tgindex
ᛉ Hüter der Irminsul S. & B. ᛉ® Das Original

ᛉ Hüter der Irminsul S. & B. ᛉ® Das Original

Статистика

Komm' mit uns auf die Reise in die Zeit, die vor uns war. Lass uns die Freiheit atmen, die noch keiner von uns sah. Sieh wie einst deine Ahnen an die Zukunft stets geglaubt und sich selbst dann nicht beugten, als der Feind ihr Land geraubt.

Последний пост
14:09
Последнее чтение
15 авг.
Постов за неделю
26
Всего постов
63
Тип
открытый
Язык
немецкий
Категория
Новости и СМИ (по похожим)
В каталоге с
12 авг.
Подписчики
19 518
−15 за 4 дн.
Сутки
−3
−0,02%
Неделя
 
Месяц
 
Просмотров на пост
4 368
40 постов
Вовлечённость
22,4%
к подписчикам
Постов в день
3,7
всего 63
Упоминаний
59
каналов
Охват размещения
по 3 постам
1/24сутки в ленте
3 862
1/48двое суток
4 733
1/72трое суток
5 104

Медиана по постам, которые мы застали свежими и померили через сутки.

Посты

  • 14:092 0119923

    видео или голосовое, без подписи

  • 10:422 1207123

    видео или голосовое, без подписи

  • 10:281 9475424

    видео или голосовое, без подписи

  • 10:272 0143521

    видео или голосовое, без подписи

  • 15 авг.2 7473820

    https://youtu.be/Zzqeczb0bJw?is=_uxWcEZb6aWUMJ-c

  • 15 авг.3 4748744

    Der Maisbeulenbrand, das schwarze Gold des Maises, in der Botanik als Ustilago maydis bekannt, ist für viele zunächst nur ein Krankheitsbild des Maises, mit seinen dunklen, geschwollenen, fast silbrig-schwarz schimmernden Beulen an den Kolben. In der Volksheilkunde jedoch, und besonders in den alten magischen Traditionen, galt er seit jeher als ein Zeichen der Wandlungskraft der Natur. Denn hier verwandelt sich etwas Nährendes in etwas ganz anderes, und darin liegt seine Botschaft. Eine Veränderung kann auch immer eine Veredelung von etwas sein. In manchen Kulturen, wie bei den indigenen Völkern Mexikos, wird er als Delikatesse geschätzt (Huitlacoche). Nebenbei sei auch noch erwähnt dass er voller Mineralstoffe und wertvoller Eiweiße ist. In der Volksheilkunde wurde er wegen seiner stärkenden, immununterstützenden Wirkung genutzt, aber auch, um Prozesse des inneren Wandels zu unterstützen. Betrachten wir den Maisbeulenbrand von Seiten der Magie so steht er für Transformation und Schattenarbeit. Denn er erinnert uns daran, dass aus der Dunkelheit heraus Kraft entstehen kann, und dass das, was auf den ersten Blick „krank“ oder „defekt“ wirkt, in Wahrheit ein Toröffner zu einer tieferen Weisheit sein kann. Er wird gerne in Ritualen verwendet, um Altes zu wandeln, Blockaden aufzulösen und die eigene Lebenskraft aus den Schatten zurückzuholen. Seine Ver- und Anbindung zum Mais, einer Pflanze, die in vielen Kulturen als heiliges Nahrungsmittel verehrt wird, verstärkt dabei seine energetische Kraft. Er steht für das Erkennen des Wahren hinter dem Offensichtlichen, für das Geschenk, das im Ungeplanten liegt, und für den Mut, das Unvollkommene anzunehmen und in Stärke zu verwandeln. Wer mit dem Maisbeulenbrand arbeitet, verbindet sich mit der Energie des Alchemisten in der Natur, mit jener Kraft, die das Gewöhnliche in etwas Seltenes und besonderes verwandelt. Er lehrt uns, dass auch in uns selbst diese verborgene Schätze liegen, die dann sichtbar werden, wenn wir bereit sind, die eigenen Schatten zu betrachten. …und vielleicht erzähle ich euch noch ein anderes Mal, wie ich den Maisbeulenbrand in der Magie verwende, welche Rituale er begleitet, welche Wandlungsprozesse er unterstützt und was ich daraus alles herstelle. Denn manches Wissen will erst zur richtigen Zeit geteilt werden, und bis dahin darf er still im Schatten seiner eigenen Kraft ruhen. ©Maria Solva Roithinger 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 15 авг.2 7618449

    Die Wahrheit ist kein Ort, an dem man irgendwann ankommt. Sie ist das Feuer, das die ganze Zeit schon brennt, während man drum herumgeht. Man kann sie übersehen, kleinreden, ihr andere Namen geben, die einem im Moment gerade bequemer erscheinen. Aber jedes Übersehen, jedes Kleinreden ist bereits ein Weglaufen, auch wenn man sich dabei nicht wirklich bewegt. Man bleibt am selben Fleck stehen und glaubt trotzdem, man sei ihr entkommen. Und kaum etwas kostet so viel Kraft wie diese Flucht vor sich selbst. Man füllt die Tage mit Lärm, mit Ablenkung, mit fremden Erwartungen, nur damit die eine leise Stimme im Inneren nicht zu Wort kommt. Und doch wartet sie geduldig. Sie flüstert immer wieder, in all den stillen Momenten, kurz bevor man einschläft, und mitten in der Natur, wenn man für einen Herzschlag lang aufhört, sich selbst zu belügen. In solchen Augenblicken war sie schon immer da, man hat nur weggehört. Auf den alten Wegen wusste man dies alles noch. In den Ritualen unserer Vorfahren ging es nie darum, der Wahrheit zu entkommen, sondern immer sich ihr zu stellen. Man fand sich dazu am Feuer zusammen, stand unter freiem Himmel, im Kreis, immer dort, wo sich nichts mehr verstecken ließ. Oft war ihnen die Nacht dabei ebenso ein Begleiter, denn sie hat schon immer die Masken heruntergerissen, die man tagsüber trug. Was im Dunkeln übrigblieb, war nie Schwäche. Es war der Mensch, so wie er wirklich ist. Und das ist die eigentliche Magie. Nicht das Entkommen, sondern das Ankommen bei dem, was längst wahr ist und nur darauf gewartet hat, gesehen zu werden. Man kann vor der Wahrheit weglaufen, so weit man will. Doch sie wird an jedem Ort warten, an den man flieht. Und irgendwann, wenn man müde genug ist vom Laufen, dreht man sich um und sieht ihr in die Augen. Das ist der Moment, in dem alles beginnt. ©Maria Solva Roithinger 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 15 авг.3 71313267

    Die mystische Sprache des Blaus Mir ist in letzter Zeit etwas aufgefallen: Ich sehe die Farbe Blau – ein blaues Herz, ein blaues Kleidungsstück, einen blauen Gegenstand – und plötzlich reagieren manche Menschen ablehnend. Manche fragen sofort: „Warum ein blaues Herz?“ Andere verbinden die Farbe ohne weitere Gedanken mit politischen Symbolen oder Ideologien. Und manchmal wird aus einer bloßen Farbe sogar ein Anlass für Beleidigungen auf offener Straße. Da fragt man sich unweigerlich: Was ist nur mit der Menschheit los? Denn Blau war lange vor unseren heutigen politischen Deutungen eine Farbe der Mythen, der Sehnsucht und des Himmels. Blau ist die Farbe des weiten Himmels, der über allen Menschen liegt. Es ist die Farbe des tiefen Meeres, dessen Geheimnisse kein Mensch vollständig ergründen kann. Es ist die Farbe der Ferne, der Stille und der Unendlichkeit. In vielen alten mythologischen Vorstellungen war Blau mit dem Göttlichen verbunden. Der Himmel wurde zum Reich der Götter, das Wasser zum Tor in eine andere Welt. In der spirituellen Symbolik steht Blau häufig für Wahrheit, Weisheit, Frieden, Klarheit, Vertrauen und innere Weite. Und vielleicht liegt darin seine eigentliche Kraft: Blau schreit nicht. Blau muss nichts beweisen. Blau ist. Der Himmel fragt nicht, welcher Mensch zu ihm hinaufschaut. Das Meer unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind. Die Nacht kennt keine politischen Lager. Und der blaue Horizont gehört niemandem. Vielleicht sollten wir uns daran erinnern, dass ein Symbol nicht automatisch eine einzige Bedeutung besitzt. Ein blaues Herz kann einfach Zuneigung bedeuten. Es kann Ruhe, Treue oder Verbundenheit ausdrücken. Ein blaues Kleid kann einfach gefallen. Ein blauer Mantel ist zunächst einmal – ein blauer Mantel. Wir leben jedoch in einer Zeit, in der Menschen immer häufiger nach versteckten Botschaften suchen. Wir interpretieren, bevor wir fragen. Wir urteilen, bevor wir den Menschen kennenlernen. Wir sehen ein Zeichen und geben ihm sofort eine Bedeutung, die vielleicht niemals beabsichtigt war. Das eigentlich Beunruhigende ist deshalb vielleicht nicht die Farbe Blau. Es ist die Angst, die wir inzwischen in Farben, Zeichen und Gesten hineinlesen. Wenn ein Mensch wegen einer Farbe beleidigt wird, sagt das möglicherweise mehr über den Betrachter aus als über denjenigen, der diese Farbe trägt. Die alten Mystiker hätten vielleicht gesagt: Schau nicht nur mit deinen Augen. Schau mit deinem Herzen. Denn Farben sind wie Spiegel. Jeder Mensch sieht in ihnen auch etwas von seiner eigenen inneren Welt. Der eine sieht im Blau den Himmel. Der andere das Meer. Ein anderer erinnert sich an einen geliebten Menschen. Jemand empfindet Frieden. Jemand spürt Freiheit. Und wieder jemand verbindet damit eine persönliche Erfahrung. Doch keine dieser Bedeutungen muss die Bedeutung des anderen Menschen sein. Vielleicht ist es Zeit, wieder neugieriger zu werden. Nicht sofort zu fragen: „Was will dieser Mensch damit sagen?“ Sondern zuerst: „Was, wenn es einfach nur Blau ist?“ Blau darf wieder Blau sein. Die Farbe des Himmels. Die Tiefe des Ozeans. Der Atem der Ferne. Die Ruhe nach dem Sturm. Die Sehnsucht nach dem Unendlichen. Und vielleicht erinnert uns das Blau an etwas, das wir in unserer lauten Welt beinahe vergessen haben: Frieden beginnt dort, wo wir aufhören, in allem einen Feind zu suchen. Möge das Blau deshalb nicht für Spaltung stehen, sondern für Weite. Möge es uns daran erinnern, dass über unseren Köpfen derselbe Himmel liegt – unabhängig davon, wer wir sind, was wir glauben oder welche Farbe wir tragen. Denn am Ende sind wir alle Menschen unter demselben unendlichen Blau. Blau muss nicht erklärt werden. Man darf es einfach fühlen. 💙✨ 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 14 авг.2 87810957

    Der Kreislauf der Angst Menschen haben oft nicht vor dem Bösen Angst – sondern vor dem, was sie nicht kontrollieren können. Angst macht Menschen berechenbar. Wer Angst hat, sucht Sicherheit. Und wer glaubt, die Kontrolle zu besitzen, möchte sie nur ungern wieder abgeben. Denn Kontrollverlust bedeutet Unsicherheit – und Unsicherheit bedeutet für viele Menschen Angst. So entsteht ein gefährlicher Kreislauf: Angst führt zu Kontrolle. Kontrolle führt zu Misstrauen. Misstrauen führt zu Abgrenzung. Und Abgrenzung führt wiederum zu Angst. Besonders gefährlich wird es, wenn Menschen beginnen, das zerstören zu wollen, wovor sie Angst haben. Vielleicht nicht, weil das Unbekannte tatsächlich eine Bedrohung ist – sondern weil allein seine Existenz die bisherige Ordnung infrage stellt. Und genau hier könnte eine der wichtigsten Botschaften von Science-Fiction liegen: Das Fremde muss nicht unser Feind sein. Unsere Angst davor könnte es erst dazu machen. Vielleicht stehen wir deshalb irgendwann vor einer entscheidenden Wahl: Wollen wir das Unbekannte aus Angst bekämpfen – oder wollen wir den Mut aufbringen, es zu verstehen? Denn wahre Stärke bedeutet vielleicht nicht, alles kontrollieren zu können. Wahre Stärke bedeutet, Kontrolle loslassen zu können, ohne sich selbst zu verlieren. Vielleicht muss die Menschheit genau das lernen, wenn sie wirklich über sich hinauswachsen will. Nicht alles kontrollieren. Nicht alles bekämpfen. Nicht alles zerstören, was wir nicht verstehen. Sondern gemeinsam den Mut finden, dem Unbekannten zu begegnen. Denn vielleicht ist der größte Feind der Menschheit nicht das, was außerhalb von uns existiert. Vielleicht ist es die Angst in uns selbst. Was, wenn das, wovor wir uns fürchten, nicht gekommen ist, um uns zu zerstören, sondern um uns zu zeigen, wer wir wirklich sind? „Überwindet eure Angst vor dem, was ihr nicht kontrollieren könnt.“ Denn wenn wir das schaffen, verändert sich alles: Aus Misstrauen kann Neugier werden, aus Abgrenzung Zusammenarbeit und aus Angst vielleicht sogar Erkenntnis. Und vielleicht beginnt genau dort echte Entwicklung – nicht wenn wir alles verstehen, sondern wenn wir den Mut haben, etwas nicht zu verstehen und trotzdem nicht sofort zerstören zu wollen. 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 14 авг.2 8559941

    Was uns „The Last House“ vielleicht wirklich zeigen will Ich habe irgendwann angefangen, Science-Fiction-Filme anders zu betrachten. Nicht nur als Unterhaltung, sondern als Geschichten, die uns vielleicht etwas über uns selbst und unsere Zukunft sagen wollen. Bei The Last House habe ich das Gefühl, dass hinter der eigentlichen Geschichte eine tiefere Botschaft steckt: Vielleicht sind wir nicht allein. Der Gedanke daran ist faszinierend und zugleich für manche beängstigend. Doch vielleicht ist die entscheidendere Frage nicht, ob es irgendwo da draußen anderes intelligentes Leben gibt, sondern: Wären wir als Menschheit überhaupt bereit, damit umzugehen? Denn wenn wir eines Tages tatsächlich mit etwas konfrontiert würden, das größer und fremder ist als alles, was wir kennen, würden viele unserer heutigen Grenzen plötzlich bedeutungslos werden. Nationalitäten, Religionen, politische Lager und persönliche Konflikte würden im Vergleich zu dieser gemeinsamen Erfahrung klein erscheinen. Wir wären nicht mehr zuerst Deutsche, Amerikaner, Russen, Chinesen oder irgendetwas anderes. Wir wären Menschen. Vielleicht liegt genau darin eine der größten Botschaften solcher Filme. Die größte Herausforderung für die Menschheit ist möglicherweise nicht das Unbekannte außerhalb von uns, sondern unsere eigene Unfähigkeit, zusammenzuhalten. Wir kämpfen gegeneinander, obwohl wir auf demselben Planeten leben und dieselbe Zukunft teilen. Vielleicht braucht es etwas, das größer ist als wir selbst, damit wir endlich erkennen, dass wir zusammengehören. Science-Fiction zeigt uns deshalb vielleicht nicht unbedingt die Zukunft – sondern einen Spiegel. Einen Spiegel, der uns fragt: Was passiert, wenn wir gezwungen sind, über uns selbst hinauszuwachsen? Werden wir von Angst beherrscht? Werden wir versuchen, das Unbekannte zu bekämpfen? Oder werden wir endlich lernen, Wissen, Fähigkeiten und Kräfte zu vereinen? Vielleicht besteht unsere nächste große Entwicklung deshalb nicht nur in neuer Technologie. Vielleicht besteht sie in einem neuen Bewusstsein. Dem Bewusstsein, dass unsere größte Stärke nicht darin liegt, was einer allein erreichen kann, sondern darin, was wir gemeinsam schaffen können. Und wenn wir tatsächlich nicht allein im Universum sind, dann sollten wir uns vielleicht nicht zuerst fragen, was dort draußen auf uns wartet. Sondern: Welche Menschheit wollen wir sein, wenn wir eines Tages feststellen, dass wir nicht allein sind? Vielleicht ist genau das die Wahrheit, die uns Science-Fiction immer wieder vor Augen führt. Nicht die Wahrheit über das Universum. Sondern die Wahrheit über uns selbst. 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 13 авг.3 2839028

    Im nördlichen Schweigen Schleswig-Holsteins, dort wo Wind und Wasser seit Jahrtausenden aneinander reiben, liegt das Thorsberger Moor wie eine dunkle Erinnerung der Erde. Es ist kein bloßer Ort, sondern ein Schwellenraum: zwischen Land und Unterwelt, zwischen Geschichte und Mythos, zwischen dem, was Menschen besitzen, und dem, was sie den Göttern zurückgeben. Über fast vier Jahrhunderte wurden hier Opfer niedergelegt, nicht als Zufallsreste, sondern als bewusste Gaben einer Welt, die das Sichtbare stets mit dem Unsichtbaren verhandelte. In dem feuchten Bann des Moores überdauerte, was sonst vergehen müsste: Waffen, Stoffe, Holz, Schmuck, selbst Spuren von Kleidung, die wie eingefrorene Atemzüge einer verlorenen Zeit wirken. Der Name trägt Thor im Klang, den Donnergott des Nordens, doch ob er hier schon in der Eisenzeit verehrt wurde, bleibt unsicher. Vielleicht spricht der Name eher von späterer Erinnerung als von ursprünglicher Weihe. Und doch passt Thor zu diesem Ort: zum dumpfen Herzschlag des Himmels, zum Schlagen der Macht gegen das Erdreich, zum Zeichen jener Gewalt, die nicht nur zerstört, sondern auch heiligt. Das Moor selbst erscheint wie ein Altar ohne Dach, ein Tempel aus Wasser, Torf und Schweigen. Hier wurden nicht nur Dinge versenkt, sondern Bindungen gelöst: Kriegsbeute, Ausrüstung, Zeugnisse von Rang und Handwerk, Opfer einer Gemeinschaft an Kräfte, die größer waren als ihr eigener Wille. Die Funde erzählen von einem Volk, das nicht primitiv war, sondern präzise, kunstfertig und weltkundig. Römerzeitliche Einflüsse, Runen, Waffen, feine Textilien und die berühmten Hosen mit angehefteten Füßlingen offenbaren eine Kultur, die Komfort, Symbol und Notwendigkeit miteinander verband. Gerade in solchen Details liegt das Mystische: Das Heilige zeigt sich nicht nur im Schwert, sondern auch im Saum; nicht nur im Kult, sondern in der Naht. Wer das Moor betrachtet, sieht daher nicht nur Krieg und Opfer, sondern auch Alltag, Ordnung und Schönheit unter Bedingungen des Überlebens. Historisch wurde dieser Ort im 19. Jahrhundert durch Ausgrabungen bekannt und veränderte das Bild der Eisenzeit in Nordeuropa grundlegend. Doch archäologisch ist das Moor nur die Oberfläche einer tieferen Wahrheit: dass Landschaften Erinnerung speichern. Das Thorsberger Moor ist eine geduldige Chronik aus Schlamm und Regen, eine Bibliothek ohne Seiten, deren Texte erst im Licht der Funde lesbar werden. Es erinnert daran, dass Schleswig-Holstein nicht nur Grenzland zwischen Nationen ist, sondern uraltes Kulturland zwischen Meeren, in dem Mythos und Materie nie ganz voneinander zu trennen waren. So bleibt Thorsberg ein Ort des Doppelsinns: ein Moor der Opfer und ein Moor des Gedächtnisses. Wer es betritt, betritt nicht einfach eine archäologische Stätte, sondern einen stillen, uralten Vertrag zwischen Mensch und Erde. Hier endet die Stimme der Geschichte nicht, sie sinkt nur tiefer. 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 13 авг.2 9969043

    Wo befindet sich die slawische Diaspora in Deutschland? Wer heute durch Berlin, Hamburg, das Ruhrgebiet oder München geht, hört Polnisch, Ukrainisch oder Russisch. Doch die slawische Geschichte Deutschlands ist älter als die heutigen Migrationsbewegungen. Große Teile des heutigen Ostdeutschlands gehörten im frühen Mittelalter zur westslawischen Welt. Zwischen Elbe, Saale, Oder und Ostsee lebten zahlreiche slawische Gruppen. Ihre Spuren finden sich bis heute in Ortsnamen und Landschaften. Und vielleicht beginnt die Geschichte ausgerechnet in Berlin. Berlin – der „Sumpf“? Eine verbreitete sprachwissenschaftliche Deutung führt Berlin auf eine westslawische beziehungsweise altpolabische Wurzel zurück, die mit Sumpf, Morast oder feuchtem Gelände verbunden wird. Die Deutung ist nicht endgültig bewiesen, gilt aber als ernstzunehmende Erklärung. Das Bild passt erstaunlich gut: Berlin entstand an Spree und Havel, in einer Landschaft aus Wasser, Niederungen und Feuchtgebieten. Wenn diese Deutung stimmt, trägt die deutsche Hauptstadt bis heute ein westslawisches Wort in ihrem Namen. Berlin wäre dann nicht die Stadt des Bären – sondern die Stadt im Sumpf. Die Slawen von damals und heute Die mittelalterlichen Slawen waren keine einheitliche Nation. Sprewanen, Heveller und andere westslawische Gruppen lebten dort, wo heute Berlin und Brandenburg liegen. Ihre Religion war eng mit der Natur verbunden: heilige Haine, Quellen, Flüsse und Bäume gehörten zur sakralen Landschaft. Die heutigen Polen, Ukrainer oder Russen in Deutschland sind natürlich nicht einfach deren Nachfahren. Ihre Präsenz entstand vor allem durch Migration. Berlin ist heute dennoch eines der sichtbarsten Zentren slawischer Kultur in Deutschland. Das Ruhrgebiet besitzt mit den Ruhrpolen eine noch ältere industrielle Migrationsgeschichte. Im 19. Jahrhundert kamen Hunderttausende Menschen aus polnischsprachigen Gebieten in die Bergbauregion. Viele ihrer Nachkommen sind heute Deutsche – doch Namen, Vereine, Traditionen und Familiengeschichten erinnern weiterhin an ihre Herkunft. Heute ziehen Polen und Ukrainer vor allem dorthin, wo Arbeit, Universitäten und internationale Netzwerke konzentriert sind: nach Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig oder Dresden. An der Grenze entstehen wiederum besondere Räume: Görlitz und Zgorzelec, Frankfurt (Oder) und Słubice zeigen, wie eine politische Grenze bestehen kann, während der Alltag längst grenzüberschreitend geworden ist. Und dann ist da die Lausitz Die vielleicht außergewöhnlichste Geschichte findet man jedoch nicht in Berlin, sondern in der Lausitz. Hier leben die Sorben – eine autochthone westslawische Minderheit Deutschlands. Bautzen heißt auf Obersorbisch Budyšin, Cottbus auf Niedersorbisch Chóśebuz. Ihre Geschichte reicht bis ins frühe Mittelalter zurück. Zweisprachige Schilder, sorbische Schulen, Osterreiter, Trachten und die beiden sorbischen Sprachen erinnern daran, dass die westslawische Vergangenheit Deutschlands nicht nur Geschichte ist. Sie lebt noch. Doch die Sorben kämpfen nicht um Expansion. Sie kämpfen um den Erhalt ihrer Sprache und Kultur. Und genau darin liegt ein wichtiger Unterschied zur Vorstellung einer kommenden „Slawisierung Deutschlands“. Keine Eroberung – sondern Geschichte Werden Polen, Ukrainer oder andere Slawen Ostdeutschland dominieren? Nein. Die heutigen Wanderungsbewegungen verändern Städte und Regionen, aber sie bedeuten keine ethnische Eroberung. Die zweite Generation spricht überwiegend Deutsch, Familien vermischen sich, Identitäten werden vielfältiger. Die Karte zeigt deshalb keine bevorstehende „slawische Übernahme“. Sie zeigt etwas viel Interessanteres: Geschichte bewegt sich in beide Richtungen. Menschen wandern. Sprachen verbreiten sich. Sprachen verschwinden. Grenzen entstehen und verschwinden. Ein Ortsname kann älter sein als ein Staat. Eine Sprache kann überleben, obwohl ihr Sprachraum schrumpft. Und eine Stadt kann eine deutsche Gegenwart besitzen und gleichzeitig eine slawische Vergangenheit tragen. Berlin erinnert vielleicht mit seinem Namen an einen alten Sumpf. Bautzen erinnert an die Sorben. Das Ruhrgebiet an die Ruhrpolen. Görlitz und Frankfurt (Oder) zeigen ein Europa, in dem Grenzen durchlässiger werden. Die Geschichte gehört dabei niemandem. Aber die Landschaft erinnert sich. Und manchmal erinnert sie sich länger als politische Grenzen, Staaten und Ideologien. 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 13 авг.2 84013
  • 13 авг.3 27812939

    Vom Verlust der Unterscheidung Das Ältere Futhark war kein Zufall und kein Schmuck. Es war eine Schrift aus 24 Zeichen, gewachsen aus einer Welt, die noch anders atmete. Verbreitet war es im gesamten germanischen Raum und wurde in einer Vielzahl von Tochtersprachen verwendet. Zahlreiche Funde und insbesondere die fast 300 bekannten Goldbrakteaten zeugen davon: Hier schrieb man nicht abstrakt, sondern aus einem lebendigen Sprachraum heraus, der seine Laute, seine Unterscheidungen und seine inneren Spannungen noch kannte. Dann kam das Jüngere Futhark. Ab etwa 750 n. Chr. wurden aus 24 Runen 16. Nicht aus Freiheit, sondern aus Wandel. Nicht aus Fülle, sondern aus Reduktion. Laute verschmolzen, Unterschiede verschwanden, Bedeutungen wurden zusammengedrängt. Was zuvor getrennt war, musste nun in engerer Form weiterexistieren. Auch einzelne Zeichen des älteren Futharks fanden im jüngeren Futhark keine unmittelbare Entsprechung mehr. Die Folge war eine drastische Verminderung der Zeichenzahl von 24 auf 16. Das machte das Entschlüsseln der Inschriften keineswegs leichter, sondern im Gegenteil deutlich komplizierter. Durch die Vielzahl lokaler Entwicklungen und die Mehrdeutigkeit einzelner Runen wurde das jüngere Futhark zu einem wesentlich komplexeren System. Und genau darin liegt mein Unbehagen. Denn man kann erklären, warum es so kam. Man kann die Lautverschiebungen beschreiben, die sprachgeschichtlichen Prozesse benennen, die Entwicklung sauber nachzeichnen. Aber Erklärung ist nicht dasselbe wie Zustimmung. Geschichte ist nicht automatisch stimmig, nur weil sie sich rekonstruieren lässt. Etwas ging verloren. Nicht bloß ein Zeichen. Nicht bloß eine technische Unterscheidung. Sondern Resonanz. Tiefe. Richtung. Eine Art, die Welt feiner zu lesen. Sprache ist kein bloßes Werkzeug. Sie ist ein geistiger Organismus. In ihr lebt das Gedächtnis eines Volkes, sein Weltgefühl, seine Ordnung der Dinge. Wenn Sprache sich verändert, wenn Laute verschmelzen und Zeichen ihre Trennschärfe verlieren, dann ist das nicht nur ein linguistischer Vorgang. Es verändert auch die Möglichkeiten, mit denen eine Welt beschrieben, unterschieden und gedacht werden kann. Und dann kam die Christianisierung. Auch sie kam nicht nur als friedliche Ergänzung, sondern als tiefgreifende Macht- und Deutungsverschiebung. Alte Götter wurden nicht einfach vergessen – sie wurden überformt, entwertet oder verdrängt. Bräuche überlebten, wenn sie sich anpassen ließen. Orte behielten ihre Kraft, doch ihre Namen wurden neu gelesen. Feste blieben bestehen, aber ihr Sinn wurde umgedeutet. Was nicht in die neue Ordnung passen wollte, wurde gebrochen oder mit christlicher Bedeutung überlagert. So entsteht keine einfache Kontinuität, sondern Überlagerung. Eine Kultur verschwindet selten auf einen Schlag. Sie wird umgebaut. Entkernt. Uminterpretiert. Und gerade deshalb bleibt das Gefühl zurück, dass unter der neuen Ordnung etwas weiterlebt, das nie ganz besiegt wurde. Man darf deshalb sagen: Ich kann mit einem verkürzten System nicht vollständig in Resonanz gehen. Nicht, weil ich die Geschichte nicht anerkenne. Sondern weil ich spüre, dass Reduktion immer auch Verlust bedeuten kann. Dass jedes „Vereinfachen“ einen Preis hat. Eine Linie im Stein, hart und knapp, und doch voller Vergangenheit. Ein Zeichen, das nicht nur benennt, sondern andeutet, dass hier einst Menschen lebten, die mehr kannten, als uns geblieben ist. Sie sprachen. Sie dachten. Sie fürchteten. Sie hofften. Sie erinnerten. Und dann kamen neue Herren über die Deutung. Neue Schriften. Neue Gewissheiten. Neue Wahrheiten, die das Alte nicht nur ergänzten, sondern überdeckten. Doch unter der Oberfläche bleibt etwas bestehen. Nicht als romantische Folklore. Nicht als dekorative Vergangenheit. Sondern als Erinnerung daran, dass jede Kultur ihre Verluste trägt – und dass jede Vereinfachung auch ein Verstummen sein kann. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, ob die sechzehn Runen historisch „genügen“. Die eigentliche Frage ist: Was wurde mit ihnen unhörbar gemacht – und was von dieser ausgelöschten Welt lebt trotzdem noch in uns? 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 13 авг.3 2764513
  • 12 авг.7 423139147

    𝐃𝐞𝐫 𝐍𝐞𝐮𝐦𝐨𝐧𝐝 𝐡𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐯𝐞𝐫𝐝𝐮𝐧𝐤𝐞𝐥𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞 🌘☀️✨ Der heutige Neumond ist ein ganz besonderer! Am Abend schiebt er sich vor die Sonne und schenkt uns einen kraftvollen 𝗠𝗼𝗻𝗱𝘀𝗰𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲𝗻 😍 Hier nochmal die 𝗘𝗰𝗸𝗱𝗮𝘁𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻𝗳𝗶𝗻𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻𝗶𝘀: 🌘 Beginn: 19:23 Uhr 🌑 Maximum: 20:15 Uhr 🌄 Ende: ca. 20:29 Uhr Wer die Sonnenfinsternis beobachten möchte, sollte sich einen Platz mit freiem Blick nach Westen suchen - bitte denke daran, niemals ungeschützt in die Sonne zu blicken und verwende ausschließlich eine geeignete Sonnenfinsternisbrille. ☀️ Und als würde der Himmel diesen Abend feiern, erreichen heute auch die Sternschnuppen der Perseiden ihre aktivste Zeit. Vielleicht hast Du das Glück, nach der Sonnenfinsternis noch die eine oder andere Sternschnuppe zu entdecken. ✨☄️ Wir wünschen Dir einen magischen Abend, einen kraftvollen Mondschatten und dass alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen! 🤗️💫 © Druidenclub 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 12 авг.5 802194121

    🌔🌕🌖Botschaft zur NEUMOND-SONNENFINSTERNIS Heute Abend werden wir mit einem ganz besonderen Höhepunkt des Jahres beschenkt. Wir erleben eine Sonnenfinsternis und natürlich auch die Qualität des Neumondes. Vieles wird darüber erzählt und geschrieben. Gerne wird die „alte“ Betrachtung solcher Ereignisse erwähnt. Einst war es wohl sehr beängstigend, wenn sich die Sonne während des Tages plötzlich verdunkelte. So gibt es in alten Betrachtungsweisen viel negativen Glauben rund um Sonnenfinsternisse. Man glaubte daran, dass sie ein Vorzeichen für Unglück und Unheil seien. Sie wurde als Warnung gedeutet oder man sah in ihr einen Angriff auf Götter und Menschen. Sonnenfinsternisse waren oftmals mit großen Ängsten belegt. Auch heute liest man häufig davon, dass man besonders achtsam sein soll, keine Rituale machen soll, dass die Pforten für negative Kräfte weit offenstehen. Spirituell betrachtet wird behauptet, dass alles Verborgene und Unterdrückte sichtbar wird und sich eigene Schattenseiten zeigen können. Nun … Ich lasse das alles einmal weg. Spüre einzig in diesen heutigen Tag hinein. Sonnenfinsternis – August 2026 Was spüre ich? Ich spüre viel Klarheit. Die Luft, der Himmel, die Energien – es erscheint mir sehr klar, irgendwie auch frei von allzu viel Fremdenergie. Ich spüre diesen Tag wie eine Art Nullpunkt. Neumonde unterstützen stets einen Neubeginn oder Neuanfang. Und so habe ich das Gefühl, dass dieser Tag wahrlich wie ein Reset wirken kann. Sonne, Mond und Erde stehen in einer Linie. Die Heiligen Drei. Vater Sonne – Mutter Erde. Dazwischen der Mond – für mich heute nicht die Großmutter, sondern die göttliche Tochter, die so lange vergessen wurde. Die heilige weibliche Kraft, vor der auf alle erdenklichen Weisen Angst gemacht wurde, nimmt ihren Platz ein. … und verändert alles. Ich habe keine Angst vor diesem Tag. Mein Herz ist offen dafür, dass alles anders werden darf – anders werden muss. Denn wir alle spüren, dass die alte Welt ausgedient hat. Sowie viele alte Weltbilder, Glaubenssätze und Vorstellungen. Ein neues Bewusstsein bedeutet auch, dass wir uns erlauben, die Geschehnisse neu wahrzunehmen, neu zu definieren, neu zu erleben und vor allem neu zu LEBEN. Genau in diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, setzt sich eine Taube in den Baum vor meinem Fenster. 🙂 Ein Zeichen? Eine Botschaft? 🕊 Die Taube steht für den Frieden. Ich glaube, sie wollte, dass ich schreibe, dass wir an den Frieden nicht nur glauben und ihn uns wünschen sollen, sondern dass wir ihn LEBEN sollen. … Wenn wir Frieden in uns finden, werden wir zu den Friedensbringern der neuen Welt. Alles beginnt in uns. Wir tragen die Verantwortung für den Wandel. Immer mehr wird nun bewusst werden, dass wir Menschen so viel mehr sind. So viel mehr Kraft und Macht in uns tragen, als uns vermittelt wurde. Grüße in die Runde. Einen wundervollen Tag! … Die Rückkehr der göttlichen Tochter ist nahe.© Adelheid /Altes Wissen 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 12 авг.3 55214757из folgedempfad

    🐺 Eine neue Reise beginnt.✨ Wir tauchen ein in das Jüngere Futhark. 16 Zeichen, die mehr tragen als Buchstaben. Herkunft, Bedeutung, Kraft, alles was dahinter steckt, nehme ich euch Schritt für Schritt mit. Kein Schnellkurs. Keine Häppchen für den Algorithmus. Eine echte Reise, gemeinsam, hier im Ruf des weißen Wolfes. Warum das Jüngere Futhark? Weil unsere Ahnen irgendwann verstanden haben, dass weniger mehr trägt. 24 Runen wurden zu 16. Kein Verlust, eine Verdichtung. Was wir daraus lernen können, das erfährst du in den nächsten Beiträgen. Heute gebe ich euch erstmal die Übersicht. Die Zeichen, roh und unkommentiert. Als Startpunkt für das, was kommt. Habt ihr Lust auf diese Reise? Schreibt's in die Kommentare. Ich freu mich auf jeden von euch, der mitgeht. Folge dem Pfad🌿 https://t.me/folgedempfad

  • 11 авг.6 182202152

    In letzter Zeit liegt ein schwerer Schleier über der Welt, so erscheint es uns zumindest. Denn die Stimmen werden lauter, die Schatten dichter. Überall klingt es nach Mangel, nach Angst, nach Zerfall. Die Systeme wanken, das Alte bröckelt. Wirtschaft, Politik, Finanzen, nichts scheint mehr sicher zu sein. Es mutet wie ein Sturm an, der alles mit sich zu reißen droht. Und doch … spüre hin, fühle tiefer. Denn unter all dem Lärm, unter all der Dunkelheit pulsiert etwas. Etwas, das nicht zerbricht, sondern entsteht. Es ist eine Einladung, ein Aufruf an dich. Ein magischer Moment im Chaos. Denn eine neue Ordnung entsteht immer nur aus dem Chaos heraus. Die Wahl liegt immer bei dir, gibst du dich dem Strudel hin, und lässt dich mitreisen, oder richtest du dich auf, wie ein starker Baum im Wind, der verwurzelt und wach ist? Du kannst in der Angst erstarren und verharren, oder du kannst jetzt deinen Mut sammeln und in deine Kraft treten. Gerade jetzt. Denn wenn die Welt sich wandelt, dann tun es auch die Seelen, die im Herzen bereit sind. Denn wir befinden uns in einem Schwellenraum. Ein Raum, in dem nur jene vorangehen, die den Mut haben, sich zu erinnern, dass Magie nicht dann wirkt, wenn alles leicht ist, sondern dann, wenn alles dunkel scheint und die Menschheit gefordert wird. Du bist Schöpferin deines Weges. Du bist Hüterin deines Feuers. Lass dich also nicht anstecken von der Düsternis, sondern werde zur Fackel. Für dich. Für andere. Für das, was kommt, und das nicht erst morgen, sondern heute und jetzt. ©Maria Solva Roithinger 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅

  • 10 авг.4 931107127

    Wusstest du, dass der Vatikan nach „Vatika“, der Göttin der Unterwelt, benannt wurde? 👁 Vatica – Etruskische Todes- und Friedhofsgöttin Vatica ist der archaische etruskische Name einer Göttin, die mit Tod und der Unterwelt in Verbindung gebracht wird. Sie ist wahrscheinlich eine spezielle Form der etruskischen Todes- und Unterweltsgöttin Vanth. Während sich der Bereich der Vanth über einen großen Bereich des etruskischen Reiches erstreckte, war jener der Vatica vermutlich die große Begräbnisstätte am Hang eines Hügels jenes Gebietes, auf dem sich heute der Vatikan befindet. Es ist anzunehmen, dass sie die spirituelle Hüterin der dort befindlichen Grabstätten war. Tatsächlich ist der Name Vatikan ein wahres Mysterium. Er hat nichts mit der Bibel, der griechischen Sprache oder Latein zu tun. Wie viele andere christlichen Traditionen und Bräuche hat auch der Name, den wir mit dem Zentrum der katholischen Kirche verbinden, höchstwahrscheinlich einen „heidnischen“ Ursprung und lässt sich einerseits auf die etruskische Sprache und vielleicht auch auf eine Göttin zurückführen. Die Etrusker begruben ihre Toten nicht innerhalb der Mauern ihrer Städte. Stattdessen bauten sie Friedhöfe außerhalb ihrer Ansiedlungen, wie jenen großen Friedhof am Hang außerhalb einer antiken Stadt in der Gegend, die später zur Stadt Rom wurde. Diese Nekropole und alle dort Beerdigten stand möglicherweise unter dem besonderen Schutz der Göttin Vatika. Der Vatikan und die Vagina Vaticanus, die Bezeichnung für den Begräbnishügel und daraus abgeleitet auch der Name der Todes- und Unterweltsgöttin wandelte sich im Laufe der Zeit in Vaginatus. Damit sind wir bei Vagina und das ist für eine Todesgöttin nicht so ungewöhnlich, da man in vielen Kulturen und spirituellen Richtungen der Auffassung war, dass die Menschen nach ihrem Tod wieder in den Leib der großen Mutter zurückkehren, dessen Eingang natürlich die Vagina ist. Im Alten Museum in Berlin ist eine Keramikmaske einer etruskischen Göttin zu sehen, die möglicherweise Vatica darstellt. Diese schön gearbeitete Keramik war möglicherweise ein Türaufsatz oder schmückte eine Grabstätte: Auffallend ist das rautenförmige Symbol auf ihrer Stirn, das als Vulva interpretiert wird. Spannend: Als „Tika“ werden auch die verschiedenen Segenszeichen bezeichnet, die Hindus oft auf der Stirn, direkt am 3. Auge tragen.👁 Oft haben diese speziell bei Frauen auch jene Form, die wir als Paisleymuster kennen, was wiederum ein Symbol für die Vulva ist. Diese Tika sollen u.a. starke Visionen befördern bzw. werden sie mit prophetischen Träumen auch im Rahmen von Nahtod-Erlebnissen erwähnt. Interessant, dass auch manche Hindu-Klöster Vatica genannt werden.  Bittere Traubensorte und prophetische Visionen Vatika gab auch einer bitteren Traubensorte ihren Namen, die auf dem vatikanischen Hügel wuchs. Sie wurde von Bauern verwendet, um billigen Wein herzustellen, der zusammen mit einem gleichnamigen Kraut eingenommen wurde, was Halluzinationen hervorruft. Gut möglich, dass auf diesem Hügel auch wahrsagende Priesterinnen der Unterweltsgöttin durch den Einfluss dieser Substanzen „prophetische Visionen“ hatten.  Jedenfalls wurde im Zusammenhang mit dieser Eigenschaft dieses Wort ins Lateinische übertragen. Das lateinische Wort „vaticinor“ bedeutet „ich sage voraus, ich prophezeie“. Da die Kirchenväter die ursprüngliche etruskische Sprachwurzel, die auf eine Göttin hinweist, eher unter dem Deckel der Verschwiegenheit halten wollten, bezieht man sich auf diese erst später entstandene Umwandlung des Wortes und behauptet, der Name Vatikan kommt von „vaticiniis ferendis“ (= Vorhersagen treffen). Ob der Papst oder sein Personal Inspirationen unter Einfluss des vatikanischen Weins haben, darüber kann nur spekuliert werden. Interessant ist aber, dass das englische Wort „vat“ Bottich bedeutet, bzw. eine große Wanne oder ein Fass zum Aufbewahren von Flüssigkeiten (z. B. Wein). Da können wir uns fragen, ob der Kelch, der den Messwein enthält, im Petersdom mit halluzinogenem Vatika-Wein gefüllt ist. Jahrhunderte nach der Zeit als Nekropole war dieser Hügel in Rom der Ort für einen Zirkus, dessen Hauptattraktion die Steinigung von Menschen war. Der Legende nach war der heilige Petrus genau dort hingerichtet, kopfüber gekreuzigt und nicht weit entfernt begraben worden. Kaiser Konstantin, gründete dort ein Heiligtum, als der Ort bereits als Vatikanischer Hügel bekannt war. Einige Jahrhunderte später wurde dort der päpstliche Palast errichtet, und so gibt der Vatikan, ein Wort etruskischen Ursprungs, das einer heidnischen Göttin entspricht, dem Herzen der Kirche seinen Namen. auch: Vatika ©Artedea. net 📱 t.me/HueterderIrminsul ✅