Abdulaziz as-Suisri
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[Und wenn Du für ein Volk eine Versuchung willst, dann nimm mich zu Dir, ohne dass ich versucht werde] – Imam Ibn Radschab رحمه الله sagte: „Mit dem Bittgebet des Propheten ﷺ: [Und wenn Du für ein Volk eine Versuchung (Fitna) willst, dann nimm mich zu Dir, ohne dass ich versucht werde] ist gemeint, dass der Diener Allahs während seines ganzen Lebens vor den Versuchungen des Diesseits bewahrt bleibt. Wenn Allah für Seine Diener eine Versuchung bestimmt, lässt Er Seinen Diener sterben, bevor sie eintritt. Dies gehört zu den wichtigsten Bittgebeten. Denn wenn ein Gläubiger frei von Versuchungen lebt und Allah ihn sterben lässt, bevor diese eintreten und bevor die Menschen in sie hineingeraten, dann ist dies für ihn eine Rettung vor dem gesamten Übel. Der Prophet ﷺ hat seinen Gefährten deshalb angeordnet, Allah um Schutz vor den Versuchungen zu bitten – vor den sichtbaren wie vor den verborgenen.“ Quelle: Ichtiyar al-Awla (S. 118) Ausgewählt vom Großgelehrten Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
Das Urteil über den Goldkauf im Internet Frage: Was ist das Urteil über den Kauf von Gold über das Internet? Antwort von Scheich Arafat al-Muhammadi حفظه الله: Es ist nicht erlaubt, Gold über das Internet zu kaufen. Gemeint ist damit, dass keine unmittelbare gegenseitige Übergabe (Taqabudh) stattfindet. Der Käufer bezahlt heute das Geld, erhält das Gold jedoch erst morgen, übermorgen oder noch später. Zu den Bedingungen beim Tausch von Gütern, die den Riba-Regeln unterliegen gehört – wenn sie nicht von derselben Art sind, wie etwa Gold gegen Papiergeld oder Gold gegen Silber –, dass eine Bedingung erfüllt sein muss: die unmittelbare gegenseitige Übergabe (Taqabudh). Die Gleichheit der Menge ist hierbei nicht erforderlich. Es ist zulässig, dass der Wert des Goldes geringer und der Betrag des Papiergeldes höher ist. Die unmittelbare gegenseitige Übergabe ist jedoch eine Bedingung. Findet diese gegenseitige Übergabe nicht in derselben Sitzung statt, dann ist dieser Verkauf ein ungültiger Verkauf, der Riba (Zins) beinhaltet, der nicht erlaubt ist. So verhält es sich in der Regel beim Online-Kauf von Gold: Man bezahlt den Betrag heute und wartet zwei oder drei Tage oder sogar länger, bis das Gold geliefert wird. Quelle: Audioaufnahme des Scheichs Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
‼️ Scheich Salah Kantusch حفظه الله sagte: Wirf einen Blick in die Geschichte der Fitan, damit du daraus profitierst. Abul-Hasan al-Ma'ribi verbarg das, was er später offen zeigte, solange Imam Muqbil al-Wadi'i – der „Bezwinger der Neuerer“ – noch lebte. Als er verstarb علىه رحمة الله, sagte „Abul-Fitan“ (al-Ma'ribi): „Vorbei ist die Zeit der Angst.“ Mit dieser List und Bösartigkeit brachte er eine große Zahl von Studenten des Wissens in Fitna, darunter waren auch einige große Studenten. Auf dieselbe Weise hatte Muhammad ibn Hadi al-Madchali keinen Erfolg. Er bildete sich ein, er könne mit der Salafi-Dawa dasselbe machen wie Abul-Fitan. Doch ihm stellte sich der „Bezwinger der Neuerer“, Scheich al-Islam Rabi' ibn Hadi al-Madchali, entgegen und versetzte ihm einen Schlag, von dem er sich nicht mehr erholen konnte. Womöglich wollte der Gescheiterte Nizar as-Sudani und sein Verbündeter Fawwaz al-Madchali den Weg von Abul-Fitan einschlagen und nach dem Tod der Imame عليهم سحائب الرحمة Fitna entfachen. Denn erst nach deren Tod fletschte er seine Zähne. Doch weit gefehlt! Die Armee Allahs تعالى ist wachsam ihm gegenüber. Und Allah ist derjenige, der um Hilfe gebeten wird. Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
📌 Würden wir aufwachen, und es gäbe sie nicht mehr Scheich Munir as-Sa'di حفظه الله sagte: "Stellt euch vor, wir würden einschlafen und aufwachen, und es gäbe keinen einzigen (Fußball-)Spieler mehr, keinen einzigen Schauspieler und keinen einzigen Sänger. Würden wir Schaden nehmen? Würde der Gesellschaft dadurch Schaden zugefügt oder würde sie zusammenbrechen? Niemals, bei Allah! Wenn wir jedoch einschlafen und dann aufwachen würden und es gäbe keinen Ingenieur mehr, keinen Lehrer und keinen Arzt – und erst recht keinen Gelehrten –, was würde dann mit der Gesellschaft geschehen, o Gemeinschaft der Muslime? Zusammenbruch, großer Schaden und ein Herumirren in der Dunkelheit, in Katastrophen und Plagen. Seht doch, wie die Feinde des Islam planen, die guten Vorbilder zu stürzen und die schlechten Vorbilder hervorzuheben, sei es in der Religion oder in der Dunya. So rückt diese Art von Leuten ins Rampenlicht – Menschen, die in der Gesellschaft nicht grundlegend sind, sondern vielmehr eine Gesellschaftsschicht des Zeitvertreibs und des Spiels. Es geht so weit, dass der Mensch sich nicht mehr wünscht, Lehrer zu werden, sich nicht mehr wünscht, Arzt zu werden, und sich nicht mehr wünscht, Ingenieur zu werden – geschweige denn, dass er sich wünscht, ein Gelehrter, ein Student des Wissens oder ein Rufer (zum Islam) zu sein. Stattdessen wünscht er sich, ein Spieler zu sein, der Millionen kassiert, Ruhm erlangt und ein luxuriöses Leben führt. Warum? Weil er sich an denjenigen orientiert, die ihm als diese schlechten, belanglosen Vorbilder präsentiert wurden." Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri Quelle: Audioaufnahme vom Scheich
Sollte ein Mann seine Kunya nach einer seiner Töchter oder nach seinem ältesten Sohn wählen? Frage: Wenn jemand mehrere Söhne und Töchter hat, ist es dann zu kritisieren, dass er sich nach einer seiner Töchter mit einer Kunya bezeichnet? Antwort von Imam Salih al-Fauzan حفظه الله: Die Sunnah ist, dass ein Mann mit einer Kunya nach einem Sohn bezeichnet wird, wie „Abu Soundso“, und dabei den ältesten seiner Söhne wählt. Denn als der Prophet ﷺ zu einem Mann kam, der die Kunya „Abu al-Hakam“ hatte. Da sagte der Prophet ﷺ: „Wahrlich, Allah ist al-Hakam, und Ihm gehört das Urteil.“ Anschließend fragte er ihn: „Welche Söhne hast du?“ Er antwortete: „Schuraih, Soundso und Soundso.“ Der Prophet ﷺ fragte: „Wer ist der Älteste von ihnen?“ Er sagte: „Schuraih.“ Darauf sagte der Prophet ﷺ: „Dann bist du Abu Schuraih.“ Daher wird ein Mann mit der Kunya seines ältesten Sohnes bezeichnet. Quelle: Nur ala ad-Darb, 399 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
[Wir haben unsere Religion von den Tabi'un gelernt, und diese wiederum von den Gefährten des Gesandten Allahs ﷺ] Abbad ibn al-Awwam رحمه الله sagte: „Vor etwa fünfzig Jahren kam Scharik ibn Abdillah an-Nacha'i al-Qadhi zu uns. Da sagte ich zu ihm: ‚O Abu Abdillah! Bei uns gibt es Leute von den Mu'tazila, die diese Hadithe ablehnen.‘ Daraufhin erzählte er mir ungefähr zehn Hadithe diesbezüglich und sagte: ‚Was uns betrifft, so haben wir unsere Religion von den Tabi'un gelernt, und diese wiederum von den Gefährten des Gesandten Allahs ﷺ. Doch jene, von wem haben sie überhaupt ihre Religion gelernt?‘ In einer anderen Überlieferung heißt es: ‚Diejenigen, die uns diese Hadithe überliefert haben, sind dieselben, die uns auch den Qur'an überliefert haben, ebenso, dass die Gebete fünf sind, die Pilgerfahrt zum Haus und das Fasten im Ramadan. Wir kennen Allah nur durch diese Hadithe.‘ As-Sunnah von Abdullah ibn Ahmad, Nr. 508–509. Von Scheich Arafat al-Muhammadi حفظه الله als authentisch eingestuft Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
Das Urteil über das Tragen enger Kleidung durch eine Frau vor anderen Frauen Frage: Wie lautet das Urteil über das Tragen enger Kleidung durch eine Frau vor anderen Frauen? Und wie ist das Urteil, wenn sie solche Kleidung außerhalb des Hauses trägt, während sie darüber einen Dschilbab oder eine Abaya anzieht, etwa in einer Schule, die ausschließlich für Mädchen ist? Antwort von Imam Abdulaziz ibn Baz رحمه الله: Das Tragen enger Kleidung ist grundsätzlich nicht erlaubt, weder vor anderen Frauen noch vor Männern. Der Grund dafür ist, dass sie die Form der Aura (die Körperstellen, die bedeckt werden müssen) erkennen lässt und dadurch zu Versuchung führen kann. Deshalb muss man vorsichtig sein. Die Kleidung sollte ausgewogen sein: weder zu eng, noch zu weit, dass dadurch Teile der Aura sichtbar werden könnten. Vielmehr soll sie angemessen und ausgewogen sein. Das ist die Pflicht – sowohl für die Frau als auch für den Mann: Die Kleidung soll weder eng sein und die Körperformen der Aura hervorheben, noch weit sein, dass Teile der Aura sichtbar werden können, sondern sie soll dazwischen sein. Nur ala adh-Dharb, 825 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
Das Urteil darüber, welche Körperteile eine Frau vor anderen Frauen zeigen darf Frage: Darf eine Frau vor anderen Frauen etwas von ihrem Brustbereich, Rippenbereich, ihren Oberarmen oder ihren Unterschenkeln zeigen? Antwort von Imam Muhammad ibn Salih al-Uthaymin رحمه الله: Was die Unterarme betrifft, so ist es kein Problem, sie vor anderen Frauen zu zeigen. Auch der Hals darf vor Frauen sichtbar sein, ebenso der Kopf. Wir möchten unseren Frauen jedoch den Ratschlag geben, von dem wir bei Allah سبحانه وتعالى hoffen, dass Er ihnen dadurch Nutzen gibt. Wir sagen: Je weiter und bedeckender die Kleidung ist, desto besser und nützlicher ist sie für sie. Wir verbieten ihnen, den in diesen Zeitschriften gezeigten Moden nachzueifern und das nachzumachen, was dort präsentiert wird. Denn dies führt die Frau dazu, den ungläubigen Frauen nachzueifern – ob sie dies beabsichtigt oder nicht. Je bedeckter die Frauen sind, desto besser ist es. Scheich al-Islam Ibn Taymiyya رحمه الله erwähnte, dass die Frauen der Sahaba Gewänder trugen, die den Körper von den Handgelenken bis zu den Fußknöcheln bedeckten. Das ist vorzüglicher. Was den Unterschenkel betrifft, so ist es grundsätzlich kein Problem, dass er sichtbar wird. Wir sagen jedoch nicht, dass eine Frau ein Kleid tragen soll, das nur bis zu den Knien reicht. Denn es ist zu befürchten, dass die Frauen schrittweise immer weiter gehen, bis sie ihre Kleidung noch höher tragen. Wenn jedoch eine Frau beispielsweise ihr Kleid anhebt, um eine bestimmte Arbeit zu verrichten, während ihre Schwester sie dabei sieht, dann ist daran nichts auszusetzen. Dass jedoch ein Kleid von vornherein so angefertigt wird, dass es nur bis zu den Knien reicht, halten wir nicht für richtig. Vielmehr sind wir der Ansicht, dass es bis zu den Fußknöcheln reichen sollte. Liqa al-Bab al-Maftuh 52/21 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
📌 [Die hohe Stellung von Imam Ibn al-Qayyim und seiner Werke] Der Großgelehrte asch-Schaukani sagte über Imam Ibn al-Qayyim: Er war der herausragende Großgelehrte, der absolute Mudschtahid und der berühmte Verfasser zahlreicher Werke. Er zeichnete sich in allen islamischen Wissenschaften aus, übertraf seine Zeitgenossen und wurde in allen Ländern bekannt. Er besaß ein tiefes Verständnis der Lehren der Salaf und war geprägt durch seine Liebe zu Scheich al-Islam Ibn Taymiyyah. Er war es, der das Wissen von Ibn Taymiyyah durch seine wertvollen und allgemein anerkannten Schriften weit verbreitete. Zu seinen Werken gehören Zad al-Ma'ad, I'lam al-Muwaqqi'in und Bada'i al-Fawa'id. Er verfügte über eine hervorragende Ausdrucksweise, einen flüssigen Schreibstil sowie eine hervorragende Gliederung – in einer Weise, die nur wenigen Autoren gegeben ist. Seine Worte fesseln den Verstand, ziehen ihn an und werden von den Herzen geliebt. Seine Ausführungen zeichnen sich überwiegend durch Unparteilichkeit und das Folgen der Beweise aus, wohin diese auch führen, und er stützt sich nicht auf bloße Meinungen anderer. Wenn er ein Thema ausführlich und eingehend behandelt, so bringt er Erkenntnisse hervor, wie sie bei anderen nicht zu finden sind. Er führt Beweise an, die all jene erfreuen, die ihre Ansichten aus den Beweisen ableiten wollen. (Al-Badr at-Tali', 2, 143–145) Ausgewählt vom Großgelehrten Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
Imam Hischam ad-Dastuwa'i (gest. 154 n. H.) رحمه الله sagte: „Bei Allah! Ich kann nicht sagen, dass ich auch nur an einem einzigen Tag hinausgegangen bin, um nach Hadithen zu streben, wobei ich dabei das Gesicht Allahs عز وجل beabsichtigte.“ Al-Hafith adh-Dhahabi رحمه الله kommentierte dazu: „Bei Allah, ich ebenfalls nicht.“ Siyar A'lam an-Nubala (7/152) Ich sage: Dies ist wahre Bescheidenheit, das Zurückstellen der eigenen Person verbunden mit Furcht und dem Bewusstsein, sich niemals vor Allahs Plan sicher zu fühlen. Dabei sagte adh-Dhahabi über Imam ad-Dastuwa'i: „Er pflegte für Allah nach dem Wissen zu streben.“ Al-Kaschif (2/337) Verfasst von Scheich Arafat al-Muhammadi حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
📌 Zu den Vorzügen, die über Imam Ahmad überliefert wurden Imam Abdur-Rahman ibn Abi Hatim (gest. 327 n. H.) berichtet in al-Dscharh wa-t-Ta'dil (1/292): Al-Abbas ibn al-Walid ibn Mazid al-Bairuti berichtete uns. Er sagte: Al-Harith ibn al-Abbas berichtete mir: Ich fragte Abu Mushir: „Kennst du jemanden, der für diese Umma ihre Religion bewahrt?“ Er antwortete: „Ich kenne niemanden außer einem jungen Mann im Osten.“ Damit meinte er Ahmad ibn Hanbal. Diese Überlieferung findet sich außerdem bei Ibn Bischran in seinen Amali (Nr. 1518) sowie bei adh-Dhahabi in Tarich al-Islam (5/1013). Verfasst von Scheich Arafat ibn Hasan al-Muhammadi حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
💎 Hafidh Ibën Haxher el'Askalani, Allahu e mëshiroftë, në librin e tij "edDurar elKamine", i cili flet për historinë e shek. VIII Hixhrij, thotë: ▪️ Në Damask është bërë lajmërim publik se atij, që beson si besimi i Ibën Tejmijes, i lejohet gjaku (vritet) dhe pasuria (i konfiskohet dhe nuk trashëgohet), sidomos hanbelijtë. Këtë e ka thirrur me zë nëpër rrugë tellalli dhe është lexuar dekreti. 📚 edDurar elKamine, 1/171 ✍ Përktheu: Xhemal Jakupi 🔹 Them: Ku janë ata që e kanë dhënë gjykimin ndaj Ibën Tejmijes? Ku janë ata që e kanë shkruar dekretin? Ku janë ata që e kanë lexuar dhe kanë bërtitur? Kanë humbur në plehrat e historisë. U ka humbur emri. Kurse, dituria e Ibën Tejmijes, kontributet dhe librat e tij sot janë në secilën librari, në secilën bibliotekë dhe mësohen në secilën xhami dhe shkollë, në të cilën mësohet rruga e Kuranit dhe Sunnetit sipas kuptimit të sahabeve. Pastaj, shikoni si kanë vepruar njerëzit e bidatit dhe devijimit (në secilën kohë) me ata që thërrasin për ndjekjen e pastër të Kuranit dhe Sunnetit! Megjithatë, sot ithtarët e bidatit pretendojnë se Ibën Tejmija, Allahu e mëshiroftë, i ka shpallur kafirë muslimanët. A ka mundësi dikush të gjejë një fjalë të Ibën Tejmijes ku thotë se kush nuk e pason atë në mendimet e tij personale është mosbesimtar ose se duhet të luftohet??? A ka dikund në librat e Ibën Tejmijes diçka tjetër përveçse thirrje dhe udhëzim për ndjekjen e asaj që është në Librin e Allahut dhe Sunnetin e të Dërguarit të Tij ﷺ? Mirëpo, gënjeshtarët të luftojnë dhe të akuzojnë me ato të këqija që i kanë vetë. ------------------------------ 🔗 linktr.ee/xhemal_j
https://fatwas.de/fatawa/die-heilung-um-die-salafis-zu-einigen
https://youtu.be/VyM-Xz-KUrI?si=0KzILSeoBdVJs-ex
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[Unachtsamkeit und Begierde] Scheich al-Islam Ibn Taymiyya رحمه الله sagte: Der Ursprung von allem Übel liegt in zwei Dingen: der Unachtsamkeit und der Begierde. Die Unachtsamkeit gegenüber Allah und dem Jenseits verschließt die Tür zum Guten – nämlich die Tür des Gedenkens an Allah und der inneren Wachsamkeit. Die Begierde hingegen öffnet die Tür zum Übel, zur Nachlässigkeit und zu den Ängsten des Herzens. So bleibt das Herz von seinen Neigungen und Befürchtungen beherrscht und ist Allah gegenüber unachtsam. Madschmu' al-Fatawa (10/597) Ausgewählt von Allama Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
📌 Allahs Unterstützung für den Diener Imam Ibn al-Qayyim رحمه الله sagte: Allahs Unterstützung kommt auf die Diener entsprechend ihrer Entschlossenheit, ihrer Standhaftigkeit, ihrer Hoffnung auf Allah und ihrer Furcht vor Ihm herab. Und dementsprechend trifft sie auch das Ausbleiben von Allahs Unterstützung. Allah سبحانه ist der Weiseste der Weisen und der Wissendste der Wissenden. Er gibt Erfolg, an seinen angemessenen Stellen, und das Ausbleiben von Erfolg, an seinen angemessenen Stellen. Und Er ist der Allwissende, der Allweise. Al-Fawa'id, S. 141 Ausgewählt von Allama Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
📌 Erinnerung Imam Ibn Abi Hatim رحمه الله überlieferte mit seiner Überlieferungskette von Sufyan ath-Thauri رحمه الله dass dieser sagte: Nach unserem Verständnis hat derjenige kein wahres Verständnis erlangt, der die Prüfung nicht als Gunst und den Wohlstand nicht als Tragödie betrachtet. Taqdimat al-Dscharh ua at-Tadil, 1/94 Ausgewählt von Allama Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri
📌 Ratschlag bezüglich des Fußballschauens Frage: Möge Allah euch Gutes gewähren, unser Scheich, möge Allah euch bewahren. Wir wünschen uns einen Ratschlag von Ihnen für einige unserer Brüder, die damit geprüft wurden, Fußballspiele in Cafés zu verfolgen. Bekanntlich enthalten diese Spiele weiteres Übel, wie Musik in den Stadien und während der Werbepausen, das Anschauen freizügiger Frauen sowie das Hören unanständiger und vulgärer Äußerungen unter dem gewöhnlichen Volk. Besonders jetzt, da ein großes Fußballereignis bevorsteht – der Afrika-Cup. Scheich Arafat al-Muhammadi حفظه الله antwortete: Mascha Allah, du hast gefragt und zugleich die Antwort gegeben. Du hast die Übel und die Missstände bereits erwähnt. Mascha Allah – Frage und Antwort zugleich. So kommt es dabei zu vielen Übeln: zur Entblößung von Körperteilen, zum Anblick von Frauen, zur Verschwendung der Zeit – und das alles in den Cafés. Jedenfalls geht das nicht, dass ein praktizierender Mensch, ein Sunni, Salafi, der einen Bart trägt, in einem Café steht und vor den Leuten solche Dinge schaut. Wie soll er dann ein Vorbild für die Menschen sein? Sie werden sagen: ‚Du schaust dir doch selbst diese Dinge an – diese Frauen, die Vermischung von Männern und Frauen und die Musik.‘ Wie wirst du ihnen dann sagen können: ‚Fürchtet Allah, tut dies nicht und tut jenes‘? Das Mindeste, was man sagen kann, ist: Wenn du schon mit solchen Sünden geprüft bist, dann verberge sie wenigstens. Verhülle deine Angelegenheit. Dennoch ist es dir nicht erlaubt – weder öffentlich noch heimlich. Aber im Verborgenen ist es weniger schlimm, damit du nicht zu denjenigen gehörst, die ihre Sünden offen zur Schau stellen und denen nicht vergeben wird. Der Prophet ﷺ sagte: "Meiner ganzen Umma wird vergeben, außer denjenigen, die ihre Sünden offen begehen und bekannt machen." Mein Ratschlag an die Jugendlichen ist, Allah um Hilfe zu bitten und diese Zeiten für das zu nutzen, was ihnen in ihrer Religion, ihrem diesseitigen Leben und ihrem Jenseits nützt. Wenn du aber deine Zeit vor diesen Übertragungen verbringst, so beinhalten sie Verbotenes und nehmen viele Stunden der Zeit in Anspruch. Und wofür? Für eine christliche Mannschaft, für eine Mannschaft des Kreuzes, für eine jüdische Mannschaft und einige von ihnen sind Führer des Unglaubens. Manche von ihnen machen nach einem Tor das Kreuzzeichen und bekennen sich damit zu ihrem Kreuz; sie meinen, das Kreuz sei die Ursache von ihrem Erfolg und von ihrem Sieg gewesen. Und dies zusätzlich zu all den verbotenen Dingen und Sünden, die dort vorhanden sind: Vermischung von Männern und Frauen, Musik und das Entblößen von Körperteilen. Außerdem entsteht ein blinder Fanatismus. Die Menschen steigern sich in ihrem Fanatismus hinein, bis es zu Beschimpfungen, Verfluchung und Verleumdung kommt. Ja, bei Allah, manche Ausdrücke, die wegen dieses Fußballs geäußert werden, enthalten sogar Kufr (Unglauben). Wie wollen wir die Menschen zum Tauhid, zur Umsetzung der Religion und zur Sunnah aufrufen, wenn dies unser Zustand ist? Wenn schon derjenige, der als rechtschaffen gilt, in diesem Zustand ist – wie sollen wir dann die Menschen zum Tauhid aufrufen? Wer wird uns Glauben schenken? Mein Ratschlag ist daher, dass der Mensch wahrhaftig und entschlossen bei Allah bereut, diese Dinge aufgibt und sich dem zuwendet, was ihm Nutzen bringt. Lies etwas, das dir nützt. Mein Bruder, selbst wenn du kein Student des Wissens bist: Lies etwas aus den weltlichen Angelegenheiten, das dir Nutzen bringt. Beschäftige dich mit etwas, das dir im Diesseits zugutekommt. Sei nicht ein ziellos Dahinlebender, der sich mit Dingen beschäftigt, die keinen Nutzen bringen. Quelle: 2. al-Muallimi Seminar in Senegal. https://t.me/Arafatbinhassan/16530 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri t.me/suisri