RUSWIRTSCHAFT
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Zuschüsse der Stadt Moskau für Mitarbeiterausbildung / Субсидии на обучение сотрудников в Москве https://delo.mos.ru/education_grant
Chinesen drängen ins Online-Geschäft Die Zahl der in Russland registrierten Unternehmen mit chinesischer Beteiligung stieg 2025 auf 4084 – ein Zuwachs von 35% gegenüber 2024 (3020 Unternehmen). Dies geht aus einer Studie von T-Business der russischen T-Bank hervor. E-Commerce hat sich zur beliebtesten Tätigkeit chinesischer Unternehmer in Russland entwickelt: Über 50% aller registrierten Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit chinesischer Beteiligung entfielen im vergangenen Jahr auf solche Unternehmen. Jedes fünfte Online-Unternehmen in Russland wurde im vergangenen Jahr von chinesischen Staatsbürgern gegründet. Die Zahl chinesischer Unternehmen im russischen Online-Handel ist im Jahr 2025 um das 2,4-Fache gestiegen. / Forbes, Vedomosti (beide RU)
Ich habe einen Telegram-Kollegen, der gerade Euro braucht und dafür Rubel geben will. Bis 1,2 Mio möglich. Schreibt mir eine PN an @einventions, wer Bedarf hat.
Wohnungskauf ohne Hypothek Der Anteil hypothekenfreier Immobilienkäufe in Mehrfamilienhäusern stieg im Jahresvergleich um 2 Prozentpunkte und erreichte 2025 insgesamt 68%. Laut einer Studie der Analysten der Bank VTB und des Immobilienökosystems M2 ist dies der höchste Wert der vergangenen fünf Jahre. Im Jahr 2025 wurden fast 2 Mio. Transaktionen mit Wohnungen, Parkplätzen und Gewerbeimmobilien ohne Hypothek abgeschlossen, 2% weniger als 2024. Die meisten Barzahlungen wurden im Dezember 2025 mit durchschnittlich 9500 pro Tag verzeichnet. Gleichzeitig ging die Anzahl der Hypothekentransaktionen im Jahresvergleich um 11% zurück. / Forbes (https://www.forbes.ru/finansy/556473-dola-sdelok-s-nedvizimost-u-bez-ipoteki-dostigla-rekordnyh-za-pat-let-68?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)
Immer mehr Handel in Rubel Russland hat im vergangenen Jahr 85% seiner Importe in nationalen Währungen abgewickelt. 2024 waren es noch 78%. Das ergibt sich aus der Statistik der russischen Zentralbank. Bei den Exporten legte der Anteil um fünf Prozentpunkte auf 86% zu. 2021 rechnete Russland nur 15% seiner Exporte und 32% seiner Importe in nationalen Währungen ab. Als nationale Währungen zählen dabei der Rubel sowie die Währungen sogenannter „befreundeter Länder“, während insbesondere Dollar und Euro als „toxisch“ bezeichnet werden. Ihr Anteil fiel im Import um 6,9 Prozentpunkte auf 15% und im Export um 4,1 Prozentpunkte auf 14,4%. Als Hauptgründe für den immer höheren Anteil der nationalen Währungen gelten die westlichen Sanktionen und die Umstellung des Zahlungsverkehrs. / Izvestia (https://iz.ru/2050170/anatolii-tceiko/silnaya-dispoziciya-rekordnye-raschety-v-nacvalyutah-uderzhat-rubl-krepkim-na-dolgoe-vremya) (RU)
Einzelhändler ziehen wegen Steuer um In einigen russischen Regionen haben sich im Jahr 2025 auffällig viele Unternehmen aus dem Einzelhandel registriert, ergab eine Studie der Onlinebank T-Bank. Insbesondere gegen Jahresende kam es zu einem Schub der Anmeldungen. Experten sehen darin weniger einen „Gründungsboom“, sondern eine Ausweichreaktion der Unternehmen auf die Steuerreform, die Anfang 2026 in Kraft trat. So legte die Zahl der angemeldeten Einzelhandelsunternehmen im fernöstlichen Gebiet Magadan im Vergleich zum Vorjahr um 133% zu, vermutlich weil dort für bestimmte Unternehmen niedrigere Steuersätze gelten. Nach der Zahl der Registrierungen lag Moskau vorn. Auf die Hauptstadt entfielen im vergangenen Jahr 34,5% der insgesamt 189.554 registrierten Einzelhandelsunternehmen. 2024 lag der Anteil der Hauptstadt bei 42,6%. / Vedomosti (https://www.vedomosti.ru/economics/articles/2026/02/27/1179443-analitiki-zametili-anomaliyu-v-registratsii-biznesa-v-sfere-torgovli) (RU)
Industrieproduktion gesunken Der russische Industrieproduktionsindex sank im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8%, nach einem Wachstum von 3,7% im Dezember 2025. Dies ist der erste Rückgang seit Februar 2025. Laut Daten der russischen Statistikbehörde Rosstat gingen die Produktionsmengen im Januar in 20 Branchen zurück. Die größten Rückgänge verzeichneten die Hersteller von Tabakwaren (-23%), Kraftfahrzeugen (-21,3%), Elektrogeräten (-17,5%), Bekleidung (-17,2%) und sonstigen Mineralien (-14,9%). Zu den Branchen, die ein Wachstum verzeichnen konnten, zählten die Produktion von sonstigen Fahrzeugen und -ausrüstungen (+24,5%), Computern, elektronischen und optischen Produkten (+9,8%), sonstigen Fertigwaren (+3,1%), Pharmazeutika und in der Medizin verwendeten Materialien (+2,9%) sowie der Erzbergbau (+0,5%). / Rosstat (https://rosstat.gov.ru/folder/313/document/278645), Kommersant (https://www.kommersant.ru/doc/8477006) (beide RU)
Nicht-Rohstoffexporte wachsen Der Wert der russischen Exporte jenseits von Öl, Gas und Energie ist im vergangenen Jahr vermutlich erstmals seit 2021 wieder nominell gestiegen. Laut dem Industrieministerium beliefen sich die Nicht-Rohstoff- und Nicht-Energieexporte auf 156,7 Mrd. Dollar. Für das Vorjahr hatte das Ministerium keine Zahl veröffentlicht. Es teilte dazu Anfang Februar lediglich mit, dass der Wert in den ersten elf Monaten 2025 um rund 9% über dem Wert des Vorjahreszeitraums lag. Der russische föderale Zoll bezifferte den Wert 2024 mit 145 Mrd. Dollar. Experten erklären den Anstieg im vergangenen Jahr hauptsächlich mit höheren Preisen für wichtige Exportwaren wie Metalle und Chemieprodukte. / Izvestia (https://iz.ru/2046949/liubov-lezhneva/bestoplivnaia-ekonomika-nesyrevoi-neenergeticheskii-eksport-rf-sostavil-pochti-157-mlrd), Interfax (https://www.interfax.ru/business/1071308), TAdviser (https://www.tadviser.ru/index.php/%D0%A1%D1%82%D0%B0%D1%82%D1%8C%D1%8F:%D0%9D%D0%B5%D1%81%D1%8B%D1%80%D1%8C%D0%B5%D0%B2%D0%BE%D0%B9_%D0%BD%D0%B5%D1%8D%D0%BD%D0%B5%D1%80%D0%B3%D0%B5%D1%82%D0%B8%D1%87%D0%B5%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9_%D1%8D%D0%BA%D1%81%D0%BF%D0%BE%D1%80%D1%82) (alle RU)
Regionen mit Rekorddefizit Die Haushalte der russischen Regionen wiesen 2025 ein Rekorddefizit von 1,48 Bio. Rubel (16,2 Mrd. Euro) aus, wie die Ratingagentur AKRA berechnete. Damit war das Defizit rund doppelt so groß wie im Pandemiejahr 2020 und 3,6-mal größer als 2024, in dem es sich auf 407 Mrd. Rubel (4,5 Mrd. Euro) belief. Im Einzelnen stiegen die Ausgaben der Regionen um 9% auf 24,1 Bio. Rubel (264,1 Mrd. Euro), während die Einnahmen nur um 4% auf 22,6 Bio. Rubel (247,6 Mrd. Euro) zulegten. In diesen Zahlen sind die kommunalen Haushalte nicht enthalten. Etwa zwei Drittel des Defizits deckten die Regionen aus Restmitteln auf den Haushaltskonten. Dafür verwendeten sie knapp 1 Bio. Rubel von zuvor angesammelten 2,9 Bio. Rubel (11 Mrd. von 31,8 Mrd. Euro). Über Bankenkredite finanzierten sie insgesamt rund 30% des Defizits bzw. 449 Mrd. Rubel (4,9 Mrd. Euro). / Kommersant (https://www.kommersant.ru/doc/8462688) (RU)
Mehr Privatinsolvenzen Die Anzahl der für zahlungsunfähig erklärten Russen belief sich Ende 2025 auf 568.000 Personen, 31,5% mehr als im Vorjahr. Laut russischer Zentralbank treiben viele unseriöse Dienstleister auf dem Markt ihr Unwesen. Diese versprächen die Befreiung von Verbindlichkeiten oder den Erhalt von Vermögenswerten, was jedoch nicht im Voraus garantiert werden könne, erklären die Währungshüter. Oft wendet sich eine Person mit Schulden an einen Vermittler, der sie davon überzeugt, dass eine Insolvenz der einzige Ausweg ist. Nach Bezahlung der betreffenden Dienstleistungen hilft der Vermittler dem Kunden, einen Antrag bei Gericht einzureichen, und zieht sich dann aus dem Prozess zurück, obwohl die verschuldete Person den Antrag eigenständig und kostenlos hätte einreichen können, führt die Zentralbank weiter aus. Eine vollständige Erlassung von Schulden gebe es jedoch nicht, außerdem sollte das Insolvenzverfahren nur im äußersten Fall angewendet werden, mahnen die Währungshüter. / Vedomosti (https://www.vedomosti.ru/economics/news/2026/02/24/1178507-kolichestvo-bankrotstv) (RU)
Deutschland darf Rosneft-Kontrolle übernhmen Die Europäische Kommission hat der Bundesregierung erlaubt, die volle und alleinige Kontrolle über das Deutschlandgeschäft von Rosneft zu übernehmen. Davon betroffen ist auch die Raffinerie PCK Schwedt, die wie die übrigen deutschen Aktiva des staatlichen russischen Ölproduzenten seit 2022 von der Bundesnetzagentur treuhänderisch verwaltet wird. Wegen ihrer begrenzten Marktposition bestünden keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen die Übernahme, teilte die Kommission am Freitag mit. Mit der Entscheidung entfällt die Notwendigkeit, die Treuhandverwaltung über Rosneft in Deutschland wie bisher alle sechs Monate zu verlängern. Die russische Wirtschaftszeitung RBC geht in ihrem Bericht davon aus, dass die Bundesregierung die Rosneft-Anteile kaufen wird. Es gebe zwei unabhängige Schätzungen des Werts der Assets, erklärt der russische Energieanalyst Alexej Belogorjew. Ein Audit im Auftrag von Rosneft ergab einen Wert von 6,5 Mrd. Euro, der dem vollen Wert der Assets entsprechen dürfte. Die zweite Schätzung stammt aus einem von der Bundesregierung beauftragten Audit und beläuft sich auf 3,5–4 Mrd. Euro. Sie enthalte einen „Sanktionsrabatt“ und sei daher näher an einem realistischen Kaufpreis, meint der Experte. / Reuters (https://www.marketscreener.com/news/eu-allows-berlin-to-take-long-term-control-of-rosneft-s-german-assets-ce7e5ddddf8af220?utm_source=chatgpt.com) (EN), RBC (https://www.rbc.ru/politics/20/02/2026/699876b59a794742bea2181f) (RU)
Parallelimport auf Minimum Der Umfang der Parallelimporte nach Russland ist im Januar dieses Jahres auf einen historischen Tiefstand von 1 Mrd. US-Dollar gefallen. Dies gab der stellvertretende Industrie- und Handelsminister Roman Tschekuschow im Rahmen der Russian Business Week bekannt. „Das ist zweimal weniger als der monatliche Durchschnitt für 2025“, fügte Tschekuschow hinzu. Für Prognosen für das Gesamtjahr 2026 ist es laut dem Politiker noch zu früh. „Der Januar ist der erste Monat des Jahres, und saisonale Faktoren können eine Rolle spielen. Insgesamt bleibt der Abwärtstrend aber unverändert“, so der stellvertretende Minister. Er erinnerte daran, dass das Volumen der Lieferungen über alternative Kanäle in den Spitzenmonaten 2022 und 2023, als der Mechanismus eingeführt wurde, 4 Mrd. US-Dollar pro Monat überstieg. / TASS (https://tass.ru/ekonomika/26512341), Kommersant (https://www.kommersant.ru/doc/8459446) (beide RU)
Neue Buchungsregeln Zum 1. März 2026 treten in Russland neue Hotelreservierungs- und Unterkunftsregeln in Kraft. Touristen erhalten künftig Vorauszahlungen vollständig zurück, wenn sie ihre Reservierung vor dem Anreisetag stornieren. Bei Nichterscheinen oder Stornierung am Anreisetag behält das Hotel maximal einen Betrag in Höhe der Kosten für eine Übernachtung ein. Eine Reservierung zugunsten eines Gasts muss dabei mindestens 24 Stunden lang bestehen. Hotels müssen im Reservierungsvertrag die genaue Zimmergröße, eine vollständige Liste der Leistungen und deren Kosten sowie detaillierte Stornierungsbedingungen im Reservierungsvertrag angeben. Diese Regelungen gelten für alle Unterkunftsarten, einschließlich Hotels, Campingplätze und Ferienanlagen. / RBC (https://www.rbc.ru/rbcfreenews/698db42e9a79478659c2b101?from=newsfeed) (RU)
Unterbeschäftigung auf 10-Jahres-Hoch Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit und Teilzeit in Russland liegt auf dem höchsten Stand seit 2015. Im 3. Quartal 2025 waren es 5,5 Mio. Menschen, was einen Anstieg im Jahresvergleich um 12% bzw. um 610.000 Personen bedeutete. Das ergab eine Auswertung von Daten des Statistikamts Rosstat durch das Beratungsunternehmen FinExpertiza. Im Einzelnen befanden sich 4 Mio. Menschen in unbezahltem Urlaub, 9,3% mehr als im Vorjahresquartal. Die Zahl der Personen, die weniger als 40 Wochenstunden arbeiten, stieg um 12,7% auf 1,27 Mio. Personen, während 69.200 Menschen eine verkürzte Arbeitswoche hatten, achtmal mehr als ein Jahr zuvor. Bei 165.000 Beschäftigten ruhte die Arbeit ganz, das waren 63% mehr als im 3. Quartal 2024. Als Grund für die Entwicklung gilt die Abkühlung der Wirtschaft und die Strategie der Unternehmen, lieber Arbeitsstunden zu reduzieren, statt Personal zu entlassen. / Izvestia (https://iz.ru/2040481/dmitrii-alekseev/nepolnyi-dokhod-pochemu-v-rf-vpervye-za-desiatiletie-zafiksirovali-bum-ekonomii-na-kadrakh) (RU)
Wie sich Musks Milliarden zusammensetzen Der US-amerikanische Unternehmer Elon Musk ist seit diesem Monat der erste Mensch mit einem Vermögen von mehr als 800 Mrd. US-Dollar. Das verdankt sich vor allem der Neubewertung seines Raumfahrtunternehmens SpaceX, das Anfang Februar die ebenfalls Musk gehörende X-Mutter xAI übernahm. Bei dem Geschäft per Aktientausch ergab sich eine Bewertung von SpaceX in Höhe von 1 Bio. Dollar, während das KI-Unternehmen xAI mit 250 Mrd. Dollar bewertet wurde. Der Anteil von Musk an SpaceX/xAI wird auf 43% geschätzt, was einem Vermögen von rund 542 Mrd. Dollar entspricht. Dazu kommen 12% der Aktien des E-Auto-Bauers Tesla im Wert von rund 178 Mrd. Dollar und Optionen auf Tesla-Aktien mit einem aktuellen Wert von 124 Mrd. Dollar, wie das US-Magazin Forbes Anfang Februar berechnete. / RBC (https://www.rbc.ru/economics/04/02/2026/6983613b9a7947a26578f3f7) (RU), Business Insider (https://www.businessinsider.com/elon-musk-wealth-gain-tesla-spacex-rich-list-billionaires-ai-2026-1), Forbes (https://www.forbes.com/sites/mattdurot/2026/02/03/elon-musk-just-became-the-first-person-ever-worth-800-billion-after-spacex-acquired-xai/), Reuters (https://www.reuters.com/business/musks-spacex-merge-with-xai-combined-valuation-125-trillion-bloomberg-news-2026-02-02/) (alle EN)
Geschäftsklima bricht ein Die Februar-Umfrage der russischen Zentralbank zeigte eine drastische Verschlechterung des Geschäftsklimas. Ihr aus den Antworten der befragten Unternehmen berechneter Gesamtindikator ging von 1,5 Punkten im Januar auf 0,2 Punkte zurück, was der niedrigste Wert seit Herbst 2022 ist. Dabei fiel die Einschätzung der aktuellen Lage mit -7,8 Punkten schlechter aus als die Erwartungen für die kommenden drei Monate. Bei ihnen betrug der Saldo positiver und negativer Antworten +8,6 Punkte. Zur trüben Stimmung dürfte die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn beigetragen haben. So verschlechterte sich die Bewertung der aktuellen Nachfrage durch die Unternehmen von -3,2 Punkten im Januar auf -9,1 Punkte. Zudem vergrößerte sich der Saldo von Unternehmen, die steigende bzw. sinkende Preise melden, von 13,1 Punkten im Januar auf 25 Punkte im Februar. / Russ. Zentralbank (https://www.cbr.ru/Collection/Collection/File/59644/0226.pdf), Frank Media (https://frankmedia.ru/261716?utm_referrer=https%3a%2f%2flk.dashamail.ru%2f) (beide RU)
Rekord bei LNG-Exporten in die EU Die russischen Exporte von Flüssiggas (LNG) in die EU haben im Januar mit 2,28 Mrd. Kubikmetern ein neues Allzeithoch erreicht. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das Brüsseler Analyseunternehmen Bruegel. Im Januar 2025 beliefen sich die LNG-Lieferungen auf 2,05 Mrd. m³. Laut der US-Nachrichtenagentur Bloomberg bezog die EU im vergangenen Monat 18% ihrer LNG-Importe aus Russland, was einen Rekordanteil für russisches LNG bedeutete. Wichtigster Lieferant waren die USA mit 63%. Während Deutschland kein russisches LNG bezog, lag sein Anteil in Frankreich und Belgien bei jeweils mehr als 40%. / TASS (https://tass.ru/ekonomika/26376831) (RU), Telepolis (https://www.telepolis.de/article/Europas-LNG-Importe-USA-und-Russland-liefern-ueber-80-Prozent-11170713.html)
Russen investieren in Edelmetalle Im Januar 2026 überstieg der Nettozufluss von Geldern russischer Privatanleger in Edelmetallfonds 6 Mrd. Rubel (ca. 66 Mio. Euro) – dies ist der höchste Monatszuwachs seit 2018. Laut der Wirtschaftszeitung RBC ist dieser Wert fast doppelt so hoch wie die bisherigen Höchstwerte: 3,3 Mrd. Rubel, 36,3 Mio. Euro, im Oktober 2024 und 3,2 Mrd. Rubel, 35,2 Mio. Euro, im Oktober 2025. Das außergewöhnliche Interesse an Edelmetallfonds wurde durch die anhaltende Rallye an den Gold- und Silbermärkten befeuert. Am 29. Januar kletterte der Goldpreis erstmals in der Geschichte über die Marke von 5600 US-Dollar pro Unze, während Silber die Marke von 120 US-Dollar überschritt. Doch bereits am nächsten Tag fielen die Preise beider Edelmetalle wieder: auf 4864,90 US-Dollar für Gold und 86,99 US-Dollar für Silber. Zusätzlich löste die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Präsidenten der US-Notenbank Federal Reserve Verunsicherung an den Märkten aus. / RBC (https://pro.rbc.ru/demo/6980840f9a794796db09cec8?utm_source=rbc.ru&utm_medium=inhouse_media&utm_campaign=newsfeed&utm_content=6980840f9a794796db09cec8&utm_term=10.4Z_noauth&auth=rbc_id), Frank Media (https://frankmedia.ru/259823) (beide RU)
Änderungen bei Bargeld-Ausfuhr Russische Staatsangehörige sollen künftig dazu verpflichtet werden, bei der Ausfuhr in Länder der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) die Herkunft von Bargeld in Rubel im Gegenwert von 10.000 US-Dollar oder mehr anzugeben. Dies teilte eine mit dem Entwurf des Präsidialerlasses vertraute Quelle der Nachrichtenagentur Interfax mit. Dasselbe Dokument sieht auch Beschränkungen für die Ausfuhr von Goldbarren aus Russland vor. Die neuen Bestimmungen treten am 1. September 2026 in Kraft. Privatpersonen dürfen solche Beträge nur noch über internationale Flughäfen in Russland ausführen und müssen die Zollbehörden benachrichtigen. Die Benachrichtigung muss Angaben zur Herkunft der Gelder und deren Verwendungszweck enthalten. Übersteigt der Gesamtbetrag der ausgeführten Rubel den Gegenwert von 100.000 US-Dollar, müssen der Benachrichtigung Dokumente beigefügt werden, die die Herkunft der Gelder bestätigen. Für juristische Personen und Einzelunternehmer gibt es keine Mindestgrenze für die Nicht-Deklarierung von Bargeld in Rubel. Sie können beliebige Beträge in russischer Währung ausführen, jedoch nur über internationale Flughäfen und nach vorheriger Anmeldung bei den Zollbehörden. / Interfax (https://www.interfax-russia.ru/moscow/news/fizlicam-pri-vyvoze-iz-rf-v-eaes-rubley-ekvivalentom-ot-10-tys-pridetsya-raskryvat-ih-istochnik-proekt), Forbes (https://www.forbes.ru/finansy/554692-rossian-pri-vyvoze-v-eaes-rublej-ekvivalentom-ot-10-000-obazut-raskryt-ih-istocnik?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (beide RU)