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﴿وَلكِنَّ اللَّهَ حَبَّبَ إِلَيكُمُ الإيمانَ وَزَيَّنَهُ في قُلوبِكُم وَكَرَّهَ إِلَيكُمُ الكُفرَ وَالفُسوقَ وَالعِصيانَ أُولئِكَ هُمُ الرّاشِدونَ﴾ Kontakt: @AlRashidun_bot

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  • 𝐃𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐝𝐞𝐜𝐤𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐫𝐚𝐮 𝐯𝐨𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐊𝐢𝐧𝐝 𝐦𝐢𝐭 𝐖𝐚𝐡𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐮𝐧𝐠𝐬𝐯𝐞𝐫𝐦𝐨̈𝐠𝐞𝐧 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐫 ʿ𝐀𝐰𝐫𝐚 Ibn ʿUthaymīn رَحِمَهُ الله wurde gefragt: Wenn es ein Kind im Alter von sieben Jahren gibt, das seiner Familie seine Tante beschreibt, was ist dann das Urteil bezüglich des Erscheinens (des Nicht-Bedeckens) vor diesem Kind? Er رَحِمَهُ الله antwortete: Es ist (der Frau) nicht erlaubt, sich vor ihm zu entblößen / unbedeckt zu sein. Es ist verpflichtend, dass sie sich vor ihm bedeckt, aufgrund der Aussage Allāhs: … oder den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind.“ (Qurʾān 24:31) Und das ist offensichtlich: Solange das Kind die schönen Eigenschaften von den nicht schönen unterscheiden kann, muss Vorsicht gegenüber ihm eingehalten werden. Und wenn es seine Tante ist, dann muss sie davon abgehalten werden. Solange seine Tante sich nicht vor ihm verschleiern kann, muss dennoch dieses Verhalten unterbunden werden. Man muss ihm erklären, dass es schlecht ist, und ihn davor warnen und sie (die Erziehungsberechtigten) drohen ihm mit dem, was sie ihm antun können (als Erziehung/Maßnahme). 📖[Liqāʾāt al-Bāb al-Maftūḥ (1/419-420), Sitzung 11 (Nr. 27)] 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠: Oft beobachtet man bei Familienbesuchen oder auch im Unterricht, dass manche Mütter oder Schwestern es zulassen, von kleinen Jungen gesehen zu werden. Daher ist es wichtig, auf dieses Thema hinzuweisen. Einige begründen dies damit, dass der Junge noch klein sei – etwa unter 10 oder 8 Jahren – und es deshalb unproblematisch wäre, von ihm gesehen zu werden. Doch im Islam gilt als Grundsatz, dass die Frau verpflichtet ist, sich vollständig zu bedecken (Ḥijāb, einschließlich der Bedeckung des Gesichts und der Hände), sobald der Junge die Schönheit der Frau wahrnimmt oder deren Bedeutung versteht. Das Alter an sich spielt dabei keine entscheidende Rolle. Wenn ein Junge – ob 6 Jahre alt, jünger oder älter – ein solches Verständnis besitzt, dann muss sich die Frau vor ihm bedecken. Denn Kinder sind unterschiedlich: Manche entwickeln dieses Verständnis bereits mit 6–8 Jahren, während andere es erst mit 12 oder später erreichen. Daher hat das Festlegen eines bestimmten Alters, ab dem eine Frau sich vor Jungen bedecken müsste, keine Grundlage. Und dies aufgrund der Aussage Allāhs: „Und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Brustschlitze ziehen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer … den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind.“ (Qurʾān 24:31) So hat Allāh die Erlaubnis, dass Kinder eine Frau sehen dürfen, daran geknüpft, dass sie noch kein Verständnis für die ʿAwra der Frauen haben. Sobald sie jedoch aufmerksam werden und dies verstehen, muss sich die Frau vor diesem Kind – unabhängig von seinem Alter – genauso bedecken wie vor erwachsenen Männern. • Mujāhid رَحِمَهُ الله sagte: „Das sind diejenigen (Kinder), die aufgrund ihres jungen Alters nicht wissen, was Frauen sind.“ 📖[Tafsīr Mujāhid (S. 492)] • Ibn Kathīr رَحِمَهُ الله sagte: „Das heißt: Aufgrund ihres jungen Alters verstehen sie die Zustände der Frauen und ihre ʿAwra nicht – weder durch ihre sanfte Sprache, noch durch ihre Art zu gehen, noch durch ihre Bewegungen und ihr Verhalten. Wenn das Kind also klein ist und dies nicht versteht, dann ist es kein Problem, dass es bei den Frauen hineinkommt. Wenn es jedoch ein Jugendlicher ist oder ihm nahe kommt, sodass er dies versteht, es kennt und zwischen einer unattraktiven und einer schönen Frau unterscheiden kann, dann darf er nicht zu den Frauen hineingelassen werden.“ 📖[Tafsīr al-Qurʾān, Ayah (24:31)] ➜ Entsprechend begeht eine Frau in diesem Fall eine Sünde, wenn sie sich nicht bedeckt, obwohl der Junge ein solches Verständnis besitzt.

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  • D𝐞𝐫 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐝 𝐳𝐰𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐍𝐚𝐬𝐢̄𝐡𝐚 𝐮𝐧𝐝 𝐓𝐚𝐝𝐞𝐥 Ibn al-Qāyyim رَحِمَهُ الله sagte: „Der Unterschied zwischen aufrichtiger Beratung (Naṣīḥa) und Tadel (Taʾnīb) ist folgender: Die aufrichtige Beratung ist ein Akt des Wohlwollens gegenüber demjenigen, den man berät – geprägt von Barmherzigkeit, Mitgefühl und aufrichtiger Sorge um ihn. Sie ist reines Gutes, hervorgehend aus Sanftmut und Mitgefühl. Der Berater beabsichtigt damit das Angesicht Allāhs und Sein Wohlgefallen sowie das Gute für Seine Diener. Daher geht er dabei äußerst behutsam vor, erträgt mögliche Ablehnung oder verletzende Reaktionen des Beratenen und behandelt ihn wie ein wissender, mitfühlender Arzt einen schwerkranken Patienten: Er erträgt dessen schlechtes Verhalten, seine Härte und Abneigung und bemüht sich auf jede mögliche Weise, ihm die „Heilung“ zukommen zu lassen. So ist der Zustand des aufrichtigen Beraters. Der Tadler hingegen ist jemand, dessen Ziel es ist, zu beschämen, zu erniedrigen und den anderen herabzusetzen – auch wenn er dies in der Form von „Ratschlag“ darstellt. Er sagt etwa: „Du bist so und so“, „du verdienst Tadel und Erniedrigung“, während er vorgibt, ein aufrichtiger Ratgeber zu sein. Ein Zeichen dafür ist, dass er, wenn er denselben Fehler bei jemandem sieht, den er liebt oder der ihm Gutes tut, ihn nicht so behandelt und ihm nichts sagt. Vielmehr sucht er für ihn nach Entschuldigungen. Und wenn er keine findet, sagt er: „Wer von uns ist schon frei von Fehlern?“ oder: „Der Mensch ist nun einmal fehlbar“, „seine guten Taten überwiegen seine schlechten“, „Allāh ist Allvergebend und Barmherzig“ – und Ähnliches. Erstaunlich ist also, warum er so mit dem umgeht, den er liebt, jedoch nicht mit dem, den er nicht mag. Warum bekommt der eine von dir Tadel in der Form von „Ratschlag“, während du für den anderen um Vergebung hoffst und nach Entschuldigungen suchst? Ein weiterer Unterschied zwischen dem aufrichtigen Berater und dem Tadler ist: • Der aufrichtige Berater wird dir nicht feindlich gesinnt, wenn du seinen Rat nicht annimmst. • Er sagt: „Mein Lohn liegt bei Allāh, ob du es annimmst oder nicht.“ • Er bittet für dich im Verborgenen und verbreitet deine Fehler nicht unter den Menschen. Der Tadler hingegen verhält sich genau gegenteilig.“ 📖[Kitāb ar-Rūḥ (2/716-717)]

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  • 𝐃𝐢𝐞 𝐕𝐨𝐫𝐳𝐮̈𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐁𝐞𝐝𝐞𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 „𝐀𝐥𝐥𝐚̄𝐡𝐮 𝐀𝐤𝐛𝐚𝐫“ ʿUmar ibn al-Khaṭṭāb ❇️ sagte: „Die Aussage des Dieners: ‚Allāhu akbar‘ ist besser als die Dunyā und alles, was in ihr ist.“ 📖[Tafsīr ath-Thaʿlabī (16/512)] 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠: Der Athar wird im Sinne der Anspornung der Menschen zum Guten erwähnt. • Ibn ʿUthaymīn رَحِمَهُ الله erklärte: „Ihre Bedeutung ist offensichtlich: Allāh – erhaben ist Er – ist größer als alles, sowohl in Seinem Wesen als auch in Seinen Namen und Eigenschaften und in allem, was dieses Wort an Bedeutungen umfasst. Allāh, der Erhabene, sagt: „Sie haben Allāh nicht eingeschätzt, wie es Ihm gebührt, wo die ganze Erde am Tag der Auferstehung in Seiner Hand gehalten wird und (auch) die Himmel in Seiner Rechten zusammengefaltet sein werden.“ (Qurʾān 39:67) Und Er sagt: „An dem Tag, da Wir den Himmel zusammenfalten, wie der Urkundenschreiber die Schriftstücke zusammenfaltet. Wie Wir eine erste Schöpfung am Anfang gemacht haben, wiederholen Wir sie; (das ist) ein für Uns bindendes Versprechen. Wir werden es bestimmt tun.“ (Qurʾān 21:104) Und aufgrund dieser Seiner Erhabenheit ist Er größer als alles.“ 📖[Kitāb ash-Sharḥ aṣ-Ṣawtī li-Zād al-Mustaqniʿ (1/1096)]

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  • 𝐃𝐢𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐡𝐥 𝐚𝐥-𝐇𝐚𝐝𝐢̄𝐭𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐞𝐮𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐡𝐥 𝐚𝐥-𝐁𝐢𝐝𝐚ʿ 𝐢𝐦 𝐆𝐥𝐚𝐮𝐛𝐞𝐧 As-Samʿānī رَحِمَهُ الله sagte: „Und zu dem, was darauf hinweist, dass die Ahl al-Ḥadīth (Leute des Ḥadīth) auf der Wahrheit sind, gehört: Wenn du all ihre verfassten Bücher durchgehst – von den ersten bis zu den späteren, von den frühen bis zu den heutigen –, trotz der Verschiedenheit ihrer Länder und Zeiten und der weiten Entfernungen zwischen ihnen, wobei jeder von ihnen in einem anderen Gebiet lebt, wirst du feststellen, dass sie in der Darlegung der Glaubenslehre auf einem einzigen Weg und einem einheitlichen Muster sind. Sie folgen darin einer Methode, von der sie weder abweichen noch sich davon abwenden. Ihre Aussagen sind in diesem Punkt eins, ebenso ihre Handlungen. Du siehst unter ihnen keinerlei Unterschied oder Spaltung, selbst nicht in den kleinsten Dingen. Vielmehr, wenn du alles zusammentragen würdest, was sie geäußert und von ihren Vorfahren überliefert haben, würdest du es so finden, als käme es aus einem einzigen Herzen und wäre von einer einzigen Zunge gesprochen. Gibt es einen klareren Beweis für die Wahrheit als diesen? Allāh, der Erhabene, sagt: „Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qurʾān nach? Wenn er von jemand anderem wäre als von Allāh, würden sie in ihm wahrlich viel Widerspruch finden.“ (Qurʾān 4:82) Und Er, der Erhabene, sagt: „Und haltet alle fest am Seil Allāhs und geht nicht auseinander! Und gedenkt Allāhs Gunst an euch, als ihr Feinde wart und Er dann eure Herzen zusammenführte, worauf ihr durch Seine Gunst Brüder wurdet.“ (Qurʾān 3:103) Wenn du hingegen die Leute der Neigungen und Neuerungen (Ahl al-Ahwāʾ wa-l-Bidaʿ) betrachtest, siehst du sie zerstritten, uneinig, in Gruppen und Parteien. Kaum findest du zwei von ihnen, die im Glauben denselben Weg verfolgen. Einige erklären andere zu Neuerern, und es steigert sich sogar bis zum Takfīr: Der Sohn erklärt seinen Vater zum Ungläubigen, der Mann seinen Bruder und der Nachbar seinen Nachbarn. Du siehst sie ständig in Streit, Feindschaft und Uneinigkeit. Ihr Leben vergeht, ohne dass ihre Worte jemals übereinstimmen. „Du meinst, sie halten zusammen, doch ihre Herzen sind verschieden. Dies (ist so), weil sie Leute sind, die nicht begreifen.“ (Qurʾān 59:14) 📖[Al-Intiṣār li-Ahl al-Ḥadīth (S. 45-46)]

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  • 26 июн.1613из alrashidun

    𝐅𝐫𝐞𝐢𝐰𝐢𝐥𝐥𝐢𝐠𝐞𝐬 𝐅𝐚𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐭𝐫𝐨𝐭𝐳 𝐇𝐢𝐭𝐳𝐞: 𝐃𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐠 𝐳𝐮𝐦 𝐓𝐨𝐫 𝐚𝐫-𝐑𝐚𝐲𝐲𝐚̄𝐧 • Rūḥ ibn Zinbāʿ machte Halt an einem Ort zwischen Mekka und Medina, bei großer Hitze. Da kam ein Hirte vom Berg zu ihm hinunter. Er sagte zu ihm: „O Hirte, komm zum Mittagessen!“ Der Hirte antwortete: „Ich faste.“ Er sagte: „Fastest du bei dieser Hitze?“ Der Hirte entgegnete: „Soll ich denn meine Tage nutzlos vergehen lassen?!“ Da sagte Rūḥ: „Wahrlich, du hast deine Tage geschätzt, o Hirte – während Rūḥ ibn Zinbāʿ sie verschwendet hat.“ • Ibn ʿUmar fastete freiwillig, bis er das Bewusstsein verlor – doch selbst dann brach er sein Fasten nicht. • Imām Aḥmad fastete so streng, dass er beinahe das Bewusstsein verlor, woraufhin er sich Wasser ins Gesicht spritzte. Er wurde gefragt über jemanden, der fastet und unter großer Hitze leidet. Da sagte er: „Es ist kein Problem, wenn er ein nasses Tuch zur Abkühlung nutzt oder Wasser über sich gießt. Der Prophet 📿 war bei al-ʿArj und goss Wasser über seinen Kopf, während er fastete.“ • Abū ad-Dardāʾ pflegte zu sagen: „Fastet an einem Tag mit großer Hitze – für die Hitze des Tages der Auferstehung. Und betet zwei Rakʿāt in der Dunkelheit der Nacht – für die Dunkelheit der Gräber.“ • In den beiden Ṣaḥīḥ-Werken (al-Bukhārī und Muslim) wird von Abū ad-Dardāʾ (möge Allāh mit ihm zufrieden sein) überliefert, dass er sagte: „Ich sah uns mit dem Gesandten Allāhs 📿 auf einer seiner Reisen an einem sehr heißen Tag. Und wahrlich, der Mann legte seine Hand auf seinen Kopf wegen der starken Hitze. Und unter den Leuten war niemand, der fastete – außer dem Gesandten Allāhs 📿 und ʿAbdullāh ibn Rawāḥah.“ In einer anderen Überlieferung heißt es: „Das war im Monat Ramaḍān.“ ➜ Ibn Rajāb al-Hanbalī رَحِمَهُ الله kommentierte dazu: „Als die Fastenden in der Hitze geduldig für Allāh das starke Durstgefühl und den großen Durst ertrugen, widmete Allāh ihnen ein besonderes Tor im Paradies – das Tor „ar-Rayyān“. Wer durch dieses Tor eintritt, wird trinken, und wer trinkt, wird danach nie wieder Durst verspüren. Wenn sie eingetreten sind, wird es hinter ihnen verschlossen, und niemand außer ihnen wird es betreten.“ 📖[Laṭāʾif al-Maʿārif (S. 553-554)]

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  • 𝐍𝐞𝐮𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐚𝐦 𝐓𝐚𝐠 𝐯𝐨𝐧 ʿ𝐀̄𝐬𝐡𝐮̄𝐫𝐚̄ʾ Ibn Rajāb al-Hanbalī رَحِمَهُ الله sagte: „Was jedoch das Machen dieses Tages zu einem Trauertag betrifft, wie es die Rāfiḍa wegen der Tötung al-Ḥusain ibn ʿAlī – möge Allāh mit beiden zufrieden sein – tun, so gehört dies zu den Taten derjenigen, deren Streben im diesseitigen Leben fehlgegangen ist, während sie glauben, sie würden Gutes tun. Allāh und Sein Gesandter haben nicht angeordnet, die Tage der Prüfungen der Propheten und ihren Tod zu Trauertagen zu machen. Wie ist es dann erst bei anderen?“ 📖[Laṭāʾif al-Maʿārif (S. 113)] 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠: Genau wie es eine Neuerung (Bidʿah) ist, dass die Schiiten diesen Tag zu einem Trauertag machen, ist es ebenso eine Neuerung, ihn zu einem Festtag zu machen – mit Feiern, Schminken und dem Schmücken der Frauen. Der Ursprung dessen ist vorallem bei den Nawāṣib. • Ibn Kathīr رَحِمَهُ الله sagte: „Die Rāfiḍa und die Schiiten haben den Tag von ʿĀshūrāʾ den Nawāṣib aus den Leuten von Ash-Shām entgegengesetzt. So pflegten diese am Tag von ʿĀshūrāʾ Hülsenfrüchte zu kochen, sich zu waschen, sich zu parfümieren, ihre besten Kleider zu tragen und diesen Tag zu einem Fest zu machen, in dem sie verschiedene Speisen zubereiten und Freude und Fröhlichkeit zeigen; damit wollten sie den Rāfiḍa entgegentreten und ihnen widersprechen.“ 📖[Al-Bidāya wa-n-Nihāya (11/577)] Das Erlaubte und Erwünschte am Tag von ʿĀschūrāʾ ist lediglich das Fasten und die Großzügigkeit gegenüber der Familie. Aber es muss zwischen Großzügigkeit gegenüber der Familie und Feiern unterschieden werden. • In Al-Mausūʿa al-Fiqhiyya al-Kuwaitiyya heißt es: „Was über die Großzügigkeit gegenüber der Familie hinausgeht, wie Feiern, das Auftragen von Kohl oder das Schmücken am zehnten Tag und in seiner Nacht, so sind die Mehrheit der Gelehrten – al-Ḥanafiyya, al-Mālikiyya, ash-Shāfiʿiyya und al-Ḥanābila – der Ansicht, dass das Feiern in der Nacht des 10. Muḥarram oder an seinem Tag eine Neuerung ist und nichts davon empfohlen ist. Vielmehr sind die überlieferten Berichte in diesem Bereich von Lügnern und Anhängern von Neuerungen erfunden worden, um ihre Neuerung zu unterstützen, die sie an diesem Tag praktizieren.“ 📖[Al-Mawsūʿa al-Fiqhiyya al-Kuwaytiyya (29/221)]

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  • 24 июн.1541из alrashidun

    𝐃𝐢𝐞 𝐆𝐫𝐨ß𝐳𝐮̈𝐠𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧𝐮̈𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐦𝐢𝐥𝐢𝐞 𝐚𝐦 𝐓𝐚𝐠 𝐯𝐨𝐧 ʿ𝐀̄𝐬𝐡𝐮̄𝐫𝐚̄ʾ Ibn Rajāb al-Hanbalī رَحِمَهُ الله sagte: „Und was die Großzügigkeit gegenüber der Familie am Tag von ʿĀshūrāʾ betrifft, so sagte Ḥarb: „Ich fragte Aḥmad (ibn Ḥanbal) nach dem überlieferten Ḥadīth: ‚Wer an ʿĀshūrāʾ großzügig zu seiner Familie ist…‘ – er betrachtete ihn als nichts.“ Und Ibn al-Manṣūr sagte: „Ich sagte zu Aḥmad: Hast du etwas über den Ḥadīth gehört: ‚Wer an ʿĀshūrāʾ großzügig zu seiner Familie ist, dem wird Allāh Großzügigkeit für das ganze Jahr gewähren?‘ Da sagte er: Ja. Dies wurde überliefert von Sufyān ibn ʿUyayna, von Jaʿfar al-Aḥmar, von Ibrāhīm ibn Muḥammad ibn al-Muntasir – und er war einer der besten seiner Zeit –, dass ihn erreicht hat: Wer an ʿĀshūrāʾ großzügig zu seiner Familie ist, dem wird Allāh das ganze Jahr über Großzügigkeit gewähren. Und Ibn ʿUyayna sagte: Wir haben das seit fünfzig oder sechzig Jahren ausprobiert, und wir sahen nur Gutes.“ Was nun die Aussage von Ḥarb betrifft – „Aḥmad betrachtete ihn als nichts“ –, so meinte er damit den Ḥadīth, der dem Propheten 📿 zugeschrieben wird (als marfūʿ), denn dessen Überlieferungskette ist nicht authentisch.“ 📖[Laṭāʾif al-Maʿārif (S. 112-113)] 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠: So bedenke dies, o Diener Allāhs, und nimm dir einen Anteil daran, auf dass Allāh dir vielleicht im ganzen restlichen Jahr Großzügigkeit gewährt. Und wenn du imstande bist, einem Fastenden das Fastenbrechen zu ermöglichen, dann tu es – denn der Prophet 📿 sagte: „Wer einem Fastenden das Fastenbrechen ermöglicht, dem wird der gleiche Lohn wie dem Fastenden zuteil.“ 📖[Sunan at-Tirmidhī (807)]

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