tgindex
Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)

Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)

Статистика
@DrmedHWillнемецкий

Die Rezepte und Berichte sind ein Erbe meines Vaters (1891-1971), die er um 1927 rum verfasst hatte (Copyright!). Er studierte Medizin und ist dann voll überzeugt, in der Zeit in der man sich an Paracelsus wieder erinnerte, auf Homöopathie umgestiegen.

Последний пост
9 авг.
Последнее чтение
13 авг.
Постов за неделю
0
Всего постов
20
Тип
открытый
Язык
немецкий
В каталоге с
13 авг.
Подписчики
10 510
+5 за 5 дн.
Сутки
0
0,00%
Неделя
 
Месяц
 
Просмотров на пост
4 838
20 постов
Вовлечённость
46,0%
к подписчикам
Постов в день
0,0
всего 20
Упоминаний
5
каналов
Охват размещения
оценка
1/24сутки в ленте
2 607
1/48двое суток
2 987
1/72трое суток
3 222

Оценка по просмотрам недавних постов: пост набирает почти всё за первые сутки.

Посты

  • 9 авг.6 10349226

    August 1950 Gesundheitspflege im Hochsommer (August) Unser Vertrauensarzt schreibt: Die Natur schüttet im Sommer ihre Früchte aus und befreit sich damit von den Stoffen, welche die Sonnenkraft aus dem Stoffwechsel der Erde zum Leben erweckt hat. Nehmen wir dies als ein Gleichnis für den Menschen, dessen Gesundheit davon abhängt, dass er sich in ununterbrochener Spirale von innen nach außen, also geist-seele-leibwärts, erneuert! Die Fleischzellen seines Leibes sterben unaufhörlich ab und werden durch Haut und Ausscheidungsorgane nach außen abgestoßen, während in seinem Innern in unaufhörlichem Schöpfungsvorgang neue Fleischzellen entstehen. Vor der Geburt des Fleisches stehen Licht, Gas- und Saftprozesse, zwischen Geburt und Tod der Zelle ein vielstufiger Wechsel der Stoffe, der durch die Kraft der Wärme vorangetrieben wird. Hat sich zuviel krankhaftes Zellmaterial im Leibe angehäuft, dann beschleunigt der "innere Arzt" das Zellensterben durch Steigerung der Wärme in ein Fieber, welches das Krankhafte einschmilzt. Daher wird das Fieber von altersher als einer der größten Heilfaktoren gefeiert. Aber mit den Fieberkrankheiten sind Schmerzen und Leiden verbunden: müssen wir es erst so weit kommen lassen? Nein ! Wir können dem Fieber vorbeugen, indem wir die Gelegenheiten ausnutzen, in denen uns die Natur eine schmerzlose Wärme-, Stoffwechsel- und Ausscheidungssteigerung bietet, z. B. die segensreiche Zeit der Sommerhitze. Wie diese der Natur ihre Früchte abringt, so beschleunigt sie den menschlichen Stoffwechsel und treibt als Produkt des Zellensterbens den Schweiß durch die Poren der Haut. Es ist ein heilsamer Schweiß, der zur Gesundheit des Menschen gehört, wie das Fruchtbringen zur Natur. Wer das sommerliche natürliche Schwitzen versäumt, geht mit einer Last von Schlacken in den Winter und darf sich auf allerlei schmerz- und leidvolle Fieber gefasst machen. Im Sommer wollen viele Zellgruppen im Leib sterben, sie wollen sich in Schweiß umwandeln und in das All verdunsten, sie wollen über Saft, Gas und Wärme den Weg zurückgehen, wie sie ihn angetreten haben. Wer dieses kleine Zellensterben fürchtet, weil es ihm lästig und unbequem ist, darf später mit einem größeren, lästigeren, vielleicht tödlichen rechnen. Damit ist die Gesundheits-Lösung für den Hochsommer gegeben: gelobt sei, was Schweiß macht! In erster Linie die körperliche Arbeit des Landmannes, dessen Beruf in beneidenswerter Weise zugleich Gesundheitspflege ist. Gelobt sei der Garten des Städters, weil die Arbeit darin ihm Schweiß entlockt. Gelobt sei das Wandern in freier Natur, Turnen und Sport und alle Licht-, Luft und Wasserbäder, welche die Hautporen öffnen und den Schweiß hervortreten lassen. Den Schaffenden, die an Werktagen an Büro und Maschine gebunden sind, bietet das Wochenende vielseitige Möglichkeiten zum Schwitzen. Sie werden die Wege dazu finden und begeistert gehen, wenn sie erst erkannt haben, was das Schwitzen bedeutet und wie die Natur zu jeder Jahreszeit bestimmte eigenartige Kräfte zur Vorbeugung von Krankheiten bietet. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 9 авг.1 587183

    без подписи

  • 4 авг.2 9233431

    Aus: „Altes Wissen und Der kleine Hausdoktor von 1927“ – Wiederbelebt: 2022 (https://www.epubli.com/shop/altes-wissen-und-der-kleine-hausdoktor-9783754939123) Grippe Grippe ist eine fieberhafte Erkrankung mit unklaren Organsymptomen. Durch die Fieberhitze werden gewisse Schlacken in Blut und Säften verbrannt. Die schweren Nachkrankheiten der Grippe sind meist Folgen der Fieberunterdrückung mit starken allopathischen Mitteln, durch welche die Krankheiten in die Organe (Lungen, Herz, Nieren usw.) getrieben wird. Unter homöopathischer Behandlung verläuft die Grippe meist ohne diese Komplikationen. Schwere Fälle erfordern jedoch ärztliche Behandlung. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 4 авг.2 32861

    spiegelverkehrt und mit fotoshop bearbeitet.. ..auch noch aus längst vergangenen zeiten...

  • 29 июл.5 1594667

    Juli 1950 Gesundheitspflege im Sommer Das große Sommer-Brüten und -Reifen in der Natur führt auch im Menschlichen Leibe zu Reifungsprozessen, die sehr vorteilhaft für die Gesundheit sein können. Die Stoffwechselschlacken welche in den Geweben "eingefroren", d.h. kristallisiert sind, werden durch die Sommerhitze gelöst, verflüssigt und als Schweiß ausgeschieden. Der Sommer ermöglicht die große und heilsame Schwitzkur, und wir sollten alles tun, um diesen Schweiß recht kräftig herauskommen zu lassen. Einige Vorsichtsmaßregeln sind dabei zu beachten: wir müssen verhüten, dass der Schweiß plötzlich nach innen schlägt, wie dies z.B. durch Wind, kaltes Wasser oder Ruhen auf feuchter Erde geschehen kann. Hieraus entstehen die sommerlichen Erkältungen, Katarrhe und Entzündungen, indem die im Fluss befindlichen Schlacken nun plötzlich auf die Organe zurückschlagen. Leinen- oder Seidenwäsche, in welcher der Schweiß kalt wird, begünstigen solche Erkältungen. Daher muss auch für den Sommer feinwollene Unterwäsche empfohlen werden, besonders für schwächliche und alte Leute, weil sie der Schweiß gut aufsaugt und zugleich wärmt, ohne zu überwärmen. Weit gefährlicher als die Sommer-Erkältungen sind die Überhitzungen, welche unter Umständen tödliche Folgen haben können. Tritt eine innere Überhitzung ein, welche durch Schweißabgabe nicht ausgeglichen werden kann, dann kommt es zum Hitzschlag. Es handelt sich hierbei um eine innere Wärmestauung mit Blutüberfüllung des Gehirns. Die Folgen sind: Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schlafsucht bis zur Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle und Delirien. Die Körpertemperatur erreicht oft Höhen bis zu 42, ja 45 Grad, die natürlich tödlich sind. Ein Hitzschlag sendet seine Boten voraus, die sich in Mattigkeit, Übelkeit, Kopfdruck und kaltem Schweiß zu erkennen geben. Besondere Neigung zu Hitzschlag haben Alkoholiker, Herzkranke und Fettsüchtige, welche demnach in der Sommerhitze besonders vorsichtig sein müssen. Vor Hitzschlag kann man sich schützen, indem man bei heißem Wetter dichte dunkle Kleidung und große Anstrengungen vermeidet und beim Auftreten der Vorboten sofort für Abkühlung sorgt .Während es sich beim Hitzschlag um innere Wärmestauung handelt, kommt der Sonnenstich durch unmittelbare Sonnenbestrahlung zustande, vor allem des ungeschützten Kopfes, wodurch ebenfalls Blutüberfüllung des Gehirns eintritt. Die Erscheinungen sind daher die gleichen wie bei Hitzschlag. Vor Sonnenstich schützt man sich durch eine entsprechende Kopfbedeckung. Die ersten Maßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes sind bei beiden Krankheiten: Lagerung im Schatten mit erhöhtem Kopf und Brust, Lockerung einengender Kleidungstücke, nasses Tuch auf den Kopf, Besprengung von Genick und Körperhaut mit kaltem Wasser, schluckweises Wassertrinken und gegebenenfalls künstliche Atmung. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 29 июл.2 956305

    ...wieder so eins aus der zeit der spiegelverkehrten versuche.. ..passt gerade irgendwie... 😏

  • 23 июл.5 87552119

    Aus: „Altes Wissen und Der kleine Hausdoktor“ – Wiederbelebt: 2022 (https://www.epubli.com/shop/altes-wissen-und-der-kleine-hausdoktor-9783754939123) von Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-19171) Ansteckung. (von 1927 ca.) Vor knapp hundert Jahren wurden zum ersten Mal jene Kleinlebewesen im Mikroskop gesehen, welche im Verlauf vieler Krankheiten erscheinen. Ein Jubel ging durch die Welt: man hatte die „Erreger“ der Krankheiten gefunden, nun endlich glaubte man die Krankheiten an der Quelle ausrotten zu können. Es wurden heroische Vernichtungsfeldzüge gegen die Bazillen geführt, denen sowohl die Bazillen als auch zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Es erwies sich nämlich, dass die gleichen Chemikalien, welche Bazillen töten können, auch zugleich das Leben vernichten. Von dieser „Therapia magna sterilisans“ ist man daher schnell wieder abgekommen. Aber auch die Ansicht, dass Bazillen die Erreger der Krankheiten sind, hat eine kräftige Revision erfahren müssen, seit der Hygieniker Pettenkofer ganze Kulturen von Millionen Cholerabazillen schluckte und – gesund blieb. Dieses Experiment ist seither mit anderen Bazillen mit gleichem Erfolg wiederholt worden. Es ist ja auch weit bekannt, dass bei den ansteckendsten Krankheiten wie Typhus, Diphtherie, Scharlach usw. zwar manchmal viele Menschen gleichzeitig erkranken, aber sonderbarerweise nicht ganze Familien oder Straßenzüge, sondern immer nur eine Person aus einer Familie und höchstens einzelne aus einer Straße. Warum erkrankt von sieben Kindern einer Familie nur eines und die andere erkranken nicht? Weil die Ansteckung mit Bazillen nicht das Wesentliche der Krankheitsentstehung ist, sondern die Krankheitsbereitschaft des Körpers. Wir haben also immer wieder unsere Aufmerksamkeit auf die inneren Ursachen zu richten: Ansteckung soll nicht geleugnet werden, aber angesteckt kann nur brennbares Material werden. Die Stoffwechselgifte sind das Pulver und die Bazillen nur das Streichholz, welches das Pulver zur „Entzündung“ bringt. Ohne Pulver sind die Bazillen machtlos, wie Prof. Pettenkofer nachgewiesen hat. Lassen wir also die armen Bazillen in Ruhe, die vielleicht noch viel unschuldiger und harmloser sind als wir heute wissen. Es hat sich nämlich inzwischen herausgestellt, dass in der Mundhöhle auch bei gesunden Menschen häufig ganze Serien böser Bazillen gefunden werden, ohne dass der Betreffende krank wird. Es gibt also Zustände der Bazillen, wo sie kraftlos sind und Zustände, wo sie ansteckungsfähig werden. Wodurch werden sie virulent? Wodurch werden die Colibazillen des gesunden Darmes zu Typhusbazillen? Ist Typhus vielleicht gar nicht so ansteckend, sondern auch eher eine Regulation von innen heraus? Diese Fragen sind Gegenstand ernster wissenschaftlicher Forschung. Würde man aber alle Mühen und alle Kosten, die solche Untersuchungen verursachen, auf die Hauptursache aller Krankheit, auf die Selbstvergiftung des Körpers, und damit auf die Schaffung von Nährboden für die Bazillen richten, und das Volk hierüber aufklären, dann könnte man die Bazillen und ihre Probleme lassen wie sie sind; denn ohne das innere Pulver sind sie unschädlich, ob sie nun virulent sind oder nicht. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 23 июл.2 822284

    A6 - (jetzt hab ich FARBIGE ganz dünne stifte entdeckt und da dürfen wir gespannt sein, wie sowas in bunt kommt... 😁)

  • 12 июл.12,8 тыс54133

    Juli 1950 Diätische Spielereien Durch die neueste medizinische Erkenntnis, nämlich dass die Krankheiten mit Störungen im Seelenleben einhergehen, ja, durch diese verursacht werden, sind wir gezwungen viele liebgewordenen Grundsätze als Irrtümer über Bord zu werfen. Dies gilt besonders für die Hygiene, die Lehre von der Krankheitsverhütung. Hier ist nicht nur die Bakteriologie, sondern auch die Diätetik ins Wanken gekommen, und es bleibt uns nicht erspart neue Wertungen vorzunehmen. Es ist z.B. nach wie vor richtig, dass zuviel Fleischgenuss oft zu einer Übersäuerung von Blut und Geweben führt und deshalb viele Krankheiten im Gefolge haben kann, wenn es nicht gelingt, die Säuren durch eine entsprechende Menge Basen zu vernichten. Es hat sich aber längst gezeigt, dass dies durch eine mechanische Zufuhr von Basen (Kartoffeln, Obst, Gemüse usw.) allein nicht gelingt, sondern dass noch ein Drittes hinzukommen muss, ein Feldherr, welcher die Basen zum Kampf gegen die Säuren ansetzt und zum Siege führt. Ist dieser Feldherr – Paracelsus nennt ihn den „inneren Arzt“ - aber vorhanden, dann bedarf es überhaupt keiner diätischen Künste, um den Stoffwechsel in Ordnung zu halten; denn der Feldherr reguliert dann einerseits den Instinkt (setzt z.B. das Verlangen nach Fleisch herab, das nach Gemüsen herauf), andererseits schafft er den richtigen Ausgleich zwischen Säuren und Basen und schützt so die Gesundheit in geheimnisvoller Weise. Der gesamte Chemismus des Leibes hängt von der Leitung des Feldherrn ab. Mit diesem uns zu verbinden, die Freundschaft mit ihm zu pflegen, ist also das Entscheidende. Aber leider ist er schwer zu fassen; er steht über Gehirn, Verstand und Bewusstsein, er webt und wirkt tief drinnen im Unbewussten, nämlich in der Seele, und lässt sich nicht durch Befehle einspannen. Wir können mit ihm nur in Verbindung kommen durch Einbildungskraft, Glauben, Meditation, die damit auch für die leibliche Gesundheit unentbehrlich werden. Es ist also keine Phantasie, sondern der jüngste Zweig der medizinischen Wissenschaft, die Psychosomatik, welche uns die Gewissheit gibt, dass das körperliche Leben weitgehend von der Seele her dirigiert wird, dass eine harmonische Seele Gesundheit, eine kranke Seele Krankheit im Gefolge hat. Um uns gesund zu erhalten, müssen wir uns also in erster Linie um das Gleichgewicht der Seele bemühen, und dieses ist nur zu erlangen durch eine entsprechende geistige Haltung. Alle Lebensregeln, welche dazu seit Menschengedenken verkündet worden sind, gipfeln in einer einzigen Forderung: der Nächstenliebe! Nur die Ausübung tätiger und hingebender Liebe kann der Seele den Frieden geben, der die Kraft (den Feldherrn) erzeugt, durch welche allein auch die körperlichen Stoffwechselvorgänge normal ablaufen können. Das sind moderne Erkenntnisse! Aber sie sind weiter nichts als wiedergefundene und bestätigte uralte Weisheit! Denn gerade von der Unwichtigkeit dessen, was „zum Munde eingeht“ (Diät), gegenüber dem, was vom Menschen ausgeht (Liebe), handelt Markus 7,15-23. Man sollte den Menschen mehr Diätetik der Seele bieten als diätische Spielereien im Chemismus des Leibes. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 12 июл.3 308314

    A3

  • 4 июл.6 53327135

    Juni 1949 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Die Erdrauch-Kur Von Mai bis Oktober blüht draußen auf Schutthalden, Äckern und Gärten ein unscheinbares Kraut, dessen Blutreinigungskraft seit alten Zeiten berühmt ist: der Erdrauch (Fumaria}. Man verwendet zu einer Blutreinigungskur das ganze Kraut mit Blüten, Blättern und Stängeln. Wer es frisch verbrauchen kann, treibt es durch den Fleischwolf, presst den Saft aus und nimmt davon täglich etwa 5 Esslöffel in Wasser für die Dauer von 4 Wochen. Getrocknet ist es in Apotheken und Drogerien zu haben und dient als Teeaufguss. Man trinkt 4 Wochen lang früh nüchtern eine Tasse Tee, den man nicht zu stark machen darf, weil er sonst Leibschmerzen und Durchfall verursachen kann. Die Wirkung dieser Kur ist eine Auflösung und Ausscheidung abgelagerter Stoffwechselgifte. Die Magen- und Verdauungstätigkeit wird günstig beeinflusst. Ein moderner Kräuterarzt hält den Erdrauch für das beste Blutreinigungsmittel. Jeder kann sich seiner bedienen, weil er völlig unschädlich ist. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 4 июл.3 508202

    ...das war mal ein projekt mit den bewohnern ...servietten auf holz ...

  • 30 июн.10,7 тыс3297

    März 1950 Das Krankheits-Gewitter Wer hat nicht schon die Entstehung eines Gewitters beobachtet? Den klarblauen Himmel sehen wir zunächst sich leicht verschleiern, die Schleier ballen sich zu Wolken zusammen, die Wolken verdichten sich zu Regentropfen und Hagelkörnern. Auf der Erde herrscht drückende Hitze und Schwüle, die Menschen fühlen sich beengt, beklemmt und behindert, bis der Blitz die Spannung zwischen Himmel und Erde löst und Sturm und Regen die lastende Schwüle hinwegfegen. Die reine kühle Luft nach einem Gewitter, das kräftig herunter kam, ist eine Wohltat für den Menschen und regt ihn zu neuem Schaffen an. Auch Krankheiten sind reinigende Gewitter. Egoismus und Genussucht haben uns zu Fehlern in der Lebensweise verleitet. Wir haben uns in den Städten und Berufsräumen von den Kraftquellen der Natur, von Sonne, Licht und Luft abgesondert, die unseren Körpersäften jene basisch-alkalischen Kräfte zuführen, die wir zur Neutralisierung der Stoffwechselsäuren so notwendig brauchen. Wir haben in der Ernährung den entwerteten Nahrungsmitteln, tierischem Eiweiß, Feinmehlspeisen, Süßigkeiten, Konserven, den Vorzug gegeben, statt vorwiegend zu derbem Vollkornbrot, zu Gemüse, Obst und Kartoffeln zu greifen. Dadurch wurden Blut und Säfte mit Säuregiften überladen, in unseren Geweben haben sich Giftschlacken abgelagert, die in Fäulnis und Gärung übergehen und in unserem Leib eine Hitze und Schwüle erzeugen, die ebenso auf unserer Entschlussfreudigkeit und Schaffenskraft lastet, wie die Schwüle vor einem Gewitter. Wie oft haben wir geseufzt: "Was ist das nur, was mich so bedrückt? Wenn es doch herauskäme!“ Und es kommt heraus - als Krankheitsgewitter! Wie sich die Gaswolken am Himmel zu Regentropfen verdichten, so schlagen sich die Gärungsgase und Hitzedämpfe in irgendeinem Organ nieder und verursachen dort eine Entzündung. Die meisten Krankheiten beginnen mit Hitze und Fieber als eine „ALLgemeinkrankheit", sie ergreifen erst im zweiten Stadium ein Organ, um eine Hals-, Lungen- oder Nierenentzündung hervorzurufen. In die schwüle Gärungsatmosphäre im Innern des Körpers hat der Blitz eingeschlagen, es brennt! Im Feuer der Entzündung werden nun die Gilt- und Schlackenstoffe umgeschmolzen zu ausscheidungsfähigen Produkten wie Schweiß, Schleim oder Eiter, und in diesen Ausscheidungen kriechen die Giftstoffe aus dem Körper hinaus. Die Krankheit wirkt befreiend wie ein reinigendes Gewitter. Sie fegt die inneren Lasten, die auf Stimmung und Arbeitskraft drückten, hinweg, reinigt Blut, Säfte und Gewebe von Giften und Schlacken und lässt uns mit neuen Kräften in den Lebenskampf gehen. Die Krankheit? Nicht jede Krankheit, aber die naturgemäß behandelte und gut ausgeheilte Krankheit. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 30 июн.3 965196

    A3 Buntstift

  • 24 июн.5 0435134

    без подписи

  • 18 июн.6 2594367

    Wir müssen denjenigen immer mehr Recht geben, welche schon lange lehren, dass die Seele mehr bedeutet als der Leib, und dass das Heil der Seele auch die Heilung des Leibes im Gefolge haben kann – wobei freilich nicht übersehen werden darf, dass die Seele wiederum ebenso nur ein Schatten des Geistes ist, wie der Leib ein solcher der Seele. Die Genussmittel können also, individuell richtig dosiert, zu großen Hilfen für den Menschen werden, und die übliche Warnung vor ihnen ist nur bedingt richtig. Damit müssen aber ihre Ersatzmittel unter neuen Gesichtspunkten betrachtet werden. Soll das Genussmittel die oben geschilderten Erfolge haben, dann muss es in natürlicher Form, als ein biologisches Ganzes, und nicht kastriert genossen werden. Koffeinfreier Kaffee, nikotinfreie Zigaretten usw. sind keine reinen Naturprodukte mehr, sie sind chemisiert, und was sie auf der einen Seite nützen, können sie durch Kastrierung und Chemisierung schaden. Auf dem gesamten Lebensmittel- und Genussmittelmarkt, vor allem auch bei Arzneien, brauchen wir die sorgfältige Bewahrung des biologischen Zusammenhangs der Naturprodukte. Es gibt kein menschliches Hirn, welches Inhalt und Sinn einer Naturgabe völlig ergründen oder seine Zusammensetzung verbessern könnte; denn durch alle nachweisbaren Dinge hindurch schwingen geistige Kräfte, die wir nicht erfassen und deren Einfluss alle von uns errechneten Wirkungen illusorisch machen können. Lässt man von einer Komposition der Natur etwas weg, oder fügt etwas hinzu, dann geht die Harmonie verloren und die Wirkung wird irgendwie disharmonisierend werden. Kastrierte Genussmittel verändern ihren Lebenswert und wirken oft ebenso störend wie kastrierte Menschen. Wer Genussmittel nicht vertragen kann und ihre Wirkung abschwächen will, der greife nicht zu angeblich unschädlichen Ersatzmitteln, sondern sei mäßig oder tausche den leiblichen Genuss gegen die vielfältigen geistigen Genüsse ein, die jedermann kostenlos zugänglich sind. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

  • 18 июн.4 4763564

    Dezember 1949 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Kastrierte Genüsse Seit dem Aufkommen der Naturheilkunde sind wir immer wieder vor Gesundheitsschädigungen durch Genussmittel wie Alkohol, Tabak, Kaffee usw. gewarnt worden. Tatsache ist jedoch, dass weder die Männer von Alkohol und Tabak, noch die Frauen von Kaffee lassen können und der Verbrauch dieser Genussmittel in ständigem Steigen begriffen ist. Trotzdem besagt die Statistik, dass die Menschen immer älter werden. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären? Der Mensch ist nicht nur ein Glied der Natur (Erde und Kosmos), sondern auch Instrument einer geistigen Welt, von der er sich zwar absondert, deren Einflüssen er aber nie ganz entgehen kann. Geist und Leib des Menschen stehen zueinander wie Reiter und Ross. Das Ross lässt sich nicht gerne lenken, aber wenn es den Reiter abwirft, steht es selbst hilflos da. Zwischen Geist und Leib steht als Mittlerin die Seele; sie ist der Spiegel, in dem wir die jeweiligen Phasen des Kampfes zwischen Geist und Leib beobachten in ihren Ängsten, Neid, Stolz, Ärger, Hass usw.; sie ist aber auch der Regulator, durch welchen wir das innere Gleichgewicht wieder herbeiführen könnten. Gegenüber der geistigen Welt, welche durch Bilder, Eingebungen und Erleuchtungen in uns hereinwirkt, sind wir völlig machtlos, wir müssen ihre Führung anerkennen oder hilflos in die Irre galoppieren, wie ein reiterloses Pferd. Die Seele aber mit ihrem Denken, Fühlen und Wollen können wir in gewissen Grenzen beeinflussen, vor im Sinne der Wiederherstellung des verlorenen Gleichgewichtes. Und da der Leib eine Projektion, ein Schatten der Seele ist, da alle Vorgänge in der Seele gleichartige Prozesse am Leib zur Folge haben, können wir von der Seele aus den Leib weitgehend dirigieren. Da diese Erkenntnisse neu sind, konnte man früher nicht wissen, dass die Genussmittel in gewisser Hinsicht eine psychotherapeutische Wirkung haben. Wir sind gewohnt, die Bedeutung von Alkohol, Tabak und Kaffee nur leiblich zu betrachten und sie wegen der hier manchmal vorkommenden Schädigungen summarisch abzutun. Aber einmal sind die Schäden im Hinblick auf den Massenverbrauch relativ selten, dann aber darf die seelische Wirkung der Genussmittel nicht länger übersehen werden. Sie sind tatsächlich in vielen Fällen wirkliche „Tröster“ in den großen und kleinen Nöten des täglichen Lebens, besonders bei denen, wo das Ross dem Reiter durchgegangen ist und daher die Hilfen des Reiters entbehren müssen. Sie sind fähig, die unerhörten inneren Spannungen, welche der heutige Alltag zwangsläufig mit sich bringt, zu lösen, Ängste zu überwinden, Sorgen zu vergessen, Streite zu begraben; sie führen Menschen zur Geselligkeit zusammen, lösen die Zunge der Verstockten und manchen Verbittere heiter. Sie wirken also ausgleichend auf die Seele und haben dann – nur dann! – auch vorbeugende und psychotherapeutische Erfolge bei körperlichen Krankheiten.

  • 18 июн.2 892122

    ...das war auch mal eine landschaft, spiegelverkehrt zusammengesetzt mit fotoshop.. .. 😁 ...habe es maya genannt... 🤷‍♀️

  • 17 июн.2 9953734из premmanis

    Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat 88 Verbände und Organisationen zur Anhörung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes am 22. Juni eingeladen. Auffällig: Kein einziger Homöopathie- oder Anthroposophie-Verband steht auf der Liste, obwohl das Gesetz die Streichung von Homöopathie und anthroposophischer Medizin aus den Satzungsleistungen der Krankenkassen vorsieht.

  • 10 июн.4 5522932

    Der genannte Ärzteführer Erwin Liek kam schon vor 20 Jahren nach vieljähriger, gründlichster und wohlwollendster Prüfung des Krankenkassensystems zu dem Schluss, dass die einzig mögliche Rettung aus einem unhaltbaren Zustand die Verstaatlichung des Gesundheitswesens sei. Angesichts der weiteren Zuspitzung der Lage muss man ihm Recht geben. Es ist der nächste, aber nicht der letzte Schritt, die Entlassung eines immer wieder künstlich, aber unzulänglich gestauten Stromsees in ein wogendes Meer, auf dem die Ärzte zunächst in ein gelenktes Schiff einsteigen müssen, aus dem aber die Tüchtigsten wieder in Freiheit an Land gehen können und werden. Tatsächlich würde eine Verstaatlichung fast alle Mängel des bisherigen Systems sofort beseitigen. Als erstes würde die größte Demütigung des Kranken, der Krankenschein, wegfallen. Der Kranke geht denn nicht mehr zum Arzt mit dem Gefühl, nur ein Patient zweiter Klasse zu sein; er braucht nicht mehr zu befürchten, dass der Arzt ihn wegen der zu geringen Bezahlung schlechter behandeln wird als die Privatpatienten; er kann somit dem Arzt sein volles Vertrauen entgegenbringen, und das ist die erste Voraussetzung für eine Heilung. Vor allem bleibt das Hauptziel des Gesetzgebers, die kostenlose Versorgung der Armen, gesichert. Der Arzt, in Existenz und Altersversorgung gesichert, mit Möglichkeiten zu Weiterbildung und Erholung, könnte sich nunmehr mit seiner ganzen Persönlichkeit dem Kranken widmen und hätte Zeit, sich auch der Seele anzunehmen. Der ewige Streit zwischen Ärzten und Krankenkassen wäre beendet. Der Ärtzeüberfluss, der sonst zu einer Katastrophe des ganzen Standes führen kann, wäre beseitigt und die zu seiner Regulierung aufgewandten Kräfte und Mittel blieben erspart. Die Kranken wären unter allen Umständen besser daran als bei dem gegenwärtigen System, wenn natürlich auch auf beiden Seiten noch manches zu Wünschen übrig bliebe. Ob man zu diesem Fortschritt nun „Verstaatlichung“ sagt oder „Nationalisierung“, wie in England, oder „Vereinheitlichung“, ist völlig gleichgültig. Jedenfalls braucht niemand vor dem Wort „Verstaatlichung" zurückschrecken. Es braucht nämlich beim Krankenkassensystem gar nichts mehr verstaatlicht zu werden, dieses ist ja schon, wenn auch getarnt, zu dreiviertel verstaatlicht, nur dass es alle Nachteile einer Verstaatlichung aufweist, ohne deren Vorteile zu genießen. Der Staat hat es bei diesem System geschickt verstanden, die Verantwortung für den Misserfolg auf andere abzuwälzen, aber doch die Zügel in der Hand zu behalten. Bei der Verstaatlichung handelt es sich also keineswegs um einen einschneidenden Eingriff, um eine Reformation oder gar Revolution des Krankenkassensystem, sondern einfach um die Aufhebung einer Tarnung, um die Zu-Ende-Führung einer Entwicklung, die man nicht anfangen und dann stehen lassen kann. Wer daher das Krankenkassensystem bis unmittelbar vor die Tore der vollen Verstaatlichung geführt hat - und das haben alle Beteiligten! -, der sollte nun auch den Mut haben, den einzig möglichen Schritt aus der permanenten Krise und dem ewigen Streit heraus zu tun, ehe es zu noch schlimmeren Wirkungen auf alle Beteiligten und die gesamte Volkswirtschaft kommt. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis