Freitag: "Heute Morgen wurden in Litauen stationierte italienische Eurofighter und türkische F-16 aus Estland alarmiert, wobei ein Eurofighter eine Drohne über lettischem Luftraum abschoss." Auch das lettische Verteidigungsministerium bestätigte den Vorfall und erklärte in einer Stellungnahme: "Kampfflugzeuge, die an der NATO-Mission 'Baltic Air Policing' teilnehmen, haben ein ausländisches unbemanntes Luftfahrzeug abgeschossen." Das Ministerium erklärte, das Drohnenfluggerät sei "infolge russischer Maßnahmen der elektronischen Kriegsführung in den lettischen Luftraum eingedrungen". "Ähnliche Vorfälle, bei denen ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindringen oder sich diesem nähern, können auftreten", solange der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine andauert, hieß es in der Erklärung weiter. Letzte Woche legten Lettland, Estland und Litauen eine gemeinsame Demarche vor, nachdem der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin erklärt hatte, Moskau verfüge über "verifizierte Daten", die belegten, dass die baltischen Staaten Luftkorridore für ukrainische Drohnen bereitgestellt hätten, die russische zivile Infrastruktur angegriffen hatten. Die Regierungen in Riga, Tallinn und Vilnius wiesen Galusins Vorwürfe als "völlig unbegründet" zurück. Am Donnerstag erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow, das russische Militär und die Geheimdienste "sehen, woher die Flugobjekte kommen und wie sie fliegen", wobei er sich auf anfliegende Drohnen bezog. "Das ist allen bekannt, und wir werden hier niemandem irgendetwas beweisen", betonte Peskow. Moskau hatte zuvor gewarnt, dass Russland Lettland, Estland und Litauen als Mittäter bei den ukrainischen Drohnenangriffen betrachten könnte, sollten diese wissentlich zur Durchführung solcher Angriffe beitragen, und dass es gemäß der Charta der Vereinten Nationen das Recht auf Selbstverteidigung habe. Mehr zum Thema – Schoigu warnt Finnland und baltische Länder: Russland hat Recht auf Selbstverteidigung https://de.rt.com/europa/288773-nato-kampfflugzeuge-schiessen-auslaendische-drohne-ueber-lettland-ab/

  • Von Rotterdam in die Ukraine: Streit um das Erbe von Jewgenij Konowalez Die sterblichen Überreste des ukrainischen Nationalisten Jewgenij Konowalez sollen nach ihrer Exhumierung in den Niederlanden in die Ukraine überführt und dort auf einem Gedenkfriedhof beigesetzt werden. Die russische Botschaft in Den Haag kritisierte den Schritt scharf und warf den Niederlanden vor, die Verherrlichung nationalistischer und NS-kollaborierender Kräfte in der Ukraine zu ignorieren. Der Politikwissenschaftler Wladimir Karassjow bezeichnete die geplante Umbettung als einen weiteren PR-Schritt der Regierung Selenskij und als Ausdruck der heutigen ukrainischen Geschichtspolitik. [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. August 2026] Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com/ https://odysee.com/Von-Rotterdam-in-die-Ukraine--Streit-um-das-Erbe-von-Jewgenij-Konowalez:4d1f072854112799a65e611f192e9a14b4ba10f6

  • Verfassungsgericht in Frankreich lehnt Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige ab Das französische Verfassungsgericht hat am Freitag das Verbot von sozialen Medien für Jugendliche unter 15 Jahren blockiert. In seiner Entscheidung verwies das Gericht unter anderem auf die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, und zwar auf Artikel 11 über die Meinungsfreiheit, sowie auf die französische Verfassung. Laut der Pressemitteilung wurde im Einzelnen Artikel 1 des entsprechenden Gesetzes annulliert. Trotz der verfassungsrechtlichen Verpflichtung zum Schutz des Kindeswohls und der öffentlichen Ordnung, womit der eingeschränkte Zugang zu sozialen Medien gerechtfertigt wird, stellte die Maßnahme vor allem einen Eingriff in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit dar. Das Verbot sei weder angemessen noch notwendig noch verhältnismäßig im Hinblick auf das verfolgte Ziel. Außerdem stellte das Gericht fest, dass die Risiken für die Gesundheit und Sicherheit von Minderjährigen nicht nachgewiesen sind. Ursprünglich hatte das Gesetz Ausnahmen für Online-Enzyklopädien sowie Bildungs- und Wissenschaftsressourcen vorgesehen, doch das Gericht hielt diese Ausnahmen für zu eng gefasst. Die Altersverifizierung gab Anlass zu noch größeren Bedenken. Gemäß dem Gesetz waren Plattformen verpflichtet worden, bei der Registrierung einen oder mehrere Mechanismen zur Altersfeststellung zu implementieren, während keine konkreten technischen Bedingungen festgelegt worden waren. Das Verfassungsgericht bemängelte, dass der Gesetzgeber die notwendigen Garantien zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer nicht geschaffen habe. Darüber hinaus impliziert das Gesetz, dass jede Person, sogar Erwachsene, ihr Alter nachweisen muss, was das Recht auf Achtung des Privatlebens verletzen könnte. Im Zusammenhang mit der Gerichtsentscheidung erklärte der Élysée-Palast, dass das Ziel von Präsident Emmanuel Macron nach wie vor unverändert bleibt, nämlich das Wohl und die Gesundheit der Kinder zu schützen. Der Präsident beauftragt Premierminister Sébastien Lecornu, schnellstmöglich einen rechtlich einwandfreien Entwurf mit Rücksicht auf den Beschluss des Verfassungsgerichts wie auch den europäischen Rahmen auszuarbeiten. Macron sei weiterhin fest entschlossen, die Reform bis zum Frühjahr 2027 umzusetzen. Das am 21. Juli vom Parlament verabschiedete Gesetz hätte am 1. September in Kraft getreten sein. Es hatte vorgesehen, dass Kindern unter 15 Jahren der Zugang zu TikTok, Snapchat, X (Twitter) und Instagram sowie zu Social-Media-Funktionen beliebter Dienste wie YouTube untersagt wird. Ähnliche Initiativen werden europaweit diskutiert und gebilligt. Mehr zum Thema – Großbritannien billigt Social-Media-"Sperrstunde" für 16- und 17-Jährige https://de.rt.com/europa/288759-verfassungsgericht-in-frankreich-lehnt-social-media-verbot-fuer-unter-15-jaehrige-ab/

  • Venedig: Delfin vor der Rialto-Brücke gesichtet Wie Simone Venturini, der Bürgermeister von Venedig, gestern auf seinen Accounts in den Sozialen Medien bekannt gab, ist ein Delfin im Canal Grande aufgetaucht. In einem beigefügten Video ist zu sehen, wie sich das Tier kurz vor der Rialto-Brücke tummelt, während Motorboote in seiner unmittelbaren Nähe vorbeifahren. Der Canal Grande ist Venedigs Hauptwasserstraße, die sich mitten durch die Altstadt schlängelt und entsprechend stark befahren ist. Demgemäß appellierte Bürgermeister Venturini an die Vorsicht der Verkehrsteilnehmer. Angesichts der zahlreichen Meldungen über einen Delfin in diesem Bereich des Canal Grande sei Vorsicht beim Navigieren angebracht, um das Tier nicht zu verletzen. In den vergangenen Monaten war im Bacino di San Marco, dem großen Wasserbecken direkt vor dem Markusplatz in Venedig, immer wieder ein Delfin erschienen. Die Venezianer tauften das Tier Nane oder Mimmo. Auch in dem jüngsten Video vor der Rialto-Brücke war eine Delfinflosse zu sehen. Es ist allerdings ungewiss, ob es sich um Nane beziehungsweise Mimmo handelt. Mimmo hatte sich in Venedig bereits seit einiger Zeit zum Medienstar entwickelt. Touristen verfolgten ihn sogar mittels Schnellbooten, um Selfies mit ihm zu machen – ein Ansinnen, das nicht ganz ungefährlich für das Tier ist. 🐬 Un delfino a Rialto: prestiamo attenzione alla navigazione! In queste ore sono numerose le segnalazioni della presenza dell'esemplare in Canal Grande. pic.twitter.com/UKpqCj3QIe — Simone Venturini (@SimonVenturini) August 13, 2026 Wie der italienische Sender Rai berichtet, kam es bereits zu Verletzungen an Mimmos Rückenflosse. Im letzten November versuchten die italienische Küstenwache, Tierschützer und Forscher, den Delfin mittels Schallwellen aus der Lagune zu lotsen. Letztendlich war es ein vergebliches Unterfangen, denn das Tier kehrte bereits nach sechs Stunden wieder zurück. Der Corriere della Sera schreibt, dass Mimmo aufgrund seiner Verwundung in letzter Zeit etwas scheuer geworden ist. Es könnte also durchaus sein, dass sich ein zweiter Delfin in Venedigs Gewässern angesiedelt hat, was bemerkenswert wäre. Große Tümmler sind in der Adria verbreitet, in Lagunen verirren sie sich allerdings nur selten. Delfin-Experten vermuten, dass das reichhaltige Angebot an Meeräschen Mimmo ins Markus-Becken gelockt haben könnte. Womöglich hat der Delfin – sei es nun Mimmo oder nicht – die für ihn gefährliche Wasserstraße schon wieder verlassen. Seit Donnerstagmorgen wurden jedenfalls keine neuen Sichtungen im Canal Grande mehr gemeldet. Die in München angesiedelte Gesellschaft zur Rettung der Delfine e. V. ruft dazu auf, auf Fütterungs- und Annäherungsversuche zu verzichten. Anstatt den Delfin vergrämen zu wollen, solle man den Wunsch des Tieres nach einem Lebensraum in Venedig respektieren und es schützen. Mehr zum Thema - "Unsere Heimat ist das Meer!" – Tierschützer protestieren im Duisburger Delfinarium https://de.rt.com/international/288728-venedig-delfin-vor-rialto-bruecke/

  • RT DE-Exklusiv: Neue Superjets und MS-21 – Russland baut seine Flugzeuge jetzt selbst Die Region Chabarowsk im russischen Fernen Osten ist ein Schlüsselstandort des russischen Flugzeugbaus. In Komsomolsk am Amur treiben die Werke Knaaz und Jakowlew die Produktion der Passagiermaschinen MS-21-310 und Superjet 100 voran, bei denen ausländische Komponenten vollständig durch russische Systeme ersetzt werden – von den Triebwerken PD-14 und PD-8 bis hin zu Hydraulik, Stromversorgung und Bordsteuerung. Damit sollen Importersatz und technologische Souveränität gesichert werden. Unser Korrespondent Iwan Medwedew besuchte die Produktion und erfuhr, wie die neuen Maschinen parallel zu laufenden Zertifizierungstests bereits für die spätere Auslieferung vorbereitet werden. [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. August 2026] Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com/ https://odysee.com/RT-DE-Exklusiv--Neue-Superjets-und-MS-21--Russland-baut-seine-Flugzeuge-jetzt-selbst:bb1ffd973bd0ddab7fdfd34dd8f02a18949567f9

  • Vielleicht ist die eigentliche Geschichte dieser Freitagmorgen in Zürich. Der abtretende Chefredakteur der NZZ schreibt einen Kommentar, der mehr Gewissheit ausstrahlt als die Ermittlungsbehörden selbst. Und genau das ist das Problem: Gujer geht. Er missbrauchte die NZZ, um sich für seinen künftigen Job in Deutschland zu profilieren und der Berliner Regierung zu gefallen. Für viele langjährige Leser dürfte sein Rücktritt die beste Nachricht sein, die sie seit Jahren in der NZZ gelesen haben. Mehr zum Thema – NZZ behauptet: Selenskij ist nicht korrupt! Seine Offshore-Firmen? Nur eine Risikoreduzierung https://de.rt.com/meinung/288708-gujer-will-deutschland-gefallen-aus/

  • Gujer will Deutschland gefallen: Aus Leipzig macht abgehender NZZ-Chef einen russischen Angriff Von Hans-Ueli Läppli Eric Gujer geht. Endlich! Und zum Abschied liefert der Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) noch einmal das, wofür er in den vergangenen Jahren berüchtigt geworden ist: große Behauptungen, dünne Beweise und maximale Eskalation. In seinem Kommentar schreibt Gujer: "Moskau provoziert – zuletzt mit dem Anschlag am Flughafen Leipzig." Nicht "mutmaßlich", wie es der linke Tages-Anzeiger schreiben würde. Nicht "nach Einschätzung einiger Experten", wie es die woke Propagandaplattform SRF servieren würde. Nicht einmal "Ermittler prüfen eine russische Spur". Nein. Für Gujer ist der Fall offenbar bereits gelöst. Moskau war's. Dumm nur, dass die Ermittler das bisher gar nicht gesagt haben. Selbst Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach lediglich von einem "hybriden Angriff fremder Mächte" – darunter könnten auch ukrainische Akteure fallen – und vermied eine direkte Schuldzuweisung an Russland. Die Bundesanwaltschaft ermittelt. Der Fall ist offen. Gujer weiß offenbar mehr als die Behörden. Oder weniger. Noch spektakulärer wird es beim Einstieg seines Kommentars. "Was sich vor einigen Tagen am Flugplatz Leipzig abgespielt hat, verdient, in Geschichtsbüchern festgehalten zu werden. Es war der erste militärische Angriff eines Staates auf Deutschland seit 1945." Das ist keine Analyse mehr. Das ist publizistische Pyrotechnik. Gujer hat offenbar nichts vom Nord-Stream-Anschlag mitbekommen, denn um von einem militärischen Angriff eines Staates sprechen zu können, müsste man zuerst wissen, welcher Staat dahintersteckt. Genau das weiß derzeit niemand. Doch bei der NZZ scheint die Reihenfolge inzwischen umgekehrt zu sein. Erst kommt das Urteil, dann sucht man die Beweise. Oder man lässt es gleich bleiben. Dabei gibt es durchaus Stimmen, die vor voreiligen Schlüssen warnen. Selbst Militärexperten weisen darauf hin, dass auch andere Szenarien denkbar sind, darunter Provokationen oder sogenannte False-Flag-Operationen. Die deutschen Behörden halten sich mit Schuldzuweisungen bislang auffällig zurück. Für Gujer spielt das keine Rolle. Sein Russland steht längst fest. Wer die Entwicklung der NZZ verfolgt hat, kann darüber kaum überrascht sein. Unter Gujer verlor die Zeitung Leser, und mitten in der Printkrise setzte er ausgerechnet auf Deutschland als großes Wachstumsprojekt. Als ob Spiegel, FAZ und unzählige andere Medien auf die Zürcher Konkurrenz gewartet hätten. Die NZZ pumpte Geld und Ressourcen in Regionen nördlich des Rheins. Gujer trieb die Deutschland-Expansion persönlich voran. Deutschland wurde damit zum teuren Wachstumsprojekt der NZZ, ähnlich wie das Zürcher Filmfestival ZFF: viel Geld, viel Selbstinszenierung, große Ambitionen. Am Schluss: nichts. Heute liest sich die NZZ bei vielen Themen weniger wie ein traditionsreiches Zürcher Qualitätsmedium mit Distanz und Skepsis, sondern eher wie ein Berliner Boulevardblatt mit Schweizer Briefkopf. Früher fragte die NZZ: Was wissen wir? Heute fragt die NZZ wie der Blick: Welche Geschichte passt ins Bild? Das Problem ist nicht, dass Russland verdächtigt wird. Das Problem ist, dass aus Verdacht Gewissheit gemacht wird. Journalismus beginnt mit Fragen. Propaganda beginnt mit Antworten. Genau deshalb ist Gujers Leipzig-Kommentar so absurd. Nicht wegen der Drohne, nicht wegen Russland, sondern weil er zeigt, wie weit sich die NZZ unter seiner Führung von ihrem alten Grundsatz entfernt hat: Erst prüfen, dann urteilen. Stattdessen wird ein ungeklärter Vorfall zum russischen Staatsangriff erklärt und gleich noch in die Geschichtsbücher eingetragen. Vielleicht ist deshalb nicht Leipzig die eigentliche Geschichte.

  • Trump verhängt 100‑prozentige Zölle auf Drohnen – Ukraines Milliardengeschäft in Gefahr US-Präsident Donald Trump hat scharfe Zölle auf importierte Drohnen und ihre Bauteile verhängt. Das könnte die ukrainischen Pläne, den Verkauf von unbemannten Flugsystemen an Washington deutlich auszuweiten, erheblich erschweren. Laut einer am Donnerstag unterzeichneten Proklamation werden Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 25 Kilogramm sowie solche mit Wärmebildkameras mit 100 Prozent Zoll belegt – ebenso bestimmte Andockstationen und kritische Komponenten. Für kleinere unbemannte Fluggeräte gilt ein Satz von 25 Prozent. Für ausgewählte Partner der USA gelten niedrigere Sätze: 15 Prozent für die EU, Japan, Südkorea, die Schweiz und Taiwan sowie 10 Prozent für Großbritannien. Die Maßnahmen treten in 21 Tagen in Kraft, einige Teile erst nach 180 Tagen. Trump erklärte, eine Überprüfung des Handelsministeriums habe ergeben, dass die USA "zu abhängig" von ausländischen Drohnen und Bauteilen seien. Das Weiße Haus betont, die Zölle sollen Lieferketten- und Sicherheitsrisiken verringern und gleichzeitig die heimische Produktion rasch ausbauen. Der Schritt könnte jedoch Kiews kürzlich wiederbelebte Bemühungen, Drohnen an die USA zu verkaufen, komplizieren. Trump hatte im vergangenen Monat angekündigt, Washington werde ukrainische UAVs kaufen. Reuters berichtete später, Kiew habe zugestimmt, Drohnen für das Pentagon-Programm "Drone Dominance" zu liefern. Bei Gesprächen im vergangenen Jahr hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij angedeutet, ein umfassenderes Drohnen-Abkommen mit den USA könne langfristig einen Wert von 10 bis 30 Milliarden US-Dollar erreichen. Die Ukraine steht in Trumps Proklamation nicht auf der Liste der Länder mit reduzierten Zollsätzen. Weder Washington noch Kiew haben bisher erklärt, ob die geplanten Käufe von einer Ausnahme profitieren oder wie die neuen Abgaben die angestrebten Vereinbarungen beeinflussen könnten. Die neuen Zölle kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Pentagon seine eigenen unbemannten Fähigkeiten massiv ausbauen will. US-Beamte räumen ein, dass Washington bei der rasanten Entwicklung billiger Aufklärungs- und Angriffsdrohnen im Ukraine-Konflikt hinterherhinkt. Kiew wiederum will seine heimische Waffenproduktion zu einer wichtigen Exportquelle machen – obwohl das Land weiterhin stark auf westliche Militär- und Finanzhilfe angewiesen ist. Ukrainische Verantwortliche sprechen von Milliarden-Einnahmen aus Waffenverkäufen und von Export-Hubs in ganz Europa. Gleichzeitig wurde der ukrainische Verteidigungssektor von schweren Korruptionsskandalen erschüttert, darunter Ermittlungen wegen mutmaßlicher Veruntreuung und überhöhter Beschaffungsverträge. Europäische Beamte äußerten zudem Bedenken, dass an Kiew gelieferte Waffen verschwinden und möglicherweise in kriminelle Netzwerke gelangen könnten. Mehr zum Thema - Drohne am Flughafen Leipzig/Halle: Gab es eine Detonation im angrenzenden Dorf? https://de.rt.com/international/288732-trump-verhaengt-100-prozentige-zoelle/

  • Deutschlands Bauern kämpfen mit Dürre: Ernten brechen ein, Viehfutter wird knapp Die anhaltende Hitze und Trockenheit setzen Deutschlands Landwirtschaft massiv unter Druck. Die Getreide- und Rapsernten fallen deutlich schwächer aus, und vielerorts fehlt es an Futter für Rinder sowie Milchkühe. Viele Betriebe müssen bereits ihre Wintervorräte aufbrauchen. Besonders kritisch ist die Lage im Süden und Südwesten des Landes. Im Gespräch mit RT DE schildert Landwirt Alfred Bermes die dramatische Situation auf den Höfen. Stephan Protschka, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, warnt zudem vor einem der schlechtesten Erntejahre dieses Jahrzehnts. [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. August 2026] Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com/ https://odysee.com/Deutschlands-Bauern-k%C3%A4mpfen-mit-D%C3%BCrre--Ernten-brechen-ein--Viehfutter-wird-knapp:997b493005178f51dcd5a6e3da3815afde5ae89a

  • "Der gefährlichste Mann Deutschlands" – Siegmund spottet über Spiegel und signiert Titelcover Die anhaltend hohen Umfragewerte der AfD sorgen im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für zunehmende mediale Aufmerksamkeit. Mehrere Mainstreammedien veröffentlichten zuletzt scharf formulierte Beiträge über die Partei und ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. Die Süddeutsche Zeitung forderte ein Parteiverbot, während der Spiegel Siegmund auf dem Titel seiner aktuellen Ausgabe zum "gefährlichsten Mann Deutschlands" erklärte. Das Spiegel-Cover fiel dabei durch die bedrohlich wirkende Inszenierung des AfD-Spitzenkandidaten im Stil eines Fahndungsfotos auf. Siegmund ließ sich die Gelegenheit für einen Seitenhieb nicht entgehen und signierte nun offenbar gut gelaunt entsprechende Spiegel-Hefte. Auf die Coverstory angesprochen, reagierte der AfD-Politiker demonstrativ gelassen. Artikel dazu: https://de-rtnews.com/inland/288676-medienkampagne-ulrich-siegmund-gefaehrlichste-mann/ https://odysee.com/Siegmund-spottet-%C3%BCber-Spiegel-und-signiert-Titelcover:3e36c1bf38f0735d6bafdfd0128792b4dc5ff3c7

  • Preiswettbewerb um KI: Chinesische Modelle setzen OpenAI und Anthropic unter Druck Führende US-KI-Labore wie OpenAI und Anthropic bringen günstigere Modelle auf den Markt, um preissensible Kunden zu halten, die zunehmend zu den preiswerten Angeboten chinesischer Konkurrenten wechseln. Das berichtet die Financial Times am Freitag. Der Preiskampf findet vor dem Hintergrund steigender KI-Kosten statt. Unternehmen versuchen deshalb, ihre Nutzung einzuschränken und günstigere Modelle einzusetzen. Davon profitieren chinesische Entwickler wie Moonshot und DeepSeek, die zunehmend Nutzer gewinnen – vom Silicon Valley bis nach Europa. OpenAI erklärte kürzlich, den Preis für GPT-5.6 Luna, sein "schnellstes und erschwinglichstes Modell", um 80 Prozent zu senken. Anthropic brachte Claude Opus 5 auf den Markt und wirbt mit "Spitzen-KI zum halben Preis" im Vergleich zu Fable 5, dem leistungsfähigsten Modell des Unternehmens. Die Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass die Preise, die Kunden für Modelle führender US-KI-Labore zahlen, seit Mitte Juli um fast ein Viertel gefallen sind. Das geht aus dem Token-Preisindex von Silicon Data hervor. Token sind die Dateneinheiten, die Sprachmodelle verarbeiten. Sie dienen dazu, die Kosten zu berechnen, die viele Kunden für die Nutzung der KI-Modelle zahlen. Die Preissenkungen markieren einen Kurswechsel bei den US-KI-Unternehmen, die eigene, nicht frei zugängliche Modelle entwickeln und bislang vor allem über deren Leistungsfähigkeit konkurrierten. Immer leistungsfähigere offene chinesische KI-Modelle, die Entwickler kostenlos herunterladen und anpassen können, erhöhen den Preisdruck. Die Entwicklung fällt zudem in eine Zeit, in der OpenAI und Anthropic Börsengänge mit Bewertungen von bis zu einer Billion Dollar vorbereiten. Investoren verlangen zunehmend Belege dafür, dass die enormen Ausgaben der Branche für KI auch tatsächlich Renditen abwerfen. Unternehmen weltweit geraten zunehmend unter Kostendruck. Einige reagieren darauf mit Nutzungsgrenzen für KI oder wechseln zu günstigeren Alternativen. Firmen wie DoorDash und Airbnb setzen bereits chinesische KI-Modelle ein, um ihre Kosten zu senken. Gleichzeitig bringen chinesische KI-Labore immer leistungsfähigere Modelle auf den Markt und schließen die Lücke zu den führenden US-Modellen. In der US-Techbranche wächst deshalb die Sorge, dass US-Anbieter Kunden verlieren könnten – während sie gleichzeitig Milliarden investieren, um ihren technologischen Vorsprung zu sichern. Mehr zum Thema – KI-Wettrennen: Trump-Regierung schottet US-Markt gegen chinesische Roboter ab https://de.rt.com/international/288698-preiswettbewerb-um-ki-chinesische-modelle-setzen-open-ai-und-anthropic-unter-druck/

  • "Brexit"-Farage gewinnt Nachwahl in Clacton – mit noch mehr Stimmen als 2024 Nigel Farage sitzt wieder im britischen Unterhaus. Der Chef von Reform UK hat die Nachwahl im Wahlkreis Clacton deutlich gewonnen und dabei sogar mehr Stimmen erhalten als bei seinem ersten Wahlsieg im Jahr 2024. 🚨 BREAKING: Nigel Farage declares he has won the Clacton by-election "I've managed to beat the establishment candidate" pic.twitter.com/fr5hVt03mI — Politics UK (@PolitlcsUK) August 13, 2026 Farage kam auf 22.239 Stimmen. Damit übertraf er sein Ergebnis von 2024 um rund 1.000 Stimmen. Sein Stimmenanteil stieg von damals rund 46 auf etwa 63 Prozent. Die Mehrheit gegenüber dem Zweitplatzierten wuchs auf mehr als 12.700 Stimmen. Auf Platz zwei landete Count Binface, die als Wahlfigur bekannte Kunstfigur des Komikers Jon Harvey. Er erhielt 9.455 Stimmen. Die großen britischen Parteien hatten die Nachwahl boykottiert und keine eigenen Kandidaten aufgestellt. Insgesamt traten dennoch 34 Kandidaten an, so viele wie noch nie bei einer Wahl in Clacton. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,4 Prozent und damit deutlich unter den 58,7 Prozent der Unterhauswahl 2024. Die Nachwahl war von Farage selbst ausgelöst worden. Anfang Juli hatte er sein Mandat niedergelegt und damit eine neue Abstimmung erforderlich gemacht. Hintergrund war eine parlamentarische Untersuchung zu einem persönlichen Geldgeschenk von fünf Millionen Pfund, das Farage vor seiner Wahl 2024 vom Krypto-Unternehmer Christopher Harborne erhalten hatte. Farage weist jedes Fehlverhalten zurück und argumentierte, letztlich sollten die Wähler über seine politische Zukunft entscheiden. Labour, die Konservativen, die Liberaldemokraten und die Grünen verzichteten daraufhin auf eigene Kandidaten. Sie warfen Farage vor, die Nachwahl als politisches Ablenkungsmanöver zu benutzen und die parlamentarische Kontrolle zu umgehen. Die Strategie ging zumindest an der Urne nicht auf. Farage konnte sein Ergebnis verbessern und seinen Anspruch auf den Sitz eindrucksvoll bestätigen. Bei der Bekanntgabe des Resultats war Farage selbst nicht anwesend. Er begründete dies mit einer angeblichen Warnung der Polizei vor möglichen Störungen. Die Polizei relativierte diese Darstellung. Auch eine geplante Siegesrede von Reform UK wurde abgesagt. Mit seiner Rückkehr ins Parlament ist die Affäre um seine Finanzen allerdings nicht beendet. Die parlamentarische Untersuchung, die nach seinem Rücktritt ausgesetzt worden war, soll nun fortgesetzt werden. Sollte dabei ein Verstoß festgestellt und eine Suspendierung von mindestens zehn Sitzungstagen ausgesprochen werden, könnte eine sogenannte Recall-Petition folgen. In diesem Fall müssten die Wähler erneut über Farages Mandat entscheiden. Politisch hat Farage sein unmittelbares Ziel dennoch erreicht. Er ist wieder Abgeordneter und kann sich auf ein stärkeres Wahlergebnis berufen als bei seinem ersten Sieg. Die rechtlichen und parlamentarischen Fragen rund um seine Finanzen bleiben jedoch bestehen. Mehr zum Thema – Brexit-Mann Farage wirft Russland Hacking seines Handys vor – Gibt es Gründe? https://de.rt.com/europa/288727-farage-gewinnt-nachwahl-in-clacton/

  • Vom menschengemachten Klimawandel oder zu viel CO₂ in der Atmosphäre als Ursache für die Dürre- und Hitzeperiode war im Mittelalter noch nicht die Rede. Aktuell soll allerdings ein "menschengemachter Klimawandel" Dürren und Hitzewellen verursachen. Dagegen soll nun mit menschengemachten Flussvertiefungen vorgegangen werden. Zuletzt hat sich auch der grüne NRW-Umweltminister Oliver Krischer für den Flussumbau ausgesprochen. Im DLF hieß es dazu am 3. August: "Vor diesem Hintergrund hat sich inzwischen auch der grüne NRW-Verkehrs- und Umweltminister Oliver Krischer für eine Vertiefung der Fahrrinne ausgesprochen und den Bund aufgefordert, die Mittel für den Ausbau zwischen Duisburg und Köln bereitzustellen." Mehr zum Thema – Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger plant Ausbau der deutschen Flüsse https://de.rt.com/inland/288693-duerrekatastrophen-gestern-und-heute/

  • Der WDR zitierte dazu am 10. August den ARD-Meteorologen Andreas Wagner: "Üblicherweise füllen sich die Schweizer Seen und der Bodensee durch starke Schneeschmelze im Frühjahr und Sommer. Doch der Winter war schneearm, der Frühsommer sehr heiß. So blieb die große Schneeschmelze aus." Niedrigwasser im Rhein, Blick auf eine verbrannte Rheinuferwiese am Rheinufer in Köln Poll, 13. August 2026Felicitas Rabe Pegel und Fahrrinne: Berechnung der Flusstiefe Am Wochenende sollen sich die Messwerte am Kölner Pegel entsprechend der aktuellen ELWIS-Pegelvorhersage um die historischen Tiefstände dieser Woche bewegen. Die tatsächliche Fahrrinnentiefe beträgt in Köln rund 1,11 Meter. Das bedeutet, dass der Rhein von der Flussoberfläche bis zum Grund gemessen in der Fahrrinne aktuell 1,63 Meter tief ist. Dieser Wert ergibt sich aus der Summe von Tiefe der Fahrrinne plus Pegelstand an der Ufermessstelle. Deshalb können flachgehende Frachtschiffe den Fluss mit reduzierter Ladung weiterhin passieren. Rheinflussbett nur noch zur Hälfte unter Wasser, Blick von Autobahnbrücke im Kölner Süden, Richtung Köln Innenstadt, 13. August 2026Felicitas Rabe Rekorddürre im Jahr 1540: Als der Rhein zu Fuß und zu Pferde durchschritten werden konnte Das Extremste in der Geschichte bekannte Niedrigstandwasser im Rhein verzeichnen Chronisten für das Jahr 1540. Unter der Überschrift "So schlimm war der Glutsommer von 1540" berichtete die Schweizer Zeitung Blick am 3. Juli 2014 über die damalige Dürrekatastrophe im Mittelalter: "Im historischen Mega-Rekordsommer 1540 konnte der Rhein teilweise zu Fuss durchschritten werden. Der Wasserstand sank auf nur gerade 10 Prozent der normalen Abflussmenge. Zum Vergleich: Im Hitzesommer 2003 führte er noch 63 Prozent seiner üblichen Wassermenge. 1540 regnete es elf Monate lang kaum. Der Bodensee trocknete soweit aus, dass die Menschen damals trockenen Fusses auf die Insel Lindau kamen. Die Felder verkümmerten und das Vieh starb. Der Juli sei gar 'bis an sein Ende glühend und schrecklich' gewesen, hielt ein Elsässer Weinbauer damals fest." Mit ihrer Forschung belegten die beiden Schweizer Klimaforscher Christian Pfister und Olivier Wetter, wie extrem das Ereignis im Jahr 1540 war. Sie stellten fest: "Zwei bis drei Millionen Quadratkilometer Europas waren von einer elfmonatigen Megadürre heimgesucht. Es ist Europas grösste Naturkatastrophe seit Menschgedenken. So lange war es in Europa noch nie so trocken." Am 2. August beschrieb Euronews auch die Auswirkungen der Dürrekatastrophe im Jahr 1540. Demnach habe Mitteleuropa vor rund 486 Jahren ein Jahr erlebt, in dem es elf Monate nicht regnete. Ein internationales Forscherteam habe anhand von 300 dokumentarischen Wetterberichten aus jener Zeit die Folgen der damaligen Katastrophe untersucht. Die Folgen der Dürrekatastrophe seien gewaltig gewesen. Menschen und Tiere litten an Wassermangel. Viele Haustiere starben. Hungersnot breitete sich aus. Die Menschen erkrankten am Konsum verunreinigten Wassers. Seuchen breiteten sich aus. Aufgrund der ausgetrockneten Vegetation sollen Brände besonders schnell außer Kontrolle geraten sein. Insbesondere in Deutschland seien mehr Gemeinden als je zuvor in Friedenszeiten von Bränden zerstört worden. Die Dürre habe auch zu gesellschaftlichen Spannungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen um die Wasserstellen geführt. Nicht jedermann hatte mehr Zugang zu Wasser. Verbliebene Brunnen wurden bewacht. Im Bericht hieß es dazu: "Auch gesellschaftlich hatte die Hitze und Dürre Auswirkungen: es kam zu Spannungen, Verfolgungen und Hinrichtungen." Spaziergang im Flussbett bei Niedrigwasser im Rhein, Blick vom Flussbett in Höhe Köln Poll auf die linke Rheinseite nach Köln Bayenthal, 13. August 2026Felicitas Rabe Menschengemachter Flussumbau