Deutsche Dichter und Denker
СтатистикаDer Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD
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Steht auf, ihr Männer und Frauen im Land! Es geht nicht um Gold, um vergänglichen Tand, Es geht um das eigne Bestehen! All unsre Glut sei zum Kämpfen entfacht, Es hilft uns der Heimat urewige Macht, Wir wollen nicht untergehen! 🪦 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland- @DeutscheDD
Ernte und Saat Gekommen ist die Erntezeit, Schon wird das reife Korn gehauen, Und garbenbindend steht bereit Die Schar der Schnitter und der Frauen. Sie haben alle ihren Teil Am liederfrohen Erntefeste Und rufen jubelnd: „Dank und Heil! Der Himmel gab dazu das Beste.“ „Der Himmel segnete das Mühn’, Das ackernd, säend uns verbunden Im Wettersturm, im Sonnenglühn – Nun haben wir den Lohn gefunden!“ Schön war das frische Saatengrün, Schön war das Feld im Aehrenwallen, Die Wiese schön im Blumenblühn – Doch nun sind Blüt und Halm gefallen. – Der Baum, nur spärlich noch belaubt, Wirft statt der Blüten Früchte nieder Und schüttelt lächelnd noch das Haupt, Singt man für ihn auch Erntelieder. So ist es wohl ein Hochgefühl Zu ernten selbst gesäte Saaten. Der Arbeit Lohn, ein Kranz am Ziel, Wenn, was man pflegte, wohlgeraten. Auch manchen, die nicht selbst gesät, Ist Erntesegen doch gekommen; Sie haben dafür früh und spät Ein heilig Erbteil übernommen. Sie mögen nun mit voller Hand Den Samen streun, den sie empfangen: Des alten Werkes Segenspfand Soll er zu neuer Frucht gelangen. Und bleiben jetzt am Stoppelfeld Wehmütig unsre Blicke hangen – Bald wieder wird es neu bestellt Im Grün der Wintersaaten prangen. Scheint einmal alles still und tot, Wächst selbst noch unterm Schnee verborgen Die junge Saat zum neuen Brot Kommt doch für sie ein Ostermorgen. Drum frisch an’s Werk und nicht verzagt! Beim Ernten denkt an’s Samenstreuen! Denn wer da müßig steht und klagt Kann keiner Ernte sich erfreuen! -Louise Otto-Peters, geboren am 26.03.1819 in Meißen – verstorben am 13.03.1895 in Leipzig- @DeutscheDD
13. A u g u s t Gedanken, in Verse verdichtet, können Flügel verleihn, Mauern, im Schweiße errichtet, brechen im Zeitensturm ein. -Julie aus der Mark- 🌳 15.08.2025 @DeutscheDD
Ich habe nun ein freies Land gefunden; Doch nirgends wird auf Rosen uns gebettet, Und ist der Leib nicht eben angekettet, Bleibt ewig uns die Seele doch gebunden. Ich fühl es heiß in meinen schönsten Stunden: Es hat mein grollend Herz zu viel verwettet, Ich habe nur die Liebe mir gerettet, Der Haß ist an der Grenze längst entschwunden. O tretet ein in diesen kleinen Erker, Ihr alle, die noch unversöhnt geblieben, Und lernet wieder eure Heimat lieben. Hier schmacht ich wie Kolumbus in dem Kerker, Ich habe hundert Segel vor den Blicken Und muß die Lust zum Steuern wohl ersticken! -Georg Herwegh, geboren am 31.05.1817 in Stuttgart – verstorben am 07.04.1875 in Lichtental- (1841) @DeutscheDD
vorgetragen von der Universitätssängerschaft Skalden zu Innsbruck
Drei Söhne Mein Sohn, der war ein Reiter ein Reiter in Kaisers Heer er liegt in Frankreich begraben weiß nit, wo – Ich sah sein Rößlein traben den siegesblonden Knaben sah ich nimmermehr Mein Sohn, der war ein Flieger ein Flieger für Deutschlands Ehr er liegt in Rußland begraben weiß nit, wo – Ich seh die Krähen und Raben sie flattern um einen Graben suchend hin und her Mein Sohn, der war ein Matrose ein Matrose auf schwimmender Wehr er liegt im Meer begraben weiß nit, wo – Ich seh die Schiffe gehen ich seh die Fahnen wehen nun hab ich keinen mehr -Jörg Ritzel, 31.03.1864 in St. Goarshausen - 26.03.1941 in Wiesbaden- @DeutscheDD
Deutschlands Einheit war der Traum meines erwachenden Lebens, das Morgenrot meiner Jugend, der Sonnenschein der Manneskraft, und ist jetzt der Abendstern, der mir zur ewigen Ruhe winkt! 💐 -Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, geboren am 11.08.1778 in Lanz – verstorben am 15.10.1852 in Freyburg a. d. Unstrut- @DeutscheDD
Freie Jugend, neues Leben freudetrunken ohne Wein Neuer Mut blüht auf zum Leben frohe Menschen wolln wir sein Unser Zeichen ist die Sonne mit dem goldenen Strahlenband Und ein blauer Himmel wölbt sich über unserm Jugendland. Auf den Lippen neue Lieder in den Augen heller Glanz junge Menschen freun sich wieder bei Gesang und Spiel und Tanz Unser Zeichen ist die Sonne mit dem goldenen Strahlenband Und ein blauer Himmel wölbt sich über unserm Jugendland. Fort mit alltagsgrauen Sorgen Wo wir sind ist Sonnenschein Wie ein strahlendheller Morgen soll für uns die Zukunft sein Unser Zeichen ist die Sonne mit dem goldenen Strahlenband Und ein blauer Himmel wölbt sich über unserm Jugendland. -Verfasser unbekannt- @DeutscheDD
Mir ist nicht bange, daß Deutschland nicht eins werde... Vor allem sei es eins in Liebe untereinander. Und immer sei es eins, daß der deutsche Thaler und Groschen im ganzen Reiche gleichen Wert habe. Eins, daß mein Reisekoffer durch alle deutschen Länder ungeöffnet passieren könne! -Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar- (1828) @DeutscheDD
Das Denken lenkt die Sprache, aber umgekehrt ist auch die Sprache ein Werkzeug zum richtigen denken, es lenkt also in gewissem Sinne die Sprache das Denken! -Hans-Jürgen Marquardt- Mit diesem Sinnspruch möchten wir unsere Reihe „Deutsche Sprache“ einleiten. Wöchentlich werden wir zu den vormals hier veröffentlichten Sprachmahnungen mit Beiträgen und Gedichten auf die absolute Notwendigkeit hinweisen, bedingungslos die Wurzeln unserer Sprache zu nutzen und zu gebrauchen. Alle Fremdworte sollten vermieden und vollständig verbannt werden! Deutsch sei unser Wort! Die Sprache ist eine Maßgabe unserer Kraft und des deutschen Denkens. Die fortlaufende Verunstaltung der deutschen Sprache soll den deutschen Geist brechen und gar vernichten. Eine richtige, gefühlsmäßige deutsche Ausdrucksweise ist ein Grundstein einer freien Verständigung, mit dem Verständnis eines richtigen völkischen Handelns. Die Sprache ist ein Werkzeug für die Beständigkeit einer freien völkischen Gemeinschaft. Deutsch im Wort, im Handeln und in der Tat! Das sagen uns die „Deutschen Dichter und Denker“! @DeutscheDD
Trutzig auf zum Himmel ragen deine Felsen raue Röhn auf den Kuppen Wolken jagen durch die Täler streicht der Föhn Einsam schau ich hoch vom Gipfel in die kratertiefe Schlucht Drüben lugt durch Eichenwipfel Gottes blaue Himmelsbucht Rauhe Röhn, auf deinen Matten hab ich oftmals still geruht trank aus deiner Wälder Schatten Jugendlust und Wandermut Bin wie deine Felsenkämme trutzgestählt und hart und stolz bin wie deine Eichenkämme aus urechtem Kattenholz Kraft gab mir die Fuldawelle wo sie schäumend klingt und rauscht an geheimer Runenstelle hab ich Odins Spruch gelauscht Odins Spruch soll mich geleiten durch des Lebens Kampfgetön Und nach meinem letzten Streiten gib mir Frieden, rauhe Röhn! -Heinrich Gutberlet, geboren am 24.05.1877 Hersfeld – verstorben am 19.05.1953 in Zweibrücken / Pfalz- @DeutscheDD
F l u c h t w e g e Du kannst an Ufern ferner Meere stehn, Und ungehört verrauschen deine Klagen, Kannst auf die Gipfel hoher Berge gehn, Die kalt und fühllos in den Himmel ragen. Sie können dir doch nicht ins Herze sehn, Du bleibst allein mit deinen Fragen. . Doch an den alten ausgefahr'nen Wegen, Wo schon im Frühjahr weiß die Schlehe blüht, Liegt des Landes wahrer Schatz und Segen, Um den von jeher sich das Landvolk müht. Nur hier kann sich die wahre Herkunft regen, Die als Lebensfunke in dir glüht. -Julie aus der Mark 🌳- Juli 2026 @DeutscheDD
Wir werden uns wehren bis zum letzten Hauch von Mann und Ross. Und wir werden diesen Kampf bestehen auch gegen eine Welt von Feinden! -Kaiser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, geboren am 27.01.1859 in Berlin – verstorben am 04.06.1941 in Doorn- @DeutscheDD
Zwei Helden Ich seh: ein deutsches Weib geht hinterm Pflug und in der Furche schläft ihr kleines Kind; dann streut andächtig sie aus ihrem Tuch die goldenen Körner in den Abendwind. Dein Mann pflügt jetzt im Feindeslande fern mit blut'gem Schwert auf einem fremden Feld; eins denkt ans andre, unter seinem Stern, und jedes von euch beiden ist ein Held. Gesegnet, Mutter, deine Friedenstat, die heil'ge Nahrung deinem Kind gewährt! Gesegnet, Vater, deine blut'ge Saat, die Frieden deinem Vaterland beschert! -Hans Thoma- @DeutscheDD
Zärtlichkeit Der blaue und der weiße Flieder Umduftet unsere Laubenbucht, Goldregen pendelt auf uns nieder Der blütenschweren Zweige Wucht. Viele weiße Schmetterlinge fliegen, Der Spötter singt im Rosendorn, Ganz langsam sich die Zweige wiegen. Ein warmer Wind geht über das Korn. Die Sonne spielt auf deinen Händen, Die lässig ruhn auf deinem Kleid, Mein Blick will sich davon nicht wenden, Mein Herz denkt lauter Zärtlichkeit! -Hermann Löns, geboren am 29.08.1866 in Culm an der Weichsel – gefallen am 26.09.1914 bei Loivre bei Reims- @DeutscheDD
Ich bin eine Deutsche! Und gehe ich dann durch die fremde Stadt, So trifft mich manch feindlicher Blick; „Eine Deutsche!“ rings man gemurmelt hat... Da werf ich den Kopf zurück: Jawohl! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt? Das heißt, eine Tochter zu sein Des Landes, das heute den Völkern weist Seinen Willen im Flammenschein! Hurrah! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt? Das heißt, dass auch mich durchbebt Der alte, trutzige Heldengeist, Der in unserem Volke lebt! Habt acht! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt? Dass tief in mir schlummert der Born, Der hervorbrechend alles zu Boden reißt, Der heilge germanische Zorn! Hab acht! Ich bin eine Deutsche! Ich bin eine Deutsche! Doch Eichenholz Wächst nicht im Lande der Palmen. Ihr kennt ja gar nicht den deutschen Stolz, Der im Herzen harf’t Siegespsalmen! Ihr wisst ja gar nicht, wie mir zum Sinn, Wenn durch feindliche Blicke ich schreite hin Trutzlachend: Ich bin eine Deutsche! 💐 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland- (1917 geschrieben) @DeutscheDD
Wenn dich das Leid nicht zum Lieben zwingt, wird`s eine Last, die ums Leben dich bringt! -Marie Feesche, geboren am 14.11.1871 in Hannover – verstorben am 07.05.1950 ebenda- @DeutscheDD
zum Tag der Heimat in Erinnerung an das Potsdamer Abkommen 02.08.1945 den Vertriebenen in's Stammbuch geschrieben. -Friedrich Schiller- @DeutscheDD
Wir schauen nach den trotzgen Bergen nach alter Firne Eis und Schnee wir schaukeln, unsre eignen Fergen auf diesem hellen blauen See Auf Schweizerboden schreiten wir als wäre unsre Heimat hier. Wir trinken hier als freie Gäste dein Heil, du gute freie Schweiz verflogen von dem heimschen Neste gefesselt von der Fremde Reiz und doch den Brüdern draußen gleich dem Reiche fern und doch im Reich. Ob wir in Ostseeluft erwachsen ob, wo die schwäbschen Höhen blaun Thüringer, Bayern oder Sachsen aus Hessen oder rheinschen Gaun hier wollen wir nichts anders sein als stolze Deutsche ganz allein. Uns stören nicht des Tages Kriege, darinnen sich das Reich entzweit daß hoch der deutsche Adler fliege ob all der kleinen Vögel Streit vom Nordmeer bis zur Alpenwand ist unsre Sorg im fremden Land. Wir stehen hier für Deutschlands Ehre auf deutschem Schweizerboden gut blank unser Schild und blank die Wehre mit freiem Wort und festem Mut ganz heimlich nur von Heimweh weich dem Reiche fern und doch im Reich! -Karl Theodor Weitbrecht, geboren am 08.12.1847 in Neuhengstett bei Calw - gestorben am 10.06.1904 in Stuttgart- @DeutscheDD
Sittlich ist, was der Arterhaltung des deutschen Volkes förderlich ist, unsittlich ist, was dem entgegensteht! -Richard Walther Oskar Darré, geboren am 14.07.1895 in Belgranno (Buenos Aires, Argentinien) – verstorben am 05.09.1953 in München- @DeutscheDD