URweiblichkeit ~ Magie der Natur 🌿
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Zimtzucker bestreuen und von einem Ende her locker aufrollen, sodass eine Rosenform entsteht. In die Papierförmchen setzen. Im vorgeheizten Backofen etwa 35 bis 40 Minuten goldbraun backen. Eventuell nach 30 Minuten mit Backpapier abdecken, damit sie nicht zu sehr bräunen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. https://t.me/URnatUR https://t.me/URArtwerk https://t.me/URbuecher
Apfelrosen FÜR 12 STÜCK Zutaten: 2 Äpfel Saft von 1/2 Zitrone 2 Rollen Blätterteig 3 EL Aprikosenkonfitüre 200 g Marzipanrohmasse Zimtzucker (1 EL Zucker, 1/2 TL Zimt) Außerdem: Puderzucker zum Bestäuben Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in sehr dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel mit 500 ml Wasser und Zitronensaft legen und 10 Minuten ziehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Die Apfelscheiben abtropfen lassen. Den Blätterteig entrollen und quer in je 6 gleich breite Streifen schneiden. Jeden Streifen mit Konfitüre bestreichen. Das Marzipan in dünne Scheiben schneiden, diese längs halbieren und mittig in einer Linie auf die Teigstreifen legen. Die Apfelscheiben etwas überlappend auf die eine Seite der Streifen legen, sodass die runde Apfelseite leicht über den Teig hinausragt. Die andere Längsseite des Blätterteigs über das Marzipan und den Ansatz der Apfelscheiben klappen. Die Teigstreifen dünn mit
Sif, die nordische Göttin des Korns und der Ernte. Sif ist die Göttin des Hochsommers. Sie zeigt sich in den Landschaften. Die sonnendurchwärmte Erde symbolisiert ihren Körper. Das goldene, im Sommerwind wogende Korn ist ihr golden glänzendes Haar. In der nordischen Mythologie ist Sif, die Gattin Thors, eine Göttin der fruchtbaren Erde, der Vegetation. Sie ist die Erntepracht des Sommers. Ihr goldenes Haar wird mit dem Korn gleichgesetzt, das ab August geerntet wird. Sie ist die Korngöttin. Die Kornmutter ist eine der ältesten Formen, in denen sich die Große Göttin zeigt. Seit dem neolithischen Umschwung, als die Menschen begannen sesshaft zu werden, wird Landwirtschaft betrieben, wird Korn angebaut. Aus dem hieraus gewonnen Mehl wird Brot gebacken. Die Gabe des Brotbackens wird, wie bereits aus alten Hochkulturen wie in Mesopotamien bekannt, als göttliche Gabe angesehen. Seitdem ist die Kornähre eines der Symbole der Großen Mutter. t.me/vaterlaendischer_weiberbund
Ja wir Frauen erleben nun mal während der Blutungen ein verändertes Bewusstsein auf das heutzutage leider niemand mehr Rücksicht nimmt und es einen negativen Beigeschmack hat wenn man während seiner “Tage” etwas anders ist. Dabei könnte diese Zeit für Ruhe genutzt werden, eine Zeit wo auch Kreativität sprießt und Frau ihre Spiritualität ganz tief und stark erleben kann. Durchschnittlich gesehen unterdrückt oder missachtet Frau ca. 342 Wochen ihres Lebens den Höhepunkt ihres Frau seins und betrachtet dies eher als Hindernis und lästig. Oder andersrum werden ca. 2.400 Tage der Inspiration und weiblicher Spiritualität einfach die Toilette runter gespült. Das sind 6 ½ Jahre!! Ist doch schrecklich dies als lästig zu empfinden anstatt sich bewusst zu machen wie großartig es ist Frau sein zu dürfen. Ich denke für viele ist es wieder an der Zeit sich nicht mehr abzuschotten und die spirituellen und natürlichen Verbindungen zu cutten sondern diese Verbindung wieder aufleben zu lassen! Als Frau wieder lernen Frau zu sein. gefunden bei Christina Salopek Bilder: Peter Engelhardt
Das Menstruationsblut wurde als Aphrodisiakum eingesetzt oder um das Leben zu verlängern. Durch das “Decretum Gratiani” (1140) wurden Frauen endgültig zu unreinen Geschöpfen erhoben und durch das folgende Kirchenrecht “Corpis Iuris Canonici” (1234) von Verboten überschüttet. Frauen ist es verboten, die Kommunion zu reichen in der Kirche zu lehren oder zu taufen heilige Gegenstände zu berühren heilige Gewänder zu berühren oder zu tragen Frauen können nicht geweiht werden Frauen dürfen während ihrer Monatsperiode die Kommunion nicht empfangen und sollen die Kommunion auf der mit einem eigenen ‘Kommuniontuch’ verhüllten Hand oder auf der Zunge empfangen Frauen sollen beim Empfang der Kommunion einen Schleier tragen Frauen dürfen in der Kirche nicht singen … Dieses Kirchenrecht wurde bis 1916 vollzogen und Teile daraus werden auch noch heute von der christlich-katholischen Kirche beibehalten. Juden lehnen es bis heute teilweise ab, einer Frau die Hand zu schütteln , denn sie könnte ihre Regel haben. Nach jüdischer Tradition fällt eine Frau durch Geburt und Menstruation immer wieder in den Zustand der Unreinheit. Auch in vielen anderen Kulturen gelten Frauen nach wie vor als unrein und werden auch so behandelt.
Sie begannen die blutende Frau zu fürchten. Perser und Anhänger der Zarathustra warnten davor bei einer Frau zu liegen während ihrer Menstruation da so Dämonen in einem heranwachsen. Menstruierende Frauen würden die Milch sauer werden lassen und Spiegel trüben. Im alten Talmud liest man, dass eine Frau während ihrer Tage nicht zwischen zwei Männern gehen dürfe da einer der Männer sonst stirbt. Heute gehen einige Religionen so weit zu sagen, Frauen seien unrein wenn sie menstruieren und dürfen weder essen kochen noch auf die Strasse gehen oder Kontakt zu anderen haben. Die Menstruation wurde entstellt in ein ekelhaftes unreines Frauending wo Mann sich besser fern hält. Vor allem mit Einsetzen des Christentums wurde das feindliche Bild der blutenden Frau verstärkt und bis heute geprägt. Hieronymus predigt, dass nichts so unrein ist wie ein Frau die ihre Periode hat und dass auch alles was sie berührt dadurch unrein würde. Und schließlich schafften sie es und verboten Frauen während ihrer Menstruation das Abendmahl zu empfangen oder gar in die Kirche zu gehen. (7. Jhd.) Andererseits blieb ein gewisser magischer touch auch weiterhin bestehen.
Heute ist der Zyklus verschoben und unwichtig geworden. Die Pille, andere Verhütungsmittel oder Stress verändern den Zyklus und kaum eine Frau achtet noch auf ihren Rhythmus. Die Zeit des Blutens wurde früher als Zeit der Weisheit angesehen wo die Frau reif ist und ihre innere Stimme gehört werden sollte. Am Höhepunkt ihrer Stärke angelangt konnte sie dieses Wissen an ihren Stamm weitergeben damit er weiterhin in Stärke wächst. Doch bald schon veränderte sich dieses heilige magische Bild der menstruierenden Frau. Patriarchale Werte nahmen überhand. Und da Männer keinen Zugang zur Menstruation fanden, mussten sie es verdammen. Männer bluteten nicht, also musste dieses Bluten eine Krankheit sein. Dies schaffte Platz für fantastische Ideen darüber warum Frauen bluten. Mal war es zu viel Blut im Körper das raus musste, vielleicht zu wenig Bewegung,eine schlechte Zusammensetzung der Frau und auf jeden Fall von Gott verflucht.
Man sagte das magische Getränk Soma bestehe aus dem Blut der menstruierenden Göttinnen. In vielen alten Stämmen war Menstruationsblut das kostbarste Gut, dem die Magie inne wohnte, denn es war das Medium der Fortpflanzung. Auch stammt das Wort Ritual-Ritus vom “rtu” ab was Sanskrit ist und Menstruation bedeutet. Außerdem sagten sie zum Blut aus der Gebärmutter welches das Ungeborene ernährt “mana” , was sie als den Atem oder das Brot des Lebens sahen. Das Wort Menstruation stammt aus dem Griechischen “menus” was mehrere Bedeutungen hatte , wie Mond und Kraft aber auch von “men” Monat. Und bis ins 18.Jahrhundert lehrte man noch die von Plinius geprägte Theorie das, das Menstruationsblut die “materielle Substanz der Fortpflanzung” ist. Menstruationsblut wurde von den Frauen gegeben um die Erde zu nähren es war ein Opfer das gegeben wurde, freiwillig. Es war eine Verbindung zwischen der Erde und dem Kosmos. Da die Menstruation im Einklang mit dem Mond stand.
Die alten Mythen der Hindu besagen, dass aus dem dickflüssigen Blut der großen Mutter alles Leben entstand, auch die Maori glaubten die menschlichen Seelen stammen aus dem Menstruationsblut der Frauen. Die Geschichte Adams hatte ebenfalls einen sehr weiblichen Backround der im Christentum verändert dargestellt wird. So bedeutete “adamah” blutiger Lehm und wurde später mit “rote Erde” übersetzt. Und aus diesem blutigen Lehm formte die Göttin den Menschen. Auch im Koran gestaltete man den Schöpfungsmythos etwas um. So war Allah die Göttin der Schöpfung die Menschen aus fließendem Blut machte. Die Kelten nannten das Menstruationsblut “Mondblume” was man im Wort “flower – flow = fliessen” erkennt. Thor badete im Menstruationsblut der Riesinnen um erleuchtet zu werden und das ewige Leben zu erhalten. Odin stahl und trank das Blut aus dem 3-fachen Kessel im Leib von Mutter Erde.
Heute ist für viele die Menstruationsblutung nur noch eine ungewollte Bürde, eine Last die man mit sich trägt weil man eben als Frau geboren wurde. Vorbei die Zeiten in denen die monatliche Blutung etwas Besonderes war, das auch verehrt wurde. Zeiten in denen die Frauen noch wussten warum sie bluten und welch wundervolles Geschenk dies ist. Menstruationsblut mit Wein mischten die alten Griechen um spirituelle Kraft zu erlangen. Frauen wurden verehrt und Riten abgehalten die in engem Zusammenhang mit ihrer Menstruation standen. Das Korn wurde mit Menstruationsblut gemischt und gesät auf das die Ernte sich gut vermehrt und stärker wächst.
Heil Heil bedeutete zunächst nur "Gesundheit". Dann kam noch eine Glückskomponente dazu - die rein körperlich-geistige Gesundheit wurde zu einer Ganzheitlichkeit, einem Wohlergehen, das mit dem sprichwörtlichen Fünkchen Glück ausgestattet ist. Jemand, der z.B. gut angeln kann und der immer die größten Fische fängt, würde man "Angel-Heil" nachsagen. Ein guter König hatte "Königs-Heil", war er oft siegreich, hatte er "Siegheil". Menschen mit viel Heil nennt man "Heilinge". Heil ist nicht ausschließlich individuell zu sehen, es hat eine starke familienbezogene Komponente, das Sippenheil. Das ist passiv wie aktiv zu sehen: Das Individuum profitiert von gutem Sippenheil, muß jedoch seinerseits daran arbeiten, das Sippenheil für alle zu mehren. Das wiederum geschieht durchs kultische und gemeinsame Opfern. Im Ritual begegnet man den Göttern und hat so auch an deren Heil teil."Heil ist der letzte und tiefste Ausdruck für das Wesen des Menschen und zugleich der umfassendste. Man kann nicht weiter gelangen; wie tief man auch in die Menschenseele eindringt, nie wird man hinter das Heil blicken. Vor allem ist das Verwandschaftsgefühl eine Äußerung des Heils, und wenn Bosheit und Neidingschaft hervorbrechen, ist es ein Zeichen, daß das Herz dieser Sippe zerstört ist, und wir können dann mit Gewißheit voraussagen, daß auf dieses erste Neidingswerk andere folgen werden, und daß das Wirken dieser Sippe keine Frucht tragen wird." Quelle: Grönbech/ https://www.asentr.eu/heil.html Bild: Künstlerische Darstellung einer nordischen bronzezeitlichen Kultfeier, Künstler unbekannt https://t.me/MdUrWeiblichkeit
🍄🟫Die Pilz-Körperkarte Uraltes Wissen trifft auf den Körper In den Wäldern wachsen stille Heiler. Die Pilz-Körperkarte zeigt, welchem System sie besonders zugeneigt sind: Löwenmähne - unterstützt Gehirn und Nervensystem, fördert Fokus und kognitive Klarheit. Reishi – wirkt beruhigend auf Stressreaktionen und stärkt das Immunsystem. Chaga – bekannt für seine immunmodulierenden Eigenschaften. Truthahnschwanz – fördert die Darmgesundheit und unterstützt die Abwehrkräfte. Cordyceps – steigert Energie und Ausdauer, besonders bei körperlicher Belastung. Shiitake – unterstützt Herzgesundheit und das Immunsystem. Maitake – hilft bei der Regulation von Blutzucker und Stoffwechsel. Pfifferling – gilt als unterstützend für Leber und Entgiftungsprozesse. Austernpilz – wird mit dem hormonellen Gleichgewicht in Verbindung gebracht. Jeder dieser Pilze trägt seine eigene Signatur. Die Karte erinnert uns daran, dass Natur und Körper seit jeher im Dialog stehen. ✨ @altariel_kunst ✨
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SIF Wir denken uns, der heißeste Monat des Jahres sei angebrochen. Wir haben August und die Sonne brennt heftig vom Himmel. Der alte Name dieses Monats ist Ernting und in der Tat ist es der Haupterntemonat des Jahres. Wenn wir jetzt über Land gehen und voll Freude über weite Felder schauen, sehen wir Getreideähren, die sich hunderttausendfach im Winde wiegen. Diese wogenden Felder sind der Ausdruck der Göttin Sif. Die Göttin Sif ist die Frau des Thor und die Mutter Ullrs. Sie ist die Erntepracht des Sommers und hat wunderschönes goldenes Haar, weswegen sie auch die haarschöne Göttin genannt wird. Um dieses Haar rankt sich auch ein Mythos, der nicht nur für Sif, sondern für alle Götter von großer Bedeutung ist. Sif ist die Göttin der Ernte, sie stellt die Natur in einem ganz bestimmten Zustand dar, in dem Zustand nämlich, in dem die Erde ihren Reichtum und ihre Fülle an ihre Kinder, die Tiere und Menschen, weitergibt, denn das Getreide ist, damals wie heute, unsere Hauptnahrungsquelle. Sif, altnordisch für „Verwandte, Gesippin“, ist in der nordischen Mythologie die Gattin des Donnergottes Thor. Mit ihm zeugt sie eine Tochter namens Thrud („Kraft“). Außerdem hat sie noch einen Sohn, den schnellen Bogenschützen Ullr, den sie mit in die Ehe brachte. Als Loki ihr hinterlistig das schöne, goldglänzende Haar abschor, zwang ihn Thor, ihr einen neuen Haarschmuck aus Gold von kunstreichen Zwergen, den Söhnen des Ivaldi, machen zu lassen, der wie Haar wachsen konnte. In der älteren Forschung wurden die goldenen Haare als Symbol des reifen Ährenfeldes gedeutet, dessen goldener Schmuck in der Glut des Spätsommers abgeschnitten, dann aber von unsichtbar wirkenden Erdkräften neu gewoben wird. Doch scheint Sif in der nordischen Mythologie keine andere Funktion gehabt zu haben, als die Gattin Thors zu sein, wie auch ihr Name nahelegt. Das Fest, das der Sif geweiht ist und das jedes Jahr im Heuert oder Ernting (Juli oder August) zu Vollmond begangen wird, ist das Leinerntefest. Sif wird hier zusammen mit Thor und Frigg angerufen. Der Name des Festes zeigt übrigens die enorme Bedeutung, die der Lein oder Flachs bei unseren Vorfahren hatte. Aus ihnen wurde nahrhaftes Öl gewonnen, die Fasern wurden gehechelt und zu Leinen versponnen und die Abfallprodukte (Werg, Hede) als Polster- und Abdichtmaterial verwendet. Auch im Märchen wird das Motiv der Flachsspinnerinnen gerne aufgegriffen. Sifs abgeschnittenes Haar findet seine naturmythologische Entsprechung natürlich bei dem Getreide, welches auch jedes Jahr abgeschnitten wird und trotzdem wieder nachwächst. https://www.heidnische-gemeinschaft.de/themen/goetter-und-goettinnen/sif.html Evolution Mensch https://t.me/FreigeistMidgardAlteGoetter
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August Hundstage hell und klar deuten auf ein gutes Jahr, werden Regen sie bereiten, kommen nicht die besten Zeiten. Erklärung: Im Volksmund gelten die sogenannten Hundstage als die heißesten und sonnigsten Tage im Jahr. Sie dauern vom 23. Juli bis zum 23. August. Diese hochsommerliche Zeit ist nach dem Hundsstern Sirius benannt, der in diesem Zeitraum der Sonne am nächsten steht und mit ihr gleichzeitig aufgeht. Statistisch gesehen ist die heißeste Zeit im Jahr bereits um den 21. Juli herum. Stürmt es im August, gibt es weder Wein noch Most. Es pflegt im August beim ersten Regen die Hitze sich zu legen. Fängt der August mit Donnern an, er's bis zum Ende nicht lassen kann. Stellt im August sich Regen ein, so regnet's Honig und guten Wein. Macht der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis. Erklärung: Diese Regel widerspricht anderen Bauernregeln und lässt sich auch mit Hilfe meteorologischer Aufzeichnungen nicht nachweisen. Betrachtet man die Anzahl der Frosttage im Winter, so zählt man nach einem warmem August im kommenden Winter sogar weniger Frosttage als im Durchschnitt. Etwas anders sieht es aus, wenn man nur die ersten Augusttage betrachtet. Liegt die mittlere Höchsttemperatur in der ersten Augustwoche bei 25 Grad oder darüber, ist die Anzahl der Tage mit einer Schneedecke im kommenden Winter überdurchschnittlich hoch. Das zeigen statistische Untersuchungen. Immer eitel Sonnenschein kann auch im August nicht sein. Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort. Dem August sind Donner nicht Schande, sie nützen der Luft und dem Lande. Wie das Wetter am Maria Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag. Erklärung: Am 15. August wird des Todes und der Himmelfahrt der Gottesmutter Maria gedacht. Mit dem Wetter Mitte August entscheidet sich häufig der weitere Verlauf des Spätsommers. Ein besonders guter Zusammenhang ergibt sich bei übernormaler Sonnenscheindauer. Dann bleibt das sonnige Wetter in drei von vier Jahren auch bis zum Ende des Monats erhalten. Ist die Sonnenscheindauer dagegen unternormal, ist es mit 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit auch in den nächsten beiden Wochen eher wolkenreich. Das zeigt jedenfalls die Analyse von langjährigen meteorologischen Aufzeichnungen. Im August wechselt das Wetter zwischen Wärme und Regen. Am 20. wird es eine große Hitze geben. Der Monat endet angenehm warm. Ist`s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weis. Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn. Pflanzenorakel Orakel haben eine lange Tradition und sind in unterschiedlicher Form in verschiedenen Kulturen zu finden. Krafttierorakel, Baumorakel, Pflanzenorakel, Tarot – Die Orakel beantworten Fragen und bieten Entscheidungshilfe in allen Lebenslagen. Die größte Verbreitung fanden sie wohl in der vorchristlichen Zeit, doch sind sie nie ganz verschwunden. Auch unsere Großeltern haben schon für den Blick in die Zukunft Orakel befragt. Flockenblume August Will eine Jungfrau wissen, wer ihr Bräutigam sein wird, muss sie zunächst so viele der auch „Wunderblume“ genannten Flockenblume pflücken, wie sie Verehrer hat. Dann weist sie jedem Blütenkopf den Namen eines von ihnen zu. Schließlich schneidet sie die Randblüten weg und steckt sie in ihre Tasche. Wenn eine der Blumen wieder aufblüht, dann ist klar, welcher von den Verehrern zum Ehemann aufsteigt. https://www.kga-am-krummensee.de/startseite/bauernregeln/ https://t.me/FreigeistMidgardAlteGoetter
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Die Rakotzbrücke in Sachsen: Der Kreis, den niemand betritt Mitten in der Oberlausitz verbirgt sich ein Bauwerk, das wie aus einer anderen Welt wirkt: die Rakotzbrücke im Kromlauer Park. Wenn sich der dunkle Basaltbogen im ruhigen Wasser spiegelt, entsteht die Illusion eines vollkommenen Kreises aus Stein und Natur. Erschaffen wurde dieses außergewöhnliche Meisterwerk zwischen 1860 und 1880 von Friedrich Hermann Rötschke. Umgeben von alten Sagen, mystischen Geschichten und einer einzigartigen Landschaft zieht dieser Ort bis heute Menschen in seinen Bann. Die Brücke darf zum Schutz ihrer empfindlichen Struktur nicht betreten werden – ihre Schönheit bleibt zum Staunen erhalten. Quelle: https://youtu.be/UM6FckJ7je0?si=ugK4juVqDZH65qvX t.me/maraswelt
«Unseren heidnischen Vorfahren waren die Bäume heilig. Bäume wurden als mächtige lebendige Wesenheiten angesehen, die eine Menge Wissen weitergeben konnten. Viele alte Kulturen glaubten an einen Weltenbaum, dessen Zweige und Wurzeln in alle Welten reichten, von der Unterwelt bis in die höchsten Reiche, oder in die verschiedenen Ebenen unseres Bewußtseins. Die Menschen haben immer Beziehungen zu Bäumen gehabt und sogar geglaubt, daß diese ihre Vorfahren waren. In der nordischen Mythologie wurde das erste menschliche Paar, Ask und Embla, aus zwei Baumstämmen geschaffen. In England war es auch üblich, daß ein Paar, das heiratete, zwei Eichen Seite an Seite pflanzte. Es ist sehr wichtig, solche alten Bräuche wiederzubeleben, damit wir wieder einen engeren Bezug zur Natur bekommen. Ein Baum zu pflanzen bindet dich an dein heimatliches Land und du wirst niemals deine Wurzeln vergessen. Es gab auch die Tradition, einen Baum zu pflanzen, wenn ein Kind geboren wurde und den Mutterkuchen unter den Baum zu vergraben, wodurch das Kind einen Schutzpatron aus Holz bekam. Man glaubte auch, daß die Bäume von Geistern bewohnt seien. Die Menschen berührten die Bäume, um Glück zu haben. So entstand der Ausdruck „Auf Holz klopfen“. Aber wenn es Nacht wird, können Bäume sich schnell in bedrohliche lebende Schatten verwandeln, und die Phantasie geht mit einem durch. Besonders unförmige Bäume, sogenannte „Skelettbäume“ haben die Menschen schon immer erschreckt, da Geister in ihnen zu spuken scheinen. In heidnischen Dörfern gab es oft einen Baum auf einem zentralen Platz, der göttliche Eigenschaften besitzen sollte und deshalb verehrt wurde. Als die Kleriker in die Dörfer kamen, um die Einwohner zu bekehren und sahen, wie die Dörfler den Baum anbeteten, fällten sie ihn in dem Versuch, die alten Weisheiten zu vernichten. Dieser Akt der Barbarei zeigt die gleiche Mentalität, die heute noch vorherrscht, wenn große Waldgebite abgeholzt werden, ohne daß auch nur ein Gedanke daran verschwendet wird und ohne den geringsten Respekt. In alten Zeiten glaubte man, daß es demjenigen, der einen Baum unbedacht fällte, Unglück bringen würde. Und wer es wagte, einen heiligen Baum wie eine altehrwürdige Eiche zu fällen, wurde für dieses Sakrileg bestraft. Die Wälder geben uns Frieden und Ruhe, wir können uns dort erholen. Bäume geben uns die Luft zum Atmen, sie geben uns Schutz, Heilmittel und Handwerkszeug. Die großen alten Bäume sind tief in der Mutter Erde verwurzelt und sind wahrhafte Zeitzeugen. Jeder Baum, so glaubte man, hatte bestimmte physische und magische Eigenschaften.» Quelle: Andrea Haugen: Die alten Feuer von Midgard
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